Seelenworte

Bald auf der DORP: Der Kreis der Familie

Hallo zusammen!

Bei mir ist’s zeitlich gerade alles weiterhin was eng, aber ich wollte mir dennoch zumindest heute mal den Moment nehmen und euch einen Ausblick geben auf ein Projekt von mir, das erschreckend zeitnah verfügbar sein wird: Der Kreis der Familie.
Und weil’s ein DORP-Projekt ist, und eben weil meine Zeit gerade so knapp ist, bin ich mal so dreist und poste diesen Beitrag sowohl bei mir im Blog als auch auf der DORP. Wird nicht die Regel werden, versprochen.

Also: Der Kreis der Familie ist ein Abenteuer für die fünfte Edition vom größten Rollenspiel der Welt. Ein Spiel, das man basierend auf der zugrundeliegenden offenen Lizenz ja nur so kryptisch benennen darf, damit sie einen nicht in Verliese sperren oder einem Drachen auf den Hals hetzen. Gell?
Es sollte sich aber auch mit wenig Aufwand in quasi jede Fantasy-Kampagne integrieren lassen, egal welches Regelwerk und Setting man nutzt.

Der Kreis der Familie ist als Oneshot konzipiert, kann aber auch in eine laufende Kampagne eingestreut, oder gar als Auftakt und Charakter-Zusammenführung genutzt werden.
Die Charaktere finden sich ohne große Erinnerung in einem öden Landstrich wieder. Ihr Weg führt sie schließlich hin zu einem Herrenhaus und … dort heißt man sie im Kreis der Familie herzlich willkommen, denn offenbar hat man sie dort als Hochzeitsgäste erwartet. Nur dass die Charaktere nichts von der Einladung wussten und sich sehr sicher sind, mit niemandem dort wirklich verwandt zu sein …

Das Szenario liegt irgendwo zwischen Gothic Horror und klassischer Fantasy, aber ist dabei weniger Ravenloft und mehr surrealer Alptraum. Es gibt durchaus auch deftig Schwertfutter, aber der Schwerpunkt liegt auf sozialer Interaktion und der Ermittlung, was zum Teufel eigentlich los ist.
Denn nicht nur diese ganze Familie, auch alles andere wirkt irgendwie falsch, Details passen nicht zueinander, vieles sieht auf den ersten Blick echt aus, aber funktioniert doch nicht wirklich … also man könnte sagen, ein bisschen wie das magisch manifestierte Pendant zu seelenlosem AI Slop.
(Und ja, es ist ein klassisches Fantasy-Abenteuer ohne Meta-Twist, doch ich behaupte auch mal, wenn die Spieler am Ende verstehen, was wirklich vor sich geht, steckt da auch eine gar nicht mal so subtile Gesellschaftskritik drin.)

Oh, und passend zu der KI-kritischen Haltung habe ich mir auch für das Artwork etwas besonderes überlegt: Die Bebilderung erfolgt komplett mit Gemälden aus dem Public-Domain-Fundus, den das Metropolitan Museum of Art inzwischen zur Verfügung stellt. Also auch hier keine emotionsbefreite KI-Mische, sondern echte Kunst, rekontextualisiert.

Ich hab das Abenteuer mit einigen tapferen Seelen auf der letztjährigen Dracon geleitet und ich denke, wir hatten alle unseren Spaß daran. So sehr, dass ich mich überhaupt erst danach entschieden hatte, daraus einen Download zu machen – eben weil es so spaßig war.
Nach unserem Rhythmus hätte das Abenteuer sogar bereits jetzt im Juni am Start sein sollen, aber ich glaube das werde ich um 1-2 Wochen reißen, weil beruflich und privat einige Termine zu viel eigentlich verfügbare Freizeit verschlungen haben. Dennoch, so in den nächsten Wochen wird es als Download verfügbar sein; kostenlos wie eh und je bei der DORP.
Und dann irgendwann im Laufe des Sommers auch gedruckt.

Viele Grüße,
Thomas