Seelenworte

Allerlei: Buch-Belege, eine Rezension und eines in freier Wildbahn

Hallo zusammen!

Mich haben in den letzten Tagen auch einige Ansichtsexemplare erreicht, die ich euch nicht vorenthalten wollte.

Das eine ist jenes zum Hilde-Fotobuch, das insgesamt ganz wunderbar geworden ist:

Zur Erinnerung, das Buch wird es nicht im Handel geben, nur direkt bei mir, ist aber im Prinzip ab jetzt verfügbar. Und ich bin wirklich, wirklich zufrieden mit dem Ergebnis!

Ebenfalls sehr zufriedenstellend, aber auch regulär im Handel zu haben ist die zweite, überarbeitete Auflage von Geister, Gauner und Halunken für Die 1W6 Freunde, die mich inzwischen auch als gedrucktes Exemplar erreicht hat und die, kurz gesagt, schlichtweg genau so geworden ist, wie ich es mir erhofft hatte:

Wer hingegen nicht nur von mir hören möchte, dass irgendeines meiner Projekt gut geworden sei, der kann in Episode 22 des Podcasts Der niveauvolle Trashtalk reinhören, die seit dem 18. September online ist. Darin unterhält sich Philipp Lohmann mit Gast Christian Pelz über den „Traum vom eigenen Fantasy-Roman“, aber beide besprechen auch je ein Medium und Philipp hat sich dafür Die 1W6 Freunde ausgesucht. Er ist ziemlich begeistert, wie man ab Minute 6 hören kann.

Und noch eine Sichtung meines Tuns und Treibens in freier Wildbahn hat sich ergeben, da mich jüngst ein Foto erreichte von jemandem, der mein Verdorbene Asche dieses Jahr zu seiner Strandlektüre erwählt hat. Das bedeutet mir tatsächlich mehr, als man meinen sollte, da Urlaubslektüren etwas sind, was in meinem Leben ohnehin eine besondere und sehr wertgeschätzte Rolle einnimmt. Etwas, worüber wir auch spätestens nächstes Jahr rund um Sporenläufer noch mal werden reden können.

Soweit heute von mir – aber der jetzt schon mehrfach angedeutete, nächste längere Artikel von mir steht auch endlich in den Startlöchern.

Viele Grüße,
Thomas

Neue und neu aufgelegte Bücher am Horizont

Hallo zusammen!

Da steuern diesen Monat doch glatt drei Projekte auf die Zielgerade zu; zwei davon Neuauflagen, eines eher schon verschollen geglaubt …

Da wäre zunächst Geister, Gauner und Halunken für die 1W6 Freunde. Das Buch ist ja schon ein paar Jahre raus und wird nun eine milde Anpassung an die neue Edition erfahren. Neben entfernten Typos und Satzfehlern und ganz wenigen neu formulierten Passagen ist das vor allem die notwendige Anpassung an die dritte Edition der Grundregeln – alleine schon, damit die Seitenverweise aufs Grundbuch wieder stimmen.
Kurzum: Wer die alte Auflage schon hat, braucht die neue nicht, aber wer eh noch nicht zugeschlagen hat, kriegt dann halt ein leicht verbessertes Buch.

Dann ist da Lovecraft und Duve. Für mein 2014 für den Deutschen Phantastik-Preis nominiertes Buch gilt im Grunde das gleiche. Ein paar Satz- und Textfehler sind behoben, ein Fehler im Quellenverzeichnis und das fehlerhafte Inhaltsverzeichnis sind es auch. Dazu gibt es ein minimales Facelifting beim Cover und – vielleicht am wichtigsten – ein kurzes, neues Vorwort.
Das behandelt vor allem zwei manchmal geäußerte Kritikpunkte des Buches und thematisiert (erneut: kurz) etwas, was 2020 einen ganz anderes Fokus hat als 2012/13: Lovecrafts Rassismus.
Ich habe keine Ambition, die Arbeit selbst dahingehend umzuformulieren und nicht die Zeit, dem ein eigenes Buch zu widmen, aber ich fand es wichtig, das zumindest eingehend etwas zu kontextualisieren. Dieses neue Vorwort packe ich bei Erscheinen dann aber auch hier auf die Seite.

Und dann ist da Das offizielle Fotobuch zu Hilde und die Glocken der Amazonen. Ihr mögt euch erinnern, das war mal lange als Das offizielle Begleitbuch hier im Gespräch und sollte ursprünglich noch das Drehbuch und Artikel über die Arbeit an dem Film enthalten, aber am Ende ist es so glaube ich einfach mehr das, was tatsächlich Leute wollen.
Was es am Ende sein wird ist ein etwa 30 Euro teurer Band, 108 Seiten, 17x22cm groß, fadengebundenes Hardcover und 200gr-Fotopapier, den es auch nicht frei im Handel geben wird. Wer ein Exemplar möchte, kann dann mich kontaktieren und ich schicke das dann raus – weil ich einfach mal annehme, die meisten Anfragen ohnehin aus meinem direkten Umfeld sowie aus dem Umfeld der Hilde-Beteiligten kommen werden. Vor allem aber hilft das, den Preis pro individuellem Buch noch etwas weiter unten zu halten.
Dabei wird sich das Buch nicht lumpen lassen – 161 Fotos sind darin enthalten, viele davon bisher unveröffentlicht, die einen weitschweifenden Blick hinter die Kulissen erlauben.

Ich freue mich auf jeden Fall darauf!

Und das ist der Rundumschlag – aber nicht übel, oder?
Die Neuauflagen von Geister, Gauner und Halunken und Lovecraft und Duve sowie Hildes Das offizielle Fotobuch sollten alle irgendwo zwischen jetzt und Ende September verfügbar werden.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Leichtes Webseiten-Update, Zwischenstände, ein besonderer DORPCast und 1W6 falsche Freunde

Hallo zusammen!

Direkt vorweg, wenn alles klappt kriegt ihr diesen Monat auch noch einen längeren, für sich stehenden Artikel hier, aber der braucht noch finalen Schliff über das Wochenende. Nutzen wir also doch die Gunst der Stunde und schauen über das übliche Allerlei.

Zunächst einmal wollte ich noch mal auf den DORPCast 160 mit Hannah Möllmann hinweisen. Hannah ist ein großartiger Mensch und ich hatte die Idee, mit ihr gemeinsam eine Folge aufzunehmen, schon ewig auf meiner Bucket List – und mehr noch, das Ergebnis ist in meinen Augen so gut, wie ich es mir erhofft hatte.
Inzwischen ist schon die 161 raus, und die ist auch gut geworden finde ich, aber ich wollte dennoch etwas verspätet da noch mal auf diese besondere Folge hinweisen.

