Seelenworte

Allerlei: Nominiert für den Goldenen Stephan, dazu Easy Props, Tänze von Einst und DORP-Dinge

Hallo zusammen!

Fangen wir mit etwas an, was ich schon zu lange verschleppe: Ich bin nominiert!
Beim Goldenen Stephan 2019, dem Publikumspreis für Eskapismus, Nerdkultur und Phantastik, kann man für mich stimmen! Konkreter gesprochen für Verdorbene Asche, das in der Kategorie Beste phantastische Literatur nominiert ist.
Und zwar in ehrenwerter, aber auch knallharter Gesellschaft. Da finden sich sonst auch etwa der zweite Band der „13. Gezeichneten“ und „Wasteland“, beide von den Vögten, der siebte Teil der Phileasson-Reihe von Hennen/Corvus und mit Jemisins „Zerrissene Erde“ das vielleicht beste Buch, was ich 2019 gelesen habe … wer also einem kleinen Independent-Horror-Roman im Selbstverlag ein wenig Rückenwind geben will, das ist eure Chance.
Spannend übrigens: Es können pro Nutzer auch in jeder Kategorie mehrere Stimmen vergeben werden. Ihr müsst euch also zumindest nicht zwischen mir und anderen entscheiden!

Ebenfalls hier völlig verschlafen hatte ich, dass wir auf der DORP schon vorletztes Wochenende tatsächlich zwei (kleine) Downloads veröffentlicht haben.
Die Ninja-Herausforderungskarte ist wohlmeinender Unfug, wohingegen Blut und Titten: Fragmente definitiv Michaels Handschrift trägt und Barbarensetting-Elemente zu Savage Worlds trägt.
Wem das alles suspekt ist, für den habe ich aber auch noch gute Neuigkeiten: Auch wenn das Jahr erbarmungslos voranschreitet, wir machen nach wie vor immens gute Fortschritte bei der dritten Auflage von Die 1W6 Freude sowie Mystics of Mana, ebenso wie bei den beiden FATE-Downloads Motel und Death in the City of Angels.

Ich kann jetzt auch mit Hochdruck an die DORP-Sachen gehen, da Tänze von Einst soweit durch ist bei mir. Das wird jetzt leider sehr eng mit der Lieferbarkeit vor dem diesjährigen Tanzball, aber egal – der Weg ist bereitet und das Buch wird auch 2020 noch lohnend sein, denke ich. Ich bin sehr zufrieden (und dankbar für einige sehr eifrige Kontroll-Leserinnen).

Apropos 2020: Easy Props hat ebenfalls einen wichtigen Schritt nach vorne vollbracht – Gérard und ich haben die erste Hälfte der dritten Staffel aufgezeichnet. Es wird wohl so sein, dass im Dezember regulär das Finale der aktuellen Staffel kommt, Januar und Februar dann Ruhepause ist und im März 2020 (aller Voraussicht nach) die dritte Staffel startet. Weniger Pyro also dieses Jahr, dafür mehr was auch in der heimischen Bastelstube gut untergebracht ist und ggf. der erste Zweiteiler der Reihe.

In diesem Sinne sei auch noch mal auf die aktuelle Folge verwiesen, die zum 01.11. erschienen ist, vielleicht kennt der eine oder andere von euch die ja noch nicht.
Und wenn ich schon auf die jüngsten Releases verweise, möchte ich auch noch mal auf dieses Shooting hier hinweisen, das ich an Halloween gepostet hatte. Auch hier: Vielleicht kennt der eine oder andere von euch das ja noch nicht.

 

Last but not least geht es mal wieder aufs Jahresende und da nehme ich mir ja gerne mal die Zeit, hier etwas durchs Blog zu putzen. Erwartet keinen großen Umbruch, kein neues Theme oder so, aber so ein paar Kleinigkeiten werden sich vermutlich ändern, denn ihr wisst ja, Stillstand ist der Tod.

Soweit von heute von mir; der nächste Beitrag hier ist aber bereits jetzt nicht fern.

Viele Grüße,
Thomas

Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit

Hallo zusammen!

Ich lese derzeit tatsächlich mal wieder Frank Herberts Der Wüstenplanet. Ihr wisst schon, Dune. Ich habe das Buch irgendwann gegen Ende der Schulzeit in der alten Übersetzung von Ronald M. Hahn gelesen, später dann während des Studiums noch mal im Original. Dieses Mal ist’s bei mir die Neuübersetzung von Jakob Schmidt, die vor drei Jahren zum fünfzigsten Geburtstag des Buches erschienen ist.
Dune war hier im Blog vor fünf Jahren auch schon mal kurz Thema, als ich über meine liebsten ersten Sätze in der Literatur schrieb. (Ein Thema, das ich beizeiten auch mal aktualisieren könnte, wobei der Artikel trotz des Alters weitestgehend Bestand hat.)

Aber nimmt man beides zusammen, so wird ein ganz interessantes, neues Thema draus, was ich hier kurz aufgreifen wollte.
Ich liebe den ersten Satz des Buches, auch wenn er sehr, sehr sperrig ist. Herbert schreibt da:

In the week before their departure to Arrakis, when all the final scurrying about had reached a nearly unbearable frenzy, an old crone came to visit the mother of the boy, Paul.1

In meinem o.g. Blogartikel schrieb ich dazu: „Vor allem aber genial finde ich, wie zwar zwei mehr oder weniger aktive Personen benannt werden – die Vettel und die Mutter –, aber namentlich jemand anderes, nämlich der Junge, gekennzeichnet wird.“

Nun gut. Wie lösen die deutschen Fassungen das nun?
Hahn schreibt:

In der letzten Woche vor ihrem Abflug nach Arrakis, als die allgemeine Aufregung nicht nur zu einem Höhepunkt, sondern beinahe zu einer Unerträglichkeit geworden war, empfing die Mutter des Knaben Paul den Besuch einer Greisin.2

Sieht soweit richtig aus? Ich finde schade, dass grammatikalisch bedingt der Name Paul vom Satzende gewichen (und damit die Betonung eine ganz andere) ist. Aber klar, ist eine Übersetzung. Oder?

Interessant finde ich aber im Vergleich, was Schmidt draus macht:

In der Woche vor ihrem Abflug nach Arrakis, als die Hektik der letzten Reisevorbereitungen ein fast unerträgliches Maß erreicht hatte, kam eine Greisin die Mutter des Jungen Paul besuchen.3

Ist es nicht spannend, wie viel kompakter die Neufassung ist? Und wie Schmidt es zumindest geschafft hat, den „Jungen Paul“ im Satzbau wieder hinter die Greisin und damit quasi ans Satzende (und zurück in den Fokus) zu bringen?
Faszinierend finde ich aber auch die „Reisevorbereitungen“, die definitiv eine sehr freie Übersetzung von „scurrying about“ darstellen, aber im Kontext auf jeden Fall gut funktionieren.

