Seelenworte

Die Traumlande verfilmen – Lust, euch einem Traum anzuschließen?

Hallo zusammen!

Dass ich eine gewisse Nähe zur Lovecraft’schen Thematik habe, das wisst ihr denke ich, sei es über das Cthulhu-Rollenspiel oder mein Sachbuch Lovecraft und Duve, über das, was ich hier schreibe oder auch ganz woanders her.
Dass ich außerdem eine gewisse Nähe zum „kleinen Film“ habe, das wisst ihr vermutlich auch, beginnend bei Xoro und Hilde bis hin zu Einfach Filme machen.
Es verwundert also nicht, dass Huan Vus ambitioniertes Filmprojekt, Lovecrafts Traumlande zu verfilmen, sofort bei mir offenen Türen einrannte.

Aber bevor ich hier weiter schreibe, lasst mich euch kurz den Mund mit dem ersten Teaser wässrig machen, den das Team veröffentlicht hat:

Huan Vu ist kein Unbekannter. Er hat bereits „Die Farbe“ gedreht, eine Adaption von Lovecrafts „Die Farbe aus dem All“, die mir seinerzeit bereits sehr gut gefallen hat und die ich auch lobend auf der DORP besprach.

Huan Vu und Crew beim Dreh zu den Traumlande-Teasern (© Sphärentor)

Huan Vu und Crew beim Dreh zu den Traumlande-Teasern (© Sphärentor)

Aber „Dreamlands“, das ist ein anderer Maßstab. Gemessen an den wahnsinnigen und faszinierenden Elementen, die Lovecrafts Traumlande-Geschichten erfüllen, mutet „Die Farbe“ ja fast wie ein Kammerspiel an. Und um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, hat sich das Team entschieden, den Weg des Crowdfunding zu gehen.

Ein erster Anlauf erfolgte vor einer Weile und war ziemlich erfolgreich, scheiterte jedoch an dem zu hohen Gesamtziel. Jetzt aber läuft Runde 2, 25% des Gesamtbetrages sind bisher zusammen gekommen und 56 Tage stehen noch offen. Aber wie mit allen Crowdfunding-Projekten ist das ja kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen!
Ca. 30.000 Euro fehlen noch – und wie man merkt, wünsche ich mir durchaus sehr, dass die zusammenkommen.

Gründe dafür hab ich einige. Zum einen, das ist der Trivialste, machte Huan bei unseren Kontakten einen gleichsam sympathischen wie kompetenten Eindruck und ich würde mir wünschen, dass er den Film machen kann. Auch, Grund Nummer 2, weil ich den Film einfach selber gerne sehen würde. Zumal, Nummer 3, „Die Farbe“ bereits sehr gut war.
Aber es gibt mehr: Der Bedarf an guten Lovecraft-Verfilmungen ist zwingend da – und da ich mir keine Hoffnungen mache, da im Big-Budget-Bereich viel zu erleben, ist es wohl ein klarer Fall von: „Do it youself!“
Was zugleich bedeutet, dass die „Dreamlands“-Produktion insofern bedeutsam ist, weil es das bisher ambitionierteste (mit bekannte) Indie-Filmprojekt im Genrebereich ist, dass es wagt, in Deutschland crowd-finanziert in Produktion zu gehen. Und ich bete doch nicht seit Jahren das Lied von der Hoffnung herunter, dass in Deutschland mal eines Tages mehr Leute versuchen, Genre-Material zu inszenieren, um dann hier jetzt nicht mit großer Hoffnung mitzufiebern.

Habt ihr Lust, euch dem Traum anzuschließen?
Alles weitere dazu findet ihr auf der entsprechenden Indiegogo-Projektseite.

Und wer noch etwas Überzeugung braucht – ich setz mal hier ganz ans Ende noch einen „Weiterlesen“-Button und verankere dort die anderen beiden Teaser des Projektes, die lohnen sich nämlich durchaus auch mal anzuschauen.

Viele Grüße,
Thomas
Weiterlesen

Elche, Gnus und Meerjungfrauen (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ja, der Mai war doch schon mal besser. So darf das bleiben. Viel getan, viel geschafft, viel fertig bekommen und dennoch u.a. noch die Zeit gehabt, nicht ein- sondern gleich zweimal einen Tierpark zu besuchen – zuerst den in Aachen und die Woche darauf den in Gangelt. Definitiv sehr schön! Irgendwie … keine Ahnung, ich hab nicht mal einen wirklichen Punkt, auf den ich hinaus möchte, nur einfach die generelle Aussage, dass Tiere ja schon einfach toll sind.