Viel aktueller hingegen ist, dass ich auf dieser  Webseite die Navigation zwischen meinen Buchveröffentlichungen maßgeblich geändert habe. Die erste Fassung waren Ausklappmenüs in Ausklappmenüs, was spätestens mit wachsender Beliebtheit von Mobilgeräten nicht mehr funktionierte. Und seither gab es allerhand halbgare Lösungen, keine wirklich gut.
Was ich nun auf allen entsprechenden Unterseiten, Belletristik, Sachbücher, Bildbände, berufliche Rollenspiel-Veröffentlichungen und private Rollenspiel-Veröffentlichungen, eingerichtet habe, ist so eine Art Auswahlgalerie. So wie diese hier:

 

Per „Mouse Over“ (oder einfachem Tap auf dem Mobilgerät) auf das jeweilige Cover gibt es nun, sofern vorhanden, einen Link auf eine weiterführende Seite. Manche – wie die beruflichen Rollenspielprojekte – haben derzeit noch keinen, aber ich denke insgesamt ist das eine deutliche Verbesserung. Und war lange überfällig,

Dann ein paar Updates im Schnelldurchlauf:
Sporenläufer geht gut voran und es tut richtig gut, endlich wieder belletristisch zu schreiben.
Die Portugal-Fotos 2019 sind mehr oder weniger durch, da fehlt nur noch das letzte (nennen wir es mal) redaktionelle Feedback.
Dagonett kommt immer mehr zusammen, auch wenn ich ggf. in die erste Juli-Woche damit rutschen sollte, aber es wird. Es wird.
Und bezüglich Morold und die Karte von Carthagena werden Ralf und ich uns im Juli mal zusammensetzen, um einen Plan für den Rest des Jahres zu schmieden. Wir sind noch nicht fein raus aus der Pandemie, ich weiß, aber ich denke man kann zumindest mal wieder planen.

Das ist nicht das Laminat das ich suchte

Und zuletzt – einige von euch mögen sich fragen, wo die Fotos der dritten Edition der 1W6 Freunde bleiben. Ja, verstehe ich. Ist auch eher wild: Mein Belegexemplar kam durchaus an. Ist auch soweit alles gut, nur dass BoD um dieses spezifische Exemplar das falsche Umschlag-Material gewickelt haben.
Das Buch sollte hochglänzend sein, so wie die vorige Ausgabe auch, was ich bekommen habe hingegen war strukturgeprägt – so wie etwa mein Die blaue Gans, sollte das der eine oder andere von euch haben.
Nun, ich habe mit den lieben Leuten in Norderstedt telefoniert und mir wurde hochheilig versichert, dass meines ein obskurer Einzelfall sei und dass, ja, im System korrekt hinterlegt sei, dass der Umschlag glänzend laminiert werden solle. Eigentlich ist die Strukturprägung ja sogar die einzige Form von Paperback-Einband, die BoD anbietet, die was tiefer in die Marge schneidet. Sollte ich mich also freuen, dass mein Montagsexemplar technisch ein Schnäppchen ist?
Sei’s drum. Ich warte auf das nächste Belegexemplar und dann machen wir das noch mal ordentlich hier.
Wer weder Tod noch Teufel scheut – das große A hat’s mittlerweile sogar vorrätig, erhältlich ist es aber wie immer überall dort, wo es Bücher gibt.

Also ich mag Strukturprägung, nur nicht für die Freunde

Soweit von mir.
In ein paar Tagen, wie gesagt, gibt es hier noch mal einen längeren, für sich stehenden Artikel.

Lasst’s euch bis dahin gut gehen und habt ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Was sich seit Ostern so getan hat

Hallo zusammen!

Heute mal mehr ein Lebenszeichen als ein geordneter Artikel, aber ein paar Sachen haben sich halt doch gesammelt.

Fangen wir mit dem heutigen Wochenende an: Eigentlich wäre dieses Wochenende die Dracon 14 gewesen, aber wie so vieles ist auch diese ein Opfer der Pandemie geworden. Natürlich nur aufgeschoben, aber halt auf unbestimmte Zeit. Insofern auf jeden Fall ein unschönes Ding.
Eigentlich wollten wir Markus Heinens Savage-Worlds-Abenteueraufhänger Im Tal der Götterechsen drucken lassen und allen Besuchern schenken, aber mangels Veranstaltung haben wir einen Osterdownload auf der DORP daraus gemacht, das ist ja auch was. Wir hatten was Ähnliches für die Feencon im Sinn, rechnet also am ersten Juli-Wochenende auch mal so halb mit einem kleinen Freebie-Download.1
Ebenso geht dafür heute der neue DORPCast online, der hätte sich eigentlich auch verschoben – vielleicht ja ein kleiner Trost.

Ebenfalls Ostern erschienen ist ein eigentlich sehr spontan entstandenes Videoprojekt, Tanzen trotz Corona, das ich hier ja im letzten Beitrag schon detaillierter vorgestellt hatte, daher sei es heute nur einfach noch mal gezeigt:

In Sachen Tanz ist ansonsten noch zu sagen, dass sich auch hier Freud‘ und Bedauern mischen. Letzteres, weil der Trainingsbetrieb bei Saltatio natürlich auch weiterhin ausgesetzt bleibt, Freude hingegen, weil der Verein in diesem Monat stolze 10 Jahre alt geworden ist; letzteres hatte ich hier aber ja die Tage auch schon thematisiert.

Und sonst? Da die Arbeit bei Ulisses nicht reduziert ist, habe ich nicht viel mehr Zeit als sonst, nur mehr Abende und Wochenend-Tage, aber dennoch sitze ich an diversen Projekten, die so endlich mal vorankommen können. Teilweise medial, das bekommt ihr dann früher oder später ja ohnehin alle zu sehen, teilweise aber auch handwerklich hier bei mir zuhause.

Nicht mein produktivstes Projekt der letzten Wochen, aber in Anlehnung an das Ende von Xoro hat nun die weltweit einzige Xoro-Actionfigur endlich einen angemessenen Thron.

Es ist und bleibt eine seltsame Zeit. Lasst euch nicht unterkriegen, lasst euch nicht vom rotierenden Nachrichtenzyklus jeck machen, gebt auf euch acht – und bis dieser Tage, zum nächsten regulären Artikel hier an dieser Stelle.