Worum es mir hier aber nicht geht, ist ein finales Urteil zu fällen, ob jetzt Hahn oder Schmidt dem Original gerechter werden oder etwas in der Art. Worum es mir vor allem geht, ist das, was schon die Überschrift sagt: Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit.
Sie sind Interpretationen. Sie sind Adaptionen. Sie sind – in einem gewissen Maße – Neuschöpfungen.

Im Grunde kann man das auch mit jedem ersten Satz in der Literatur machen; aber so endlos viele Bücher besitze ich nicht in mehreren Übersetzungen. Tolkien wäre ein klassisches Beispiel, aber da ich den Hobbit nur im Original und in der Krege-Übersetzung, und den Herrn der Ringe nur im Original und in der Carroux-Übersetzung besitze, ist das wohl raus.
Dann gibt es die ganz großartige Neuübersetzung von Flemings Bond-Romanen, die bei Cross Cult erschienen ist und von Anika Klüver und Stephanie Pannen realisiert wurde; aber auch da habe ich nie ausreichend Vergleichsausgaben hier. Die beiden haben seinerzeit aber ein interessantes Blog zu dem Thema betrieben.

Ein Beispiel habe ich jedoch noch, wenngleich das mit einer gewissen Voreingenommenheit daherkommt.
E. C. Tubb eröffnet seinen Roman The Winds of Gath wie folgt:

He woke counting seconds, rising through interminable strata of ebony chill to warmth, light and a growing awareness.4

Bei Moewig erschien 1983 eine deutsche Übersetzung unter dem Titel Planet der Stürme, die ging so:

Er zählte die Sekunden, als er erwachte und durch unzählige Schichten eisiger Schwärze zu Wärme, Licht und klarem Bewußtsein hochtauchte.5

Dreißig Jahre später erschien bei Atlantis eine Neuauflage, ebenfalls als Planet der Stürme:

Beim Erwachen zählte er die Sekunden, während er durch endlose Schichten tiefschwarzer Kälte zu Wärme, Licht und wachsendem Bewusstsein emporstieg.6

Ich werde an dieser Stelle kein Urteil wagen. Die alte Übersetzung ist von Lore Straßl, einer Legende im Bereich der deutschen SciFi-Übersetzungen, die Neufassung … war von mir.

Aber der Kern bleibt: Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit. Jeder Satz, jede Zeile, jedes Wort ist eine Entscheidung. Eine Abwägung.
Übersetze ich „rising“ als hochtauchen oder emporsteigen? Wie dekonstruiere ich die Grammatik der Originalausgabe und wie kann ich sie im Deutschen nachfühlen, ohne dabei zu sehr „wie eine Übersetzung“ zu klingen?

Es war (und ist, glaube ich) immer wieder chic, wenn Leute stets nur auf die Originale schwören, gerne mit einer gewissen Herablassung gegenüber Übersetzungen.
Ich mag Übersetzungen. Ich finde, es ist eine literarische Kunstform, die man ruhig öfter mal loben und würdigen sollte. Mal nicht nur den einen offensichtlichen Übersetzungsfehler auf 400 Seiten in einer Rezension väterlich lächelnd erwähnen, sonder einfach auch den Prozess dahinter mal wertschätzen.
Und genau darum schrieb ich diesen Text.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Herbert, Frank: The Great Dune Trilogy. London: Gollancz 1979, S. 11. Hier online kaufen
  2. Herbert, Frank: Der Wüstenplanet. München: Heyne 1978, S. 9. Hier online kaufen
  3. Herbert, Frank: Der Wüstenplanet. München: Heyne 2016, S. 11. Hier online kaufen
  4. Tubb, E.C.: Winds of Gath. Zitiert ohne eindeutige Seitenangabe aus dem zu übersetzten Rohtext, den ich vom Verlag erhalten hatte. Eine gedruckte Ausgabe gibt es hier
  5. Tubb, E.C.: Planet der Stürme. Rastatt: Moewig 1983, S. 7. Hier online kaufen
  6. Tubb, E.C.: Planet der Stürme. Stolberg: Atlantis 2013, S. 11. Hier online kaufen

Ein paar Medien zum Feiertag

Hallo zusammen!

Ich dachte mir, heute so zum Tag der Deutschen Einheit ist ein guter Tag, um mal wieder mit ein paar Medientipps um mich zu werfen. Zwei davon könnt ihr euch quasi direkt im Anschluss auf die Ohren geben, zwei davon sind Crowdfundings – gut, und einer ist quasi schon von gestern.

Fangen wir vorne an: Ich war vor ein paar Wochen zu Gast im nerdigen und niveauvollen Trashtalk, wo ich mit Philipp Lohmann übers Filmemachen gesprochen habe. Die Folge ist seit gestern hier online und ist denke ich ganz cool geworden. Neben dem eigentlichen Thema gibt es in der ersten Hälfte wie beim DORPCast eine Medienschau, wo ich dann auch über Stranger Things Staffel 3 und meinen so geliebten The Fountain reden konnte. Jau, alles in allem sehr nett geworden, denke ich.

Nur indirekt mit mir zu tun hat derweil die erste, nein, nullte Folge des Ulisses-Podcasts. Die gibt es nun hier zu hören und ich selbst habe damit bisher gar nichts zu tun, außer dass ich das Ergebnis ziemlich cool fand.
Philipp Jerulank von unserem Marketing-Team spricht mit Alex Spohr und Zoé Adamietz aus der DSA-Redaktion und zusammen geben sie finde ich mal ziemlich schöne Einblicke in die Gedanken (und Denkprozesse) hinter den Kulissen der DSA-Bücher. Wen das interessiert, der sollte mal reinhören.

Wer hingegen nicht nur jetzt, sondern auch langfristig für seine mediale Versorgung sorgen will, der kann in einem Crowdfunding nun Die Boar Boys Wirklichkeit werden lassen. Geschrieben hat die „bedingt besinnliche Geschichte zwischen Panzerfaust und Bastelschere“ Christian von Aster, der ja nicht nur ohnehin verdammt guter Autor und Sprecher ist, sondern auch vor viel zu vielen Jahren den Pro- und Epilog von Xoro: the Eifelarean eingelesen hat.
Aber mehr noch, illustriert hat das ganze Jacob Müller, der wiederum der Coverzeichner unserer 1W6 Freunde ist.
Kurzum, noch was, womit ich gar nichts zu tun habe, was aber quasi im indirekten Umfeld entsprungen ist.

