Seelenworte

Allerlei Projekt-Updates

Hallo zusammen!

Während ich mal wieder dabei bin, einen inhaltlich substanzielleren Artikel zu finalisieren, dachte ich, kann ich ja auch noch mal flott einen Projekt-Rundumschlag geben. Hatten wir zwar indirekt gerade erst, doch die Dinge bewegen sich!

Also: Geister Gauner und Halunken ist bei Book on Demand eingegangen und ist da jetzt nur noch in Verarbeitung. Das Buch behält seine ISBN und die Anpassungen sind insgesamt auch eher überschaubar. Neben dem optisch leicht überarbeiteten Cover sind es vor allem ein paar einzelne, optimierte Formulierungen und eine Anpassung aller Seitenverweise auf die aktuelle dritte Edition des Grundbuchs; da hatte es ja leichte Verschiebungen gegeben.
Die PDF-Version des aktualisierten Buches wird es aber wie immer, und nach wie vor kostenlos geben – schon diesen Sonntag wird die auf der DORP verfügbar werden.

Mein nächster Halt für die DORP wird dann entweder die finale Fassung von Mystics of Mana oder Motel werden, wobei mir ersteres lieber wäre, aber nicht 100% in meiner Hand liegt.
Wir werden es ja sehen.

Das Fotobuch zu Hilde und die Glocken der Amazonen ist ebenfalls bei BoD. In dem Falle aber erst einmal ein einzelner Testdruck, weil ich sichergehen will, dass alles bei dem Buch so aussieht, wie es soll, bevor ich da mal eine größere Bestellung anstrebe. Ihr mögt euch erinnern: Dieses Buch kommt nicht in den freien Handel, sondern wird nur direkt über mich zu beziehen sein.

In ziemlich vergleichbarer Kategorie stehen da dann ja auch noch die Portugal-Bildbände aus, die ebenfalls nicht frei im Buchhandel verkäuflich sein werden, aber definitiv auch noch folgen sollen. Aber erst Hilde ins Ziel.

Der überarbeitete Nachdruck von Lovecraft und Duve ist noch in finaler Bearbeitung meinerseits, wird aber planmäßig auch bis Monatsende bei BoD eingehen (und sollte demnach – ebenfalls planmäßig – im Laufe des Septembers verfügbar werden).

Und an so richtig neuen Büchern gedeiht auch weiterhin meine Schreibarbeit an Sporenläufer, aber wie schon gesagt wird das auf jeden Fall erst 2021 ins Ziel finden.
Ich bin dennoch extrem happy, dass das Buch nach wirklich langem konzeptionellem Vorlauf jetzt tatsächlich Form annimmt. Das hat auch eine lange Geschichte hinter sich, auf die ich dann aber mal in fernerer Zukunft eingehen werde, wenn das Buch tatsächlich startklar ist.

Abseits des geschriebenen Wortes ist da zudem Easy Props, dessen dritte Staffel aber im September nun auch markant verspätet endlich starten wird. Sorry dafür, aber Zeit ist halt leider weiterhin endlich.
Ich fürchte allerdings, alle anderen möglichen Video-Projekte sind zumindest in einem Maße „weiter weg“, dass ich gerade keine Prognosen wagen will.
Gleiches gilt für Hallo Anne, unser Hörspielprojekt. Ist nicht tot. Versprochen!

War’s das?
Bestimmt vergesse ich etwas, aber für heute soll das erst einmal der Überblick gewesen sein.

Viele Grüße,
Thomas

Neue und neu aufgelegte Bücher am Horizont

Hallo zusammen!

Da steuern diesen Monat doch glatt drei Projekte auf die Zielgerade zu; zwei davon Neuauflagen, eines eher schon verschollen geglaubt …

Da wäre zunächst Geister, Gauner und Halunken für die 1W6 Freunde. Das Buch ist ja schon ein paar Jahre raus und wird nun eine milde Anpassung an die neue Edition erfahren. Neben entfernten Typos und Satzfehlern und ganz wenigen neu formulierten Passagen ist das vor allem die notwendige Anpassung an die dritte Edition der Grundregeln – alleine schon, damit die Seitenverweise aufs Grundbuch wieder stimmen.
Kurzum: Wer die alte Auflage schon hat, braucht die neue nicht, aber wer eh noch nicht zugeschlagen hat, kriegt dann halt ein leicht verbessertes Buch.

Dann ist da Lovecraft und Duve. Für mein 2014 für den Deutschen Phantastik-Preis nominiertes Buch gilt im Grunde das gleiche. Ein paar Satz- und Textfehler sind behoben, ein Fehler im Quellenverzeichnis und das fehlerhafte Inhaltsverzeichnis sind es auch. Dazu gibt es ein minimales Facelifting beim Cover und – vielleicht am wichtigsten – ein kurzes, neues Vorwort.
Das behandelt vor allem zwei manchmal geäußerte Kritikpunkte des Buches und thematisiert (erneut: kurz) etwas, was 2020 einen ganz anderes Fokus hat als 2012/13: Lovecrafts Rassismus.
Ich habe keine Ambition, die Arbeit selbst dahingehend umzuformulieren und nicht die Zeit, dem ein eigenes Buch zu widmen, aber ich fand es wichtig, das zumindest eingehend etwas zu kontextualisieren. Dieses neue Vorwort packe ich bei Erscheinen dann aber auch hier auf die Seite.