Viele Grüße,
Thomas


  1. Aus der Hüfte würde ich übrigens vermuten, dass an von mir betreutem DORP-Material die dritte Auflage der 1W6 Freunde nun im Mai endlich gedruckt erscheinen wird, Mystics of Mana mehr so Juni/Juli herum. Motel dann im Anschluss daran, und einige von Markus‘ und Michaels Projekte halt so drumherum. Wenigstens an der Front ist es wohl nach wie vor als bisher sehr gut laufendes Jahr zu bezeichnen. 

Das wird 2020

Hallo zusammen!

Sodenn, der letzte Teil meines jährlichen Neujahrs-Artikel-Pakets – obgleich auch morgen der Besuch hier lohnen wird – steht bevor und wir schauen gemeinsam auf das Jahr 2020.
Natürlich nicht auf persönlicher Ebene, denn dahingehend zu planen ist ohnehin in der Regel bestenfalls illusorisch, aber so an der kreativen Front gibt es doch allerhand, was hoffentlich Früchte tragen wird.

Bücher


… nicht das endgültige Cover …

Tänze von Einst sollte ja zeitnah im Handel ankommen, lassen wir das also mal außen vor, da die Arbeit dort schon gemacht ist.
Mein Primärziel für 2020 ist tatsächlich die Neuauflage/Neuschrift von Einfach Filme machen. Das Buch hat sich so weit von dem fortentwickelt, was die erste Auflage war, dass es dringend noch einen neuen Titel braucht, aber gleich wie es am Ende heißen wird, das ist etwas, was ich 2020 mindestens fertig schreiben, wenn nicht gar herausgeben möchte.
Sporenläufer, mein nächster Roman, steht ebenfalls auf der Agenda, aber ob beide nebeneinander machbar sind, ist schwer zu sagen. Im Zweifel erst die Filme, dann die Sporen, aber wir werden sehen.
Weltenscherben, meine Kurzgeschichtensammlung, ist an diesem Punkt ja nahezu ein Running Gag hier in diesen Artikeln … aber wer weiß. Nicht vergessen, jedenfalls.

Rollenspiele mit der DORP


Mystics of Mana ist … näher, als ihr vielleicht denkt.
Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit plane ich derzeit im Sommer zu veröffentlichen, allerdings liegt das nicht völlig in meiner Hand, da ja mehrere Leute an dem Buch arbeiten. Die 1W6 Freunde: Fässer voller Fäulnis, das zweite Karitativ-Abenteuer, plane ich derzeit für Herbst/Winter ein.
Motel zuletzt, mein FATE-Abenteuer (gemeinsam mit Matthias Schaffrath) sollte so Frühjahr/Sommer herum eine Chance haben zu erscheinen.
Alles weitere möchte ich an dieser Stelle nicht benennen, wir haben ja mittlerweile alle Erfahrung mit diesen Prognosen.
Oh, und es mag euch auffallen, dass ich keinerlei Projekte mit Ulisses hier benenne – da sind auch ganz großartige Sachen in Planung, aber das hier ist nicht der Ort dafür.

Filme


Dagonett

Dagonett ist abgedreht und befindet sich in der (ziemlich aufwendigen) Postproduktion. Ich denke Winter/Frühjahr ist aber dennoch nicht unrealistisch.
Morold und die Karte von Carthagena braucht ja noch weitere Drehtage, die zumindest werden 2020 folgen.
Und zuletzt habe ich erste Ideen für einen dritten Condra-Kurzfilm, Laudate als Arbeitstitel, aber wie schon von Actuarium zu Dagonett gilt wieder, dass erst einer fertig sein soll, bevor der nächste in Bewegung kommt.

Videos


Ich, vor Jahren beim Dreh von Turbolento

Easy Props, Staffel 3, ist ja bereits zu einem beträchtlichen Teil im Kasten und wird dann im Laufe des Jahres wieder starten. Schöne Folgen sind es, und ich freue mich darauf, das mit euch zu teilen.
An der Tanzvideo-Front sind geplante Eckpunkte Portugal 2019, Elements, Part II, eine Aufarbeitung der Videos, die damals für das Bühnenstück Turbolento entstanden sind sowie mindestens ein, zwei weitere Videos, zu denen ich hoffentlich zeitnah kommen werde.
Das Saltatio-Tanzball-Dankesvideo steht noch immer aus (weil das Material so lange zu mir gebraucht hat), aber da gilt: bald.
Und es wäre doch gelacht, wenn 2020 nicht auch wieder ein, zwei DORP-Spots haben wird.

Fotos


Hier ist es am schwersten zu planen. Definitiv mehr Elements, die Portugal-Bilder aus dem Vorjahr und nahezu sicher mal wieder Schwarzwald-Impressionen. Sicher auch irgendwie mehr … aber wie gesagt, da sind noch keine festen Pläne gefasst.

Hörspiele


Ist Hallo Anne tot?
Nein, nein tot ist das Projekt nicht.
Wir werden 2020 versuchen, mal wieder Leben reinzublasen.

… und das wären glaube ich soweit meine frommen Pläne.
Wird das alles wirklich 2020 klappen können?
Höchstwahrscheinlich nicht.
Aber lieber was höher zielen, denk ich mir, als am Ende viel zu kurz gepeilt zu haben.

Und wie in einer Bekräftigung, dass das alles mehr als nur Dahergesagt ist … schaut ruhig auch morgen noch mal hier herein.
Neuigkeiten stehen bevor.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Podcast-Gastspiel, Mystics of Mana, Filmgedöns, Dreieich und Vögte

Hallo zusammen!

Heute ist nicht wirklich was Großes dabei, aber eine Handvoll nennenswerter Updates, denke ich.

Philipp und ich auf der … öhm … Ratcon 2018, meine ich.

Zunächst: Schon vorletzte Woche habe ich ein Podcast-Gastspiel aufgenommen. Philipp Lohmann hat mich zu seinem Der niveauvolle Trashtalk mit Philipp & Gast eingeladen und wir reden interessanterweise weder über Rollenspiel noch übers Tanzen. Wer hier mitliest, kann vermutlich per Dreisatz lösen, was das Thema sein wird, aber ich will Philipp da nicht vorgreifen.
Die Folge sollte, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, Anfang Oktober scheinen – da sag ich dann aber nochmal Bescheid. Den Podcast an sich gibt es hier.

Weg vom Audioformat und hin zu geschriebenen Worten, sei zunächst gesagt, dass Mystics of Mana weiterhin rapide Form annimmt. Es sind jetzt noch vier kleinere Kapitel, die ich überarbeiten muss, dann geht’s in die Nachbearbeitung (Lektorat, Layout, Fahne). Alles auf Kurs also.