Den Rest hatten wir schon, aber dennoch: Aces in Space, das als „halb Battlestar Galactica, halb Sons of Anarchy, ganz Social-Media-Star“ beschriebene Rollenspiel von Judith und Christian Vogt sowie Harald Eckmüller, ist auch nach wie vor im Crowdfunding-Prozess. Erwähnte ich hier schon, kann man aber immer noch gut Geld drauf werfen.

Und falls ihr sie gestern verpasst habt, die neue Folge Easy Props ist auch da:

(Alle Folgen auf einmal? Auch kein Problem.)

So, nun aber genug von mir. Habt einen schönen Feiertag, lasst es euch gut gehen – und wir lesen uns dieser Tage hier wieder!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Podcast-Gastspiel, Mystics of Mana, Filmgedöns, Dreieich und Vögte

Hallo zusammen!

Heute ist nicht wirklich was Großes dabei, aber eine Handvoll nennenswerter Updates, denke ich.

Philipp und ich auf der … öhm … Ratcon 2018, meine ich.

Zunächst: Schon vorletzte Woche habe ich ein Podcast-Gastspiel aufgenommen. Philipp Lohmann hat mich zu seinem Der niveauvolle Trashtalk mit Philipp & Gast eingeladen und wir reden interessanterweise weder über Rollenspiel noch übers Tanzen. Wer hier mitliest, kann vermutlich per Dreisatz lösen, was das Thema sein wird, aber ich will Philipp da nicht vorgreifen.
Die Folge sollte, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, Anfang Oktober scheinen – da sag ich dann aber nochmal Bescheid. Den Podcast an sich gibt es hier.

Weg vom Audioformat und hin zu geschriebenen Worten, sei zunächst gesagt, dass Mystics of Mana weiterhin rapide Form annimmt. Es sind jetzt noch vier kleinere Kapitel, die ich überarbeiten muss, dann geht’s in die Nachbearbeitung (Lektorat, Layout, Fahne). Alles auf Kurs also.

Auch wirklich wieder konkret auf dem Tisch gelandet ist Einfach Filme machen V2, sicherlich auch motiviert durch diversen Drehtage der letzten Wochen. Wobei das Buch irgendwann dringend einen neuen Titel braucht, denn es wird immer klarer, dass das im Endeffekt ein neues Projekt geworden ist.
Interessant ist für mich dabei, wie viel kompakter meine neuen Texte sind; aber ich glaube, es ist eine starke Verbesserung. Einfach Filme machen ist immer noch okay, denke ich, aber da ist so viel Fett und so wenig Fokus in dem Buch, das kann ich heute denke ich auf jeden Fall besser machen. Und praxisorientierter.
Ich will hier nicht’s versprechen … aber 2020 sollte denkbar sein.

Tom und ich am Set von Morold. (Foto © 2019 by Ralf Murk)

Und wo wir schon vom FIlmemachen reden – vom Morold-Drehtag berichtete ich ja die Tage schon. Da könnt ihr uns erst mal die Daumen drücken, dass der nächste geplante Drehtag Anfang Oktober klappen wird.
Ende Oktober drehen wir planmäßig dann hoffentlich die nächsten neuen Folgen Easy Props. Die letzte tatsächlich für dieses Jahr noch fehlende Sache habe ich gestern kurz runtergekurbelt, insofern läuft das weiterhin gut.

Dann sei hier nur kurz drauf verwiesen, dass ich entgegen früherer Ankündigungen dieses Jahr wohl doch nicht auf der Dreieich-Con sein werde. Keine dramatischen Hintergründe, einfach nur ein Fall von „Ressourcen sinnvoller einsetzen“. Ich wünsche euch aber, solltet ihr da sein, natürlich dennoch viel, viel Spaß dort!

Und zuletzt noch ein Fremdtipp an dieser Stelle – Judith und Christian Vogt sind ja bekanntermaßen Freunde von mir und die haben gerade, zusammen mit Harald Eckmüller und weiteren Helfern, das Crowdfunding zu ihrem neuen, eigenen Rollenspiel Aces in Space in Schwung gebracht.
Da habe ich genau nichts mit zu tun, aber ich bin ja nach wie vor gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten Multiplikator für die Projekte von Freunden. Insofern, wenn ihr Rollenspiele im Allgemeinen, FATE und Space Operas im Speziellen mögt, schaut doch mal rein.

Und das war’s für heute schon.
Wie gesagt, nichts Weltbewegendes, nur Updates und Hinweise heute.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: DORP-Dinge, Filmprojekte, Ulisses-Spaß und ein Hauch von Fhtagn

Hallo zusammen!

Viel, viel bewegt sich – und zwar an vielen Fronten. Versuchen wir doch zum Monatsbeginn mal wieder einen Rundumschlag quer durch alle Themenfelder.

Freude vorweg: Das Artwork von Mystics of Mana ist vollständig. Tatsächlich früher als geplant, aber Melanie hat noch mal richtig reingerockt und uns zum Abschluss noch mal richtiggehend verzaubert. Da will ich noch nichts Neues von zeigen, aber rechnet zwischen September und Oktober mit einem Reveal.
Kurzer Seitenhinweis: Das Artwork der DORP wird ja zu einem großen Teil via DORPatreon finanziert – und wen das Thema insgesamt interessiert, der findet seit Mitte August dort mal wieder einen Artikel, der das alles ein wenig zusammenfasst – wie immer offen für alle zu lesen. In dem Artikel findet ihr auch eine der ersten neuen Illus aus Motel, einem FATE-Abenteuer von mir (auf Basis eines uralten Angel-Abenteuers), das hoffentlich ebenfalls im Herbst erscheinen wird.
Definitiv jetzt am Sonntag erscheint dafür der DORP-Spot 2, unser zweites Getshirts-Video und … hach, ich bin einfach happy damit. Stilistisch wie erhofft, unter Mitwirkung einiger DORP-Fans entstanden und … ja, ich freu mich drauf! Sonntag!

Wo wir schon bei Filmen sind: Von Dagonett habe ich naturgemäß im August ja mehr geschrieben gehabt. Mittlerweile steht jedenfalls der Rohschnitt ebenso wie das vorläufige Grading – im Optimalfall kommt der Film im Oktober noch, sonst im November. Auf jeden Fall noch dieses Jahr.
Dann ist da Morold und die Karte von Carthagena, dessen erster Drehtag diesen Samstag anstünde … wenn das Wetter mitspielt. Derzeit sehen die Prognosen nicht so aus, aber ihr dürft uns gerne die Daumen drücken – vielleicht haben wir ja Glück.

