Seelenworte

Allerlei: Ulisses-Dinge, Dagonett ist fertig und glänzende Freunde

Hallo zusammen!

Schon wieder Allerlei? Jepp: Ein paar ganz coole Sachen zum Wochenende!
Zunächst mal, buchstäblich tagesaktuell, werde ich heute im Rahmen der Ulisses Online Con ein (live gestreamtes) Gespräch mit Jason Carl führen. Carl ist nicht nur Brand Marketing Manager für die Welt der Dunkelheit bei White Wolf bzw. Paradox Interactive, sondern auch bei uns zu Gast und dementsprechend wird die WoD auch unser Thema sein.
Derbe lange her, dass ich jemanden interviewt habe und diesmal auf Englisch – das wird sicherlich spannend!
Interessiert?
Hier geht’s lang zur Con-Webseite – und unser Gespräch wird im Rahmen des Panels mit unseren internationalen Partnern stattfinden, das von 15 bis 18 Uhr läuft.

Dann habe ich hier ja schon mehrfach angedeutet, dass sich mein Aufgabenfeld in der Firma in letzter Zeit etwas erweitert hat und so konnte ich diese Woche endlich die Katze aus dem Sack lassen, dass ich die Redaktion für Earthdawn in Deutschland übernommen habe. Wer mir wirklich lange folgt, weiß ja vielleicht noch, dass sogar die DORP mal als Earthdawn-Fanseite begonnen hat und insofern ist das natürlich eine ziemlich coole Sache. Der obige Link ist auch mehr als bloß die Ankündigung, sondern bietet auch gleich einen Werkstattbericht, denn es war doch mein Anspruch, wenn dann auch direkt mit ersten Ergebnissen vorzutreten.

Aber genug der arbeitsbezogenen Dinge – ich habe mehr!
Denn: Dagonett ist fertig! Ja. Fertig.
Ich hatte den Film ja eigentlich für Juni versprochen und war dann noch mal in technische Schwierigkeiten gelaufen, aber jetzt ist er exportiert und startklar. Weil ich den nur nicht zwischen dem DORPCast morgen und der Ulisses Online-Con stranden lassen wollte, kann ich nun sagen: Der zweite Condra-Kurzfilm (nach Actuarium, aber inhaltlich recht anders und doppelt so lang) wird am 01.08. erscheinen.

Und last but not least, mehr als Nachtrag: Die 1W6 Freunde in der dritten Edition sind mittlerweile auch bei mir in ihrer richtigen, hochglänzenden Form eingetroffen.
Jetzt kann ich endlich auch so richtig, richtig guten Gewissens sagen: Ja, ist exakt so geworden wie es sollte!
Wenn ihr es möchtet, das Buch ist wie eh und je überall zu haben, wo es Bücher gibt. Sei’s der lokale Laden bei euch um die Ecke – dem ihr so in den Zeiten Coronas auch direkt was Gutes tun könntet – oder beim krakigen Monopolisten. Und Sphärenmeisters Spiele als quasi einziger direkt von uns unterstützer Händler sollte es auch dieser Tage dann auf Lager haben.

Soweit von mir für heute. Vielleicht seht und hört ihr mich ja später im Stream der Ulisses Con, oder hört mich morgen im DORPCast, ansonsten habe ich hier aber sicher in den nächsten Tagen auch wieder mehr zu erzählen oder zu berichten.

Viele Grüße und ein tolles Wochenende
Thomas

Allerlei: Ein DORP-Querverweis, allerhand kommende Woche erscheinende Dinge, alte Fotos und ein Lichtschwert

Hallo zusammen!

War eine Weile still hier, hm? Sorry, die letzten 14 Tage waren … sehr reich an Arbeit, und teils auch einfach Zeit, die ich mal abseits von Monitoren verbringen wollte.

„Wie ich sehe, hast du ein neues Lichtschwert konstruiert. Deine Fähigkeiten sind bemerkenswert“, wie Vader sagt.

von Markus Heinen

Aber kommen wir zu Dingen, von denen ihr auch was habt:
„Nur“ von mir gesetzt und inhaltlich ein wenig bearbeitet ist Im Haus der Schlange vom Markus Heinen, ein kurzes Savage-Worlds-Abenteuer, dass es seit heute auf der DORP gibt.

Am Mittwoch erwartet euch hier wieder einer meiner langen, für sich stehenden Artikel; dieser hier im speziellen war recht viel Aufwand, in Worte zu gießen und ich hoffe gerade noch, ein bestimmtes Foto dafür auftreiben zu können, aber der kommt auf jeden Fall und ist mir wichtig genug, ihn vorab zu bewerben. (Und es geht mal nicht um Social Media, versprochen!)

Genauso habe ich für Ulisses einen Blogartikel geschrieben, der sehr zeitnah auf der Verlagswebseite erscheinen wird und mir persönlich sehr bedeutsame Neuigkeiten transportiert; sorry für das viele Teasing, aber ich gebe dann noch mal gesondert Bescheid.

