Seelenworte

Schon wieder allerlei: Ein Sale, DORP-Fu, ein Preis und Updates

Hallo zusammen!

Nach der ungewöhnlich großen Reichweite meines letzten Beitrags – Ein Hauch von Depublikation weht durch den Raum – heute mal wieder ein Kessel Buntes kleinerer Dinge. Ein klassischer Fall von „zum Jahresende mal langsam zur Mitte stricken“ oder so …

Also, zunächst einmal: Im DORPShop gibt es derzeit einen Sale! 15% auf alle Artikel (inkl. Neuheiten) bis zum 15.12. (also heute) erwarten euch!. Wir machen den Shop ja nach wie vor einfach, weil wir diebische Freude daran haben, dass wir Klamotten verkaufen können, aber ihr scheint ja auch Spaß dran zu haben – wer also noch will, heute ist’s noch billiger.

Darüber hinaus will ich schon mal zaghaft auf den 24.12. hindeuten; an dem Tag wird es sich auch noch mal lohnen, auf der DORP vorbeizuschauen.
Und last but not least: Nicht vergessen, es gibt weiterhin die Möglichkeit, uns bei der DORP- und DORPCast-Umfrage die Meinung zu geigen.

Dann, ganz andere Baustelle, hat mich dieser Tage auch die Urkunde für den Kristallenen Stephan erreicht, den mein Roman Verdorbene Asche mir ergattert hat. Der siebte Platz war es ja am Ende und ich bin mehr als zufrieden damit. Und die Urkunde macht sich doch gut da.
Dank an Philipp fürs Ausrichten, aber Dank vor allem an euch für die Stimmen, die ich erhalten habe.

Saltatio geht derweil in die Weihnachtspause. Solltet ihr unserem kleinen Tanzverein aus irgendwelchen Gründen nur über mein Blog folgen und nicht über die offizielle Seite (… but, why?), dann wisst ihr nun Bescheid.
Es ist und bleibt aber ein toller Verein und es ist mir weiterhin eine Freude, dort den Trainer zu geben, darum wollte ich es zumindest erwähnen.

Außerdem ist es eine schöne Überleitung zu Tänze von Einst, was wohl die Weihnachtsbäume dieser Welt verpassen wird, aber bald endlich, endlich verfügbar sein sollte.

Da ich jetzt mehrfach gefragt wurde: Ja, es wird auch noch ein Video zum Tanzball 2019 geben; allerdings warte ich weiterhin auf das Rohmaterial, was Thomas Bender diesmal gefilmt hat, da ich selber ja nicht auf dem Ball sein konnte. Rechnet mal aus dem Bauch heraus gegen Jahresanfang damit.

Früher verfügbar sein sollte hingegen die letzte Folge Easy Props für dieses Jahr; irgendwann in den kommenden Tagen. Da hat es jetzt ausgerechnet in der letzten Folge doch mal nicht geklappt mit dem Release zum Monatsanfang, aber unter anderem der überlange DORPCast 149 war halt doch viel Arbeit; wenngleich Arbeit, auf die ich sehr stolz bin.
Anyway, Staffel 2, Episode 10 sollte wie gesagt in den kommenden Tagen folgen.

Und damit sei der Form halber nur noch erwähnt, dass die Portugal-Fotos auch noch in Arbeit sind und gerade jetzt in den letzten Tagen spürbare Fortschritte gemacht haben.

Es ist und bleibt also interessant.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Vor allem diverse DORP-Dinge und eine Con

Hallo zusammen!

Soooo … ein langes, sehr DORPiges Wochenende (nebst nachfolgender Arbeit) ist gestemmt und eine Reihe schöner Dinge verdient auch hier Erwähnung, denke ich.

Zunächst der kommende DORPCast. Die Folge 149 ist im Kasten, und es ist eine besondere Folge. Zusammen mit unserem Gast, dem Politikwissenschaftler Patrick Portz, reden wir über deutschen Jugendschutz.

Patrick, das sei gesagt, ist aber nicht nur Fachmann zum Thema, der auch seine Dissertation dazu verfasst hat, er ist auch ein Jugendfreund von Michael und Studienkollege von uns beiden gewesen – also auch mal wieder ein Fall von „schon cool, wen wir alles kennen dürfen“.
Und was für eine Folge das geworden ist! Rund 1 Stunde 45 Minuten sind es am Ende, voller Infos, Anekdoten, Fakten und Meinungen zum Thema. Es ist definitiv die vielleicht wissenschaftlichste Folge, aber es war mir thematisch auch schon lange ein Anliegen.
Ich hoffe, sie wird den Hörern gefallen. Online jedenfalls ab Sonntag.

Bereits seit letztem Sonntag online ist Die große DORP- und DORPCast-Umfrage 2019. Wie jedes Jahr bitten wir darum, uns hier auf Survey Monkey die Meinung zu sagen. Es ist vollständig anonym, es hat die bisherigen Teilnehmer ca. 6 Minuten gekostet und es ist für uns absolut unbezahlbar dabei, auch 2020 hoffentlich wieder Content bieten zu können, an dem die Hörer, Leser, Zuschauer und anderweitige Rezipienten ihre Freude haben.

Apropos 2020. Direkt auf der DORP steht ein Artikel über die nächsten, geplanten Downloads (und damit: Buchveröffentlichungen) der DORP.
Die Details kriegt ihr da, aber in der Kurzfassung: Die 1W6 Freunde, dritte Auflage noch dieses Jahr, Mystics of Mana schon bald Anfang nächsten Jahres, gefolgt von Motel und Death in the City of Angels, zwei FATE-Abenteuer.

Wer hingegen jetzt der Meinung ist, noch etwas DORPigkeit in sein Leben bringen zu wollen, dem sei der DORPShop noch mal ans Herz gelegt. Drei neue Motive haben wir ebenfalls letztes Wochenende schon dort veröffentlicht, von denen das 1W6 Freunde Ugly Christmas Sweater-Design zudem limitiert ist. Das gibt es nur diesen Dezember, danach ist es für immer Geschichte.