Die Ballett-Fotos 2014 haben begonnen … mit einer durchaus wichtigen Botschaft, finde ich.

Die Ballett-Fotos 2014 haben begonnen … mit einer durchaus wichtigen Botschaft, finde ich.

Auch sonst konnte der Monat eine Menge. Das erste Ballett-Shooting für 2014 (siehe weiter unten) wurde ebenso absolviert wie mehrere Interviews (!) – eines hausgemacht mit der DORP (auch da: siehe unten), ein anderes „mit der Presse“ rund um das Thema Berufsperspektiven für studierte Philosophen (ich berichte, sowie es da was gibt). Projekte kommen voran, das Blog erhielt endlich mal wieder die gebührende Aufmerksamkeit – kurzum: Insgesamt definitiv ein guter Monat.
Und im Detail?
Nun, schauen wir mal.

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee

Die Bearbeitung dritte Viertel Schleier aus Schnee sollte über Pfingsten fertig werden und dann an die aktuelle Testleserin gehen. Ihre Anmerkungen zur ersten Hälfte des Buches sind jedenfalls bereits verarbeitet und eingebettet. Dieses Jahr. Dieses Jahr. Dieses Jahr.
Geschichten aus Condra: Die blaue Gans ist ebenfalls langsam wieder oben auf der Prioritätenliste. Ich hoffe im Juni coole Neuigkeiten zu haben!
Die Weltenscherben sind und bleiben ein wachsendes Projekt, das aber für 2015 ausgeschrieben steht.

Und dann gibt es da noch ein Exposé, das sich als weitaus schwieriger erwiesen hat als gedacht, aber das nun ebenfalls auf dem Weg zur Fertigstellung ist.

Sachbuch

Lovecraft und Duve

Lovecraft und Duve

Die Wahlphase für den Deutschen Phantastikpreis endete letzten Monat. Wenn Lovecraft und Duve also das Zeug zum ersten Platz haben sollte, dann sind die Würfel nun bereits gefallen und es folgen einige Monate der neugierigen Gespanntheit. Wir werden sehen.
Ansonsten gibt es wenig Neues. Die Konzeption am Tanzbuch schreitet voran, aber große Entscheidungen sind noch nicht gefallen. Die Überarbeitung von Einfach Filme machen ist ebenfalls noch etwas, was vor allem auf dem Reißbrett stattfindet bislang, aber da will ich auch nichts überstürzen. Keine Fehler dieses Mal! Weiterlesen

1W6 Freunde: Meinereiner im DORP-TV-Interview

Hallo zusammen!

Schon wieder ich vor der Kamera …
Auf der RPC 2014 hab ich unserem eigenen DORP-TV-Team Rede und Antwort gestanden, was die hier schon erwähnte, gedruckte Zukunft unseres Rollenspiels Die 1W6 Freunde angeht. Ich denke, es ist ganz nett geworden:

Ich dachte, das schiebe ich mal schnell noch dazwischen, wo es noch aktuell ist …

Viele Grüße,
Thomas

Neues von Hilde und die Glocken der Amazonen

Hallo zusammen!

Wirklich nur ganz kurz zwischen Tür und Angel – es gibt Neues von Hilde und die Glocken der Amazonen! Gestern ist über Eifelarea ein Update-Blog-Video erschienen, das ich die Tage heruntergekurbelt habe und euch hier nun natürlich auch nicht vorenthalten will:

Nächster Halt: Mein Rückblick auf das Condra 11!
(Zur RPC kommt hier auch noch was, aber … danach.)