Ebenfalls ein Video war ja der Ulisses-Workshop zur Welt der Dunkelheit, den ich mit Kollegin Jasmin Neitzel und der großartigen Carolina Möbis halten durfte. Ich schrieb ja schon darüber, und hier könnt ihr es euch ansehen.
Mittlerweile ist aber auch schon das nächste persönliche Ziel eingelöst worden und ich war noch mal im Taunus, um mit einigen eifrigen Backern in jene Welt der Dunkelheit zu reisen. Schön war’s, hat Spaß gemacht!

Und damit bleibt noch ein Non-DORP- und Non-Ulisses-Rollenspiel: Ihr mögt euch erinnern, die Macher von Fhtagn hatten, irgendwann zum Jahreswechsel glaube ich, angefragt gehabt, ob sie alte Texte von mir aus Cthulhus Ruf aufbereiten dürfen. Ich hatte zugesagt.
Das „Update“ hier lautet auch einfach nur: Jau, das läuft noch. Sie sind noch bis zum Hals an den Grundbuch-Arbeiten dran, aber mein alter Kram soll dort nach wie vor einen neuen Anstrich bekommen. Mehr Infos zum Projekt wie gehabt hier.
Einen Zeitplan gibt es nicht, aber halt so als generelle Info …

Soweit von mir gerade. Die Belletristik ruht ein wenig zwischen all diesen Projekten, die Foto-Front ist weiterhin in Bearbeitung. Hallo Anne ist für Ende Oktober wieder auf der Agenda, ebenso ein Dreh für eine dritte Staffel Easy Props, wobei die aktuelle noch bis in einschließlich Dezember laufen wird – drei Folgen haben wir noch. (Apropos, die aktuelle Folge schon gesehen?)

Viele Grüße,
Thomas

Dagonett: Kurzfilm-Dreh erfolgreich

Hallo zusammen!

Ich weiß, ich habe hier was länger nichts von mir hören lassen, aber der Grund ist mal erfreulich: Dagonett, unser zweiter Condra-inspirierter Kurzfilm, ist im Kasten.

Generell sagt man ja (zu Recht), dass die Zeit subjektiv immer schneller vergeht, je älter man wird und dass so die endlosen Sommer unserer Kindheit dahinschmelzen zu einigen rauschenden Wochen vor dem Herbst. Das kann ich aber zumindest im Bezug auf diesen August wahrhaft nicht unterschreiben. Das ging ja schon mit der Ratcon los, ging über unseren Ulisses-Retreat weiter, beinhaltete eine Menge Dinge, über die ich hier auch mal schreiben könnte (etwa News rund um DORP-Artwork) und Dinge, die niemanden interessieren (etwa dass ich dringend die restlichen Fenster vor dem Winter noch lasieren muss).
Was aber gerade die letzten zehn Tage mitbestimmt hat, war der Dreh von Dagonett.

Das ist, wie gesagt, unser zweiter Condra-Kurzfilm nach Actuarium (hier auf YouTube), allerdings vom Typ her etwas anders. Diesmal gibt es Dialoge, er ist minimal länger, aber wie schon sein Vorgänger ist auch Dagonett so eine Art Schlaglicht, ein Blick auf ein Versatzstück einer insgesamt größeren Handlung, das dabei für sich steht.

Ich muss sagen, ich genieße das als Format gerade sehr. Keine großen Erklärungen, wer die Leute sind und was dort passiert, aber (hoffentlich) der Anklang einer größeren Welt, die dahinter steht und die Inszenierung eines bestimmten Aspektes dieses Settings, das wir über so viele Jahre eigentlich fürs LARP geschaffen haben.

Und genossen habe ich auch den Drehtag, denn der lief reibungslos wie selten einer. Mein Zeitplan sah idealerweise einen Beginn um 10 und ein Ende um 17 Uhr vor. Um 10:01 waren wir startklar und um 16:45 fertig. Ich wäre da ja schon geradezu misstrauisch, wenn nicht der Rohschnitt des Films schon stünde und sich nicht alles zu fügen schiene. Vielleicht ist es ja also doch „diese Erfahrung“, die sich da langsam auszahlt.

Ein großer Dank gebührt meinend drei Darstellern Julia, Dennis und Tim, sowie Lichte als ewig fleißige Assistenz hinter der Kamera und Gérard, der einmal mehr praktische Effekte und Effekt-Makeup beigesteuert hat.

Ich peile derzeit auf ein Release im Oktober – eine weitaus bessere Perspektive als das geschlagene Jahr, dass Actuarium damals gebraucht hat. Gänzlich festlegen will ich mich aber noch nicht.
Wie gesagt, geschnitten ist er, Dialogton vom Set schon abgemischt und ein vorläufiges Color Grading angewandt. Was nun noch aussteht sind einige visuelle Effekte und die finale Ton-Abmischung. Das geht also.
Wir werden sehen.

In Sachen „Filmprojekte“ geht da derzeit noch einiges. Wenn das Wetter mitspielt, haben wir übernächstes Wochenende den ersten von zwei Drehtagen von Morold und die Karte von Carthagena, und jetzt an diesem Sonntag sollte die neue Folge Easy Props ebenfalls pünktlich am Start sein. Wenn alles klappt, kommt am Sonntag darauf auch der zweite DORPShop-Werbespot, der ist auch im Grunde startklar.
Und ach, generell hätte ich auch die Idee für einen dritten Condra-Kurzfilm nächstes Jahr … aber erst mal Dagonett, gar keine Frage.

Wie ich sagte, der August war subjektiv ein sehr langer Monat, aber einer, der sich dafür auch mal so richtig gelohnt hat. Zu all den anderen Baustellen dann vermutlich dieser Tage mal mehr in Form eines Allerlei-Artikels.
Abschließend noch ein paar Bilder aus dem vorläufigen Schnitt des Films. Für die Setfotos entlang des Artikels gebührt hingegen ebenfalls Lichte der Dank.

(Ist aber auch abseits unseres Projektes mal interessant, beide Eindrücke nebeneinander zu sehen, zeigt es doch gut, warum man selbst bei unseren Filmen nicht wirklich anhand von Set-Fotos ableiten kann, wie der eigentliche Film nachher aussieht. Set-Fotos zeigen halt vor allem die Arbeit der Leute vor Ort – und das ist gut so, denn die gehört ja auch gewürdigt.)

Viele Grüße,
Thomas

Juli-Allerlei: Viel FeenCon, aber auch kleine Webseiten-Updates und Filmprojekte

Hallo zusammen!

Wie so oft: Es ist ein wenig Kleinkram aufgelaufen, der zwar vielleicht keinen eigenen Beitrag rechtfertigt, aber der dennoch gesagt werden soll.