Und dann wenigstens noch eine Sache ohne direkten DORP-Bezug, wenngleich ebenfalls Rollenspiel-thematisch: So wie es aussieht, werde ich mich kommendes Jahr mal hoch im Norden auf der HeinzCon sehen lassen. Die wollte ich mir immer mal anschauen und einige sehr nette Menschen haben in den letzten Tagen genug Persistenz an den Tag gelegt, um meine rationalen Einwände fortzufegen.

Es bewegt sich gerade so viel, das ist schon cool.
Da stehen ein paar wirklich schöne Projekte an in den nächsten Monaten.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Goldener Stephan, Ulisses-Klausurtagung, DORP-Ausblicke und wohltätiger Zeitvertreib

Hallo zusammen!

So, kehren wir mal wieder all die erfreulichen Dinge zusammen, zu denen ich letzte Woche – unter anderem mit Dank an eine nicht nur das Geschirr, sondern auch den Küchenboden putzen wollende Spülmaschine – nicht gekommen bin.

Also, da wäre zunächst der Goldene Stephan gewesen. Der ist ja mittlerweile durch, die Ergebnisse sind bekannt und Verdorbene Asche hat einen aus meiner Sicht sehr starken siebten Platz belegt.
Philipp hat hier sehr transparent die Ergebnisse auch online gestellt und direkt hinter dem Vögte-Doppelpack Wasteland/Die 13. Gezeichneten 2 kann ich mich doch stolz platziert fühlen. Und gegen das Autorenduo Hennen/Corvus, die mit dem Phileasson-Roman Rosentempel den ersten Platz gemacht haben, muss ich ja auch gar nicht ankommen.
Mein einziges Bedauern ist, dass J.K. Jemisins großartiger Zerrissene Erde hinter mir auf Platz auf Platz 15 liegt. Der hätte wegen mir ruhig ganz oben stehen können.

Dann wollte ich an dieser Stelle nur kurz erwähnen, dass ich letzte Woche um die Zeit mit einigen meiner Ulisses-Kollegen auf Klausurtagung war – neu für mich, aber ungemein bereichernd.
Dass ich meinen Job generell gerne mache, ist ja kein Geheimnis, aber so unglaublich anstrengend die beiden Tage auch waren, so gut ist doch das Gefühl, mit dem ich insgesamt dort herausgekommen bin.

Das Wochenende nun wird jetzt vollauf im Zeichen der DORP stehen. Morgen kommt Michael bei mir vorbei und wir schauen, dass wir die Arbeiten an Mystics of Mana vollendet kriegen, ebenso wie wir mal schauen werden, was wir uns eigentlich als nächstes Projekt suchen.
Ebenfalls morgen kommt dann auch noch ein gemeinsamer Bekannter von uns vorbei und wir werden zusammen den DORPCast 149 aufnehmen. Das ist ein Projekt, auf das ich länger schon geschielt habe und ich denke, das wird eine sehr coole Folge!
Am Sonntag dann beginnt zum einen die DORP- und DORPCast-Jahresumfrage 2019. Einmal mehr wollen wir in zehn kurzen Fragen von euch wissen, wie ihr unser Tun so findet, was ihr euch von uns so wünscht und was wir einfach besser machen können. Wie in jedem Jahr mein Appell: Nehmt euch die Zeit dann auch, für uns ist diese Umfrage jedes Mal ungemein wichtig, auch wenn man das von außen vielleicht nicht immer direkt so merkt.
Und mehr: Ebenfalls am Sonntag wird auf der DORP ein Artikel erscheinen, der einen Einblick gibt in den aktuellen Projektstand von Die 1W6 Freunde, Mystics of Mana, Motel und Markus‘ aktuellem Projekt. Und die drei mit Namen genannten Titel werden dabei auch alle ihre neuen Cover präsentieren können.

Das ist dann aber wiederum auch der Grund, warum sich Easy Props, Staffel 2, Folge 10 um ein, zwei Tage verspäten wird. Irgendwo sind einfach Grenzen und mit dem Scorp zu Besuch (sowie einer gemeinsamen Verabredung mit einem lange nicht mehr gesehenen DORP-Urgestein (Kenny, falls wer lange genug dabei ist)) ist irgendwann dann einfach kein Wochenende mehr übrig.
Aber ich sage mal bis Mitte nächster Woche ist die auch da.

So, und dafür, dass ihr diesen langen Text tapfer bis hier gelesen habt – noch etwas Unfug für einen guten Zweck?
OutsideXbox sind ein YouTube-Kanal zum Thema Videospiele, haben aber auch einen D&D-Stream, wie es heute ja fast schon üblich ist. Aus dem heraus haben sie … eine Art Rollenspiel-Weihnachtslied geschrieben, eingespielt und mit Video versehen? Literally Everyone Else in the World heißt es – und der Clou: Die Einnahmen spenden sie einer wohltätigen Organisation, die sich um psychologische/seelische Erkrankungen kümmert. Das gilt für direkte Spenden, Erträge durch gekaufte Musik, aber auch die Erlöse durch Streams auf Spotify, Apple Music und co.
Und vielleicht bin ich auch einfach schon zu sehr in festlicher Laune, aber ich find’s auch musikalisch einfach schön:

(Nebenbei, ich habe keinerlei Beziehung zu OutsideXbox, gucke deren Rollenspiel-Stream gar nicht und bin sicher, dass ich drum in dem Video hunderte Injokes gar nicht registriere … ich fand’s trotzdem gut.)

Soweit von mir. Dann widme ich mich jetzt die nächsten Tage erst mal den erwähnten DORP-Dingen und melde mich kommende Woche dann auch hier wieder zurück. Dann auch hoffentlich endlich mit Neuigkeiten zu Tänze von Einst.

Viele Grüße,
Thomas

Na Logo(s)!

Hallo zusammen!

Ich wollte an dieser Stelle heute nur ein Lebenszeichen loswerden, nachdem ich sowohl letzte als auch vermutlich diese Woche so viel um die Ohren habe, dass das Bloggen was kurz kommen könnte.

Letzte Woche aber war, und das war tatsächlich nie wirklich geplant, irgendwie die Woche der Logos. Einige für die DORP, eines für Ulisses und eines, zu dem ich gleich komme.