Und dann ist da Das offizielle Fotobuch zu Hilde und die Glocken der Amazonen. Ihr mögt euch erinnern, das war mal lange als Das offizielle Begleitbuch hier im Gespräch und sollte ursprünglich noch das Drehbuch und Artikel über die Arbeit an dem Film enthalten, aber am Ende ist es so glaube ich einfach mehr das, was tatsächlich Leute wollen.
Was es am Ende sein wird ist ein etwa 30 Euro teurer Band, 108 Seiten, 17x22cm groß, fadengebundenes Hardcover und 200gr-Fotopapier, den es auch nicht frei im Handel geben wird. Wer ein Exemplar möchte, kann dann mich kontaktieren und ich schicke das dann raus – weil ich einfach mal annehme, die meisten Anfragen ohnehin aus meinem direkten Umfeld sowie aus dem Umfeld der Hilde-Beteiligten kommen werden. Vor allem aber hilft das, den Preis pro individuellem Buch noch etwas weiter unten zu halten.
Dabei wird sich das Buch nicht lumpen lassen – 161 Fotos sind darin enthalten, viele davon bisher unveröffentlicht, die einen weitschweifenden Blick hinter die Kulissen erlauben.

Ich freue mich auf jeden Fall darauf!

Und das ist der Rundumschlag – aber nicht übel, oder?
Die Neuauflagen von Geister, Gauner und Halunken und Lovecraft und Duve sowie Hildes Das offizielle Fotobuch sollten alle irgendwo zwischen jetzt und Ende September verfügbar werden.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Ein DORP-Querverweis, allerhand kommende Woche erscheinende Dinge, alte Fotos und ein Lichtschwert

Hallo zusammen!

War eine Weile still hier, hm? Sorry, die letzten 14 Tage waren … sehr reich an Arbeit, und teils auch einfach Zeit, die ich mal abseits von Monitoren verbringen wollte.

„Wie ich sehe, hast du ein neues Lichtschwert konstruiert. Deine Fähigkeiten sind bemerkenswert“, wie Vader sagt.

von Markus Heinen

Aber kommen wir zu Dingen, von denen ihr auch was habt:
„Nur“ von mir gesetzt und inhaltlich ein wenig bearbeitet ist Im Haus der Schlange vom Markus Heinen, ein kurzes Savage-Worlds-Abenteuer, dass es seit heute auf der DORP gibt.

Am Mittwoch erwartet euch hier wieder einer meiner langen, für sich stehenden Artikel; dieser hier im speziellen war recht viel Aufwand, in Worte zu gießen und ich hoffe gerade noch, ein bestimmtes Foto dafür auftreiben zu können, aber der kommt auf jeden Fall und ist mir wichtig genug, ihn vorab zu bewerben. (Und es geht mal nicht um Social Media, versprochen!)

Genauso habe ich für Ulisses einen Blogartikel geschrieben, der sehr zeitnah auf der Verlagswebseite erscheinen wird und mir persönlich sehr bedeutsame Neuigkeiten transportiert; sorry für das viele Teasing, aber ich gebe dann noch mal gesondert Bescheid.

2008 … fühlt sich zugleich an, als wäre es gestern gewesen und als wäre es einer ganz anderen Zeit entsprungen

Konkret schon online ist hingegen ganz was anderes: Auf der Dracon-Webseite gibt es ja Galerien für zahlreiche vergangene Veranstaltungen. Was ist bisher nicht gab, waren Fotos der Dracon 5 (das war 2008), die galten als verschollen. „Galten“, denn wie durch ein Wunder habe ich die tatsächlich wiedergefunden.

Ebenfalls zumindest erwähnt sei, dass Sporenläufer weiterhin gute Fortschritte macht. Es ist interessant, wie stark sich dieses Buch noch mit jedem Kapitel, das ich schreibe, in Details wandelt und findet, aber ich bin sehr zufrieden damit, wie es zusammenkommt.

Und das war es schon für heute.
Wie gesagt, vor allem ein Lebenszeichen.
Mittwoch wird’s dann wie versprochen umfangreich – und wer weiß, vielleicht lesen wir uns vorher ja auch noch mal.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: FeenConline, Drachen zum Hören und kurze Updates zu Saltatio, 1W6 Freunden und dieser Seite

Hallo zusammen!

Die akuteste Meldung vorweg: Dieses Wochenende steigt die Feencon in digitaler Form das erste Mal als FeenConline. Die DORP hat auch einen virtuellen Stand – wenngleich ich nicht konstant werde dort sein können. Aber Tom wird nahezu durchgehend da zu erreichen sein!
Ich werde aber definitiv morgen, Samstag, von 12 bis 15 Uhr an unserem Discord-Stand herumhängen und mich gerne mit jedem unterhalten der Lust hat, vorbeizukommen. Vielleicht schaue ich auch zu anderen Zeiten rein, will aber nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Daher, wer sicher gehen will, morgen von 12 bis 15 Uhr. Scorp sollte zeitgleich online sein und der DORP’sche Markus plant auch, seine Aufwartung zu machen. Alle weiteren Details kennt die offizielle Webseite!

Wer sich nicht für die Feencon, vielleicht aber doch für Rollenspiele interessiert, der hat ja vielleicht Freude an der Hörbuchfassung von Spielleiterwillkür 2!. Das Buch war ja Teil der Handbücher des Drachen Welle 2, die ich redaktionell betreut habe und ist Ende letzten Monats nahezu klammheimlich auch in einer hörbaren Version erschienen. Eingesprochen hat es Mháire Stritter und es läuft knapp unter 5 Stunden. Ordentlich Programm also!

Abgesehen davon stehen gerade nur noch vier kurze Meldungen an:
– Für unseren Tanzverein Saltatio habe ich mal wieder eine Corona-Statusmeldung verfasst. Kurz gesagt: Wir bleiben weiterhin zu, suchen aber nach Lösungen, wie wir zumindest grob zum Trainingsbetrieb zurückkehren können.
– Ich habe meine Liste bisher dieses Jahr schon gelesener Bücher leicht überarbeitet. Nichts weltbewegendes, aber es sei erwähnt.
Dagonett ist ganz offensichtlich nicht wie verprochen im Juni fertig geworden. Sorry – aber lieber ordentlich, habe ich mir gesagt. Sollte aber diesen Monat folgen.
– Mich hatte nach dem letzten Allerlei-Artikel via Twitter auch ein Foto einer (korrekt und wie gewollt) hochglänzenden Ausgabe der 1W6 Freunde erreicht. Social Media ist ein schlechter Weg mich zu kontaktieren, aber wo ich es mittlerweile gesehen habe, wollte ich es auch euch nicht vorenthalten:

Soweit heute von mir. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende – und vielleicht hören wir uns ja kurz bei der FeenConline?