Auch wirklich wieder konkret auf dem Tisch gelandet ist Einfach Filme machen V2, sicherlich auch motiviert durch diversen Drehtage der letzten Wochen. Wobei das Buch irgendwann dringend einen neuen Titel braucht, denn es wird immer klarer, dass das im Endeffekt ein neues Projekt geworden ist.
Interessant ist für mich dabei, wie viel kompakter meine neuen Texte sind; aber ich glaube, es ist eine starke Verbesserung. Einfach Filme machen ist immer noch okay, denke ich, aber da ist so viel Fett und so wenig Fokus in dem Buch, das kann ich heute denke ich auf jeden Fall besser machen. Und praxisorientierter.
Ich will hier nicht’s versprechen … aber 2020 sollte denkbar sein.

Tom und ich am Set von Morold. (Foto © 2019 by Ralf Murk)

Und wo wir schon vom FIlmemachen reden – vom Morold-Drehtag berichtete ich ja die Tage schon. Da könnt ihr uns erst mal die Daumen drücken, dass der nächste geplante Drehtag Anfang Oktober klappen wird.
Ende Oktober drehen wir planmäßig dann hoffentlich die nächsten neuen Folgen Easy Props. Die letzte tatsächlich für dieses Jahr noch fehlende Sache habe ich gestern kurz runtergekurbelt, insofern läuft das weiterhin gut.

Dann sei hier nur kurz drauf verwiesen, dass ich entgegen früherer Ankündigungen dieses Jahr wohl doch nicht auf der Dreieich-Con sein werde. Keine dramatischen Hintergründe, einfach nur ein Fall von „Ressourcen sinnvoller einsetzen“. Ich wünsche euch aber, solltet ihr da sein, natürlich dennoch viel, viel Spaß dort!

Und zuletzt noch ein Fremdtipp an dieser Stelle – Judith und Christian Vogt sind ja bekanntermaßen Freunde von mir und die haben gerade, zusammen mit Harald Eckmüller und weiteren Helfern, das Crowdfunding zu ihrem neuen, eigenen Rollenspiel Aces in Space in Schwung gebracht.
Da habe ich genau nichts mit zu tun, aber ich bin ja nach wie vor gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten Multiplikator für die Projekte von Freunden. Insofern, wenn ihr Rollenspiele im Allgemeinen, FATE und Space Operas im Speziellen mögt, schaut doch mal rein.

Und das war’s für heute schon.
Wie gesagt, nichts Weltbewegendes, nur Updates und Hinweise heute.

Viele Grüße,
Thomas

Morold: Drehtag 1 im Kasten

Hallo zusammen!

Morold und die Karte von Carthagena hat seinen ersten Drehtag hinter sich. Wobei es uns die Begleitumstände gar nicht mal leicht gemacht haben.

Ursprünglich war der Dreh für vorletzten Samstag angesetzt, aber nach langem Ringen hatten wir den aufgrund der Wetterprognosen abgesagt. Zu Recht, wie wir sehen sollten.
Wir hatten eh einen Ausweichtermin im Kalender, das passte also. Diesmal waren uns auch die Wettergötter mehr als hold und so rückten wir aus an eine sowohl aus Xoro wie auch aus Hilde vertraute Location …

… nur um dort eine unliebsame Überraschung in Form einer gewaltigen Zahl Touristen zu erleben. Versteht mich nicht falsch, das ist ihr gutes Recht und wir drehen ja bewusst nur an öffentlichen Orten. Aber so ein Aufkommen haben wir da auch noch nicht erlebt.
Also spontan vor Ort eine neue Location gesucht und – dank Ralfs untrüglicher Erinnerung an frühere Drehorte – auch gefunden. Dennoch hat uns das ganze Aufheben schon mal anderthalb Stunden vom Tag gefressen; ein beschwerlicher Start also.

Als es dann aber einmal lief, dann lief es auch. Die Darsteller gaben alles, das neue Kamera-Gespann, bestehend aus Ralf (der auch bei Hilde DP war) und Tom (der schon bei Xoro die Kamera schwang) funktionierte hervorragend und am Ende des Tages waren wir mit der Ausbeute sehr, sehr zufrieden.
Inzwischen habe ich erste Shots auch schon gesehen und denke, ja, das wird auf jeden Fall der hübscheste Eifelarea-Film bisher.

Alle Fotos in diesem Artikel außer dem ersten sind © 2019 by Ralf Murk

#einmalmitprofis ;)

Alles in allem war es mal wieder ein Paradebeispiel für die Hürden, die man als NoBudget-Filmtrupp manchmal nehmen muss, aber auch Zeugnis davon, dass wir solche Rückschläge mittlerweile souverän einfach meistern können.
Vermutlich wächst das Projekt damit allerdings von zwei auf drei Drehtage an, da wir am Ende halt doch weniger geschafft haben, als geplant war. Nun denn, dann ist das so.
Erscheinen soll der Film 2020 – und da habe ich auch keine Zweifel, dass das klappen wird.

Einen möglichen Drehtag haben wir für dieses Jahr noch, bevor uns hier die kalte Jahreszeit in der Eifel einholt, aber auch da wird es nun erst einmal eine Frage sein, wie gnädig uns die Wettergötter sind. Ich werde weiterhin berichten.

Hier im Blog geht’s in den kommenden Tagen vermutlich mal wieder mit Allerlei weiter, denn auch an anderen Fronten tut sich nach wie vor einiges.

Viele Grüße,
Thomas

Juli-Allerlei: Viel FeenCon, aber auch kleine Webseiten-Updates und Filmprojekte

Hallo zusammen!

Wie so oft: Es ist ein wenig Kleinkram aufgelaufen, der zwar vielleicht keinen eigenen Beitrag rechtfertigt, aber der dennoch gesagt werden soll.

Fangen wir mit dem zeitlich Nächstgelegenen an: Am Wochenende steigt in Bonn Bad-Godesberg die Feencon und wir, heißt die DORP, sind dabei. Samstag und Sonntag kann man Tom, Markus, ich glaube Janine und definitiv mich dort antreffen. Wir sind wie eh und je mit eigenem Stand da und wie immer gilt, dass wir uns über jeden freuen, der „Hallo!“ sagen möchte. Wenn ihr also dort seid – schaut doch mal vorbei!