Das Ulisses-Logo muss natürlich seinen offiziellen Release abwarten (ist aber auch kein Projekt, was nicht schon angekündigt wäre; kein Scoop hier jenseits von „Grafiker macht seine Arbeit“).

Bei den DORP-Logos ist es ähnlich, da warte ich auch teils noch auf finale Okays der anderen Beteiligten. Ich bin aber guter Dinge, dass zum Anfang Dezember eine längere Übersicht ihren Weg auf die DORP finden wird, die das dann mal alles zusammenkehrt; Die 1W6 Freunde, Mystics of Mana, Motel und mehr.
Eines aber, eines will ich euch schon mal zeigen – die vorige Version kanntet ihr schon, aber so wie sich das Spiel im letzten Jahr weiterentwickelt und finalisiert hat, so hat es auch das Logo:

Das aber bringt uns zu La Chaumine. Ich muss ausholen.
Zwei gute Freunde von mir besitzen ein altes Haus in Belgien. Dieses Haus trägt tatsächlich einen Namen, stolz über der Tür präsentiert: „La Chaumine“1.
Diese beiden Freunde imkern auch, und wollten gerne diesen Namen auch als Markennamen ihres Honigs nutzen. Aber mehr noch, nicht nur den Namen, sondern auch den Schriftzug, wie er arg verblasst an der Hauswand zu erkennen ist.
Also habe ich zunächst bei einem zufälligen Besuch dort mit einem Handy einfach ein paar unterschiedlich belichtete, scharfe, detaillierte Fotos dieses Schriftzugs gemacht. Diese habe ich dann in Photoshop geworfen und mich dort bemüht, über allerhand Bildbearbeitung vielleicht noch ein wenig mehr von der alten Schrift sichtbar zu machen, als man mit bloßem Auge ausmachen kann.
Basierend darauf habe ich dann zunächst eine relativ akkurate Version von dem, was man wirklich sehen kann, nachgezeichnet und in einem zweiten Durchgang dann versucht, den Buchstaben überall dort noch zusätzliches Gewicht zu verleihen, wo ganz offensichtlich Lücken klafften. Hingegen bewusst verzichtet habe ich auf alle Formen der „Versäuberung“ entlang der Kanten. Es sollte ja die Wandinschrift sein, mit all den wunderbaren Ecken, Kanten und Klecksen, kleinen Asymmetrien, nur halt digital.
Und mit dieser Rekonstruktion sind wir demnach nun hier:

Es hat etwas von Linoldruck, finde ich, und das ist ja weiß Gott nicht der schlechteste Look, wenn ihr mich fragt.

Wenn ihr also demnächst mal irgendwo hier im Dreiländereck über Ardennenhonig aus Belgien der Marke La Chaumine stolpert, denkt an mich – und holt euch ruhig ein Glas. Lecker ist er nämlich auch.

So … mal sehen, wenn die Woche mir die Chance lässt, folgt die Tage noch was hier, ansonsten aber bald darauf – zu erzählen gibt es genug, nur an der Zeit hapert es wie immer.

Viele Grüße und eine schöne Woche,
Thomas


  1. Das ist mal wieder eines dieser Worte, was eine akkurate Übersetzung angeht. „Häuschen“ trifft’s aber ganz gut. 

Allerlei: Nominiert für den Goldenen Stephan, dazu Easy Props, Tänze von Einst und DORP-Dinge

Hallo zusammen!

Fangen wir mit etwas an, was ich schon zu lange verschleppe: Ich bin nominiert!
Beim Goldenen Stephan 2019, dem Publikumspreis für Eskapismus, Nerdkultur und Phantastik, kann man für mich stimmen! Konkreter gesprochen für Verdorbene Asche, das in der Kategorie Beste phantastische Literatur nominiert ist.
Und zwar in ehrenwerter, aber auch knallharter Gesellschaft. Da finden sich sonst auch etwa der zweite Band der „13. Gezeichneten“ und „Wasteland“, beide von den Vögten, der siebte Teil der Phileasson-Reihe von Hennen/Corvus und mit Jemisins „Zerrissene Erde“ das vielleicht beste Buch, was ich 2019 gelesen habe … wer also einem kleinen Independent-Horror-Roman im Selbstverlag ein wenig Rückenwind geben will, das ist eure Chance.
Spannend übrigens: Es können pro Nutzer auch in jeder Kategorie mehrere Stimmen vergeben werden. Ihr müsst euch also zumindest nicht zwischen mir und anderen entscheiden!

Ebenfalls hier völlig verschlafen hatte ich, dass wir auf der DORP schon vorletztes Wochenende tatsächlich zwei (kleine) Downloads veröffentlicht haben.
Die Ninja-Herausforderungskarte ist wohlmeinender Unfug, wohingegen Blut und Titten: Fragmente definitiv Michaels Handschrift trägt und Barbarensetting-Elemente zu Savage Worlds trägt.
Wem das alles suspekt ist, für den habe ich aber auch noch gute Neuigkeiten: Auch wenn das Jahr erbarmungslos voranschreitet, wir machen nach wie vor immens gute Fortschritte bei der dritten Auflage von Die 1W6 Freude sowie Mystics of Mana, ebenso wie bei den beiden FATE-Downloads Motel und Death in the City of Angels.

Ich kann jetzt auch mit Hochdruck an die DORP-Sachen gehen, da Tänze von Einst soweit durch ist bei mir. Das wird jetzt leider sehr eng mit der Lieferbarkeit vor dem diesjährigen Tanzball, aber egal – der Weg ist bereitet und das Buch wird auch 2020 noch lohnend sein, denke ich. Ich bin sehr zufrieden (und dankbar für einige sehr eifrige Kontroll-Leserinnen).

Apropos 2020: Easy Props hat ebenfalls einen wichtigen Schritt nach vorne vollbracht – Gérard und ich haben die erste Hälfte der dritten Staffel aufgezeichnet. Es wird wohl so sein, dass im Dezember regulär das Finale der aktuellen Staffel kommt, Januar und Februar dann Ruhepause ist und im März 2020 (aller Voraussicht nach) die dritte Staffel startet. Weniger Pyro also dieses Jahr, dafür mehr was auch in der heimischen Bastelstube gut untergebracht ist und ggf. der erste Zweiteiler der Reihe.