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Was sich seit Ostern so getan hat

Hallo zusammen!

Heute mal mehr ein Lebenszeichen als ein geordneter Artikel, aber ein paar Sachen haben sich halt doch gesammelt.

Fangen wir mit dem heutigen Wochenende an: Eigentlich wäre dieses Wochenende die Dracon 14 gewesen, aber wie so vieles ist auch diese ein Opfer der Pandemie geworden. Natürlich nur aufgeschoben, aber halt auf unbestimmte Zeit. Insofern auf jeden Fall ein unschönes Ding.
Eigentlich wollten wir Markus Heinens Savage-Worlds-Abenteueraufhänger Im Tal der Götterechsen drucken lassen und allen Besuchern schenken, aber mangels Veranstaltung haben wir einen Osterdownload auf der DORP daraus gemacht, das ist ja auch was. Wir hatten was Ähnliches für die Feencon im Sinn, rechnet also am ersten Juli-Wochenende auch mal so halb mit einem kleinen Freebie-Download.1
Ebenso geht dafür heute der neue DORPCast online, der hätte sich eigentlich auch verschoben – vielleicht ja ein kleiner Trost.

Ebenfalls Ostern erschienen ist ein eigentlich sehr spontan entstandenes Videoprojekt, Tanzen trotz Corona, das ich hier ja im letzten Beitrag schon detaillierter vorgestellt hatte, daher sei es heute nur einfach noch mal gezeigt:

In Sachen Tanz ist ansonsten noch zu sagen, dass sich auch hier Freud‘ und Bedauern mischen. Letzteres, weil der Trainingsbetrieb bei Saltatio natürlich auch weiterhin ausgesetzt bleibt, Freude hingegen, weil der Verein in diesem Monat stolze 10 Jahre alt geworden ist; letzteres hatte ich hier aber ja die Tage auch schon thematisiert.

Und sonst? Da die Arbeit bei Ulisses nicht reduziert ist, habe ich nicht viel mehr Zeit als sonst, nur mehr Abende und Wochenend-Tage, aber dennoch sitze ich an diversen Projekten, die so endlich mal vorankommen können. Teilweise medial, das bekommt ihr dann früher oder später ja ohnehin alle zu sehen, teilweise aber auch handwerklich hier bei mir zuhause.

Nicht mein produktivstes Projekt der letzten Wochen, aber in Anlehnung an das Ende von Xoro hat nun die weltweit einzige Xoro-Actionfigur endlich einen angemessenen Thron.

Es ist und bleibt eine seltsame Zeit. Lasst euch nicht unterkriegen, lasst euch nicht vom rotierenden Nachrichtenzyklus jeck machen, gebt auf euch acht – und bis dieser Tage, zum nächsten regulären Artikel hier an dieser Stelle.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Aus der Hüfte würde ich übrigens vermuten, dass an von mir betreutem DORP-Material die dritte Auflage der 1W6 Freunde nun im Mai endlich gedruckt erscheinen wird, Mystics of Mana mehr so Juni/Juli herum. Motel dann im Anschluss daran, und einige von Markus‘ und Michaels Projekte halt so drumherum. Wenigstens an der Front ist es wohl nach wie vor als bisher sehr gut laufendes Jahr zu bezeichnen. 

Allerlei: Tänze, mehr Sachbücher, Belletristik und mehr DORP

Hallo zusammen!

Fangen wir nonchalant mit den besten Neuigkeiten an: Tänze von einst ist so richtig, richtig lieferbar. Die ersten Exemplare sind bei mir angekommen und erfüllen alle Hoffnungen. Der matte Einband wirkt, wie ich mir das erhofft hatte, der Innendruck (obgleich komprimierter im Vergleich zum Vorgänger Das Tanzbuch) ist scharf und gut lesbar und zu großer Unfug inhaltlicher Natur ist mir bisher auch nicht ins Auge gefallen.
Das 9 Euro teure Büchlein gibt es wie immer überall dort, wo es Bücher zu kaufen gibt. Eine Übersicht über alle enthaltenen Tänze gibt es hier im Blog ebenfalls zu finden. Viel Arbeit steckt in diesem Buch und es ist schön, dass es nun endlich vollendet ist. Viel Spaß beim Tanzen!

Um euch dann auch einfach mal ein Update zu meinen aktuellen Non-Rollenspiel-Sachen zu geben, bevor wir abschließend auch da noch ein paar Neuigkeiten haben: Sporenläufer, mein nächster Roman, nähert sich langsam, aber beständig dem Punkt, an dem es ein vollständiges Treatment gibt. Es gibt noch einen Handlungsblock, dessen Ablauf nicht ganz rund ist, aber ich denke ich werde jetzt im März tatsächlich anfangen, konkret daran zu schreiben.
Die Arbeitsstruktur bei dem noch nicht endgültig benannten Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie meiner Anthologie Weltenscherben ist etwas anders; dort sind es eher To-Do-Punkte, die ich mich entlangarbeite. Beides ist weiterhin in der Mache, beides beginnt Form anzunehmen, beides könnte 2020 erscheinen und bei beidem möchte ich nichts versprechen. Aber ja, diese Projekte leben noch und kommen langsam, aber gut voran.

Auch nicht unerwähnt bleiben soll eine Rezension zu Schleier aus Schnee, die Ela jüngst gepostet hat. Rezis zu meinen Sachen sind ja noch immer selten, insofern freue ich mich immer – und doppelt, wenn es dann positiv ausfällt, wie hier bei Ela, deren Fazit lautet:

Alles in allem ein kurzweiliges Buch für lange Winterabende, das 4 Sterne von mir bekommt!