Viele Grüße,
Thomas

Ich bin anders als die anderen. Ich bin ein Mensch. (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Schon wieder April? Das war zügig, das ging schnell. Der März stand teilweise recht markant im Zeichen der RPC – die ist zwar erst im Mai, aber das heißt halt auch, das alles, was da gedruckt sein will, irgendwie so dieser Tage fertig werden sollte. Und das wiederum, klar, bedingt Stress.
Ein guter Freund ist im März umgezogen, da ging auch noch mal Energie hinein, genauso in die Vollversammlung bei Saltatio, gleichsam in ein nahendes Condra-LARP-Con, ebenso in die mit dem beginnenden Frühjahr ihren Anfang nehmende Gartenarbeit. Baustellen, in denen man sich verlieren kann, gab es also sichtlich genug. Dass dabei aber dennoch auch Produktives entstanden ist, das soll das nachfolgende Sammelsurium an Zwischenständen noch hinreichend darlegen.
Der titelgebende Satz, das gebe ich freimütig zu, hat im Grunde mit nichts hier was zu tun. Er entstammt Helge Schneiders „Mendy – das Wusical“ und ich denke es gibt mindestens eine, die sich darüber freuen wird, ihn dort zu lesen. Mehr braucht es ja gar nicht.
Und nun, auf zum Thema!

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee

Alles ruhig an der Front. Schleier aus Schnee setzt seine unendliche Geschichte fort, Geschichten aus Condra: Die blaue Gans ebenfalls und Weltenscherben ist ja primär das Projekt danach. Ich gelobe Besserung.
Spannend vielleicht, dass ich in diesem April noch ein Exposé ausarbeiten und einem Verlag übersenden will – mal sehen, ob wir da zusammenfinden, aber da hat sich eine Chance ergeben, die ich, wenn möglich, gerne nutzen würde. Mal schauen.

Sachbuch

Einfach Filme machen – reif für ein Update?

Einfach Filme machen – wird überarbeitet

Über eine teure Freundin ist mir im vorigen Monat noch ein Sachtext untergekommen, der mir – so erstaunlich das anmutet – noch ein völlig unbeackertes Stück Land rund um Einfach Filme machen aufgezeigt hat und das nun ebenfalls definitiv noch ein paar Seiten in der geplanten Neuauflage bekommen wird. Es spricht für das Potenzial zur Faszination, was der Bereich Film zweifelsohne besitzt, dass nach all den Jahren und den vielen Regalmetern Fachliteratur, die ich gelesen habe, noch immer neue Türen zu öffnen sind.
Derzeit umfasst die Liste der zu bearbeitenden Punkte 38 Einträge. Einige davon sind nahezu neue Kapitel, andere kurze Absätze oder Errata. Aber ich denke, es wird eine lohnende Bearbeitung.
Und wo wir bei Zahlen sind – das Repertoire unseres Tanzvereines liegt bei derzeit etwas über 40 Tänzen. Ich würde mal darauf peilen, dass das Tanzbuch von Anke und mir so um die 50 Tänze sowie halt historische Hintergründe, saubere Erklärungen der allgemeinen Schritte und Figuren und alles drum herum bieten wird. Derzeit tüftle ich an einem guten Format, die teils sehr unterschiedlich umfangreichen Informationen zu den Tänzen möglichst augengefällig, übersichtlich und zugleich einheitlich zu präsentieren.

Schreibaufträge

Einband-Vorschau: Cthulhu – Gaslicht

Einband-Vorschau: Cthulhu – Gaslicht

Der Cthulhu-Quellenband Gaslicht hat ein Cover. Ich hab, wie mehrfach betont, so viel gar nicht beigesteuert und werde das im Detail mal näher am Erscheinungstag aufschlüsseln, aber ich glaube vier Beschreibungen historischer Persönlichkeiten sowie ein kurzer Artikel gehen komplett auf meine Kappe, während ich zwei weitere Texte noch entsprechend erweitert habe.
Prägnanter erscheint es mir da, das Cover schon mal zu zeigen – ich denke, das macht so als Band auf jeden Fall was her. Weiterlesen

Ein kleines, neues Video auf der DORP

Hallo zusammen!

Wenn ich schon Aufnahmen der Tasse mache, dann auch richtig :)

Wenn ich schon Aufnahmen der Tasse mache, dann auch richtig :)

Anlässlich unseres Gewinnspiels zum 15jährigen Bestehen der DORP ist dort gestern ein neues Video online gegangen. Einerseits zeigt es die Auslosung des Gewinners, ein wenig improvisiert, aber dafür mit ungewohntem Ambiente vom Tom auf Geschäftsreise in China umgesetzt, andererseits präsentiert es den Preis des Gewinnspiels selbst, die einmalige DORP-Jubiläumstasse.