2008 … fühlt sich zugleich an, als wäre es gestern gewesen und als wäre es einer ganz anderen Zeit entsprungen

Konkret schon online ist hingegen ganz was anderes: Auf der Dracon-Webseite gibt es ja Galerien für zahlreiche vergangene Veranstaltungen. Was ist bisher nicht gab, waren Fotos der Dracon 5 (das war 2008), die galten als verschollen. „Galten“, denn wie durch ein Wunder habe ich die tatsächlich wiedergefunden.

Ebenfalls zumindest erwähnt sei, dass Sporenläufer weiterhin gute Fortschritte macht. Es ist interessant, wie stark sich dieses Buch noch mit jedem Kapitel, das ich schreibe, in Details wandelt und findet, aber ich bin sehr zufrieden damit, wie es zusammenkommt.

Und das war es schon für heute.
Wie gesagt, vor allem ein Lebenszeichen.
Mittwoch wird’s dann wie versprochen umfangreich – und wer weiß, vielleicht lesen wir uns vorher ja auch noch mal.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: FeenConline, Drachen zum Hören und kurze Updates zu Saltatio, 1W6 Freunden und dieser Seite

Hallo zusammen!

Die akuteste Meldung vorweg: Dieses Wochenende steigt die Feencon in digitaler Form das erste Mal als FeenConline. Die DORP hat auch einen virtuellen Stand – wenngleich ich nicht konstant werde dort sein können. Aber Tom wird nahezu durchgehend da zu erreichen sein!
Ich werde aber definitiv morgen, Samstag, von 12 bis 15 Uhr an unserem Discord-Stand herumhängen und mich gerne mit jedem unterhalten der Lust hat, vorbeizukommen. Vielleicht schaue ich auch zu anderen Zeiten rein, will aber nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Daher, wer sicher gehen will, morgen von 12 bis 15 Uhr. Scorp sollte zeitgleich online sein und der DORP’sche Markus plant auch, seine Aufwartung zu machen. Alle weiteren Details kennt die offizielle Webseite!

Wer sich nicht für die Feencon, vielleicht aber doch für Rollenspiele interessiert, der hat ja vielleicht Freude an der Hörbuchfassung von Spielleiterwillkür 2!. Das Buch war ja Teil der Handbücher des Drachen Welle 2, die ich redaktionell betreut habe und ist Ende letzten Monats nahezu klammheimlich auch in einer hörbaren Version erschienen. Eingesprochen hat es Mháire Stritter und es läuft knapp unter 5 Stunden. Ordentlich Programm also!

Abgesehen davon stehen gerade nur noch vier kurze Meldungen an:
– Für unseren Tanzverein Saltatio habe ich mal wieder eine Corona-Statusmeldung verfasst. Kurz gesagt: Wir bleiben weiterhin zu, suchen aber nach Lösungen, wie wir zumindest grob zum Trainingsbetrieb zurückkehren können.
– Ich habe meine Liste bisher dieses Jahr schon gelesener Bücher leicht überarbeitet. Nichts weltbewegendes, aber es sei erwähnt.
Dagonett ist ganz offensichtlich nicht wie verprochen im Juni fertig geworden. Sorry – aber lieber ordentlich, habe ich mir gesagt. Sollte aber diesen Monat folgen.
– Mich hatte nach dem letzten Allerlei-Artikel via Twitter auch ein Foto einer (korrekt und wie gewollt) hochglänzenden Ausgabe der 1W6 Freunde erreicht. Social Media ist ein schlechter Weg mich zu kontaktieren, aber wo ich es mittlerweile gesehen habe, wollte ich es auch euch nicht vorenthalten:

Soweit heute von mir. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende – und vielleicht hören wir uns ja kurz bei der FeenConline?

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Leichtes Webseiten-Update, Zwischenstände, ein besonderer DORPCast und 1W6 falsche Freunde

Hallo zusammen!

Direkt vorweg, wenn alles klappt kriegt ihr diesen Monat auch noch einen längeren, für sich stehenden Artikel hier, aber der braucht noch finalen Schliff über das Wochenende. Nutzen wir also doch die Gunst der Stunde und schauen über das übliche Allerlei.

Zunächst einmal wollte ich noch mal auf den DORPCast 160 mit Hannah Möllmann hinweisen. Hannah ist ein großartiger Mensch und ich hatte die Idee, mit ihr gemeinsam eine Folge aufzunehmen, schon ewig auf meiner Bucket List – und mehr noch, das Ergebnis ist in meinen Augen so gut, wie ich es mir erhofft hatte.
Inzwischen ist schon die 161 raus, und die ist auch gut geworden finde ich, aber ich wollte dennoch etwas verspätet da noch mal auf diese besondere Folge hinweisen.