In diesem Sinne sei auch noch mal auf die aktuelle Folge verwiesen, die zum 01.11. erschienen ist, vielleicht kennt der eine oder andere von euch die ja noch nicht.
Und wenn ich schon auf die jüngsten Releases verweise, möchte ich auch noch mal auf dieses Shooting hier hinweisen, das ich an Halloween gepostet hatte. Auch hier: Vielleicht kennt der eine oder andere von euch das ja noch nicht.

 

Last but not least geht es mal wieder aufs Jahresende und da nehme ich mir ja gerne mal die Zeit, hier etwas durchs Blog zu putzen. Erwartet keinen großen Umbruch, kein neues Theme oder so, aber so ein paar Kleinigkeiten werden sich vermutlich ändern, denn ihr wisst ja, Stillstand ist der Tod.

Soweit von heute von mir; der nächste Beitrag hier ist aber bereits jetzt nicht fern.

Viele Grüße,
Thomas

Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit

Hallo zusammen!

Ich lese derzeit tatsächlich mal wieder Frank Herberts Der Wüstenplanet. Ihr wisst schon, Dune. Ich habe das Buch irgendwann gegen Ende der Schulzeit in der alten Übersetzung von Ronald M. Hahn gelesen, später dann während des Studiums noch mal im Original. Dieses Mal ist’s bei mir die Neuübersetzung von Jakob Schmidt, die vor drei Jahren zum fünfzigsten Geburtstag des Buches erschienen ist.
Dune war hier im Blog vor fünf Jahren auch schon mal kurz Thema, als ich über meine liebsten ersten Sätze in der Literatur schrieb. (Ein Thema, das ich beizeiten auch mal aktualisieren könnte, wobei der Artikel trotz des Alters weitestgehend Bestand hat.)

Aber nimmt man beides zusammen, so wird ein ganz interessantes, neues Thema draus, was ich hier kurz aufgreifen wollte.
Ich liebe den ersten Satz des Buches, auch wenn er sehr, sehr sperrig ist. Herbert schreibt da:

In the week before their departure to Arrakis, when all the final scurrying about had reached a nearly unbearable frenzy, an old crone came to visit the mother of the boy, Paul.1

In meinem o.g. Blogartikel schrieb ich dazu: „Vor allem aber genial finde ich, wie zwar zwei mehr oder weniger aktive Personen benannt werden – die Vettel und die Mutter –, aber namentlich jemand anderes, nämlich der Junge, gekennzeichnet wird.“

Nun gut. Wie lösen die deutschen Fassungen das nun?
Hahn schreibt:

In der letzten Woche vor ihrem Abflug nach Arrakis, als die allgemeine Aufregung nicht nur zu einem Höhepunkt, sondern beinahe zu einer Unerträglichkeit geworden war, empfing die Mutter des Knaben Paul den Besuch einer Greisin.2

Sieht soweit richtig aus? Ich finde schade, dass grammatikalisch bedingt der Name Paul vom Satzende gewichen (und damit die Betonung eine ganz andere) ist. Aber klar, ist eine Übersetzung. Oder?

Interessant finde ich aber im Vergleich, was Schmidt draus macht:

In der Woche vor ihrem Abflug nach Arrakis, als die Hektik der letzten Reisevorbereitungen ein fast unerträgliches Maß erreicht hatte, kam eine Greisin die Mutter des Jungen Paul besuchen.3

Ist es nicht spannend, wie viel kompakter die Neufassung ist? Und wie Schmidt es zumindest geschafft hat, den „Jungen Paul“ im Satzbau wieder hinter die Greisin und damit quasi ans Satzende (und zurück in den Fokus) zu bringen?
Faszinierend finde ich aber auch die „Reisevorbereitungen“, die definitiv eine sehr freie Übersetzung von „scurrying about“ darstellen, aber im Kontext auf jeden Fall gut funktionieren.

Worum es mir hier aber nicht geht, ist ein finales Urteil zu fällen, ob jetzt Hahn oder Schmidt dem Original gerechter werden oder etwas in der Art. Worum es mir vor allem geht, ist das, was schon die Überschrift sagt: Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit.
Sie sind Interpretationen. Sie sind Adaptionen. Sie sind – in einem gewissen Maße – Neuschöpfungen.

Im Grunde kann man das auch mit jedem ersten Satz in der Literatur machen; aber so endlos viele Bücher besitze ich nicht in mehreren Übersetzungen. Tolkien wäre ein klassisches Beispiel, aber da ich den Hobbit nur im Original und in der Krege-Übersetzung, und den Herrn der Ringe nur im Original und in der Carroux-Übersetzung besitze, ist das wohl raus.
Dann gibt es die ganz großartige Neuübersetzung von Flemings Bond-Romanen, die bei Cross Cult erschienen ist und von Anika Klüver und Stephanie Pannen realisiert wurde; aber auch da habe ich nie ausreichend Vergleichsausgaben hier. Die beiden haben seinerzeit aber ein interessantes Blog zu dem Thema betrieben.

Ein Beispiel habe ich jedoch noch, wenngleich das mit einer gewissen Voreingenommenheit daherkommt.
E. C. Tubb eröffnet seinen Roman The Winds of Gath wie folgt:

He woke counting seconds, rising through interminable strata of ebony chill to warmth, light and a growing awareness.4

Bei Moewig erschien 1983 eine deutsche Übersetzung unter dem Titel Planet der Stürme, die ging so:

Er zählte die Sekunden, als er erwachte und durch unzählige Schichten eisiger Schwärze zu Wärme, Licht und klarem Bewußtsein hochtauchte.5

Dreißig Jahre später erschien bei Atlantis eine Neuauflage, ebenfalls als Planet der Stürme:

Beim Erwachen zählte er die Sekunden, während er durch endlose Schichten tiefschwarzer Kälte zu Wärme, Licht und wachsendem Bewusstsein emporstieg.6

Ich werde an dieser Stelle kein Urteil wagen. Die alte Übersetzung ist von Lore Straßl, einer Legende im Bereich der deutschen SciFi-Übersetzungen, die Neufassung … war von mir.