Fangen wir mit dem zeitlich Nächstgelegenen an: Am Wochenende steigt in Bonn Bad-Godesberg die Feencon und wir, heißt die DORP, sind dabei. Samstag und Sonntag kann man Tom, Markus, ich glaube Janine und definitiv mich dort antreffen. Wir sind wie eh und je mit eigenem Stand da und wie immer gilt, dass wir uns über jeden freuen, der „Hallo!“ sagen möchte. Wenn ihr also dort seid – schaut doch mal vorbei!

Und wir kommen nicht mal mit leeren Händen. Wir haben erste gedruckte Exemplare von Ihr Name ist Mensch dabei, unserem Wohltätigkeits-Abenteuer für Die 1W6 Freunde. Kurz gesagt: 32 Seiten Abenteuer für sieben Euro, dessen Gewinn wir zum Jahresende (wie schon bei der PDF-Version zuvor) spenden werden. Wem? Das klären wir wie immer im Zuge der DORP-Jahresumfrage.

Aber mehr noch: Wir haben außerdem einige wenige, erste Seiten aus Mystics of Mana am Stand zur Ansicht. Es sind einige Auszüge aus dem Bestiarium des Spiels, die wir ganz nett und aussagekräftig fanden, weil sie sowohl ein paar der Unterschiede zum D&D-Regelwerk, von dem wir ja ableiten, wie auch einige der großartigen Bilder zeigen, die Melanie Philippi für uns geschaffen hat.
Den Auszug werden wir aber auch online stellen, keine Sorge. Eine reine Preview, noch ist das alles quasi eine Alpha-Version, aber rechnet mal am Wochenende nach der Feencon mit der Download-Version.

Und auch hier noch mal der Hinweis: Wenn ihr Merch aus dem DORPShop besitzt, auf der Feencon seid und Lust habt, euer Gesicht nebst des Merchs für ein kleines Unfugs-Projekt in die Kamera zu halten, dann zieht die Klamotten einfach an und meldet euch bei mir am DORP-Stand.

Aber keine Sorge, nicht alles hier dreht sich um die Feencon. Zum einen gab es ein kleines Update hier auf der Seite. Ich habe den Bereich mit meinen Rollenspiel-Verlagsveröffentlichungen mal aktualisiert – und nebenbei repariert, das letzte Design-Update hatte da bisher von mir unbemerkt für Unordnung gesorgt.
Neu ist dort vor allem Handbücher des Drachen – Rollenspiel-Essays 2, der ja mittlerweile überall im Buchhandel angelandet ist.

Nicht viel Neues gibt es an der Elfenstaub-Fotofront, die sind halt weiterhin in Bearbeitung. Und wie gewohnt gehen die ohnehin erst ans Ballett-Atelier und dort hat man dann das letzte Wort, was wirklich veröffentlicht werden wird.

Zuletzt gibt es aber noch Neuigkeiten in Sachen Morold und die Karte von Carthagena. Ursprünglich hatten wir auf drei Drehtage spekuliert, aber aufgrund von allgemeinem Terminmangel werden wir versuchen, es in zweien zu stemmen. Daten dafür haben wir nun jedenfalls und wenn alles klappt, werden wir den Eifelarea-Kurzfilm dann in September und Oktober 2019 drehen können.
Das trifft sich auch ganz gut, bleibt so doch etwas Abstand zum einzigen Drehtag von Dagonett im August des Jahres.
Beide Filme werden übrigens etwas intensiver in der Postproduktion sein, insofern riskiere ich mal noch keine Prognosen, wann sie erscheinen werden. Aber es bewegt sich was.

Soweit von mir hier. Sehen wir uns auf der Feencon?
So oder so wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Thomas

Noch ein Allerlei: Textarbeit, Filmprojekte und ein Webtipp

Hallo zusammen!

Heute nur ein kurzes Update von der Textarbeit:
Verdorbene Asche bahnt sich weiter seinen Weg vorwärts. Die große Krake Amazon hat das Buch bereits gelistet (Affiliate-Link, und so), allerdings noch nicht auf Lager. Das eBook ist ebenfalls noch nicht zu sehen.
Und auch im sonstigen Buchhandel findet sich das Buch mittlerweile – ebenfalls noch ohne digitale Version. Die kommt aber, versprochen.
Alldieweil könnt ihr wie schon geschrieben auch mit der ISBN 978-3-7347-4541-6 zu jedem Buchhändler eures Vertrauens stapfen und bestellen.

Wie letztes Mal angekündigt haben Ralf und ich auch jetzt am Wochenende eifrig für Morold und die Karte von Carthagena in die Tasten gehauen. Und ich kann sagen, wir sind bisher sehr zufrieden.
Der Kurzfilm – ich schätze wir reden am Ende von ca. 10 Minuten – spielt wie der Titel suggeriert im gleichen Setting wie Xoro und Hilde. Da ich schon gefragt wurde: Es ist ein Sequel, das heißt erstmals seit dem Erscheinen des Barbarenfilms vor 12 Jahren blicken wir über das Finale von Xoro hinaus.
Und nun steht auch die Besetzung! Markus Heinen gibt uns wieder den titelgebenden Morold, Torben Hoffmann verkörpert erneut den Zebrafellweste tragenden Räuber. Kathi Fischer wird mit Mærelyn eine komplett neue Figur verkörpern, ebenso wie (unerwartet!) ich eine kleine Nebenrolle haben werde.
Gedreht werden soll dieses Jahr, geplant sind drei Drehtage – rechnet wie gehabt mit Vlogs und allem drum und dran.

Oh, und das Drehbuch zu Dagonett, dem zweiten Condra-Kurzfilm, wächst und gedeiht ebenfalls. Wie schon letztes Mal geschrieben hat der Film sogar schon seine Besetzung: Dennis Kurzweil gibt uns einen condrianischen Soldaten, Julia Fink (Selene in Hilde) eine … Zivilperson und Tim Claahsen (einer von Morolds Mannen in Hilde) den titelgebenden Charakter Andariel Dagonett. Gedreht, das schrieb ich meine ich schon, wird im August.

Soweit, so gut. Und damit ihr nicht immer nur, immer wieder hier meine Statusmeldungen lesen müsst – wobei mich ja freut, wenn ihr das tut – hier noch eine Empfehlung: Die Lena schreibt drüben in ihrem Blog über Spoiler und das Ungewollt-Gespoilert-Werden, wenngleich auf Englisch. Ein guter Artikel, wie ich finde, und vor allem einer, der ziemlich viele Punkte aufgreift, über die ich seit Endgame schreiben wollte, aber wozu ich nie kam. Schau an, jetzt muss ich gar nicht mehr, denn die Lena hat schon. Insofern … schaut mal rein.
(Übrigens, ergänzender Profi-Tipp: Wenn ihr derzeit über Game of Thrones schreibt, blogt oder tweetet und glaubt, eine total clevere Überschrift zu haben, die so verklausuliert ist, dass nur Eingeweihte sie verstehen und sie sicher niemanden spoilert … vermutlich irrt ihr. Gott, was ich schon alles über Staffel 8 weiß, einfach nur weil ich einmal am Tag auf soziale Medien gucke …)

Viele Grüße,
Thomas

Die Handbücher des Drachen nahen

Hallo zusammen!