Viel aktueller hingegen ist, dass ich auf dieser  Webseite die Navigation zwischen meinen Buchveröffentlichungen maßgeblich geändert habe. Die erste Fassung waren Ausklappmenüs in Ausklappmenüs, was spätestens mit wachsender Beliebtheit von Mobilgeräten nicht mehr funktionierte. Und seither gab es allerhand halbgare Lösungen, keine wirklich gut.
Was ich nun auf allen entsprechenden Unterseiten, Belletristik, Sachbücher, Bildbände, berufliche Rollenspiel-Veröffentlichungen und private Rollenspiel-Veröffentlichungen, eingerichtet habe, ist so eine Art Auswahlgalerie. So wie diese hier:

 

Per „Mouse Over“ (oder einfachem Tap auf dem Mobilgerät) auf das jeweilige Cover gibt es nun, sofern vorhanden, einen Link auf eine weiterführende Seite. Manche – wie die beruflichen Rollenspielprojekte – haben derzeit noch keinen, aber ich denke insgesamt ist das eine deutliche Verbesserung. Und war lange überfällig,

Dann ein paar Updates im Schnelldurchlauf:
Sporenläufer geht gut voran und es tut richtig gut, endlich wieder belletristisch zu schreiben.
Die Portugal-Fotos 2019 sind mehr oder weniger durch, da fehlt nur noch das letzte (nennen wir es mal) redaktionelle Feedback.
Dagonett kommt immer mehr zusammen, auch wenn ich ggf. in die erste Juli-Woche damit rutschen sollte, aber es wird. Es wird.
Und bezüglich Morold und die Karte von Carthagena werden Ralf und ich uns im Juli mal zusammensetzen, um einen Plan für den Rest des Jahres zu schmieden. Wir sind noch nicht fein raus aus der Pandemie, ich weiß, aber ich denke man kann zumindest mal wieder planen.

Das ist nicht das Laminat das ich suchte

Und zuletzt – einige von euch mögen sich fragen, wo die Fotos der dritten Edition der 1W6 Freunde bleiben. Ja, verstehe ich. Ist auch eher wild: Mein Belegexemplar kam durchaus an. Ist auch soweit alles gut, nur dass BoD um dieses spezifische Exemplar das falsche Umschlag-Material gewickelt haben.
Das Buch sollte hochglänzend sein, so wie die vorige Ausgabe auch, was ich bekommen habe hingegen war strukturgeprägt – so wie etwa mein Die blaue Gans, sollte das der eine oder andere von euch haben.
Nun, ich habe mit den lieben Leuten in Norderstedt telefoniert und mir wurde hochheilig versichert, dass meines ein obskurer Einzelfall sei und dass, ja, im System korrekt hinterlegt sei, dass der Umschlag glänzend laminiert werden solle. Eigentlich ist die Strukturprägung ja sogar die einzige Form von Paperback-Einband, die BoD anbietet, die was tiefer in die Marge schneidet. Sollte ich mich also freuen, dass mein Montagsexemplar technisch ein Schnäppchen ist?
Sei’s drum. Ich warte auf das nächste Belegexemplar und dann machen wir das noch mal ordentlich hier.
Wer weder Tod noch Teufel scheut – das große A hat’s mittlerweile sogar vorrätig, erhältlich ist es aber wie immer überall dort, wo es Bücher gibt.

Also ich mag Strukturprägung, nur nicht für die Freunde

Soweit von mir.
In ein paar Tagen, wie gesagt, gibt es hier noch mal einen längeren, für sich stehenden Artikel.

Lasst’s euch bis dahin gut gehen und habt ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Tanzen auf Eis, Freunde im Druck, und sonst so

Hallo zusammen!

Und sonst so?
Irgendwie steht die Welt ja weiterhin weitgehend still, viel passiert in dem Sinne nicht. Aber hey, ein paar Dinge haben sich doch angesammelt, die vielleicht mal wieder ein Update verdienen.

Der Form halber, zu dieser Welt im Stillstand gehört auch nach wie vor unser Verein Saltatio, der auch im Mai weiterhin auf Eis liegen wird. Das hat vorerst noch eine gesetzliche Grundlage, wird ab Juni dann aber mehr in unsere Eigenverantwortung fallen zu entscheiden.
Ich könnte mich jetzt lang und breit darüber auslassen, dass ich es eine relativ steile Ansage vom Deutschen Olympischen Sportbund finde, zu deklamieren, dass es dann am Ende „eine Aufgabe der Verantwortungsträger/innen vor Ort und in den Vereinen sein [wird], jeweils passende Konzepte zur Einhaltung der genannten Grundlagen zu entwickeln“1 – als wenn der generische, kleine Breitensportverein da eine Chance hätte, die notwendige epidemiologische Sachkompetenz aufzubringen, wenn im Endeffekt schon die Vertreter auf höheren Ebenen die Arme ratlos in die Höh‘ werfen. Aber das bringt uns nicht weiter, insofern arbeiten wir derzeit daran, einen Weg für uns zu finden.2
Wie der aber aussieht und ab wann dann wirklich wieder trainiert werden kann, das … verrate ich euch wenn ich es weiß.

So, auf zu positiven Dingen! Die 1W6 Freunde: Dritte Edition tritt dieses Wochenende die Reise zum Druck an! Ein bisschen überfällig, aber Corona und so. Tom hat das Buch auch noch mal durchgearbeitet und noch mal eine Reihe wertvoller Hinweise und Anpassungen vorgenommen, sodass das wirklich eine gute, definitive Ausgabe des Spiels werden wird, denke ich.

Mystics of Mana ist noch nicht an diesem Punkt, rückt damit aber auch wieder im Verarbeitungsstapel nach vorne.

Die milde überarbeitete Neuauflage von Lovecraft und Duve dürfte auch im Mai noch in Produktion gehen, aber ich nahm mal einfach an, auf die Freunde warten mehr Leute, darum hat das Vorfahrt bekommen.