Aber der Kern bleibt: Übersetzungen sind keine Selbstverständlichkeit. Jeder Satz, jede Zeile, jedes Wort ist eine Entscheidung. Eine Abwägung.
Übersetze ich „rising“ als hochtauchen oder emporsteigen? Wie dekonstruiere ich die Grammatik der Originalausgabe und wie kann ich sie im Deutschen nachfühlen, ohne dabei zu sehr „wie eine Übersetzung“ zu klingen?

Es war (und ist, glaube ich) immer wieder chic, wenn Leute stets nur auf die Originale schwören, gerne mit einer gewissen Herablassung gegenüber Übersetzungen.
Ich mag Übersetzungen. Ich finde, es ist eine literarische Kunstform, die man ruhig öfter mal loben und würdigen sollte. Mal nicht nur den einen offensichtlichen Übersetzungsfehler auf 400 Seiten in einer Rezension väterlich lächelnd erwähnen, sonder einfach auch den Prozess dahinter mal wertschätzen.
Und genau darum schrieb ich diesen Text.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Herbert, Frank: The Great Dune Trilogy. London: Gollancz 1979, S. 11. Hier online kaufen
  2. Herbert, Frank: Der Wüstenplanet. München: Heyne 1978, S. 9. Hier online kaufen
  3. Herbert, Frank: Der Wüstenplanet. München: Heyne 2016, S. 11. Hier online kaufen
  4. Tubb, E.C.: Winds of Gath. Zitiert ohne eindeutige Seitenangabe aus dem zu übersetzten Rohtext, den ich vom Verlag erhalten hatte. Eine gedruckte Ausgabe gibt es hier
  5. Tubb, E.C.: Planet der Stürme. Rastatt: Moewig 1983, S. 7. Hier online kaufen
  6. Tubb, E.C.: Planet der Stürme. Stolberg: Atlantis 2013, S. 11. Hier online kaufen

Ein paar Medien zum Feiertag

Hallo zusammen!

Ich dachte mir, heute so zum Tag der Deutschen Einheit ist ein guter Tag, um mal wieder mit ein paar Medientipps um mich zu werfen. Zwei davon könnt ihr euch quasi direkt im Anschluss auf die Ohren geben, zwei davon sind Crowdfundings – gut, und einer ist quasi schon von gestern.

Fangen wir vorne an: Ich war vor ein paar Wochen zu Gast im nerdigen und niveauvollen Trashtalk, wo ich mit Philipp Lohmann übers Filmemachen gesprochen habe. Die Folge ist seit gestern hier online und ist denke ich ganz cool geworden. Neben dem eigentlichen Thema gibt es in der ersten Hälfte wie beim DORPCast eine Medienschau, wo ich dann auch über Stranger Things Staffel 3 und meinen so geliebten The Fountain reden konnte. Jau, alles in allem sehr nett geworden, denke ich.

Nur indirekt mit mir zu tun hat derweil die erste, nein, nullte Folge des Ulisses-Podcasts. Die gibt es nun hier zu hören und ich selbst habe damit bisher gar nichts zu tun, außer dass ich das Ergebnis ziemlich cool fand.
Philipp Jerulank von unserem Marketing-Team spricht mit Alex Spohr und Zoé Adamietz aus der DSA-Redaktion und zusammen geben sie finde ich mal ziemlich schöne Einblicke in die Gedanken (und Denkprozesse) hinter den Kulissen der DSA-Bücher. Wen das interessiert, der sollte mal reinhören.

Wer hingegen nicht nur jetzt, sondern auch langfristig für seine mediale Versorgung sorgen will, der kann in einem Crowdfunding nun Die Boar Boys Wirklichkeit werden lassen. Geschrieben hat die „bedingt besinnliche Geschichte zwischen Panzerfaust und Bastelschere“ Christian von Aster, der ja nicht nur ohnehin verdammt guter Autor und Sprecher ist, sondern auch vor viel zu vielen Jahren den Pro- und Epilog von Xoro: the Eifelarean eingelesen hat.
Aber mehr noch, illustriert hat das ganze Jacob Müller, der wiederum der Coverzeichner unserer 1W6 Freunde ist.
Kurzum, noch was, womit ich gar nichts zu tun habe, was aber quasi im indirekten Umfeld entsprungen ist.

Den Rest hatten wir schon, aber dennoch: Aces in Space, das als „halb Battlestar Galactica, halb Sons of Anarchy, ganz Social-Media-Star“ beschriebene Rollenspiel von Judith und Christian Vogt sowie Harald Eckmüller, ist auch nach wie vor im Crowdfunding-Prozess. Erwähnte ich hier schon, kann man aber immer noch gut Geld drauf werfen.

Und falls ihr sie gestern verpasst habt, die neue Folge Easy Props ist auch da:

(Alle Folgen auf einmal? Auch kein Problem.)

So, nun aber genug von mir. Habt einen schönen Feiertag, lasst es euch gut gehen – und wir lesen uns dieser Tage hier wieder!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Podcast-Gastspiel, Mystics of Mana, Filmgedöns, Dreieich und Vögte

Hallo zusammen!

Heute ist nicht wirklich was Großes dabei, aber eine Handvoll nennenswerter Updates, denke ich.

Philipp und ich auf der … öhm … Ratcon 2018, meine ich.

Zunächst: Schon vorletzte Woche habe ich ein Podcast-Gastspiel aufgenommen. Philipp Lohmann hat mich zu seinem Der niveauvolle Trashtalk mit Philipp & Gast eingeladen und wir reden interessanterweise weder über Rollenspiel noch übers Tanzen. Wer hier mitliest, kann vermutlich per Dreisatz lösen, was das Thema sein wird, aber ich will Philipp da nicht vorgreifen.
Die Folge sollte, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, Anfang Oktober scheinen – da sag ich dann aber nochmal Bescheid. Den Podcast an sich gibt es hier.

Weg vom Audioformat und hin zu geschriebenen Worten, sei zunächst gesagt, dass Mystics of Mana weiterhin rapide Form annimmt. Es sind jetzt noch vier kleinere Kapitel, die ich überarbeiten muss, dann geht’s in die Nachbearbeitung (Lektorat, Layout, Fahne). Alles auf Kurs also.