Und wir kommen nicht mal mit leeren Händen. Wir haben erste gedruckte Exemplare von Ihr Name ist Mensch dabei, unserem Wohltätigkeits-Abenteuer für Die 1W6 Freunde. Kurz gesagt: 32 Seiten Abenteuer für sieben Euro, dessen Gewinn wir zum Jahresende (wie schon bei der PDF-Version zuvor) spenden werden. Wem? Das klären wir wie immer im Zuge der DORP-Jahresumfrage.

Aber mehr noch: Wir haben außerdem einige wenige, erste Seiten aus Mystics of Mana am Stand zur Ansicht. Es sind einige Auszüge aus dem Bestiarium des Spiels, die wir ganz nett und aussagekräftig fanden, weil sie sowohl ein paar der Unterschiede zum D&D-Regelwerk, von dem wir ja ableiten, wie auch einige der großartigen Bilder zeigen, die Melanie Philippi für uns geschaffen hat.
Den Auszug werden wir aber auch online stellen, keine Sorge. Eine reine Preview, noch ist das alles quasi eine Alpha-Version, aber rechnet mal am Wochenende nach der Feencon mit der Download-Version.

Und auch hier noch mal der Hinweis: Wenn ihr Merch aus dem DORPShop besitzt, auf der Feencon seid und Lust habt, euer Gesicht nebst des Merchs für ein kleines Unfugs-Projekt in die Kamera zu halten, dann zieht die Klamotten einfach an und meldet euch bei mir am DORP-Stand.

Aber keine Sorge, nicht alles hier dreht sich um die Feencon. Zum einen gab es ein kleines Update hier auf der Seite. Ich habe den Bereich mit meinen Rollenspiel-Verlagsveröffentlichungen mal aktualisiert – und nebenbei repariert, das letzte Design-Update hatte da bisher von mir unbemerkt für Unordnung gesorgt.
Neu ist dort vor allem Handbücher des Drachen – Rollenspiel-Essays 2, der ja mittlerweile überall im Buchhandel angelandet ist.

Nicht viel Neues gibt es an der Elfenstaub-Fotofront, die sind halt weiterhin in Bearbeitung. Und wie gewohnt gehen die ohnehin erst ans Ballett-Atelier und dort hat man dann das letzte Wort, was wirklich veröffentlicht werden wird.

Zuletzt gibt es aber noch Neuigkeiten in Sachen Morold und die Karte von Carthagena. Ursprünglich hatten wir auf drei Drehtage spekuliert, aber aufgrund von allgemeinem Terminmangel werden wir versuchen, es in zweien zu stemmen. Daten dafür haben wir nun jedenfalls und wenn alles klappt, werden wir den Eifelarea-Kurzfilm dann in September und Oktober 2019 drehen können.
Das trifft sich auch ganz gut, bleibt so doch etwas Abstand zum einzigen Drehtag von Dagonett im August des Jahres.
Beide Filme werden übrigens etwas intensiver in der Postproduktion sein, insofern riskiere ich mal noch keine Prognosen, wann sie erscheinen werden. Aber es bewegt sich was.

Soweit von mir hier. Sehen wir uns auf der Feencon?
So oder so wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Thomas

Das wird 2019

Hallo zusammen!

Also dann, um den verkürzten Jahresend- und -anfangsreigen hier noch zu beschließen, soll ein Ausblick auf dieses noch so junge Jahr folgen. Denn, keine Frage, ich habe viel vor. Wie immer.
Wird nicht alles klappen. Auch wie immer.
Aber lieber hoch zielen und mittig treffen, denke ich mir.

In Sachen Buchveröffentlichungen wird es auf jeden Fall Verdorbene Asche geben. Ostern ist Ende April, bis dahin wird es allemal erschienen sein, vermutlich auch deutlich früher – aber das ist auf jeden Fall das unverhandelbare Ziel.
Zur Erinnerung: Verdorbene Asche spielt in der gleichen „Gruselversion“ der Eifel wie schon die beiden Novellen aus Verfluchte Eifel, steht aber für sich alleine. Der Klappentext Stand heute lautet:

Jedes Jahr pilgern die Leute aus dem ganzen Umland in ein kleines Eifeldorf, um einem ganz besonderen Osterritus beizuwohnen: Große Räder aus Holz werden mit Stroh und Reisig versehen, entfacht und eine kleine Steilklippe nahe der Siedlung hinabgeschickt, um die bösen Geister zu vertreiben. Ein Brauch, vielleicht so alt wie das Dorf selbst.
Als jedoch der ansässige Pfarrer während der Karfreitagsprozession ums Leben kommt, gerät das ganze Fest aus den Fugen. Weder der junge, vor kurzem erst zugezogene und unerwartet an sein Amt gekommene Bürgermeister, noch eine Journalistin, die eigentlich nur für einen Brauchtumsbericht angereist ist, können sich auf die Vorgänge einen Reim machen.
Zunächst gehen sie von einem einfachen Verbrechen aus, doch als schon am Tag nach dem Mord ein Ersatz für den verstorbenen Priester eintrifft, direkt aus der Heiligen Stadt, wie man sagt, ist den beiden eines klar: Hier geht es um mehr, als es zunächst den Anschein hat.

Ich bin ziemlich stolz auf das Buch und guter Dinge, dass es den Lesern Freude machen wird. Derzeit steht es kurz vor dem Layout, danach wird’s noch einmal gegengelesen – und dann raus damit.
Danach werde ich mich vermutlich erst einmal an Weltenscherben setzen, meine ja ebenfalls schon halb fertige Kurzgeschichtensammlung. Ob die es dann auch noch 2019 schafft, wird man sehen müssen; der Wille ist da.
Zu Geschichten aus Condra 2 will ich hier hingegen akut nichts sagen, da haben letztes Jahr so viele äußere Einflüsse drauf eingewirkt, dass ich da dieser Tage erst mal den Ist-Zustand prüfen und Scherben zusammenkehren muss. Ich habe noch nicht aufgegeben.

Sachbücher sind ja auch weiterhin zwei bei mir in Arbeit (der geistige Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie Variationen meines Tanzbuchs), aber da mache ich auch akut keine Versprechen.
Ein Bildband ist Stand heute geplant – eine Aufarbeitung der Portugal-Reise im Mai –, aber der wird ein limitierter Druck werden.