Sporenläufer, mein nächster Roman, ist tatsächlich so richtig in Arbeit mittlerweile. Der Rahmen steht, das Konzept ist erarbeitet, nun gilt es, mehr oder weniger viele Seiten mit Worten zu füllen.
Es könnte mein bisher umfangreichster Roman werden, aber es kann auch sein, dass ich wie immer so lange Ballast trimme, bis es erneut ein schlankes Buch wird. Schauen wir mal.
So oder so wird das noch eine ganze Weile dauern, aber ich habe ein gutes Gefühl dabei.

Was haben wir sonst?
Die Feencon wird rein digital stattfinden, aber wir schauen gerade, ob es dennoch eine schöne Methode gibt, wie die DORP dort „anzutreffen“ sein könnte. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
Auch bei dem DORPCast haben wir gerade mal wieder was „außer der Reihe“ in Arbeit, aber auch da ist noch nichts festgezurrt.

Und ich glaube das ist es derzeit. Sicher gibt es noch sieben anderen Enden, an denen ich gerade ziehe, aber reden wir doch lieber einfach davon, wenn es greifbar ist. Euch bis dahin erst einmal einen schönen Sonntag!

Viele Grüße,
Thomas


  1. Zugegebenermaßen nicht aus dem expliziten Konzept zum Wiedereinsteig in das Vereinslieben zitiert, sondern aus diesem Artikel hier
  2. Es ist mir auch wichtig zu betonen, dass ich durchaus dankbar bin, dass wir dank DSOB und DTV konkret formulierte Maßnahmenpläne vorliegen haben und dass da überhaupt jemand ist, der sich um unsere Belange kümmert. Der zentrale Punkt meiner Kritik ist vielmehr die zwischen deren Vorschlägen und den kommunizierten landesrechtlichen Vorgaben entstandene Diskrepanz, weil die von der Landesregierung in Form gegossene „stufenweise“ Rückkehr in den Alltag in ihrem Aktionismus am Ende jetzt weniger Stufen hat als die kleine Trittleiter in meinem Lesezimmer.
    Aber ich wollte ja nicht weiter darüber reden. 

Allerlei: Was sich seit Ostern so getan hat

Hallo zusammen!

Heute mal mehr ein Lebenszeichen als ein geordneter Artikel, aber ein paar Sachen haben sich halt doch gesammelt.

Fangen wir mit dem heutigen Wochenende an: Eigentlich wäre dieses Wochenende die Dracon 14 gewesen, aber wie so vieles ist auch diese ein Opfer der Pandemie geworden. Natürlich nur aufgeschoben, aber halt auf unbestimmte Zeit. Insofern auf jeden Fall ein unschönes Ding.
Eigentlich wollten wir Markus Heinens Savage-Worlds-Abenteueraufhänger Im Tal der Götterechsen drucken lassen und allen Besuchern schenken, aber mangels Veranstaltung haben wir einen Osterdownload auf der DORP daraus gemacht, das ist ja auch was. Wir hatten was Ähnliches für die Feencon im Sinn, rechnet also am ersten Juli-Wochenende auch mal so halb mit einem kleinen Freebie-Download.1
Ebenso geht dafür heute der neue DORPCast online, der hätte sich eigentlich auch verschoben – vielleicht ja ein kleiner Trost.

Ebenfalls Ostern erschienen ist ein eigentlich sehr spontan entstandenes Videoprojekt, Tanzen trotz Corona, das ich hier ja im letzten Beitrag schon detaillierter vorgestellt hatte, daher sei es heute nur einfach noch mal gezeigt:

In Sachen Tanz ist ansonsten noch zu sagen, dass sich auch hier Freud‘ und Bedauern mischen. Letzteres, weil der Trainingsbetrieb bei Saltatio natürlich auch weiterhin ausgesetzt bleibt, Freude hingegen, weil der Verein in diesem Monat stolze 10 Jahre alt geworden ist; letzteres hatte ich hier aber ja die Tage auch schon thematisiert.

Und sonst? Da die Arbeit bei Ulisses nicht reduziert ist, habe ich nicht viel mehr Zeit als sonst, nur mehr Abende und Wochenend-Tage, aber dennoch sitze ich an diversen Projekten, die so endlich mal vorankommen können. Teilweise medial, das bekommt ihr dann früher oder später ja ohnehin alle zu sehen, teilweise aber auch handwerklich hier bei mir zuhause.

Nicht mein produktivstes Projekt der letzten Wochen, aber in Anlehnung an das Ende von Xoro hat nun die weltweit einzige Xoro-Actionfigur endlich einen angemessenen Thron.

Es ist und bleibt eine seltsame Zeit. Lasst euch nicht unterkriegen, lasst euch nicht vom rotierenden Nachrichtenzyklus jeck machen, gebt auf euch acht – und bis dieser Tage, zum nächsten regulären Artikel hier an dieser Stelle.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Aus der Hüfte würde ich übrigens vermuten, dass an von mir betreutem DORP-Material die dritte Auflage der 1W6 Freunde nun im Mai endlich gedruckt erscheinen wird, Mystics of Mana mehr so Juni/Juli herum. Motel dann im Anschluss daran, und einige von Markus‘ und Michaels Projekte halt so drumherum. Wenigstens an der Front ist es wohl nach wie vor als bisher sehr gut laufendes Jahr zu bezeichnen. 

