Seelenworte

Webtipps: Sieben Ansätze zu Zeitvertreib und Inspiration

Hallo zusammen!

Schon seit einer Weile hatte ich vor, hier einfach noch mal quer durch das Internet zu zeigen auf ein paar mögliche Ansätze, sich (vor allem) die Zeit zu versüßen und (vielleicht auch) ein wenig Inspiration mitzunehmen.
Und weil das eine ganze Weile gedauert hat, sind es gleich sieben Punkte geworden.

Der erste Tipp ist (als einziger) dabei ein bisschen vetternwirtschaftlich: Freunde von mir haben das Obscuriat Walser ins Leben gerufen, de facto ein Shop für sehr liebevoll handgemachte, cthuloide Requisiten und die passenden Rollenspiel-Abenteuer dazu, um sie auch gleich zu nutzen.
Ich hatte einzelne ihrer Arbeiten schon in der Hand und fand sie sehr, sehr schick – insofern kann man da vermutlich sowohl als Rollenspieler wie auch als jemand, der seine Dark-Academia-Wohnungseinrichtung noch was aufmonstern will (pun intended), durchaus fündig werden.
Also schaut doch mal rein – sind auch coole Leute, die dahinterstecken.

Aber fort von der Schleichwerbung und hin zu anderen Dingen. Um aber noch kurz bei Webseiten zu bleiben: Framed ist so etwas wie Wordle für Cineasten – jeden Tag werden dort eine Reihe von Bildern zu einem Film gepostet, und man muss halt raten, welchen Film man dort sieht.
Ich finde es vom Schwierigkeitsgrad her sehr fair und bin bisher nur an Filmen gescheitert, die ich dann wirklich auch einfach nicht kannte. Andererseits ist die Filmauswahl ebenso fair und obskure Ausreißer sind mir bisher nicht begegnet.
Kurzum: Mir versüßt es inzwischen morgens meine Tasse Kaffee vor der Arbeit, und euch ab jetzt ja vielleicht auch.

Vielleicht ist euch das aber ja auch alles zu textlastig und interaktiv und ihr wollt passiv dennoch was lernen? Dann ja vielleicht so: Die Wired hat eine „Support“-Reihe, wo je ein Fachmann Fragen zu seinem Fachgebiet beantwortet. Als Mythology Support hatten sie jüngst Neil Gaiman dort und ich fand es ebenso unterhaltsam wie charmant:

Dann habe ich hier quasi ein Doppelpack. Beides Videos des Teams von Viva La Dirt League, ihres Zeichens neuseeländische Content Producer. Beide Videos haben schrecklich reißerische Vorschau-Bilder, ich weiß, aber der Ton dahinter ist viel subtiler.
Das erste – eines, das bei mir in die Kategorie von „Wow, eigentlich hat das Video nicht das Recht, emotional so rührend zu sein“ fällt – ist dieses hier:

Das andere aber ist mir sogar ganz ehrlich ein Anliegen – als letztlich introvertierter Mensch, dem es nach der ausgedehnten Isolation noch schwerer als früher fällt, beispielsweise auf Partys nicht emotional erdrosselt zu werden:

Wer ähnlich tickt wie ich, der fühlt sich möglicherweise weitaus geborgener, wenn er daheim sitzt und liest. Und mancher davon hat vielleicht, wie gleich mehrere Leute, mit denen ich jüngst sprach, zwar auch Ambitionen, mal in diese ominöse Welt der Comics einzusteigen, die gerade jeder verfilmt hat, aber weiß nicht recht wie. Jenen Menschen zeigte ich dann u.a. dieses Video von Patrick H. Willems als möglichen Startpunkt … und euch hiermit dann auch:

Und ich sehe keinen Weg, nicht nochmal auf die gar wundervolle Bernadette Banner zu verweisen – also insbesondere nicht, wenn diese experimentell einen Onlyfans-Account mit viktorianisch-verruchten Knöchelfotos (!) eingerichtet hat, nur um dann in ihrem Video auch gleich mal mit dem Mythos der viktorianischen Knöchel-Obsession aufzuräumen.
I woke up today and chose depravity? Perfekt.

Damit sollte euch der Einstieg in die Woche doch gleich schon mal einfacher fallen, hoffe ich. Und wenn euch das nicht reicht, dann zeige ich mal kurz in den Rückspiegel auf Ralf und meinen Audiokommentar zu unserem eigenen Hilde und die Glocken der Amazonen, der ja auch erst Samstag online ging.

Viele Grüße,
Thomas

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