Im Rollenspielbereich sind meine Ambitionen hingegen wieder deutlich ausgeprägter. Wir feiern ja 2019 20 Jahre DORP und im dem Zuge ist eine ganze Menge geplant. Wie immer gilt, bitte alles, was ich nun schreibe, erst mal cum grano salis zu lesen; das sind (zumindest teilweise) Absichtserklärungen, keine Versprechen:

  • Nach dem DORP-Rollenspiel wird auch das DORPendium Maleficarum noch eine milde Neuauflage erhalten, diesmal aber mit Anbindung an den Buchhandel
  • Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit soll dieses Jahr erscheinen, eine neue Abenteuer-Anthologie mit Beiträgen von Michael Mingers, Matthias Schaffrath, Ralf Sandfuchs und mir
  • Die 1W6 Freunde: Ihr Name ist Mensch soll in einer wie auch immer gearteten Form gedruckt erscheinen; erneut mit dem Plan, alle Erlöse zu spenden
  • Mystics of Mana, das 16-Bit-JRPG-Pen&Paper-Werk von Michael Mingers und mir, soll dieses Jahr endlich erscheinen
  • 1W6 Fäuste für ein Halleluja, unser Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-inspiriertes Rollenspiel, könnte dieses Jahr auch klappen
  • Motel, bisher ein Abenteuer für das Angel-Rollenspiel, soll eine spürbar überarbeitete Neuauflage nach FATE-Regeln (und ohne den direkten Lizenz-Bezug) erhalten.

Und mehr. Nein, ernsthaft, das ist kein leeres „und noch viel mehr“, nur die anderen Dinge sind zwar konkret in Arbeit, mir selbst noch zu schwer greifbar, um sie hier explizit anzukündigen.
Auf der Ulisses-Seite wird ja auf jeden Fall mein Essay Aus einem Guss in dem Handbücher-des-Drachen-2-Essayband erscheinen, so wie ich ja generell die Redaktion dort inne habe. Und wer weiß, vielleicht erscheint bei Ulisses auch noch mehr aus meiner Feder; da gilt auch – das Jahr ist ja noch jung.
Zuletzt, auch noch etwas vage, bin ich bin den Machern von FHTAGN in Kontakt, was mögliche Neuauflagen meiner Abenteuer aus Cthulhus Ruf angeht, also konkret dem Mittelalter-Abenteuer Der Herr von Nombrecht und dem Noir-Abenteuer Tränen einer verlogenen Wahrheit, je nebst Quellenteil. Das ergab sich mehr durch Zufall, aber da ich meinen Kram gerne verfügbar halte und die Jungs angeboten haben, die Konvertierung zu übernehmen – was den Vorteil hat, nicht mit der Cthulhu-Lizenz zu hadern –, bin ich da guter Dinge.

Und dann ist da noch die Filmfront. Vorweg direkt: Xoro 2 ist nicht vom Tisch. Ich hatte 2018 einfach nicht den Kopf für so ein großes Projekt und auch jetzt sind wir alle vorsichtig, was den ersten Spatenstich angeht, aber der Wille ist da. Wir wollen es wenn halt nur auch ordentlich machen.
Zwei weitere Kurzfilme sind daneben aber konkret in Arbeit: Morold and the Map of Carthagena ist offensichtlich im Xoro-Setting angesiedelt, aber mehr verrate ich noch nicht. Das ist noch ganz frisch. Wichtig ist mir nur zu betonen: Es wird ein Kurzfilm, also bitte nicht die Eifelarea-typischen 35-40 Minuten erwarten; andererseits wird es – anders etwa als Carport – durchaus ein richtiger Film mit Anfang, Mitte und Ende.
Dagonett wird dagegen der zweite Condra-Kurzfilm; es gibt ein Treatment, ich habe seit den Weihnachtstagen meine Besetzung zusammen, jetzt fehlen „nur“ noch das finale Drehbuch und ein Termin. Wie schon Actuarium ist es einerseits wieder eine Chance, ein paar Effekte und Kamera-Dinge zu testen, es ist aber auch inhaltlich einfach ein Film, den ich gerne machen möchte. (So wie ich generell Ambitionen habe, diese A Condra Story-Reihe fortzusetzen.)
Was aber auch zweifelsohne 2019 noch einen großen Anteil haben wird, ist Easy Props. Das Warten hat bald ein Ende, die zweite Staffel ist komplett abgedreht und noch diesen Monat folgt dann auch ein Trailer, mit dem zusammen Startdatum und Veröffentlichungsplan folgen werden. 10 Folgen sollen es sein. Mit klarer Intention/Option auf eine dritte Staffel 2020.

Und ich denke das ist es soweit. Bestimmt habe ich etwas vergessen und z.B. über Foto-Projekte habe ich ganz bewusst jetzt noch gar nichts geschrieben. Auch einige Konstanten wie den DORPCast oder diese Seite hier habe ich nicht weiter ausgeführt, die gehen halt weiter. Und einige andere Unterfangen, wie das Hörspiel-Projekt Hallo Anne von Gérard und mir, leben ebenfalls noch, sind aber zeitlich so ungewiss planbar, dass ich keine Aussage wage. Aber egal wie – ich bin voller Hoffnung, dass 2019 ein gutes Jahr werden wird, was Veröffentlichungen und Projekte angeht.

Packen wir’s an!

Viele Grüße,
Thomas

Jahres-End-Allerlei: Tanz, Rollenspiel, Romane, Film – alles drin diesmal

Hallo zusammen!

Das Jahr neigt sich dem Ende und es hat sich einmal mehr viel gesammelt, während ich aus diversen Gründen nicht zum bloggen kam. Herrje, könnte sogar ein bisheriger Highscore sein.
Aber eben drum – in medias res!

Zunächst quasi nur ein „Shoutout“, wie die hippen Leute sagen, aber wir hatten zu Beginn des Monats die jährliche Ulisses-Weihnachtsfeier, in deren Zuge das nachfolgende Foto entstanden ist:

Und alles was ich dazu sagen wollte, ist, wie glücklich ich bin, mit diesen tollen Menschen zusammenzuarbeiten! Sicher, es ist auf der Mikro-Ebene manchmal ziemlich stressig und fordernd, aber auf der Makro-Ebene bin ich sehr zufrieden. (Mikro/Makro … das wird ein eigenes Thema im Januar.)

Aus der Kategorie „Projekte, von denen ich noch gar nicht richtig erzählt habe“ hingegen kommt das Tanzfilm-Projekt mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, bei dem ich primär als einer der Kamera-Menschen – korrekterweise vermutlich als einer der lichtsetzenden Kameramänner – mitgewirkt habe. Dazu werde ich dann auch mehr schreiben, wenn es fertiger ist – aber geplant ist die Aufführung für kommendes Jahr, soweit ich weiß.
Auch hier gilt aber: Ich bin einfach immens froh, mit diesem großartigen Wurf Menschen immer wieder zusammenarbeiten zu können. Die Leute vor und hinter der Kamera sind alle wundervoll und das stimmt mich froh.