Die hab ich nicht nur gestaltet, ich hab auch das Video dazu gedreht – und hatte eine Menge Spaß dabei, mich da auszutoben. Den kompletten Artikel gibt es auf der DORP zu lesen, das Video an sich folgt nun auch hier:

Und kommendes Mal geht es hier mal wieder um ein Belegexemplar.

Viele Grüße,
Thomas

Halte Abstand von den wild lebenden Galloway-Rindern (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ein schauriger Baum am Wegesrand

Ein schauriger Baum am Wegesrand

Und schon ist es März. Das allgemeine Thema der vorbeirauschenden Monate scheint konstant zu bleiben, aber zumindest was den Februar angeht ist das bei mir ein bisschen ein Fall von Selbsttäuschung. Denn auf der einen Seite war ich zwar erstaunt, wie schnell der März über mich gekommen ist, auf der anderen Seite ist es nicht weniger erstaunlich, was in diesem Februar alles stattgefunden hat. Beginnend mit meinem Urlaub, über den ich schrieb, meinem Geburtstag, dem Geburtstag der DORP, einem immensen Berg erledigter Arbeit, alles bis hin zu einer hübschen Wanderung anlässlich des von Meteorologen unabhängig von der Jahreszeit ausgerufenen ersten Frühlingstages vor genau einer Woche, im Zuge dessen nicht nur das wunderschöne, obenstehende Foto entstanden ist, sondern uns auch ein Warnschild begegnete, das diesem Artikel vorangeht.
Aber ja, verkopfte Gedanken über unser menschliches Miteinander sollen hier eigentlich auch gerade gar nicht hin – wobei wir da im Februar auch was hatten –, sondern hier und heute soll es doch um konkrete Projektstände geben. Schauen wir also mal, was wir da so haben.

Belletristik

Schleier aus Schnee für Testleserin Nr. 3

Schleier aus Schnee für Testleserin Nr. 3

Ich habe erstes Feedback von der aktuellen, neuen Testleserin von Schleier aus Schnee erhalten und muss sagen, ich bin sehr positiv angetan. Ich glaube, wir sind dabei, die eine Schwäche zu dekodieren, an der es bisher für mich noch immer hakte, und von der dieser ganze „Entwicklungshölle“-Zustand ausging. Derzeit tobt sie noch im Detail durch die erste Hälfte des Buches, aber ich glaube, es wird greifbar. Endlich. Endlich.
Alldieweil tut sich wenig bei Geschichten aus Condra – Die blaue Gans und Weltenscherben. Schon natürlich ein bisschen, hier und da, aber alles sehr behutsam. Ich habe Anfang des Monats mal eines der Gedichte aus Weltenscherben jemandem vorgetragen – das kam gut an. Aber diese bilden natürlich nur eine Ergänzung des vor allem auf Prosa ausgelegten Buches.

Sachbuch

Viel Kopfzerbrechen. Eine Neuauflage von Einfach Filme machen soll es geben, aber damit einher gehen so viele, viele Fragen. Von inhaltlichen Gewichtungen über gestalterische Probleme wie Buchformat und Umfang bis hin zum Preis. Die bisherige Auflage hat in vielen Punkten offenbar einen sweet spot getroffen und es wird eine spannende Herausforderung, mit der Neuauflage nichts zu verschlimmbessern.
Das Tanzbuch ist derweil noch immer in der grundsätzlichen Überlegungsphase. Aber es nimmt vor meinem geistigen Auge Konturen an, wenn auch nur langsam.

Schreibaufträge

Neues gibt es hier nicht – wie gesagt, das nächste Buch, das erscheinen wird, für das ich Texte produziert habe, wird Gaslicht sein, der Cthulhu-Quellenband. Ich sage natürlich Bescheid, sowie es da weitere Details gibt. Derzeit kennt die offizielle Webseite noch nicht einmal den Preis; als Erscheinungstermin wird dort ca. Mai 2014 genannt. Weiterlesen