Auch wirklich wieder konkret auf dem Tisch gelandet ist Einfach Filme machen V2, sicherlich auch motiviert durch diversen Drehtage der letzten Wochen. Wobei das Buch irgendwann dringend einen neuen Titel braucht, denn es wird immer klarer, dass das im Endeffekt ein neues Projekt geworden ist.
Interessant ist für mich dabei, wie viel kompakter meine neuen Texte sind; aber ich glaube, es ist eine starke Verbesserung. Einfach Filme machen ist immer noch okay, denke ich, aber da ist so viel Fett und so wenig Fokus in dem Buch, das kann ich heute denke ich auf jeden Fall besser machen. Und praxisorientierter.
Ich will hier nicht’s versprechen … aber 2020 sollte denkbar sein.

Tom und ich am Set von Morold. (Foto © 2019 by Ralf Murk)

Und wo wir schon vom FIlmemachen reden – vom Morold-Drehtag berichtete ich ja die Tage schon. Da könnt ihr uns erst mal die Daumen drücken, dass der nächste geplante Drehtag Anfang Oktober klappen wird.
Ende Oktober drehen wir planmäßig dann hoffentlich die nächsten neuen Folgen Easy Props. Die letzte tatsächlich für dieses Jahr noch fehlende Sache habe ich gestern kurz runtergekurbelt, insofern läuft das weiterhin gut.

Dann sei hier nur kurz drauf verwiesen, dass ich entgegen früherer Ankündigungen dieses Jahr wohl doch nicht auf der Dreieich-Con sein werde. Keine dramatischen Hintergründe, einfach nur ein Fall von „Ressourcen sinnvoller einsetzen“. Ich wünsche euch aber, solltet ihr da sein, natürlich dennoch viel, viel Spaß dort!

Und zuletzt noch ein Fremdtipp an dieser Stelle – Judith und Christian Vogt sind ja bekanntermaßen Freunde von mir und die haben gerade, zusammen mit Harald Eckmüller und weiteren Helfern, das Crowdfunding zu ihrem neuen, eigenen Rollenspiel Aces in Space in Schwung gebracht.
Da habe ich genau nichts mit zu tun, aber ich bin ja nach wie vor gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten Multiplikator für die Projekte von Freunden. Insofern, wenn ihr Rollenspiele im Allgemeinen, FATE und Space Operas im Speziellen mögt, schaut doch mal rein.

Und das war’s für heute schon.
Wie gesagt, nichts Weltbewegendes, nur Updates und Hinweise heute.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: DORP-Dinge, Filmprojekte, Ulisses-Spaß und ein Hauch von Fhtagn

Hallo zusammen!

Viel, viel bewegt sich – und zwar an vielen Fronten. Versuchen wir doch zum Monatsbeginn mal wieder einen Rundumschlag quer durch alle Themenfelder.

Freude vorweg: Das Artwork von Mystics of Mana ist vollständig. Tatsächlich früher als geplant, aber Melanie hat noch mal richtig reingerockt und uns zum Abschluss noch mal richtiggehend verzaubert. Da will ich noch nichts Neues von zeigen, aber rechnet zwischen September und Oktober mit einem Reveal.
Kurzer Seitenhinweis: Das Artwork der DORP wird ja zu einem großen Teil via DORPatreon finanziert – und wen das Thema insgesamt interessiert, der findet seit Mitte August dort mal wieder einen Artikel, der das alles ein wenig zusammenfasst – wie immer offen für alle zu lesen. In dem Artikel findet ihr auch eine der ersten neuen Illus aus Motel, einem FATE-Abenteuer von mir (auf Basis eines uralten Angel-Abenteuers), das hoffentlich ebenfalls im Herbst erscheinen wird.
Definitiv jetzt am Sonntag erscheint dafür der DORP-Spot 2, unser zweites Getshirts-Video und … hach, ich bin einfach happy damit. Stilistisch wie erhofft, unter Mitwirkung einiger DORP-Fans entstanden und … ja, ich freu mich drauf! Sonntag!

Wo wir schon bei Filmen sind: Von Dagonett habe ich naturgemäß im August ja mehr geschrieben gehabt. Mittlerweile steht jedenfalls der Rohschnitt ebenso wie das vorläufige Grading – im Optimalfall kommt der Film im Oktober noch, sonst im November. Auf jeden Fall noch dieses Jahr.
Dann ist da Morold und die Karte von Carthagena, dessen erster Drehtag diesen Samstag anstünde … wenn das Wetter mitspielt. Derzeit sehen die Prognosen nicht so aus, aber ihr dürft uns gerne die Daumen drücken – vielleicht haben wir ja Glück.

Ebenfalls ein Video war ja der Ulisses-Workshop zur Welt der Dunkelheit, den ich mit Kollegin Jasmin Neitzel und der großartigen Carolina Möbis halten durfte. Ich schrieb ja schon darüber, und hier könnt ihr es euch ansehen.
Mittlerweile ist aber auch schon das nächste persönliche Ziel eingelöst worden und ich war noch mal im Taunus, um mit einigen eifrigen Backern in jene Welt der Dunkelheit zu reisen. Schön war’s, hat Spaß gemacht!

Und damit bleibt noch ein Non-DORP- und Non-Ulisses-Rollenspiel: Ihr mögt euch erinnern, die Macher von Fhtagn hatten, irgendwann zum Jahreswechsel glaube ich, angefragt gehabt, ob sie alte Texte von mir aus Cthulhus Ruf aufbereiten dürfen. Ich hatte zugesagt.
Das „Update“ hier lautet auch einfach nur: Jau, das läuft noch. Sie sind noch bis zum Hals an den Grundbuch-Arbeiten dran, aber mein alter Kram soll dort nach wie vor einen neuen Anstrich bekommen. Mehr Infos zum Projekt wie gehabt hier.
Einen Zeitplan gibt es nicht, aber halt so als generelle Info …

Soweit von mir gerade. Die Belletristik ruht ein wenig zwischen all diesen Projekten, die Foto-Front ist weiterhin in Bearbeitung. Hallo Anne ist für Ende Oktober wieder auf der Agenda, ebenso ein Dreh für eine dritte Staffel Easy Props, wobei die aktuelle noch bis in einschließlich Dezember laufen wird – drei Folgen haben wir noch. (Apropos, die aktuelle Folge schon gesehen?)