Schleier aus Schnee kann man selbstredend ebenfalls überall dort kaufen, wo es Bücher gibt.

Und dann abschließend noch zwei DORP-Dinge. Mich hatte mehrfach das Feedback erreicht, dass sich Leute Hannah Möllmanns Karte von Megaterra, der Welt von Mystics of Mana, auch als Download wünschen – und euer Wunsch sei mein Befehl. Da ich aber keine halben Sachen mag, gibt’s eine kleine Zufallsbegegnungs- und -plotaufhänger-Tabelle einfach noch oben drauf.
Zudem sollte die dritte Edition der 1W6 Freunde planmäßig jetzt diese Woche den Weg zum Druck antreten, das heißt dieses milde überarbeitete und mit Jacob Müllers spektakulärem, neuen Cover versehene Buch sollte dann auch bis Ende März seinen Weg in den Handel finden.

Derzeit kann ich denke ich echt nicht klagen, was meinen eigenen Output anbelangt.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Mana, Loop, Morde und ein Sack

Hallo zusammen!

Allerhand Sachen, alles erwähnenswert, also direkt ran ans Werk:
Mystics of Mana ist klammheimlich auf eine leicht aktualisierte Fassung (0.91) hochgewandert. Es ist immer noch eine Vorab-Version, aber die neue PDF auf der DORP beinhaltet neben ersten kleinen Sprach-Verbesserungen vor allem zwei neue Indezes, Monster nach Härtegrad und Zauber nach Alphabet.
Der Plan derzeit ist, so ca. zum April noch einmal im großen Stil Feedback einzuarbeiten und wenn dann keiner mehr schreit, so grob zum Mai hin mit dem Buch in den Druck zu gehen.

Dann noch einmal Tales from the Loop. Gestern ist bei Ulisses die fünfte Folge des Ulisses-Podcast erschienen, in der Verlagschef Markus, Übersetzer Kai und ich davon schwärmen, warum wir froh sind, dieses Spiel nach Deutschland zu bringen. Vielleicht ja auch für euch interessant?
Ansonsten wollte ich noch loswerden, dass mir nicht entgangen ist, dass an mehreren Stellen im Internet explizit herausgestellt wurde, dass sich Leute freuen, dass das Spiel in meiner „Obhut“ liegt. Das ist ein immenses Lob und ich weiß das sehr zu schätzen. Danke für euer Vertrauen!

Der Form halber: Bei Tänze von einst habe ich leider noch keine Bestelllinks, kann aber zumindest sagen, dass das Buch weiterhin halt in Produktion ist.

So, das waren die fokussierten Sachen für heute. Ich hab aber noch drei Sachen zu Werken anderer Leute. Zum einen wollte ich kurz etwas für Etwas zu verbergen trommeln, der deutschen Ausgabe des Erzählspiels Something to Hide, mit der ich nun persönlich schaffend wirklich gar nichts zu tun habe. Wer aber was damit zu tun hat, sind Hannah Möllmann und Jörg Hagenberg, und weil das zwei ganz tolle Menschen sind und ich zudem finde, dass das Spiel spannend klingt, wollte ich auf die noch laufende Vorbestell-Aktion zum Spiel hinweisen.

Massiv willkürlich an dieser Stelle möchte ich dann noch kurz auf Piorr – Design und Entwicklung zeigen. Anika, die dahintersteckt, ist auch eine wirklich langjährige Bekannte von mir – tatsächlich sind wir zusammen zur Schule gegangen, nur um uns dann erst aus den Augen zu verlieren und dann vor allerhand Jahren durch gemeinsame Freunde wiederzutreffen – und ich trommle ja gerne für Projekte von Freunden, die ich gut finde.
In diesem konkreten Fall geht es um nachhaltige, dennoch schicke Gegenstände für den Alltag. Wie ich schon sagte, nicht gerade Kernthema hier, aber wenn euch so etwas interessiert (oder ihr sogar akut einen Brotbeutel sucht), dann schaut doch mal rein.

So, und als Rauswerfer noch was gleichsam willkürliches, aber wenigstens literarisches. Ich komme derzeit endlich dazu, William Gibons neuen Roman Agency zu lesen. Ich hab Gibsons Schreibstil über die Jahre hier ja schon sehr, sehr oft gelobt, aber … ja. Der erste Satz von Agency lautet:

Very recent hiredness was it’s own liminal state, Verity reminded herself, on the crowded Montgomery BART platform, waiting for a train to Sixteenth and Mission.

Den musste ich einfach teilen. Ich weiß nicht, was es ist, aber wenn Gibson seine oft gar nicht direkt zugänglichen, im Sprachniveau unerwartet hohen Sätze mit großer Dichte konstruiert … dann hat er mich einfach am Haken.

Und das war es jetzt wirklich für heute.

Viele Grüße,
Thomas

Tänze von einst (jetzt echt!)

Hallo zusammen!

So, es war eine schwere Geburt. Eine sehr schwere sogar, aber Tänze von einst ist nun endlich in Produktion. Gebt dem mal noch 7-14 Tage BoD-Verarbeitung, und dann sollte das Buch überall dort bestellbar sein, wo man Bücher kaufen kann.

Das 116 Seiten starke Buch wechselt für neun Euro den Besitzer und bietet dann dafür die Beschreibungen von über 60 Tänzen feil. Es verzichtet bewusst auf ausschweifende Hintergründe zur Historizität der einzelnen Beiträge – ihr mögt euch erinnern, das ist quasi ein anderes Buch, das für ca. 2021 geplant ist –, sondern versucht vor allem, auf komprimiertem Raum dennoch verständliche Tanzbeschreibungen zu bieten.