Der Januar, in dem ich Zwiebeln ernten konnte (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ich hab es die Tage ja schon mal angedeutet, aber – dieser gerade nun vergangene Januar 2014 war ein verdammt schräger Monat. Die schiere Masse an möglichen Kooperationen, Aufträgen und Chancen, die in den ersten nun vergangenen Wochen hier einging, ist fast absurd. Um aber gar nicht auf die Idee zu kommen, sich zu sehr wie der König der Welt zu fühlen, war zugleich die Arbeitsauslastung völlig astronomisch. Auch das generell natürlich eine gute Sache, aber eben zugleich eine, unter der das Blog hier etwas litt. Denke auch die kommenden Tage wird es hier eher ruhig bleiben, aber ich hoffe Mitte des Monats dann hier mal wieder durchstarten zu können.
Schauen wir uns aber heute erst einmal das große Ganze an.

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee

Es tut sich was bei Schleier aus Schnee. Wenn schon der echte Winter nichts taugt – der Titel dieses Blogs ist keine Metapher, ich habe vor zwei Wochen Zwiebeln geerntet –, kann ich ja wenigstens mit meinem literarischen Schneeroman endlich mal fortfahren. Derzeit befindet sich die erste Hälfte des Buches bei Testleserin Nummer 3. Das ist der Beginn der letzten Korrekturphase für das Manuskript, danach geht es langsam der Publikation entgegen. Ich bin durchaus schon sehr aufgeregt, das sei freimütig zugegeben. Einerseits, weil ich es dann vielleicht auch euch bald endlich zeigen kann – indem es dann im Handel ist –, andererseits aber auch ganz konkret, weil ich auf die Meinung dieser Testleserin ebenfalls sehr gespannt bin. Na, wir werden sehen.

Geschichten aus Condra – Die blaue Gans lässt sich derweil Zeit, während Weltenscherben glaube ich gerade noch um eine Idee wächst, bei der ich mir aber unsicher bin, ob sie weit genug reifen wird, um es zwischen Buchdeckel zu schaffen …

Sachbuch

Wenig Neues, die Ziele für 2014 bleiben eine überarbeitete Fassung von Einfach Filme machen und das Tanzbuch, also meine noch titellose Zusammenfassung meiner bisherigen Lehrerkenntnisse im Bereich historischer Tanz. Ach, doch, eine Neuerung gibt es dort: So wie es ausschaut wird Anke Simon beim Tanzbuch ganz offiziell als Co-Autorin mit an Bord sein. Was eine gute Sache ist, denke ich, immerhin ist die Frau studierte Tanzpädagogin. Und mein halb-autodidaktisches Treiben mit qualifiziertem Fachwissen zu füttern, das hat sich bei Einfach Filme machen ja durchaus auch bewährt.

Schreibaufträge

Soll ich eine Katze aus dem Sack lassen? Ja, ach, warum nicht:
Eine der unerwarteten, coolen Sachen zum Ende des letzten Jahres hin, war die Gelegenheit, am Gaslicht-Band für Pegasus’ Cthulhu-Rollenspiel mitzuwirken. Alles nichts so richtig, richtig Großes, mehr hübsche Kleinigkeiten quer durch das Buch, aber in jedem Fall etwas, worauf ich stolz bin. Immerhin wird das meine erste richtig offizielle Cthulhu-Publikation als Autor sein.
Was genau von mir ist, darüber schreibe ich mal mehr, wenn der Band da oder wenigstens nahezu da ist. Weiterlesen

Der Tanzball: Ein drittes Video

Hallo zusammen!

Da muss ich gar nicht viel zu sagen – es gibt tatsächlich ein drittes Video zu unserem Tanzball; gefilmt von Thomas Bender, Anke Simon und mir, geschnitten von mir, bereitgestellt auf dem Youtube-Kanal unseres Vereines Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V.
Und eigentlich ist das auch schon eine geraume Zeit im Netz – seit immerhin 28 Tagen nämlich. Nun komme ich aber auch endlich dazu, es einmal hier zu posten.

Viel Spaß!

Am Samstag gibt es dann die ersten Zwischenstände des Jahres.

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2013, Teil 5: Ausblick auf 2014

Hallo zusammen!