Lässt man den Blick hingegen ein wenig in die Zukunft wandern, so landet er im Filmbereich irgendwann bei einem Eifelarea-Film-Projekt für kommendes Jahr. Nein, nicht Xoro 2 (der weiterhin geplant ist), sondern ein kleines Spin-Off – explizit ein Kurzfilm – fürs Frühjahr. Ralf und ich haben uns da letztes Wochenende zusammengesetzt und geplant, haben sogar eine Location noch besichtigt – und das könnte wirklich cool werden.

Zurück in der Gegenwart verdienen im Podcast-Bereich zwei Sachen Erwähnung. Zum einen – irre cool – ist der DORPCast für den PodcastPreis 2019 nominiert. Auch das kriegt definitiv noch einen eigenen Beitrag. Wir sind ganz folgerichtig in der Kategorie Spiele nominiert, wo wir Seite an Seite mit einigen ziemlich großen Namen stehen. Abgestimmt werden kann bis zum 15. Februar 2019.

Wiederum mehr so einen „Shoutout“ hingegen möchte ich noch Richtung World of Darkness News schicken, die schon vor zehn Tagen in ihrem Blog die jüngere DORPCast-WoD-Berichterstattung zusammengefasst haben – das hat mich massiv gefreut!
Dass mein Herz laut und stark für die Welt der Dunkelheit schlägt ist ja kein Geheimnis, und zu sehen wie das auch anderen so geht ist ja immer eine Freude. Insofern lieben Dank und Gruß an Jennifer, die die Seite betreibt.

Wo wir schon von der DORP sprechen – kommendes Jahr wird ein besonderes Jahr, denn es heißt 20 Jahre DORP. Es gibt ein Logo dazu, was wir dieses Jahr noch enthüllen werden, und wir haben zumindest viele Ambitionen. Mal sehen, was die Realität dazu sagen wird.

Was wir allerdings jetzt schon umgesetzt haben, ist eine Senkung des Preises vom DORP-Rollenspiel. Ich gebe zu, wir wollten schon länger vom Schwellenpreis weg, weil all unsere anderen Bücher ganz bewusst auf glatte Beträge setzen und dieser hier eher ein Relikt aus alten Tagen war. Dass wir nun aber von ehemals €23,95 ganz glatt auf €20,- runter sind, ist auch dem Jubiläum geschuldet. Aber 20 Jahre/20 Euro passte einfach zu schön.

Ansonsten gibt es natürlich die große DORP- und DORPCast-Umfrage weiterhin, die ist noch bis zum 20. Januar geöffnet und nach wie vor hier zu finden.
Und nach wie vor am Start ist der DORP-Shop, unser T-Shirt- und Merch-Shop bei GetShirts, der seit einigen Tagen neue, schicke Motive zu Mystics of Mana und Schrecken aus der Tiefe feilbietet.

Und damit bleibt nur noch ein letzter Punkt: Verdorbene Asche, mein nächster Roman, hat die Testleserinnen hinter sich gelassen, ist überarbeitet und geht irgendwann im Januar nun ins Lektorat und Layout. Danach möchte ich noch ein paar Augen auf Fehlersuche schicken, aber damit steht auch dort einer Veröffentlichung im Zeitfenster Winter/Frühling nichts mehr im Wege. Definitiv vor Ostern. Aus Gründen.
Oh, und das überarbeitete Cover versteckt sich schon eine Weile hier auf der Seite, kann aber ja auch noch mal ins Rampenlicht gerückt werden:

So. Das war noch mal ein satter Rundumschlag für dieses Jahr. Wenn’s klappt gibt’s Weihnachten noch eine Kleinigkeit von mir hier – und allerspätestens zum Jahreswechsel lesen wir uns dann ja definitiv wieder für meine obligatorischen, zahlreichen Beiträge zum Jahresbeginn.
Wobei ich da auch noch mal kritisch hinterfragen werde, ob ich die nicht etwas eindampfen mag. Mal sehen.

Viele Grüße,
Thomas

Kurzfilm: Actuarium

Hallo zusammen!

Letztes Jahr im September haben wir uns angeschickt, einen kurzen Film zu drehen. Ein Fantasy-Projekt, mit Condra – unserem LARP-Setting – als Fundament, aber zugleich ein Testballon für einige Dinge, die wir in Xoro 2 nutzen wollen.
Und so kann ich nun den Vorhang lüften und sagen: Viel Spaß mit Actuarium!

Der Titel („Die Jagd“) ist übrigens Latein, da es der Film faktisch auch ist – jedes gesprochene Wort ist Latein – was sicher auch irgendwie so einen Eintrag auf der Bucket List darstellt.
Abgesehen davon haben mich ein paar Dinge zu dem Film getrieben:

  • Wir wollten gucken, ob wir eigentlich gute Effekte mit Kunstblut hinbekommen – und wie wir erwartet haben ist das gar nicht so trivial. Wir haben aber viel Wichtiges gelernt.
  • Ich wollte noch ein wenig mehr Praxis-Tests mit einer DSLR als Kamera für narrative Aufnahmen – check.
  • Unabhängig davon wollte ich nach zwei Bildbänden und einer Kurzgeschichtensammlung einfach mal was Filmisches mit Condra machen.
  • Und unabhängig von beidem faszinierte es mich schon lange, dass Nine Inch Nails (mhm, die Nine Inch Nails) ihr Album The Slip als Creative Commons veröffentlicht hatten – und zwar mit den getrennten Aufnahme-Spuren, was eine ganz neue Art ermöglichte, die Musik auf den Film anzupassen. Ich liebe Trent Reznors und Atticus Ross‘ spätere Film-Scores zu „The Social Network“ und „The Girl With The Dragon Tattoo“, ebenso wie ich das auf „The Slip“ enthaltene Lied „Corona Radiata“ liebe – und das kam hier dann einfach alles perfekt zusammen.

Dank gebührt dabei auch meinem häufigen partner in crime Gérard Wüller mit mir hinter der Kamera, sowie Lars Raasch und Susanne Evans vor der Kamera. Auch für ihre Geduld, dass ich für die Postproduktion des Films halt ewig gebraucht habe.

Ich habe ein paar B-Roll-Aufnahmen und denke, ich versuche in den kommenden Wochen daraus noch – wie eh geplant – ein kleines Making Of zu schneidern. Eventuell verliert das gegen größere Projekte, aber das ist auf jeden Fall der Plan.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Ein Kurzfim, ein Buch, Ulisses-Dinge und Gedanken übers Wandern

Hallo zusammen!