Wer hier regelmäßiger mitliest, der hat es ja schon aufgeschnappt, aber um es noch mal zu wiederholen – mit der Reihe der Handbücher des Drachen bei Ulisses bin ich mal ein wenig aus meiner Komfortzone herausgetreten und habe, statt „nur“ beim Layout die Zügel in der Hand zu halten, die redaktionelle Leitung übernommen.
Übernommen habe ich sie, ganz konkret, von André Wiesler, der viel zu früh von uns gegangen ist, und unter dessen Obacht die ersten drei Titel der Reihe damals erschienen sind.

Nun aber naht die zweite Welle, in die ich in den letzten Monaten Zeit, Energie und Herzblut investiert habe und auf die ich auch, das gebe ich freimütig zu, stolz bin. Die Backer blicken derzeit auf ihre Vorab-PDFs und der Ulisses-Facebook-Account hat die Cover bereits alle enthüllt, insofern denke ich, es ist angebracht, wenn ich hier auch ein paar Zeilen schreibe.

Spielleiterwillkür 2! von Mhaíre Stritter und Nico Mendrek ist das Sequel zu, ja, Spielleiterwillkür und verfolgt einen „transmedialen“ Ansatz; will sagen, es geht darum, wie man gute Ideen aus anderen Medien (LARP, Filme, Serien, Bücher etc.) ins Rollenspiel übertragen kann.
Kaufabenteuer verfeinern von Lars-Hendrik Schilling nimmt sich zum Ziel, Handwerkszeug zur Verbesserung und zum Optimieren von gekauften Szenarien (für die eigene Runde) zu vermitteln, ganz ähnlich wie ein Kochbuch, das lehrt, aus Fertiggerichten ganze Menüs zu zaubern.
Und Rollenspiel-Essays 2 zuletzt ist wie der Titel vermuten lässt eine Essay-Sammlung, an der eine Menge toller Leute mitgewirkt haben. Mein Ansatz dort war, der Vielfalt unseres Hobbys Ausdruck verleihen zu wollen, sodass ich ganz bewusst Autoren angefragt habe, die teils völlig konträre Stile verfolgen. (Und ja, von mir ist auch ein Essay darin.)

Wenn das konkrete Release naht, werde ich noch mal weiter ins Detail gehen zu jedem Buch und ein paar individuelle Zeilen schreiben. Aber ich wollte doch jetzt, wo zumindest ein Großteil meiner Arbeit schon getan ist und wir die Bände „nur noch“ über die Zielgerade bringen, schon mal ein wenig dafür trommeln. Denn wie ich schon sagte – ich denke ehrlich, die sind gut geworden!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Veröffentlichungen die waren, die sind, die sein werden

Hallo zusammen!

Nachdem das gestern hier ja ziemlich akademisch war, in jedem Sinne des Wortes, heute nur ein kurzer Schnelldurchlauf von publizistischen Updates.

Kathi im DORP-Getshirts-Werbevideo

Fangen wir mit dem an, was schon da ist: Der DORPCast Nummer 133 ist schon über eine Woche raus, verdient aber noch Erwähnung. Unter dem Titel Lasst uns doch mal über den Buchhandel reden haben wir uns mit Katharina Fischer fachliche Begleitung für die Folge gesucht. Kathi ist gelernte und aktive Buchhändlerin und ich denke wir geben in der Folge allerhand Einblicke, die nicht nur für Rollenspieler, sondern generell für Buchliebhaber hörenswert sind.

Apropos DORPCast – das Projekt ist am vergangenen Sonntag sechs (6!) Jahre alt geworden. Meine Güte, wie die Zeit fliegt …

Dann ist da etwas, was ich hier erwähnen wollte, obgleich ich nichts damit zu tun habe: Carolin Buckenhüskes, u.a. die Schöpferin der wundervollen Waffelfee für unser Dracon-Küchenteam, hat einen eigenen Comic veröffentlicht. Das Buch der Fäulnis heißt das gute Stück, es ist richtig schön geworden und ich wollte daher einfach die Gunst der Stunde nutzen und etwas Multiplikator spielen.
Auf ihrer Webseite findet sich in der Galerie eine eigene Rubrik zum Comic. Wen ein gedrucktes Exemplar interessiert, der kann ihr entweder über das dortige Kontaktformular schreiben, oder sie auf der Dokomi oder der CCXP abpassen.

Diese oder nächste Woche dürfte alldieweil Verdorbene Asche in den Druck gehen. Die letzte Testleserin ist durch, die Fahnenkontrolle läuft noch und ich denke, spätestens zum Anfang April gebe ich den Auftrag raus. Sowie ich eine ISBN etc. habe, rufe ich natürlich.
Ich denke die abschließenden Worte der letzten Testleserin geben auch einen guten Teaser. Sie schreibt:

„Ich liebe Lost Places, und ich liebe Kirchmythen, und ich liebe alte Bräuche, die irgendwo ihre Wurzeln haben, und niemand weiß mehr, wo genau. Insofern gehört die Asche definitiv zu den Büchern, die ich in meinem Regal stehen haben will.“

I’ll take it.
Es ist zu lange her, dass ich zuletzt Belletristik veröffentlicht habe, aber meine Güte, ich freue mich!

Ebenfalls zeitnah sollten nun auch meine Portugal-Fotos endlich in kleinerer Auswahl öffentlich erscheinen. Ein Ausschnitt meiner Favoriten wird vermutlich kommende Woche auf Instagram erscheinen – damit ich da auch noch mal was mit Fotos mache – und dann im Anschluss die gesammelten Favoriten auch als Galerie hier auf der Seite landen.
Hat lange gedauert, aber ich freue mich auch hier – und es ist denke ich eine gute Einstimmung auf das sonnige Wetter kommender Tage.
(Apropos Ballett: Ich war am Wochenende auch endlich mal wieder im Ballett-Studio; das ist dieses Jahr bisher an anderen Dingen abgeprallt, aber dort laufen auch die Vorbereitungen für das diesjährige Bühnenstück – Elfenstaub – auf Hochtouren und da werde ich auch noch wie immer meinen Anteil hinter den Kulissen haben. Aber dazu mehr, wenn es mehr gibt.)