Es ist jetzt das dritte Mal in Folge der Fall, dass ich es tue, aber dennoch fühlt es sich auch dieses Jahr wieder irgendwie krückig an, dass nun „Das war 2013“ über dem Ausblick auf 2014 steht. Aber nun gut, ihr versteht, denke ich, worauf es hinausläuft – und in gewisser Weise finde ich es auch wichtig, den Jahresausklang nicht in Reminiszenzen zu verlieren, sondern erhobenen Blickes voran zu schreiten.
Vielleicht ist euch zudem aufgefallen, dass ich dieses Mal bei den „Kreatives“-Rückblicken nicht wie zuvor darauf rumgeritten habe, was alles nicht erschienen ist, obschon es sollte. Nennen wir es eine Unternehmung in positivem Denken. Genauso wie all diese Projekte hier nun auch ihren Platz haben, denn hier geht es um gefasste, nicht um verpasste Ziele.

Definitiv enthalten sind übrigens mehrere bisher noch gar nicht angekündigte Projekte, zu denen im Laufe des Januars dann auch noch Einzelbeiträge folgen sollen, in dem Maße, wie sie auch dann eigene Unterrubriken hier bekommen werden.

Belletristik

Schleier aus Schnee

Schleier aus Schnee – 2014 jetzt aber wirklich!

Dieser Bereich erscheint so schmerzend offensichtlich. Zunächst einmal muss dieses Jahr Schleier aus Schnee fertig werden. Muss. Nicht aus irgendwelchen rechtlichen oder vertraglichen, aber aus seelischen Gründen heraus. Aber das sollte jetzt auch endlich mal klappen. Eine neue Testleserin hat sich noch angeboten und die wird dann sozusagen das Endskript kriegen, nicht die bisherige Arbeitsfassung. Was danach dann geschrieben steht, wird dieses Buch sein. Es dauert wirklich schon zu lange – aber es ist auch noch immer ein Buch, auf das ich mit Stolz blicke.
In gewisser Weise gilt das auch für Geschichten aus Condra: Die blaue Gans. Aber da liegt langsam alles vor, es ist ja sogar in guten Teilen schon gesetzt. Ich denke, das wird jetzt auch was werden. Und es wird ein schönes Buch sein – das kann ich versprechen.
Ursprünglich hatte ich dann auch Weltenscherben für 2014 angesetzt; eine Hoffnung, die ich nicht aufgebe, aber auch nicht dogmatisch verfolge. Erst die beiden erstgenannten Titel, dann die Anthologie. Ich vermute, Weltenscherben könnte von den bisherigen Büchern das persönlichste Werk werden, zumindest durch einige der enthaltenen Texte; aber wer weiß. Das überlasse ich dann letztlich auch anderen zu beurteilen; Schleier aus Schnee enthält auch sehr viel von mir persönlich, das steht außer Frage.
Und „der nächste Roman“? Vor einem Jahr schrieb ich hier, dass es eine Idee gäbe, auf der er fußen wird. Die ist noch aktuell. Aber kriegen wir erst mal einige der oben genannten Werke aus den Füßen und sehen dann weiter, oder? Wobei es, zugegebenermaßen, einen ersten Satz gibt, handschriftlich in meinem Notizbuch.

Sachbuch

Einfach Filme machen – reif für ein Update?

Einfach Filme machen – reif für ein Update?

Hier bin ich nicht minder ehrgeizig. Zum einen wird sich im Jahreslauf die Frage stellen, ob Einfach Filme machen nicht mal ein Update vertragen könnte. Das Buch wird 2014 fünf Jahre alt; die Filmtechnik ist nicht mehr, was sie einst war, Sehgewohnheiten, Software, aber auch ich selbst, alles hat sich verändert über die Zeit und ein Update wäre nicht verkehrt. Gerade die Passagen über die technischen Hürden des HD-Filmens lesen sich doch von heute aus eher niedlich, während mein Handy alldieweil über Funknetzwerk Full-HD-Clips von Youtube in Echtzeit streamt. Aber andererseits hat das Buch jetzt gute fünf Jahr durchgehalten, und ich will der Überarbeitung auf jeden Fall mit der gleichen Liebe und Sorgfalt wie damals dem Schreiben begegnen, damit wir uns dann auch erst 2019 wieder darüber unterhalten müssten.