Vielleicht habt ihr es schon auf meinem Instragram-Account erspäht, aber Actuarium hat einen Teaser:

Zur Erinnerung: Actuarium ist ein Kurzfilm, der Condra, unser LARP-Setting, als Hintergrund verwendet, aber zugleich eine Ausrede war, schon mal ein paar Dinge für Xoro 2 testen zu können. Es ist ein ca. 4 Minuten langer Film geworden, diesmal kein Unfug im Sinne eines Carport sondern durchaus ernst gemein, und wie der Teaser verrät, wird der Film am 30. September 2018 auf YouTube erscheinen.
Tatsächlich ist der Film auch mittlerweile fertig, sodass ich ein ruhiges Gewissen habe, den Termin so rauszuhauen.
Der Dreh liegt ein volles Jahr zurück – und lag damit wenige Wochen, bevor mein Vater schwer krank wurde, was dann ja letztlich alle Projekte ebenso wie mein Leben an sich erst mal aus der Spur gehauen hat – wodurch er aber natürlich auch als gutes Omen gesehen werden kann, dass Dinge langsam wieder zueinander gefunden haben.
Die beiden Hauptrollen im Film verkörpern Lars Raasch (den kennt ihr vielleicht als den Stabkämpfer am Anfang von Xoro) und Susanne Evans (die kennt ihr vielleicht als Kara, die Königin der Amazonen in Hilde), und die praktischen Spezialeffekte am Set stammen von Gérard Wüller. Kamera, Schnitt und VFX sind von mir, und mehr Beteiligte hatte das kleine Projekt auch gar nicht.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Film und hoffe, ihr habt dann übernächsten Sonntag auch euren Spaß daran!

Und wenn ich von Projekten spreche, die endlich zueinander finden, so gilt das auch für Verdorbene Asche. Ich bin mit meiner eigenen Überarbeitung des Skriptes durch und nun ist der Tag gekommen und es geht endlich an die Testleser raus, in der Hoffnung, dass auch dieses Buch 2018 noch erscheinen kann. Es ist als Horror-Roman denke ich ein gutes Buch für die kalte Jahreszeit.
Auch hier zur Erinnerung: Verdorbene Asche ist ein Sequel im Geiste zu Verfluchte Eifel, spielt gewissermaßen in der gleichen, fiktionalisierten Grusel-Eifel jener Novellen, aber führt uns in einen neuen Ort und vermengt dort Hexen, Osterbräuche, frühchristliche Kulte und ein paar der bei mir vermutlich eher typischen Tropes zu einer hoffentlich kurzweiligen Lektüre.
Vom Umfang her sollte es am Ende etwas dicker sein als Schleier aus Schnee.

Wenn wir schon von Büchern sprechen, erlaubte ich mir noch mal einen Exkurs zu den Handbüchern des Drachen, der von mir redaktionell betrauten Reihe über Rollenspiel-Theorie bei Ulisses. Das Crowdfunding läuft von heute aus noch 13 Tage und hat noch allerlei schöne Dinge, die freigeschaltet werden können.
Konkret sind gerade die nächsten beiden Ziele nicht uninteressant (Stand Mittwochmittag) – bei 14.000 fällt mein Essay, Aus einem Guss, indem ich darüber schreibe, wie man Setting und Regeln miteinander im Einklang entwickeln kann – und ob man es sollte. Und bei 15.000 Euro wird nicht nur ein Essay im Andenken an André Wiesler und sein Projekt Protektor freigeschaltet, den Janina Robben schreiben wird, sondern auch die bisherige Essay-Sammlung entsprechend zu einem Buch aufgerüstet.
Es lohnt sich also definitiv alles weiterhin!

Foto © Ulisses Spiele 2018

Wen meine Ulisses-Arbeit sonst interessiert, der kann auf der Ulisses-Webseite vom ersten Ulisses Unplugged lesen; einer Führung durch die Firma und exklusive Spielrunden für Backer entsprechender Crowdfundings. In diesem Falle waren es die Vampire-Unterstützer – und hier auch noch mal ein Gruß an „meine“ tapferen vier Kainiten! War toll mit euch!

Dann, nur eine Randnotiz, werden wir noch diese Woche das Foto für das nächste Dracon-Poster aufnehmen – das sollte dann also auch in den kommenden Wochen das Licht der Welt erblicken.
Auf jeden Fall könnt ihr euch die Convention ja schon mal vormerken: Wir laden wir ein ins malerische Paustenbach in der Eifel vom 26. bis 28. April 2019 – die offizielle Webseite kennt die Details.

Und dann zum Schluss hier noch ein persönlicher Gedanke. Ich war vor ein paar Tagen mit einer Freundin eher ausgedehnt wandern – 25 Kilometer hinab ins Ahrtal und wieder zurück. Es war anstrengend, es war toll – und man könnte natürlich die Frage stellen, ob es der richtige Zeitpunkt war, mitten in einer Woche Urlaub, die ich hatte, um mich primär um Umzugsangelegenheiten zu kümmern.
Doch explizit: Ja. Es war genau der richtige Zeitpunkt.

CGP Grey hat in einer der aktuelleren Folgen Hello Internet sinngemäß die Frage aufgeworfen, wie er denn wissen solle, was er denke, wenn er gar keine Chance habe, abseits von medialer Beschallung überhaupt mal auf seine eigenen Gedanken zu hören. Und das ist eine unglaublich gute, wahre Beobachtung.
Sicherlich, ich war nicht alleine unterwegs und natürlich haben wir uns unterhalten, aber es war mal wieder ein Beispiel für das, worauf ich hier über die Jahre schon so viele Loblieder gesungen habe – das Rauskommen, das Durchatmen, die kleine Chance zur Besinnung. Und natürlich kann ein Tag des Wanderns nicht die selbe Katharsis bieten wie es unsere Wochen-Ausstiege in den Schwarzwald sonst leisten – da trennen mich noch drei Monate von –, aber es hat halt dennoch gut getan.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie gut Wandern es vermag, Gedanken zu ordnen. Sei es, dass man alleine geht und reflektiert, oder aber, dass man zu zweit marschiert und im Dialog entlang des Weges auch auf ernste Themen zu sprechen kommt, die man anderweitig vielleicht ruhen lassen würde.
Vom Bestaunen der Schönheit der Natur ganz zu schweigen.
Also: Hier und jetzt genug gelesen und wenn ihr könnt, dann raus mit euch!

Viele Grüße,
Thomas

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