Die Verzögerungen hatten übrigens am Ende den Vorteil, dass ich das enthaltene Repertoire tatsächlich noch mal um einige Einträge erweitern konnte. Für jene, die eine vage Idee haben, wovon ich rede – die Liste lautet:
Allemande | Black Nag | Blaue Flagge, Die | Bobbing Joe | Branle Cassandra (zwei Varianten) | Branle d‘Ecosse | Branle de la Montarde | Branle des Chevaux | Branle des Lavandières | Branle des Maltes | Branle des Pois | Branle des Rats | Branle des Sabots | Candles in the Dark | Circassian Circle | Childgrove | Chapelloise | Cochinchine, La | Drive the cold winter away | Duke of Kent‘s Waltz | Emperor of the Moon | Folia (als Kreis- und Paartanz) | Four Pence Half-Penny Farthing | Gallopede (zwei Varianten) | Gathering Peascots | Grimstock | Gypsy Girl‘s Headscarf | Heart‘s Ease | Heptathlon Jig | Hey Boys Up Go We | Hole in the Wall | Hunt the Squirrel | I Care Not For These Ladies | Indian Queen | Jamaica | Jenny Pluck Pears | Korobuschka | La Belle Hollandoise | Mad Robin | Morisque | Mulberry Garden | Newcastle Circle | Old Bachelor | Pavane Belle qui tiens ma vie | Pavane de Cercle | Pavane d‘honeur | Pavane la Battaglia | Queen‘s Jig | Red House | Sailor‘s Reprieve | Schiarazula (Marazula) | Seepferd und Biber | Siege of Buda | Siege of Limerick | Siege of St. Malo | Tourdion | Traubentritt | Ungaresca | Upon a Summer‘s Day | Walenki | Woaf

Möglich wurde dies natürlich in erster Linie durch die Unterstützung einiger besonders engagierter Tänzerinnen und Tänzer beim Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V., die mit mir zusammen alles noch mal abgeklopft haben, damit das Buch so fehlerfrei wie möglich ist.
Fehlerfrei, das ist gar kein Anspruch, den ich zwingend erreichen will – schon alleine, weil durch abweichende lokale Fassungen in anderen Tanzgruppen eine Grauzone zwischen Fehler und Abweichung klafft, die nicht zu überbrücken ist –, aber ich denke wir haben eine insgesamt schon sehr gefestigte Arbeit abgeliefert.

Das Format des Buches ist 12×19cm (wie meine Romane), also etwas, was in manchen Westen-, Jacken- und Hosentaschen Platz finden wird. „Für die schlanke Damenhand und für den Herrn auf Reisen“, wenn ich mir diese wundervolle Formulierung vom Backcover der Glasbücher der Traumfresser mal ausborgen darf.
Der Einband ist matt und schlicht gestaltet, in der Hoffnung, dass das Buch auch auf Bällen oder Märkten seinen Platz finden kann, ohne gar zu modern aus dem Ambiente herauszustechen. Eine Version ohne Barcode ist leider produktionsbedingt nicht möglich, aber ich bin sicher, da finden sich gewiefte Lösungen.

Also denn. Es ist bezwungen. Nächster Halt an dieser Front wird dann die ringgebundene, große „Trainerversion“ mit zusätzlichen Erläuterungen zu Hintergründen und dem Drumherum, aber das, wie gesagt, ist dann ein Projekt für Sommer/Herbst 2021. Oder später. Lieber ordentlich als auf Teufel komm raus einen doch willkürlichen Termin halten.
An der Sachbuch-Front ist dazwischen nun erst mal noch die Neuerfindung von Einfach Filme machen dran … das wartet schon viel zu lange darauf, endlich mit Fokus bearbeitet werden zu können.

Sowie Tänze von einst weitläufig verfügbar sein wird, rufe ich natürlich noch einmal. Oh, und ach ja, es gibt auch ein eBook (generiert via Book on Demand), das wird zu Beginn wie immer bei mir vergünstigt zu haben sein.
Aber auch dazu dieser Tage dann mehr, wenn es auch zu haben ist.

Viele Grüße,
Thomas

Mystics of Mana is da!

Hallo zusammen!

Es war im Jahr 2011, da besuchten wir mit der DORP die KrähenCon in Krefeld. Wir hatten einen eigenen Stand, aber es war recht ruhig dort und so sponnen wir ein wenig herum, warfen und lustige Ideen an den Kopf für Spiele, die wir entwickeln könnten. Das tun wir öfter.
Aber eine Idee, die wir dort hatten, die blieb irgendwie hängen. Die traf einen Nerv bei uns, sprach etwas in uns an und ließ uns nicht mehr los. Und so begann Mystics of Mana seine lange Reise.
Das war 2011. Jetzt haben wir 2020. Genauer gesagt den 02.02.2020, was finde ich nicht nur eine unwahrscheinlich schöne Spiegelsymmetrieb hat, sondern auch den 21. Geburtstag der DORP markiert. Welcher Tag wäre denn besser, um MoM endlich in die Welt zu entlassen?

112 Seiten ist es doch geworden. Es baut auf den Regeln der 5E auf, also quasi des frei verfügbaren Teils von D&D5. Illustriert hat es für uns die großartige Melanie Philippi, deren Artwork dem Spiel noch mal einen ganz eigenen Charakter gegeben hat. Und begleitet von einer Landkarte der nicht einen Deut weniger großartigen Hannah Möllmann, deren Abbildung die Spielwelt Megaterra augenblicklich von einem glorifizierten Kaffeefleck zu einem Ort der Wunder und Abenteurer gemacht hat.

Und wisst ihr, wer das noch möglich gemacht hat? Ihr!
Zumindest wenn ihr uns beim DORPatreon unterstützt, denn das hat es uns ermöglicht, das Spiel nicht so entwickeln zu müssen, wie es wirtschaftlich am „Klügsten“ wäre, sondern so, wie wir es am besten fanden.