Das ist allerdings ja vor allem Überarbeitung. Ganz anders sieht es mit meinem neuen Projekt aus, das ich schon mehrfach angedeutet, aber bisher nur mündlich auch benannt habe: Ich möchte 2014 ein Tanzbuch angehen. Es hat noch keinen finalen Titel (und nein, es wird nicht „Einfach Tänze tanzen“ heißen), aber eine klare Zielsetzung: Ich tanze nun seit irgendwie so sieben Jahren historische Tänze und unterrichte sie seit etwa drei; allgemein stecken wir ja über unseren Verein Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V. nicht nur viel Energie in das eigentliche Tanzen, sondern auch gerade in die Recherche zu sowie die Ausarbeitung und Vermittlung von historischen Tänzen. Dabei ist eine Menge Wissen angesammelt worden, das ich allerdings ja derzeit nur einmal die Woche den Besuchern unseres Trainings vermitteln kann. Die Idee des Tanzbuches ist daher einerseits, eine Nachschlage-Quelle für „unsere Leute“ zu schaffen, aber zugleich auch einfach diesen Erfahrungs-, Ideen- und Wissensfundus zugänglich zu machen.
Ich hab mir Anke, meine Co-Trainerin im Verein, zur Unterstützung geholt, die ist immerhin diplomierte Tanzpädagogin, aber alle weiteren Details werden wir dann im Laufe des Jahres selber noch herausfinden müssen.
Die Pläne sind aber ambitioniert, das angepeilte Publikum dabei jedoch explizit kein Fachpublikum, sondern jedermann. So wie bei meinen Sachbüchern ja irgendwie immer. Weiterlesen

Frohe Weihnachten euch allen! (Und Hilde-Trailer!)

Hallo zusammen!

Ich wünsche euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, ein paar schöne Tage im Kreise eurer Liebsten, Erholung, schöne Geschenke und das Gefühl, glücklich zu sein!

Die Weihnachtstage über wird’s ruhig sein hier im Blog, aber wir lesen uns in diesem Jahr sicher noch wieder.

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Ich habe es leider dieses Jahr nicht geschafft, eine Kurzgeschichte oder so für das Blog vorzubereiten – wohl aber gibt es etwas anderes: Der neue Trailer zu Hilde und die Glocken der Amazonen ist da! Viel Spaß damit!

Viele Grüße,
Thomas

Zweites Video vom Tanzball 2013: Der Mitternachtstanz

Hallo zusammen!

Für mich selbst etwas überraschend ist gestern das zweite der Videos vom Tanzball 2013 ins Netz gegangen. Für mich selbst überraschend, weil meine To-Do-Liste vom Wochenende eigentlich nur sagte, dass ich damit anfangen wollte. Aber dann lief es gut und hey, was will ich klagen.

Also, erst einmal ohne Umschweife, das Video:

Wer Details dazu mag:
Die Choreographie wurde so etwa den Monat vor dem Ball über eingeprobt. Da wir aber ja schlecht den ganzen regulären Trainingsbetrieb dafür opfern konnten, wurde es von den Freiwilligen meist im Anschluss an das reguläre Training geübt.
Der Tanz setzt sich in Versatzstücken aus Elementen bestehender Tänze zusammen, sodass einerseits natürlich vertrauter Grund geboten wurde, andererseits aber auch gegen angelernte Impulse gehandelt werden musste, wenn der nächste Übergang erfolgte.

Gefilmt wurde das alles dann vor Ort auf dem Ball mit vier Kameras. Toms große Kamera bildet die Frontansicht, wohingegen seine GoPro für die Totale von der Seite verantwortlich ist. Die bewegte „nahe“ Aufnahme aus der leicht schrägen Frontperspektive ist von mir mit meiner EOS 600D gemacht, wohingegen die Totale von hinten von Anke aufgezeichnet wurde.
Das hieß aber auch, dass ich dieses Mal erstmals mit vier synchronen Aufnahmen arbeiten konnte, drei in FullHD und eine HD Ready (die der Grund ist, warum das Video am Ende 720p hat); das war auf jeden Fall eine spannende Erfahrung.

Ich denke ein Tanzball-Video wird es noch geben, so von dem Restmaterial her, was ich nun noch habe. Mal sehen. Ich hoffe jedenfalls, ihr habt Spaß daran!

Viele Grüße,
Thomas

PS: Das Posting zum schon 80% erfolgten Redesign folgt auch noch, aber das hier hatte gerade sozusagen Vorrang.

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