Allerlei: Corona, Saltatio, kostenlose PDFs und viele Bücher-Dinge

Hallo zusammen!

Fangen wir mit dem unvermeidlich schweren Themenfeld Corona an. Bei unserem Tanzverein Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V. haben wir da noch mal eine neue Erklärung veröffentlicht, was die derzeitige Situation angeht. Die sei hier vor allem für maximale Reichweite verlinkt.

Dann aber auch direkt, um der Sache etwas Positives abzugewinnen – mein Arbeitgeber Ulisses stellt derzeit eine Reihe Produkte in ihrer digitalen Form als pay what you want zur Verfügung, um allen ein wenig Kurzweil in die soziale Distanzierung zu bringen.
Konkret ist das die prall gefüllte DSA 5 Einsteigerbox: Das Geheimnis des Drachenritters, das auf das Spiel mit Kindern ausgelegte Äventyr – Helden & Abenteuer Starterset sowie die Spielreihe Abenteuer in Kaphornia – letztere sind ein ganzer Haufen Zeugs, daher hier mal nur der Sammel-Link zur Suchanfrage.
Das ist doch auch mal was Schönes.
Diverse andere Verlage fahren derzeit übrigens ähnliche Aktionen – da lohnt es sich sicher, das Internet ein wenig zu schütteln.

DORP-seitig sei natürlich ebenso auf die Grundregelwerke von Die 1W6 Freunde und Mystics of Mana verwiesen, die gibt es zwar immer kostenlos, macht sie aber ja nicht schlechter.
Beide Titel sollen auch weiterhin gedruckt erscheinen, das musste nur zuletzt jetzt erst einmal zwischen Dracon-Absage, Tanzverein in der Krise etc. zurückstehen. Rechnet aber wenn alles glattgeht zumindest wegen der 1W6 Freunde im April mit konkreteren Infos.

Wo wir dabei sind – ich weise einfach mal noch mal darauf hin, dass Tänze von Einst, mein Buch mit über 60 Beschreibungen von historischen und historisch anmutenden Tänzen, weiterhin lieferbar ist. Wer also noch will, ich freue mich über weitere Verbreitung!

Was hingegen im Laufe der kommenden Wochen aus dem Handel verschwinden wird sind die letzten beiden derzeit noch lieferbaren Condra-Hardcover. Nicht unsere Kurzgeschichten-Anthologie Die blaue Gans, die bleibt im Handel, aber der Ingame-Band Die Tröte – Jahrgang 7-9 und der Bildband Bilder aus Condra 2: Fotos von der anderen Seite.
Beide stehen noch zum Verkauf, aber der Markt scheint gesättigt. Insofern werden die beiden Titel in nächster Zeit auslaufen.

Nicht auslaufen, aber ein (winziges) Upgrade erfahren wird hingegen Lovecraft und Duve, meine als Buch adaptierte Abschlussarbeit über motivliche Parallelen bei H.P. Lovecraft und Karen Duve. Ehrlich gesagt in erster Linie, weil es Zeit ist, den Auftrag mal in einen neueren BoD-Vertrag zu besseren Konditionen zu überführen; aber zumindest den nervigen Fehler des falschen Inhaltsverzeichnisses der ersten Auflage kann ich dann ja auch gut mitkorrigieren.

Und in dem Maße, wie ich derzeit halt einfach mehr Zeit habe, ist natürlich auch mehr Zeit gegeben, an eigenen Büchern zu arbeiten. Ein Teil geht auch in die anhaltenden Arbeiten an Haus und Grundstück, aber dennoch bewegt sich gerade allerhand.
Sporenläufer macht gute Fortschritte und sollte, wenn alles klappt, ab kommender Woche in die wirkliche, aktive Schreibphase (nach der bei mir ja meist sehr umfangreichen Konzeptionsphase) eintreten.
Der Nachfolger zu Einfach Filme machen kommt weiter voran, jede Woche um ein paar Seiten mehr.
Weltenscherben zuletzt, meine Kurzgeschichtensammlung, ist endlich mal sauber durchgeplant und – soweit schon vorhanden – auch zusammengetragen. Hier sind noch einige Sachen komplett zu schreiben, aber auch da sollte durch die freien Abende und Wochenenden bis Mitte/Ende April endlich mal zumindest ein Fortschritt machbar sein.

Interessant ist aber natürlich, was gerade in der Welt passiert, für meine kontemporären Projekte, etwa die ja noch immer mal für irgendwann geplante Fortsetzung zu Schleier aus Schnee.
Ich glaube da werde ich wirklich mal abwarten müssen, in was für einer Welt wir im Herbst leben, bevor ich da auch nur weiter drüber nachdenke. Der Schleier ist ja doch recht stark in kontemporärer Lebenswirklichkeit verankert … und die scheint heute, im März 2020, erstaunlich weit entfernt.

Aber schauen wir mal, was uns die kommenden Wochen bringen.

Viele Grüße,
Thomas

Liebe in den Zeiten der Corona

Hallo zusammen!