Und last but not least seien an dieser Stelle kurz die Handbücher des Drachen erwähnt. Da werde ich den Teufel tun und meinem Arbeitgeber in der Nachrichten-Übermittlung vorgreifen, aber sagen wir einfach die Textbearbeitung naht dem Ende, was auch beinhaltet, dass auch mein Essay Aus einem Guss mittlerweile fertig ist.
Normalerweise trommle ich bei so etwas ja lauter, aber es fühlt sich ein wenig seltsam an, wenn man den Text zwar fertig hat, aber ja auch selbst der Redakteur ist. Oh well. Ich bin jedenfalls ziemlich happy, nicht nur mit meinem eigenen Text sondern auch denen der anderen Beitragenden und – ihr erkennt ein wiederkehrendes Muster hier – freue mich schon arg drauf, wenn die Bücher dann auch in euren Händen sein werden.

Soweit von mir für hier und heute. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich noch einen Artikel im März schaffe, aber falls nicht: Am 1. April kommt dann auch pünktlich die zweite Folge der zweiten Staffel Easy Props.

Die Dinge bewegen sich!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Wenn fröhliche Fanfaren Veröffentlichungen und Fortschritt verlauten (lassen)

Hallo zusammen!

Dass es diesen Monat hier relativ ruhig blieb, lag tatsächlich nicht zuletzt mal wieder daran, dass ich anderweitig umtriebig war. Der Reihe nach …

Schon erschienen ist das Dorpendium Maleficarum; genauer gesagt die Buchhandels-Ausgabe. Das Buch gibt es ja schon lange, aber damit ist es nun – im Zuge unseres Jubiläumsjahres – auch endlich im Buchhandel verfügbar. Und weil wir uns nicht lumpen lassen wollen, haben wir in einem auch den Preis dauerhaft gesenkt, sodass das Buch nun schon für’n schlanken Zehner euer sein kann.

Dann ist da unser DORPShop (powered by Getshirts), in dem es seit dieser Woche nun auch z.B. unser unten ebenfalls zu sehendes Jubiläumslogo DORP 20 zu erstehen gibt. Ist ja zunehmend wieder T-Shirt-Saison.
Generell lohnt vielleicht einfach noch mal ein Besuch im Shop, ich glaube auf die überaus schicken Mystics of Mana-Motive neulich hatte ich auch nie hingewiesen.
Schick sind’s!

 

Auch neu erschienen ist die flammneue Ulisses-Webseite, an der ich zugegebenermaßen erst mal nur wenig Anteil hatte. Heute will ich eigentlich vor allem auf den Mitarbeiter-Bereich verweisen, der ist lustig zu lesen und zeigt mal gebündelt all die niedlichen Chibi-Illus der ganzen Firma.

So. Noch nicht erschienen, aber für morgen unaufhaltsam terminiert, ist die erste Folge der zweite Staffel Easy Props. Ab morgen und jeweils zum Monatsersten gibt es dann wieder zwei bis fünf Minuten lange Videos rund um Requisitenbau, Kameratricks und mehr. Die ersten beiden Folgen (also März und April) sind ein wenig … chemischer, aber keine Sorge, im Laufe der Staffel werden auch noch allerhand andere handwerkliche und gestalterische Techniken zum Einsatz kommen.
Jetzt mögt ihr denken, regelmäßige Veröffentlichungen, das hat da ja schon oft genug nicht geklappt – und Recht hättet ihr, aber ich bin ja lernfähig. Von den 12 generell geplanten Folgen der zweiten Staffel sind 11 bereits im Kasten, das sollte also passen. Danach wird es dann einen Moment Pause geben, aber zumindest Stand heute ist eine dritte Staffel durchaus wahrscheinlich.
(Ich bin mir außerdem fast sicher, dass gerade die ersten beiden Episoden möglicherweise gefundenes Fressen für jedwede selbsternannte YouTube-Safety-Police sein könnten, deshalb auch hier einfach noch mal vorweg – gebt Acht, auf euch und andere, und seid verantwortungsvoll im Umgang mit Werkzeugen, Chemikalien und allem anderen.)

Und ebenfalls noch nicht erschienen, mittlerweile aber gesetzt und in der Fahnenkorrektur angekommen ist Verdorbene Asche, mein nächster Roman. 228 Seiten wird das Buch am Ende wohl haben, womit es minimal dicker ist als Schleier aus Schnee, aber dennoch weiterhin meine Liebe zum kurzen Roman bekräftigt. Release ist weiterhin vor Ostern; sagen wir mal, im Idealfall geht’s innerhalb des Monats März raus an BoD zwecks Produktion.

So, und das war alles, was gerade rund um Veröffentlichungen so zu haben ist. Okay, am Sonntag kommt der nächste DORPCast, aber das ist ja ohnehin (halbwegs, meistens) eine Regelmäßigkeit.

Das ist … eigentlich viel zu stringent und monothematisch für meine sonstigen Allerlei-Posts, oder?

Ach, wisst ihr was – Webtipp – Kettcar haben auch eine neue Single raus:

Viele Grüße,
Thomas

Das wird 2019

Hallo zusammen!

Also dann, um den verkürzten Jahresend- und -anfangsreigen hier noch zu beschließen, soll ein Ausblick auf dieses noch so junge Jahr folgen. Denn, keine Frage, ich habe viel vor. Wie immer.
Wird nicht alles klappen. Auch wie immer.
Aber lieber hoch zielen und mittig treffen, denke ich mir.

In Sachen Buchveröffentlichungen wird es auf jeden Fall Verdorbene Asche geben. Ostern ist Ende April, bis dahin wird es allemal erschienen sein, vermutlich auch deutlich früher – aber das ist auf jeden Fall das unverhandelbare Ziel.
Zur Erinnerung: Verdorbene Asche spielt in der gleichen „Gruselversion“ der Eifel wie schon die beiden Novellen aus Verfluchte Eifel, steht aber für sich alleine. Der Klappentext Stand heute lautet:

Jedes Jahr pilgern die Leute aus dem ganzen Umland in ein kleines Eifeldorf, um einem ganz besonderen Osterritus beizuwohnen: Große Räder aus Holz werden mit Stroh und Reisig versehen, entfacht und eine kleine Steilklippe nahe der Siedlung hinabgeschickt, um die bösen Geister zu vertreiben. Ein Brauch, vielleicht so alt wie das Dorf selbst.
Als jedoch der ansässige Pfarrer während der Karfreitagsprozession ums Leben kommt, gerät das ganze Fest aus den Fugen. Weder der junge, vor kurzem erst zugezogene und unerwartet an sein Amt gekommene Bürgermeister, noch eine Journalistin, die eigentlich nur für einen Brauchtumsbericht angereist ist, können sich auf die Vorgänge einen Reim machen.
Zunächst gehen sie von einem einfachen Verbrechen aus, doch als schon am Tag nach dem Mord ein Ersatz für den verstorbenen Priester eintrifft, direkt aus der Heiligen Stadt, wie man sagt, ist den beiden eines klar: Hier geht es um mehr, als es zunächst den Anschein hat.