Viele Grüße,
Thomas

Dagonett: Kurzfilm-Dreh erfolgreich

Hallo zusammen!

Ich weiß, ich habe hier was länger nichts von mir hören lassen, aber der Grund ist mal erfreulich: Dagonett, unser zweiter Condra-inspirierter Kurzfilm, ist im Kasten.

Generell sagt man ja (zu Recht), dass die Zeit subjektiv immer schneller vergeht, je älter man wird und dass so die endlosen Sommer unserer Kindheit dahinschmelzen zu einigen rauschenden Wochen vor dem Herbst. Das kann ich aber zumindest im Bezug auf diesen August wahrhaft nicht unterschreiben. Das ging ja schon mit der Ratcon los, ging über unseren Ulisses-Retreat weiter, beinhaltete eine Menge Dinge, über die ich hier auch mal schreiben könnte (etwa News rund um DORP-Artwork) und Dinge, die niemanden interessieren (etwa dass ich dringend die restlichen Fenster vor dem Winter noch lasieren muss).
Was aber gerade die letzten zehn Tage mitbestimmt hat, war der Dreh von Dagonett.

Das ist, wie gesagt, unser zweiter Condra-Kurzfilm nach Actuarium (hier auf YouTube), allerdings vom Typ her etwas anders. Diesmal gibt es Dialoge, er ist minimal länger, aber wie schon sein Vorgänger ist auch Dagonett so eine Art Schlaglicht, ein Blick auf ein Versatzstück einer insgesamt größeren Handlung, das dabei für sich steht.

Ich muss sagen, ich genieße das als Format gerade sehr. Keine großen Erklärungen, wer die Leute sind und was dort passiert, aber (hoffentlich) der Anklang einer größeren Welt, die dahinter steht und die Inszenierung eines bestimmten Aspektes dieses Settings, das wir über so viele Jahre eigentlich fürs LARP geschaffen haben.

Und genossen habe ich auch den Drehtag, denn der lief reibungslos wie selten einer. Mein Zeitplan sah idealerweise einen Beginn um 10 und ein Ende um 17 Uhr vor. Um 10:01 waren wir startklar und um 16:45 fertig. Ich wäre da ja schon geradezu misstrauisch, wenn nicht der Rohschnitt des Films schon stünde und sich nicht alles zu fügen schiene. Vielleicht ist es ja also doch „diese Erfahrung“, die sich da langsam auszahlt.

Ein großer Dank gebührt meinend drei Darstellern Julia, Dennis und Tim, sowie Lichte als ewig fleißige Assistenz hinter der Kamera und Gérard, der einmal mehr praktische Effekte und Effekt-Makeup beigesteuert hat.

Ich peile derzeit auf ein Release im Oktober – eine weitaus bessere Perspektive als das geschlagene Jahr, dass Actuarium damals gebraucht hat. Gänzlich festlegen will ich mich aber noch nicht.
Wie gesagt, geschnitten ist er, Dialogton vom Set schon abgemischt und ein vorläufiges Color Grading angewandt. Was nun noch aussteht sind einige visuelle Effekte und die finale Ton-Abmischung. Das geht also.
Wir werden sehen.

In Sachen „Filmprojekte“ geht da derzeit noch einiges. Wenn das Wetter mitspielt, haben wir übernächstes Wochenende den ersten von zwei Drehtagen von Morold und die Karte von Carthagena, und jetzt an diesem Sonntag sollte die neue Folge Easy Props ebenfalls pünktlich am Start sein. Wenn alles klappt, kommt am Sonntag darauf auch der zweite DORPShop-Werbespot, der ist auch im Grunde startklar.
Und ach, generell hätte ich auch die Idee für einen dritten Condra-Kurzfilm nächstes Jahr … aber erst mal Dagonett, gar keine Frage.

Wie ich sagte, der August war subjektiv ein sehr langer Monat, aber einer, der sich dafür auch mal so richtig gelohnt hat. Zu all den anderen Baustellen dann vermutlich dieser Tage mal mehr in Form eines Allerlei-Artikels.
Abschließend noch ein paar Bilder aus dem vorläufigen Schnitt des Films. Für die Setfotos entlang des Artikels gebührt hingegen ebenfalls Lichte der Dank.

(Ist aber auch abseits unseres Projektes mal interessant, beide Eindrücke nebeneinander zu sehen, zeigt es doch gut, warum man selbst bei unseren Filmen nicht wirklich anhand von Set-Fotos ableiten kann, wie der eigentliche Film nachher aussieht. Set-Fotos zeigen halt vor allem die Arbeit der Leute vor Ort – und das ist gut so, denn die gehört ja auch gewürdigt.)

Viele Grüße,
Thomas

Juli-Allerlei: Viel FeenCon, aber auch kleine Webseiten-Updates und Filmprojekte

Hallo zusammen!

Wie so oft: Es ist ein wenig Kleinkram aufgelaufen, der zwar vielleicht keinen eigenen Beitrag rechtfertigt, aber der dennoch gesagt werden soll.

Fangen wir mit dem zeitlich Nächstgelegenen an: Am Wochenende steigt in Bonn Bad-Godesberg die Feencon und wir, heißt die DORP, sind dabei. Samstag und Sonntag kann man Tom, Markus, ich glaube Janine und definitiv mich dort antreffen. Wir sind wie eh und je mit eigenem Stand da und wie immer gilt, dass wir uns über jeden freuen, der „Hallo!“ sagen möchte. Wenn ihr also dort seid – schaut doch mal vorbei!

Und wir kommen nicht mal mit leeren Händen. Wir haben erste gedruckte Exemplare von Ihr Name ist Mensch dabei, unserem Wohltätigkeits-Abenteuer für Die 1W6 Freunde. Kurz gesagt: 32 Seiten Abenteuer für sieben Euro, dessen Gewinn wir zum Jahresende (wie schon bei der PDF-Version zuvor) spenden werden. Wem? Das klären wir wie immer im Zuge der DORP-Jahresumfrage.