Ich druckse mich ein wenig um die Worte herum, Mystics of Mana sei fertig, merkt ihr? Denn noch nicht ganz! Nicht nur frei nach Paul Valérys (oft wem anders zugeschobenem) Zitat, Werke würden nicht vollendet, sondern verlassen. Nein! Bevor wir das Spiel auch drucken werden, wollen wir es erst mal noch ein, zwei Monate reifen lassen. Selber noch ein paar Mal drüberlesen, aber auch euer Feedback abwarten. Vielleicht haben wir ja noch gar schlimmen Unfug übersehen? Dann lasst es uns wissen!
Am Ende dann wird es gedruckt für Geld im Handel sein, aber das DORP-Versprechen gilt auch hier – die digitale Fassung wird immer kostenfrei bleiben.

Und hier könnt ihr es euch holen!

Was mir nun noch bleibt, an diesem schönen Sonntag, ist euch viel Spaß zu wünschen. Das Spiel ist uns eine Herzensangelegenheit – und ich hoffe, dass man es merkt.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Social Media, Mystics of Mana, Kaiser Raul und das Tanzball-Video

Hallo zusammen!

Kehren wir doch zum Ende des Monats noch ein paar Reste zusammen, die nicht ungenannt bleiben sollen. Fangen wir mit einer Sache an, die nach dem Social-Media-Traktat letzte Woche ein wenig schräg wirkt, aber die ich ja dennoch honorieren will – offenbar bin ich jetzt ein Meme.
Oder so:

Das Zitat ist selbstverfreilich aus dem Evergreen meiner sozialkritischen Blogartikel und es freut mich ehrlich enorm, dass die Kunde weiter in die Welt getragen wird.
Soziale Medien … dazu am Ende noch ein Nachtrag/Gedanke.

Reden wir erst mal über schöne Dinge: Mystics of Mana ist pünktlich fertig. Das ja jetzt für den 02.02.2020 angekündigte Spiel ist gerade noch bei Michael für eine finale Durchsicht, aber die 112 Seiten stehen und wir müssen, wenn Michael keinen völligen GAU entdeckt, dann Sonntag nur noch den Hebel umlegen.
Das Spiel ist seit 2011 bei uns in der Mache, lange in der Konzeptionsphase, lange in der Regelfindung, aber nun ist es endlich, endlich soweit, auf die Welt losgelassen zu werden. Zuerst nur digital, und wenn wir dann nach ein paar Wochen des Feedbacks sicher sind, dass kein völliger Unsinn durchgeschlüpft ist, dann auch gedruckt.
Ich hoffe sehr, dass es euch gefallen wird.
Mir? Mir gefällt es!

Im Februar sollte dann auch die dritte Edition der 1W6 Freunde in den Druck gehen, die ja seit Heiligabend kostenlos bereits auf der DORP zum Download bereitsteht.

Derweil, auch noch relativ frisch entschieden: Ich werde auf dem Kaiser-Raul-Konvent 2020 sein. Die DSA-Fan-Edelveranstaltung meines Arbeitgebers steigt vom 13. bis 15. März und ich werde nicht nur vor Ort sein, sondern auch Anteil an Programmpunkten haben.
Details dazu, wenn’s sie offiziell gibt, aber ich find’s ziemlich, ziemlich cool. Ich freu mich drauf!
(Ich war ja vor zwei Jahren schon dort eingeplant, als dann direkt davor mein Vater verstarb – daher wird es zudem mein persönliches KRK-Debüt! Ich sagte es schon, aber: Ich freu mich!)

Eine schon mittlerweile etwas länger vergangene Veranstaltung war hingegen Der Tanzball 2019, zu dem noch immer das Video aussteht. Seit letztem Wochenende aber liegen mir nun endlich die Roh-Aufnahmen vor und ich bin guter Dinge, dass es jetzt auch nicht mehr lange dauern wird. Ich beginne mit dem Schnitt jedenfalls dieses Wochenende!

Zum Abschluss noch als kleiner Nachtrag zu meiner Social-Media-Kritik letzte Woche. Eure Resonanz war super-interessant und positiv, was mich gefreut hat. Aber da ich gestern in den DORP-Kommentaren noch auf eine interessante Zahlenspielerei zu sprechen kam, wollte ich sie euch nicht vorenthalten:
Laut aktueller statistischer Zahlen nutzen wir soziale Medien im weltweiten Mittel 2 Stunden und 23 Minuten pro Tag; rein auf Europa bezogen immerhin noch 1 Stunde 57 pro Tag. So, und jetzt können wir lange über die den Info-Grafiken zu Grunde liegenden Zahlen, sowie die Tatsache reden, dass da YouTube mit drin ist – aber sparen wir uns das mal kurz. Wer etwa ein iPhone hat, kann ja via Bildschirmzeit seine eigene Nutzung relativ bequem checken und muss dann nur noch ehrlich mit sich selbst sein.
Mein Punkt ist aber ein anderer: Wenn wir 2 Stunden pro Tag einfach mal annehmen, dann macht das 365×2=730 Stunden im Jahr. Rechnen wir das wiederum in Tage um, macht das 730/24=30,42 Tage.
Einen Monat pro Jahr in sozialen Medien zu versenken ist, wenn man sich die nüchternen Zahlen mal vor Augen führt, eigentlich ziemlich gruselig, oder?

Und damit soll’s für heute gut sein – ich melde mich definitiv Sonntag dann noch mal, um für Mystics of Mana zu trommeln!

Viele Grüße,
Thomas

Das wird 2020

Hallo zusammen!

Sodenn, der letzte Teil meines jährlichen Neujahrs-Artikel-Pakets – obgleich auch morgen der Besuch hier lohnen wird – steht bevor und wir schauen gemeinsam auf das Jahr 2020.
Natürlich nicht auf persönlicher Ebene, denn dahingehend zu planen ist ohnehin in der Regel bestenfalls illusorisch, aber so an der kreativen Front gibt es doch allerhand, was hoffentlich Früchte tragen wird.