Ich bin ziemlich stolz auf das Buch und guter Dinge, dass es den Lesern Freude machen wird. Derzeit steht es kurz vor dem Layout, danach wird’s noch einmal gegengelesen – und dann raus damit.
Danach werde ich mich vermutlich erst einmal an Weltenscherben setzen, meine ja ebenfalls schon halb fertige Kurzgeschichtensammlung. Ob die es dann auch noch 2019 schafft, wird man sehen müssen; der Wille ist da.
Zu Geschichten aus Condra 2 will ich hier hingegen akut nichts sagen, da haben letztes Jahr so viele äußere Einflüsse drauf eingewirkt, dass ich da dieser Tage erst mal den Ist-Zustand prüfen und Scherben zusammenkehren muss. Ich habe noch nicht aufgegeben.

Sachbücher sind ja auch weiterhin zwei bei mir in Arbeit (der geistige Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie Variationen meines Tanzbuchs), aber da mache ich auch akut keine Versprechen.
Ein Bildband ist Stand heute geplant – eine Aufarbeitung der Portugal-Reise im Mai –, aber der wird ein limitierter Druck werden.

Im Rollenspielbereich sind meine Ambitionen hingegen wieder deutlich ausgeprägter. Wir feiern ja 2019 20 Jahre DORP und im dem Zuge ist eine ganze Menge geplant. Wie immer gilt, bitte alles, was ich nun schreibe, erst mal cum grano salis zu lesen; das sind (zumindest teilweise) Absichtserklärungen, keine Versprechen:

  • Nach dem DORP-Rollenspiel wird auch das DORPendium Maleficarum noch eine milde Neuauflage erhalten, diesmal aber mit Anbindung an den Buchhandel
  • Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit soll dieses Jahr erscheinen, eine neue Abenteuer-Anthologie mit Beiträgen von Michael Mingers, Matthias Schaffrath, Ralf Sandfuchs und mir
  • Die 1W6 Freunde: Ihr Name ist Mensch soll in einer wie auch immer gearteten Form gedruckt erscheinen; erneut mit dem Plan, alle Erlöse zu spenden
  • Mystics of Mana, das 16-Bit-JRPG-Pen&Paper-Werk von Michael Mingers und mir, soll dieses Jahr endlich erscheinen
  • 1W6 Fäuste für ein Halleluja, unser Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-inspiriertes Rollenspiel, könnte dieses Jahr auch klappen
  • Motel, bisher ein Abenteuer für das Angel-Rollenspiel, soll eine spürbar überarbeitete Neuauflage nach FATE-Regeln (und ohne den direkten Lizenz-Bezug) erhalten.

Und mehr. Nein, ernsthaft, das ist kein leeres „und noch viel mehr“, nur die anderen Dinge sind zwar konkret in Arbeit, mir selbst noch zu schwer greifbar, um sie hier explizit anzukündigen.
Auf der Ulisses-Seite wird ja auf jeden Fall mein Essay Aus einem Guss in dem Handbücher-des-Drachen-2-Essayband erscheinen, so wie ich ja generell die Redaktion dort inne habe. Und wer weiß, vielleicht erscheint bei Ulisses auch noch mehr aus meiner Feder; da gilt auch – das Jahr ist ja noch jung.
Zuletzt, auch noch etwas vage, bin ich bin den Machern von FHTAGN in Kontakt, was mögliche Neuauflagen meiner Abenteuer aus Cthulhus Ruf angeht, also konkret dem Mittelalter-Abenteuer Der Herr von Nombrecht und dem Noir-Abenteuer Tränen einer verlogenen Wahrheit, je nebst Quellenteil. Das ergab sich mehr durch Zufall, aber da ich meinen Kram gerne verfügbar halte und die Jungs angeboten haben, die Konvertierung zu übernehmen – was den Vorteil hat, nicht mit der Cthulhu-Lizenz zu hadern –, bin ich da guter Dinge.

Und dann ist da noch die Filmfront. Vorweg direkt: Xoro 2 ist nicht vom Tisch. Ich hatte 2018 einfach nicht den Kopf für so ein großes Projekt und auch jetzt sind wir alle vorsichtig, was den ersten Spatenstich angeht, aber der Wille ist da. Wir wollen es wenn halt nur auch ordentlich machen.
Zwei weitere Kurzfilme sind daneben aber konkret in Arbeit: Morold and the Map of Carthagena ist offensichtlich im Xoro-Setting angesiedelt, aber mehr verrate ich noch nicht. Das ist noch ganz frisch. Wichtig ist mir nur zu betonen: Es wird ein Kurzfilm, also bitte nicht die Eifelarea-typischen 35-40 Minuten erwarten; andererseits wird es – anders etwa als Carport – durchaus ein richtiger Film mit Anfang, Mitte und Ende.
Dagonett wird dagegen der zweite Condra-Kurzfilm; es gibt ein Treatment, ich habe seit den Weihnachtstagen meine Besetzung zusammen, jetzt fehlen „nur“ noch das finale Drehbuch und ein Termin. Wie schon Actuarium ist es einerseits wieder eine Chance, ein paar Effekte und Kamera-Dinge zu testen, es ist aber auch inhaltlich einfach ein Film, den ich gerne machen möchte. (So wie ich generell Ambitionen habe, diese A Condra Story-Reihe fortzusetzen.)
Was aber auch zweifelsohne 2019 noch einen großen Anteil haben wird, ist Easy Props. Das Warten hat bald ein Ende, die zweite Staffel ist komplett abgedreht und noch diesen Monat folgt dann auch ein Trailer, mit dem zusammen Startdatum und Veröffentlichungsplan folgen werden. 10 Folgen sollen es sein. Mit klarer Intention/Option auf eine dritte Staffel 2020.

Und ich denke das ist es soweit. Bestimmt habe ich etwas vergessen und z.B. über Foto-Projekte habe ich ganz bewusst jetzt noch gar nichts geschrieben. Auch einige Konstanten wie den DORPCast oder diese Seite hier habe ich nicht weiter ausgeführt, die gehen halt weiter. Und einige andere Unterfangen, wie das Hörspiel-Projekt Hallo Anne von Gérard und mir, leben ebenfalls noch, sind aber zeitlich so ungewiss planbar, dass ich keine Aussage wage. Aber egal wie – ich bin voller Hoffnung, dass 2019 ein gutes Jahr werden wird, was Veröffentlichungen und Projekte angeht.

Packen wir’s an!

Viele Grüße,
Thomas

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