Aber mehr noch: Wir haben außerdem einige wenige, erste Seiten aus Mystics of Mana am Stand zur Ansicht. Es sind einige Auszüge aus dem Bestiarium des Spiels, die wir ganz nett und aussagekräftig fanden, weil sie sowohl ein paar der Unterschiede zum D&D-Regelwerk, von dem wir ja ableiten, wie auch einige der großartigen Bilder zeigen, die Melanie Philippi für uns geschaffen hat.
Den Auszug werden wir aber auch online stellen, keine Sorge. Eine reine Preview, noch ist das alles quasi eine Alpha-Version, aber rechnet mal am Wochenende nach der Feencon mit der Download-Version.

Und auch hier noch mal der Hinweis: Wenn ihr Merch aus dem DORPShop besitzt, auf der Feencon seid und Lust habt, euer Gesicht nebst des Merchs für ein kleines Unfugs-Projekt in die Kamera zu halten, dann zieht die Klamotten einfach an und meldet euch bei mir am DORP-Stand.

Aber keine Sorge, nicht alles hier dreht sich um die Feencon. Zum einen gab es ein kleines Update hier auf der Seite. Ich habe den Bereich mit meinen Rollenspiel-Verlagsveröffentlichungen mal aktualisiert – und nebenbei repariert, das letzte Design-Update hatte da bisher von mir unbemerkt für Unordnung gesorgt.
Neu ist dort vor allem Handbücher des Drachen – Rollenspiel-Essays 2, der ja mittlerweile überall im Buchhandel angelandet ist.

Nicht viel Neues gibt es an der Elfenstaub-Fotofront, die sind halt weiterhin in Bearbeitung. Und wie gewohnt gehen die ohnehin erst ans Ballett-Atelier und dort hat man dann das letzte Wort, was wirklich veröffentlicht werden wird.

Zuletzt gibt es aber noch Neuigkeiten in Sachen Morold und die Karte von Carthagena. Ursprünglich hatten wir auf drei Drehtage spekuliert, aber aufgrund von allgemeinem Terminmangel werden wir versuchen, es in zweien zu stemmen. Daten dafür haben wir nun jedenfalls und wenn alles klappt, werden wir den Eifelarea-Kurzfilm dann in September und Oktober 2019 drehen können.
Das trifft sich auch ganz gut, bleibt so doch etwas Abstand zum einzigen Drehtag von Dagonett im August des Jahres.
Beide Filme werden übrigens etwas intensiver in der Postproduktion sein, insofern riskiere ich mal noch keine Prognosen, wann sie erscheinen werden. Aber es bewegt sich was.

Soweit von mir hier. Sehen wir uns auf der Feencon?
So oder so wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Thomas

Noch ein Allerlei: Textarbeit, Filmprojekte und ein Webtipp

Hallo zusammen!

Heute nur ein kurzes Update von der Textarbeit:
Verdorbene Asche bahnt sich weiter seinen Weg vorwärts. Die große Krake Amazon hat das Buch bereits gelistet (Affiliate-Link, und so), allerdings noch nicht auf Lager. Das eBook ist ebenfalls noch nicht zu sehen.
Und auch im sonstigen Buchhandel findet sich das Buch mittlerweile – ebenfalls noch ohne digitale Version. Die kommt aber, versprochen.
Alldieweil könnt ihr wie schon geschrieben auch mit der ISBN 978-3-7347-4541-6 zu jedem Buchhändler eures Vertrauens stapfen und bestellen.

Wie letztes Mal angekündigt haben Ralf und ich auch jetzt am Wochenende eifrig für Morold und die Karte von Carthagena in die Tasten gehauen. Und ich kann sagen, wir sind bisher sehr zufrieden.
Der Kurzfilm – ich schätze wir reden am Ende von ca. 10 Minuten – spielt wie der Titel suggeriert im gleichen Setting wie Xoro und Hilde. Da ich schon gefragt wurde: Es ist ein Sequel, das heißt erstmals seit dem Erscheinen des Barbarenfilms vor 12 Jahren blicken wir über das Finale von Xoro hinaus.
Und nun steht auch die Besetzung! Markus Heinen gibt uns wieder den titelgebenden Morold, Torben Hoffmann verkörpert erneut den Zebrafellweste tragenden Räuber. Kathi Fischer wird mit Mærelyn eine komplett neue Figur verkörpern, ebenso wie (unerwartet!) ich eine kleine Nebenrolle haben werde.
Gedreht werden soll dieses Jahr, geplant sind drei Drehtage – rechnet wie gehabt mit Vlogs und allem drum und dran.

Oh, und das Drehbuch zu Dagonett, dem zweiten Condra-Kurzfilm, wächst und gedeiht ebenfalls. Wie schon letztes Mal geschrieben hat der Film sogar schon seine Besetzung: Dennis Kurzweil gibt uns einen condrianischen Soldaten, Julia Fink (Selene in Hilde) eine … Zivilperson und Tim Claahsen (einer von Morolds Mannen in Hilde) den titelgebenden Charakter Andariel Dagonett. Gedreht, das schrieb ich meine ich schon, wird im August.

Soweit, so gut. Und damit ihr nicht immer nur, immer wieder hier meine Statusmeldungen lesen müsst – wobei mich ja freut, wenn ihr das tut – hier noch eine Empfehlung: Die Lena schreibt drüben in ihrem Blog über Spoiler und das Ungewollt-Gespoilert-Werden, wenngleich auf Englisch. Ein guter Artikel, wie ich finde, und vor allem einer, der ziemlich viele Punkte aufgreift, über die ich seit Endgame schreiben wollte, aber wozu ich nie kam. Schau an, jetzt muss ich gar nicht mehr, denn die Lena hat schon. Insofern … schaut mal rein.
(Übrigens, ergänzender Profi-Tipp: Wenn ihr derzeit über Game of Thrones schreibt, blogt oder tweetet und glaubt, eine total clevere Überschrift zu haben, die so verklausuliert ist, dass nur Eingeweihte sie verstehen und sie sicher niemanden spoilert … vermutlich irrt ihr. Gott, was ich schon alles über Staffel 8 weiß, einfach nur weil ich einmal am Tag auf soziale Medien gucke …)

Viele Grüße,
Thomas

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