Seelenworte

Allerlei: Mana, Loop, Morde und ein Sack

Hallo zusammen!

Allerhand Sachen, alles erwähnenswert, also direkt ran ans Werk:
Mystics of Mana ist klammheimlich auf eine leicht aktualisierte Fassung (0.91) hochgewandert. Es ist immer noch eine Vorab-Version, aber die neue PDF auf der DORP beinhaltet neben ersten kleinen Sprach-Verbesserungen vor allem zwei neue Indezes, Monster nach Härtegrad und Zauber nach Alphabet.
Der Plan derzeit ist, so ca. zum April noch einmal im großen Stil Feedback einzuarbeiten und wenn dann keiner mehr schreit, so grob zum Mai hin mit dem Buch in den Druck zu gehen.

Dann noch einmal Tales from the Loop. Gestern ist bei Ulisses die fünfte Folge des Ulisses-Podcast erschienen, in der Verlagschef Markus, Übersetzer Kai und ich davon schwärmen, warum wir froh sind, dieses Spiel nach Deutschland zu bringen. Vielleicht ja auch für euch interessant?
Ansonsten wollte ich noch loswerden, dass mir nicht entgangen ist, dass an mehreren Stellen im Internet explizit herausgestellt wurde, dass sich Leute freuen, dass das Spiel in meiner „Obhut“ liegt. Das ist ein immenses Lob und ich weiß das sehr zu schätzen. Danke für euer Vertrauen!

Der Form halber: Bei Tänze von einst habe ich leider noch keine Bestelllinks, kann aber zumindest sagen, dass das Buch weiterhin halt in Produktion ist.

So, das waren die fokussierten Sachen für heute. Ich hab aber noch drei Sachen zu Werken anderer Leute. Zum einen wollte ich kurz etwas für Etwas zu verbergen trommeln, der deutschen Ausgabe des Erzählspiels Something to Hide, mit der ich nun persönlich schaffend wirklich gar nichts zu tun habe. Wer aber was damit zu tun hat, sind Hannah Möllmann und Jörg Hagenberg, und weil das zwei ganz tolle Menschen sind und ich zudem finde, dass das Spiel spannend klingt, wollte ich auf die noch laufende Vorbestell-Aktion zum Spiel hinweisen.

Massiv willkürlich an dieser Stelle möchte ich dann noch kurz auf Piorr – Design und Entwicklung zeigen. Anika, die dahintersteckt, ist auch eine wirklich langjährige Bekannte von mir – tatsächlich sind wir zusammen zur Schule gegangen, nur um uns dann erst aus den Augen zu verlieren und dann vor allerhand Jahren durch gemeinsame Freunde wiederzutreffen – und ich trommle ja gerne für Projekte von Freunden, die ich gut finde.
In diesem konkreten Fall geht es um nachhaltige, dennoch schicke Gegenstände für den Alltag. Wie ich schon sagte, nicht gerade Kernthema hier, aber wenn euch so etwas interessiert (oder ihr sogar akut einen Brotbeutel sucht), dann schaut doch mal rein.

So, und als Rauswerfer noch was gleichsam willkürliches, aber wenigstens literarisches. Ich komme derzeit endlich dazu, William Gibons neuen Roman Agency zu lesen. Ich hab Gibsons Schreibstil über die Jahre hier ja schon sehr, sehr oft gelobt, aber … ja. Der erste Satz von Agency lautet:

Very recent hiredness was it’s own liminal state, Verity reminded herself, on the crowded Montgomery BART platform, waiting for a train to Sixteenth and Mission.

Den musste ich einfach teilen. Ich weiß nicht, was es ist, aber wenn Gibson seine oft gar nicht direkt zugänglichen, im Sprachniveau unerwartet hohen Sätze mit großer Dichte konstruiert … dann hat er mich einfach am Haken.

Und das war es jetzt wirklich für heute.

Viele Grüße,
Thomas

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