Bücher


… nicht das endgültige Cover …

Tänze von Einst sollte ja zeitnah im Handel ankommen, lassen wir das also mal außen vor, da die Arbeit dort schon gemacht ist.
Mein Primärziel für 2020 ist tatsächlich die Neuauflage/Neuschrift von Einfach Filme machen. Das Buch hat sich so weit von dem fortentwickelt, was die erste Auflage war, dass es dringend noch einen neuen Titel braucht, aber gleich wie es am Ende heißen wird, das ist etwas, was ich 2020 mindestens fertig schreiben, wenn nicht gar herausgeben möchte.
Sporenläufer, mein nächster Roman, steht ebenfalls auf der Agenda, aber ob beide nebeneinander machbar sind, ist schwer zu sagen. Im Zweifel erst die Filme, dann die Sporen, aber wir werden sehen.
Weltenscherben, meine Kurzgeschichtensammlung, ist an diesem Punkt ja nahezu ein Running Gag hier in diesen Artikeln … aber wer weiß. Nicht vergessen, jedenfalls.

Rollenspiele mit der DORP


Mystics of Mana ist … näher, als ihr vielleicht denkt.
Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit plane ich derzeit im Sommer zu veröffentlichen, allerdings liegt das nicht völlig in meiner Hand, da ja mehrere Leute an dem Buch arbeiten. Die 1W6 Freunde: Fässer voller Fäulnis, das zweite Karitativ-Abenteuer, plane ich derzeit für Herbst/Winter ein.
Motel zuletzt, mein FATE-Abenteuer (gemeinsam mit Matthias Schaffrath) sollte so Frühjahr/Sommer herum eine Chance haben zu erscheinen.
Alles weitere möchte ich an dieser Stelle nicht benennen, wir haben ja mittlerweile alle Erfahrung mit diesen Prognosen.
Oh, und es mag euch auffallen, dass ich keinerlei Projekte mit Ulisses hier benenne – da sind auch ganz großartige Sachen in Planung, aber das hier ist nicht der Ort dafür.

Filme


Dagonett

Dagonett ist abgedreht und befindet sich in der (ziemlich aufwendigen) Postproduktion. Ich denke Winter/Frühjahr ist aber dennoch nicht unrealistisch.
Morold und die Karte von Carthagena braucht ja noch weitere Drehtage, die zumindest werden 2020 folgen.
Und zuletzt habe ich erste Ideen für einen dritten Condra-Kurzfilm, Laudate als Arbeitstitel, aber wie schon von Actuarium zu Dagonett gilt wieder, dass erst einer fertig sein soll, bevor der nächste in Bewegung kommt.

Videos


Ich, vor Jahren beim Dreh von Turbolento

Easy Props, Staffel 3, ist ja bereits zu einem beträchtlichen Teil im Kasten und wird dann im Laufe des Jahres wieder starten. Schöne Folgen sind es, und ich freue mich darauf, das mit euch zu teilen.
An der Tanzvideo-Front sind geplante Eckpunkte Portugal 2019, Elements, Part II, eine Aufarbeitung der Videos, die damals für das Bühnenstück Turbolento entstanden sind sowie mindestens ein, zwei weitere Videos, zu denen ich hoffentlich zeitnah kommen werde.
Das Saltatio-Tanzball-Dankesvideo steht noch immer aus (weil das Material so lange zu mir gebraucht hat), aber da gilt: bald.
Und es wäre doch gelacht, wenn 2020 nicht auch wieder ein, zwei DORP-Spots haben wird.

Fotos


Hier ist es am schwersten zu planen. Definitiv mehr Elements, die Portugal-Bilder aus dem Vorjahr und nahezu sicher mal wieder Schwarzwald-Impressionen. Sicher auch irgendwie mehr … aber wie gesagt, da sind noch keine festen Pläne gefasst.

Hörspiele


Ist Hallo Anne tot?
Nein, nein tot ist das Projekt nicht.
Wir werden 2020 versuchen, mal wieder Leben reinzublasen.

… und das wären glaube ich soweit meine frommen Pläne.
Wird das alles wirklich 2020 klappen können?
Höchstwahrscheinlich nicht.
Aber lieber was höher zielen, denk ich mir, als am Ende viel zu kurz gepeilt zu haben.

Und wie in einer Bekräftigung, dass das alles mehr als nur Dahergesagt ist … schaut ruhig auch morgen noch mal hier herein.
Neuigkeiten stehen bevor.

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2019

Hallo zusammen!

Also dann … Zeit für den alljährlichen Blick zurück. Wie ich jetzt schon mehrfach sagte, 2019 war ein … komisches Jahr. Schwer zu greifen, schwer zu kategorisieren, schwer auf den Punkt zu bringen oder in eine Schublade zu stecken. Aber nun denn.

Für mich persönlich würde ich es in vielen Dingen irgendwie als Übergangsjahr bezeichnen. Nachdem 2017 meine Mutter und 2018 mein Vater verstorben sind, war es angenehm, 2019 dahingehend mal wieder ohne große Katastrophen durchleben zu können. Das umfasst die Erkenntnis, dass dieser Herr Michalski in vielen Dingen halt nun vollends ich bin, das umfasst die (wirkliche) Erkenntnis, dass ich ein Haus besitze und nach meinem Gusto formen kann, all diese Dinge. Aber nichts davon sticht so wirklich hervor.
Ich bin nach wie vor von absolut phantastischen Menschen umgeben, wie mich jüngst schon alleine die Weihnachtstage mal wieder gelehrt haben und ich bin nach wie vor dankbar dafür. Aber das ist natürlich etwas, was an dieser Stelle weniger etwas zu suchen hat.