Ich hab ja in meinem Leben schon eine Menge getan. Filme gedreht. Bücher veröffentlicht. Video-Bühneninstallationen gefertigt, einen Tanzball mit 800 Tänzern mit ausgerichtet. Nicht ganz „mit den Delfinen geschwommen und in einen Vulkan gestiegen“, aber soweit kein schlechter Lauf.

Was ich in der letzten Woche nun auch getan habe, war, in mehreren gemeinnützigen Organisationen Veranstaltungen und dergleichen aufgrund einer um sich greifenden Pandemie zuerst abzuwägen und dann abzusagen. Das hätte ich jetzt nicht für die Bucket List gebraucht.

Aber gut, harte Fakten: Unser Training beim Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V. ist vorerst bis Ende der Osterferien auf Eis. Unsere geplanten Tanzbälle im Juli und November sind auf dem Prüfstand. Die offizielle Mitteilung dazu gibt es hier.
Gestern nun haben wir die Dracon 14, die kleine und sympathische Pen&Paper-Convention in der Eifel, ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben. Die offizielle Mitteilung wiederum dazu lest ihr hier.

Das ist alles seltsam, und wie ich die letzten Tage schon mehrfach sagte – auf sowas bereitet dich keiner vor, wenn du ein Ehrenamt übernimmst. Okay, genau genommen bereitet dich keiner auf irgendwas vor, wenn du ein Ehrenamt übernimmst, aber dass ich mal abends nach der Arbeit da säße und Pandemiepläne lesen würde, dass ich mal Pressemitteilungen zum Umgang mit einer Virusepidemie schreiben müsste, das habe ich nicht kommen sehen.

Tatsächlich denke ich jetzt schon seit einigen Tagen – und das blitzte dieser Tage in meinem Artikel über Narrative in dem Wort „Disruption“ bereits durch – wie wir später in der Rückschau sehen werden, dass gerade eine Zeitenwende, einen kulturellen Paradigmenwechsel miterleben.
Niemand braucht meinen Corona-Hot-Take. Ich weiß. Es geht mir erneut auch weniger um den Virus; wie zuvor gesagt ist diese Seite nicht der richtige Ort, um seine Corona-Informationen einzuholen.1
Doch so wie es zu meinen Lebzeiten ein klares kulturelles Davor und ein Danach gab als 9/11 passierte, und in kleineren Wogen ebenso nach Brexit und Trumpwahl, so bin ich mir sicher, dass wir mindestens gesellschaftlich und in der Kulturindustrie ein Vor und Nach COVID-19 haben werden. Freilich sind Spekulationen darüber genauso müßig wie haltlos, aber zumindest als irgendwie hauptberuflich Kulturschaffender geht einem das natürlich schon durch den Kopf.
Vor allem aber wünsche ich gerade Künstlern die, anders als ich, für ihre Kunst auf ein Live-Publikum angewiesen sind, ehrlich alles Gute für die kommenden, sicherlich schwierigen Wochen.

Damit mein Blogtitel aber nicht nur akademisches Anbiedern an Márquez ist (und ein Sprachspiel, das vermutlich schon ein Dutzend Leute vor mir gebracht haben), ein letzter, mir sehr wichtiger Appell – seid gut zu den Menschen um euch herum. Jeder hat in unruhigen Zeiten jemanden, dem er ein wenig Halt bieten kann.
Seid da für jene Menschen.
Seid gut zueinander.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Aber schön: Hört in der Sache bitte auf die offiziellen öffentlichen Quellen, lest Bekanntmachungen beim RKI und eurem Gesundheitsamt, bevor ihr euch der Klick-Ökonomie unserer Nachrichten unterwerft. Deaktiviert ‚News Alerts‘ auf eurem Handy. Geratet nicht in Panik, aber nehmt es ernst und handelt verantwortungsbewusst. Vertraut Fachleuten und Wissenschaftlern, aber seid auf der Hut bei „Experten“, bei denen unklar ist, woher sie ihre Expertise ziehen. Und ja, das gilt überall, im Zweifel halt auch hier. 

Allerlei: Tänze, mehr Sachbücher, Belletristik und mehr DORP

Hallo zusammen!

Fangen wir nonchalant mit den besten Neuigkeiten an: Tänze von einst ist so richtig, richtig lieferbar. Die ersten Exemplare sind bei mir angekommen und erfüllen alle Hoffnungen. Der matte Einband wirkt, wie ich mir das erhofft hatte, der Innendruck (obgleich komprimierter im Vergleich zum Vorgänger Das Tanzbuch) ist scharf und gut lesbar und zu großer Unfug inhaltlicher Natur ist mir bisher auch nicht ins Auge gefallen.
Das 9 Euro teure Büchlein gibt es wie immer überall dort, wo es Bücher zu kaufen gibt. Eine Übersicht über alle enthaltenen Tänze gibt es hier im Blog ebenfalls zu finden. Viel Arbeit steckt in diesem Buch und es ist schön, dass es nun endlich vollendet ist. Viel Spaß beim Tanzen!

Um euch dann auch einfach mal ein Update zu meinen aktuellen Non-Rollenspiel-Sachen zu geben, bevor wir abschließend auch da noch ein paar Neuigkeiten haben: Sporenläufer, mein nächster Roman, nähert sich langsam, aber beständig dem Punkt, an dem es ein vollständiges Treatment gibt. Es gibt noch einen Handlungsblock, dessen Ablauf nicht ganz rund ist, aber ich denke ich werde jetzt im März tatsächlich anfangen, konkret daran zu schreiben.
Die Arbeitsstruktur bei dem noch nicht endgültig benannten Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie meiner Anthologie Weltenscherben ist etwas anders; dort sind es eher To-Do-Punkte, die ich mich entlangarbeite. Beides ist weiterhin in der Mache, beides beginnt Form anzunehmen, beides könnte 2020 erscheinen und bei beidem möchte ich nichts versprechen. Aber ja, diese Projekte leben noch und kommen langsam, aber gut voran.

Auch nicht unerwähnt bleiben soll eine Rezension zu Schleier aus Schnee, die Ela jüngst gepostet hat. Rezis zu meinen Sachen sind ja noch immer selten, insofern freue ich mich immer – und doppelt, wenn es dann positiv ausfällt, wie hier bei Ela, deren Fazit lautet:

Alles in allem ein kurzweiliges Buch für lange Winterabende, das 4 Sterne von mir bekommt!

Schleier aus Schnee kann man selbstredend ebenfalls überall dort kaufen, wo es Bücher gibt.

Und dann abschließend noch zwei DORP-Dinge. Mich hatte mehrfach das Feedback erreicht, dass sich Leute Hannah Möllmanns Karte von Megaterra, der Welt von Mystics of Mana, auch als Download wünschen – und euer Wunsch sei mein Befehl. Da ich aber keine halben Sachen mag, gibt’s eine kleine Zufallsbegegnungs- und -plotaufhänger-Tabelle einfach noch oben drauf.
Zudem sollte die dritte Edition der 1W6 Freunde planmäßig jetzt diese Woche den Weg zum Druck antreten, das heißt dieses milde überarbeitete und mit Jacob Müllers spektakulärem, neuen Cover versehene Buch sollte dann auch bis Ende März seinen Weg in den Handel finden.

Derzeit kann ich denke ich echt nicht klagen, was meinen eigenen Output anbelangt.

Viele Grüße,
Thomas

Die Dracon hat ein Poster!

Hallo zusammen!

Ohne große Worte – die Dracon 14 hat ein Poster:

Das Poster ist wie immer von mir, mit großem Dank an meinen Mitorganisator Lars für tatkräftige Unterstützung beim Shooting und unsere Freundin Ruth für die Bereitstellung des Models.

Zur Erinnerung: Die Dracon, die kleine und sympathische Pen&Paper-Convention in der Eifel findet dieses Jahr – wie auf dem Poster zu sehen – vom 17. bis 19. April statt.
Sie ist wie schon die Jahre zuvor ein Gemeinschaftswerk des LARP-Vereins Condra e.V. und der DORP, und wenn ihr da insgesamt gerne mehr wissen wollt, so kann die offizielle Webseite hoffentlich all eure Fragen beantworten.

Viele Grüße und einen tollen Start in die Woche,
Thomas

Mystics of Mana is da!

Hallo zusammen!

Es war im Jahr 2011, da besuchten wir mit der DORP die KrähenCon in Krefeld. Wir hatten einen eigenen Stand, aber es war recht ruhig dort und so sponnen wir ein wenig herum, warfen und lustige Ideen an den Kopf für Spiele, die wir entwickeln könnten. Das tun wir öfter.
Aber eine Idee, die wir dort hatten, die blieb irgendwie hängen. Die traf einen Nerv bei uns, sprach etwas in uns an und ließ uns nicht mehr los. Und so begann Mystics of Mana seine lange Reise.
Das war 2011. Jetzt haben wir 2020. Genauer gesagt den 02.02.2020, was finde ich nicht nur eine unwahrscheinlich schöne Spiegelsymmetrieb hat, sondern auch den 21. Geburtstag der DORP markiert. Welcher Tag wäre denn besser, um MoM endlich in die Welt zu entlassen?

112 Seiten ist es doch geworden. Es baut auf den Regeln der 5E auf, also quasi des frei verfügbaren Teils von D&D5. Illustriert hat es für uns die großartige Melanie Philippi, deren Artwork dem Spiel noch mal einen ganz eigenen Charakter gegeben hat. Und begleitet von einer Landkarte der nicht einen Deut weniger großartigen Hannah Möllmann, deren Abbildung die Spielwelt Megaterra augenblicklich von einem glorifizierten Kaffeefleck zu einem Ort der Wunder und Abenteurer gemacht hat.

Und wisst ihr, wer das noch möglich gemacht hat? Ihr!
Zumindest wenn ihr uns beim DORPatreon unterstützt, denn das hat es uns ermöglicht, das Spiel nicht so entwickeln zu müssen, wie es wirtschaftlich am „Klügsten“ wäre, sondern so, wie wir es am besten fanden.

Ich druckse mich ein wenig um die Worte herum, Mystics of Mana sei fertig, merkt ihr? Denn noch nicht ganz! Nicht nur frei nach Paul Valérys (oft wem anders zugeschobenem) Zitat, Werke würden nicht vollendet, sondern verlassen. Nein! Bevor wir das Spiel auch drucken werden, wollen wir es erst mal noch ein, zwei Monate reifen lassen. Selber noch ein paar Mal drüberlesen, aber auch euer Feedback abwarten. Vielleicht haben wir ja noch gar schlimmen Unfug übersehen? Dann lasst es uns wissen!
Am Ende dann wird es gedruckt für Geld im Handel sein, aber das DORP-Versprechen gilt auch hier – die digitale Fassung wird immer kostenfrei bleiben.

Und hier könnt ihr es euch holen!

Was mir nun noch bleibt, an diesem schönen Sonntag, ist euch viel Spaß zu wünschen. Das Spiel ist uns eine Herzensangelegenheit – und ich hoffe, dass man es merkt.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Social Media, Mystics of Mana, Kaiser Raul und das Tanzball-Video

Hallo zusammen!

Kehren wir doch zum Ende des Monats noch ein paar Reste zusammen, die nicht ungenannt bleiben sollen. Fangen wir mit einer Sache an, die nach dem Social-Media-Traktat letzte Woche ein wenig schräg wirkt, aber die ich ja dennoch honorieren will – offenbar bin ich jetzt ein Meme.
Oder so:

Das Zitat ist selbstverfreilich aus dem Evergreen meiner sozialkritischen Blogartikel und es freut mich ehrlich enorm, dass die Kunde weiter in die Welt getragen wird.
Soziale Medien … dazu am Ende noch ein Nachtrag/Gedanke.

Reden wir erst mal über schöne Dinge: Mystics of Mana ist pünktlich fertig. Das ja jetzt für den 02.02.2020 angekündigte Spiel ist gerade noch bei Michael für eine finale Durchsicht, aber die 112 Seiten stehen und wir müssen, wenn Michael keinen völligen GAU entdeckt, dann Sonntag nur noch den Hebel umlegen.
Das Spiel ist seit 2011 bei uns in der Mache, lange in der Konzeptionsphase, lange in der Regelfindung, aber nun ist es endlich, endlich soweit, auf die Welt losgelassen zu werden. Zuerst nur digital, und wenn wir dann nach ein paar Wochen des Feedbacks sicher sind, dass kein völliger Unsinn durchgeschlüpft ist, dann auch gedruckt.
Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen wird.
Mir? Mir gefällt es!

Im Februar sollte dann auch die dritte Edition der 1W6 Freunde in den Druck gehen, die ja seit Heiligabend kostenlos bereits auf der DORP zum Download bereitsteht.

Derweil, auch noch relativ frisch entschieden: Ich werde auf dem Kaiser-Raul-Konvent 2020 sein. Die DSA-Fan-Edelveranstaltung meines Arbeitgebers steigt vom 13. bis 15. März und ich werde nicht nur vor Ort sein, sondern auch Anteil an Programmpunkten haben.
Details dazu, wenn’s sie offiziell gibt, aber ich find’s ziemlich, ziemlich cool. Ich freu mich drauf!
(Ich war ja vor zwei Jahren schon dort eingeplant, als dann direkt davor mein Vater verstarb – daher wird es zudem mein persönliches KRK-Debüt! Ich sagte es schon, aber: Ich freu mich!)

Eine schon mittlerweile etwas länger vergangene Veranstaltung war hingegen Der Tanzball 2019, zu dem noch immer das Video aussteht. Seit letztem Wochenende aber liegen mir nun endlich die Roh-Aufnahmen vor und ich bin guter Dinge, dass es jetzt auch nicht mehr lange dauern wird. Ich beginne mit dem Schnitt jedenfalls dieses Wochenende!

Zum Abschluss noch als kleiner Nachtrag zu meiner Social-Media-Kritik letzte Woche. Eure Resonanz war super-interessant und positiv, was mich gefreut hat. Aber da ich gestern in den DORP-Kommentaren noch auf eine interessante Zahlenspielerei zu sprechen kam, wollte ich sie euch nicht vorenthalten:
Laut aktueller statistischer Zahlen nutzen wir soziale Medien im weltweiten Mittel 2 Stunden und 23 Minuten pro Tag; rein auf Europa bezogen immerhin noch 1 Stunde 57 pro Tag. So, und jetzt können wir lange über die den Info-Grafiken zu Grunde liegenden Zahlen, sowie die Tatsache reden, dass da YouTube mit drin ist – aber sparen wir uns das mal kurz. Wer etwa ein iPhone hat, kann ja via Bildschirmzeit seine eigene Nutzung relativ bequem checken und muss dann nur noch ehrlich mit sich selbst sein.
Mein Punkt ist aber ein anderer: Wenn wir 2 Stunden pro Tag einfach mal annehmen, dann macht das 365×2=730 Stunden im Jahr. Rechnen wir das wiederum in Tage um, macht das 730/24=30,42 Tage.
Einen Monat pro Jahr in sozialen Medien zu versenken ist, wenn man sich die nüchternen Zahlen mal vor Augen führt, eigentlich ziemlich gruselig, oder?

Und damit soll’s für heute gut sein – ich melde mich definitiv Sonntag dann noch mal, um für Mystics of Mana zu trommeln!

Viele Grüße,
Thomas

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