Beruflich war 2019 ein spannendes, forderndes aber auch sehr gutes Jahr. Ich bin mittlerweile Teamleiter im Layout-Bereich von Ulisses Spiele und muss sagen, ich mag diese Aufgabe und die mit ihr verbundenen Herausforderungen sehr. Ich bin stolz auf mein Team, ich bin glücklich mit meinen Kollegen in der gesamten Firma, ich bin am Ende des Tages einfach gerne ein Teil von Ulisses. Und ich bin durchaus auch stolz auf das, was ich dort in der Firma bewege, denn auch wenn die Rollenspielbranche natürlich kein Wallstreet-Karriere-Jet-Set-Leben bietet, so merke ich doch, dass ich in unserer kleinen Nische erfolgreich etwas bewegen kann und bereits bewegt habe, und das ist ein immens gutes Gefühl. Eines, das mich auch voller Freude auf 2020 blicken lässt – aber dazu übermorgen mehr.
Abseits der Layout- und Management-Tätigkeiten sollen an dieser Stelle dazu aber auch die Handbücher des Drachen nicht unerwähnt sein, meine erste, größere, professionelle redaktionelle Arbeit und eine, mit der ich auch jetzt noch wirklich zufrieden bin. Die Monographien enthalten viel schönes Material und Rollenspiel-Essays 2 ist dank vieler toller Autoren exakt zu diesem Spiegel der Vielfalt der Szene geworden, den ich erreichen wollte.
Jedenfalls in meinen Augen.

Mit der DORP haben wir außerdem zum Jahresende Die 1W6 Freude – Dritte Auflage kostenlos im Netz veröffentlicht, ebenfalls ein langgehegtes Projekt, das endlich vollbracht ist. Mit der gedruckten Auflage von Ihr Name ist Mensch haben wir weiterhin auch real daran gearbeitet, (in Form von Spenden) Gutes zu tun. Auch der DORPCast hat alles in allem denke ich ein tolles Jahr und zwei absolut großartige Gäste – Buchhändlerin Katharina Fischer und Politikwissenschaftler Patrick Portz – aufzuzeigen. (Nebenbei, ich habe das glaube ich nie so explizit gesagt, aber es zeigt auch sehr, was mir an Gästen für den Cast immer schon vorgeschwebt hat: Tolle und interessante Leute, aber nicht zwingend die, die man erwartet.)
Mein persönliches Highlight aber dürfte Verdorbene Asche sein, der letztes Jahr im Mai veröffentlichte Grusel-Eifel-Roman von mir, an dem ich lange geschraubt habe, aber der auch das geworden ist, was ich mir erhofft habe. Den siebten Platz beim Goldenen Stephan für so ein nischiges Buch habe ich natürlich auch gerne mitgenommen.

Was war sonst so 2019? Ich bin nach einigen Abwägungen erneut als Schriftführer für Saltatio – Historisches Tanzen Aachen angetreten und einstimmig wiedergewählt worden, was natürlich ein wunderschönes Kompliment ist.

Easy Props hat sich generell ganz hervorragend durch das Jahr geschlagen, nur jetzt die Jahres-Abschluss-Folge hat’s verstolpert – da werde ich die Tage noch rausrücken, wie wir das Chaos auflösen. Tatsächlich gab es sonst wenige neue Videos dieses Jahr, aber der neue Kanaltrailer suggeriert ja schon ein paar Dinge, die bevorstehen.

2019 hatte eine Reihe wirklich schöner Fotoprojekte, von denen es zwei ja auch hier auf die Seite geschafft haben: Elements: Erde, Luft, Feuer, Wasser und Wenn der Spätsommer geht …, aber auch da dürfte 2020 noch manches ergänzen können.

Nicht zuletzt wegen meiner zweiten Portugal-Reise mit dem Ballett-Atelier aus Stolberg, die zusammen mit dem jährlichen Winterausflug in den Schwarzwald auch generelle meine (nicht-beruflichen) Reisen des Jahres abbilden; grundverschieden, aber beide wunderschön.

Was allerdings in dem irgendwie gleichzeitig insgesamt mitschwingt und zugleich nur implizit vorkommt ist ein Gesamtteil Persönlichkeitsentwicklung, von dem mir nie klar ist, wie deutlich das hier zu Tage tritt.
Aber zwischen Führungsposition und kreativer Arbeit, zwischen den Versuchen mit Videos, Fotos, aber auch Texten der Wirklichkeit eine Kontur zu geben, aber auch zwischen diversen „gesellschaftskritischen“ Artikeln über Wikipedia, das Trainieren von überzogener Kritikwilligkeit und das willentliche Aussetzen von Ungläubigkeit, über Torwächter-Probleme bei Wikipedia und bei YouTube, über Medienkonsum und das bewusste Erleben unserer Wirklichkeit, aber auch über den Tod, zwischen all diesen Artikeln steckt eine Suche.
Eine Suche nach dem, was uns ausmacht, was wichtig ist, was es eigentlich heißt, glücklich zu sein. Vielleicht schlägt da doch der Philosoph in mir durch, vielleicht bin ich dahingehend auch wirklich einfach durchgebrannt, aber … wenn das etwas ist, was auch euch umtreibt, was auch euch beschäftigt – nun, es war etwas, was mein 2019 stark geprägt hat und was zweifelsohne auch mein 2020 wieder maßgeblich kennzeichnen wird.
Und es ist eine Entdeckungsreise, auf die ich euch alle sehr gerne hier weiterhin mitnehmen werden.
Nicht morgen, morgen reden wir über Medien 2019.
Aber in der Zukunft. Denn obgleich ich eine Menge über mich gelernt habe im letzten Jahr, am Ziel bin ich in dieser Sache ganz sicher noch lange nicht.

Schauen wir also mal, wohin die Ströme uns treiben werden.

Viele Grüße,
Thomas

%d Bloggern gefällt das: