Seelenworte

Spooky Scare Writing (bisserl spät, aber hey)

Hallo zusammen!

Wir traten ans Fenster. Es donnerte abseitwärts, und der herrliche Regen säuselte auf das Land, und der erquickendste Wohlgeruch stieg in aller Fülle einer warmen Luft zu uns auf. Sie stand auf ihren Ellenbogen gestützt, ihr Blick durchdrang die Gegend; sie sah gen Himmel und auf mich, ich sah ihr Auge tränenvoll, sie reichte mir eine Reihe von Fragen und sagte: »Blogstock!«
(Sorry, Goethe.)

Und so begab es sich, dass Ela Sonntag mir mal wieder ein Blogstöckchen zuwarf – und ich dem natürlich wie immer gerne nachkomme. Wie dann und wann ja schon erklärt, ich mag Blogstöckchen.

Wie immer nominiere ich niemanden explizit, aber wer dies hier liest, darf sich eingeladen fühlen, das aufzugreifen. Ich bin da nicht so.
Und ja, Halloween ist ja eigentlich schon durch, aber Ela warf es mir recht spät zu und der Tag selber war ja schon für Pole Madness reserviert, sodass es dann halt heute erst passiert. Sei’s drum, sage ich mal!

Sodann, die Regeln:
Es gibt 10 Fragen rund um 10 gruselige Kreaturen, denen man an Halloween so begegnen kann und es gibt keine Einschränkungen zu irgendwelchen Antworten – let’s do this! :-)

1. Geister
Hast du jemals einen Charakter/eine Szene/ein Thema ohne Wiederkehr aus einem Buch entfernt?

Ach, klar, haufenweise. Um ein Beispiel von vielen heranzuziehen – Schleier aus Schnee hat im Laufe der Bearbeitung mehrere Szenen verloren, die ich mal (inkorrekt) als „Stillleben“ bezeichnen würde; Momente, in denen sich die Leute (und die Erzählung) mehr noch als eh schon in diesem Gesamtzustand der vom Schnee umschlossenen Stadt verlieren. Die Idee dahinter war, so eine Art meditative Momente für die Hauptfiguren zu schaffen – vielleicht ein wenig wie der Moment mit dem Koyoten in Collateral –, aber am Ende bremsten sie mir das Buch zu sehr aus. (Wir kommen bei Frage 9 darauf.)

2. Fledermäuse
Wer ist der am meisten missverstandene Charakter in deinem WiP?

Oh, so Fragen finde ich immer knifflig, weil Stand heute, egal was ich antworte, außer mir genau zwei Leute wissen können, wovon ich rede. Ich denke in Verdorbene Asche ist es Fra Lorenzo, aus … verschiedenen Gründen.

3. Kürbislaternen
Was ist deine erfolgreichste Schreib-Inspiration?

Ach Gott … alles? Wobei, nein, das muss ich einschränken.
Dokus und Sachbücher inspirieren mich, dokumentarische YouTube-Videos inspirieren mich, Gespräche mit anderen Menschen inspirieren mich, aber auch narrative Medien jeder Art. Wandern inspiriert mich, weil ich Zeit alleine mit mir und meinen Gedanken verbringen kann. Einen Frontrunner gibt es da aber nicht.
Die Einschränkung: Social Media hat für mich nahezu alle Inspirationskraft eingebüßt. Gefühlt ist das, was im Internet zu lesen ist, in den anderthalb Jahren, seit ich mein Plädoyer in der Sache geschrieben habe, nur in jeder Beziehung schlimmer geworden und mit wenigen Ausnahmen saugt mir alles an Kommentarspalten und Social-Media-Feed momentan eher den Schaffenswillen aus dem Mark. Insofern … alles außer dem.

Eine liebe Freundin hat das obere Schild für mich und mein vor sich hinrenovierendes Haus gemacht – da muss also zumindest was dran sein!

4. Zombies
Was ist dein bevorzugter Schreib-Treibstoff (Kaffee, Tee etc.)?

Morgens brauche ich meinen Kaffee, das ist unverändert. Ich versuche meinen Kaffeekonsum bewusst im Rahmen zu halten, aber meine rituelle große Tasse morgens muss sein. Ist das Schreib-Treibstoff? Hm, vermutlich indirekt.
Tee und Kakao sind für mich eher Wohlfühl-mit-einem-Buch-ans-Fenster-setz-Getränke, die sind mehr oder weniger raus. Oh, und explizit wider dem Autorenklischee: kein Alkohol beim Schreiben für mich.

5. Vampire
Was ist das kitschigste Klischee, das es in deine Geschichten geschafft hat?

Hm, ich denke das hält sich halbwegs in Grenzen. Vermutlich am ehesten die verknallten Anwandlungen Natalies in Verfluchte Eifel, wobei sich das ja auch im Laufe der Novelle entwickelt.

6. Spinnen
Welcher Charakter in deinem WiP ist nett anzusehen von Weitem, aber du würdest ihm NICHT zu nahe kommen wollen?

No comment, weil Spoiler und so Dinge. Sorry.

7. Frankensteins Monster
Hast du jemals einen Charakter zweigeteilt – also in 2 Charaktere aufgeteilt;-) – oder verschiedene Charaktere zu einem verbunden?

Immer mal wieder. Die drei Ermittler in Schleier aus Schnee waren ursprünglich nur eine Figur, die dann aber „aufgefaltet“ wurde, als ich mich mittendrin entschied, dass es besser wäre, wenn die Polizei auch eine Erzählperspektive hat. Die Wirtschaftsexpertin der Zeitung war auch in verschiedenen Planungsphasen 0 bis 2 Charaktere, das schwamm lange.

8. Skelette
Dein bester Ratschlag emotionales Gepäck und Backstory unterzubringen ohne Info-Dump?

Wie mit so vielem, löst sich das denke ich zum Teil schon auf, wenn man eine einfache Leitfrage beherzigt – warum erzählen Leute einander Dinge?
Erzählen sie sich Dinge, weil es für sie in diesem Moment Sinn ergibt? Awesome.
Erzählen sie sich die Dinge aber nur, damit der Leser sie erfährt, dann weg damit. Niemand mag sowas, behaupte ich.
Generell hilft es denke ich aber auch, zu berücksichtigen, dass Leser denkende Wesen sind. Ich verstehe es als Autor ja nicht als meine Aufgabe, haarklein alle Versatzstücke der Erzählung an den Leser zu kommunizieren, sondern mehr, ihm eine Idee zu vermitteln. Mir als Schreibendem ist es wichtig, für mich selber zu wissen, warum bestimmte Figuren in bestimmten Situationen dieses oder jenes tun, aber im Zweifel vertraue ich auch darauf, dass der Leser mitläuft und selbständig Schlüsse zieht.
Schleier aus Schnee macht sich in einem Aspekt ja sogar einen Spaß daraus, dem Leser eine bestimmte emotionale Information bis zum Ende vorzuenthalten.

9. Katzen
Welche polarisierende Buch-/Schreibbezogene Meinung hast du?

Provokant formuliert: Das Buch ist zu lang.
Es gibt sie, die Ausnahmen, keine Frage – gerade dieses Jahr hatte ich gleich eine Reihe guter Beispiele dafür –, aber oftmals, wenn ich sehe, dass ein Buch 500, 600 Seiten hat, so frage ich mich unweigerlich … warum?
„Aber das Worldbuilding“, „Aber die Entwicklung“, klar. Gibt es. Aber ein guter, knackiger Roman, der mir auf 200, 300, 400 Seiten seine Geschichte präsentiert, hat es in der Regel deutlich leichter, meine Gunst zu gewinnen.
Marcel Reich-Ranicki – jemand, den ich von seiner grundsätzlichen Art der Kritik übrigens wirklich nicht schätze – sagte dazu mehrfach griffige Zitate, etwa: „Jeder Roman – bitte nicht Zauberberg oder Buddenbrooks! – der mehr als 500 Seiten umfasst, ist schlecht.“ Das unterschreibe ich nicht.
Wie gesagt, es gibt sie, die guten Bücher mit vielen Seiten. Aber für mich gilt ganz klar: Oftmals wäre weniger für mich mehr.
(Ich unke da ja gerne mal, dass in einem Fantasy-Titel wie Leigh Bracketts 1949 veröffentlichtem „The Sword of Rhiannon“ der Protagonist auch mal von einer fremden Kultur zum Galeerendienst verklavt werden kann und sich schon wieder daraus befreit, während in manch modernem Roman die Protagonisten noch nicht die Stiefel angezogen haben … aber ja, so ein wenig genau das. Was zugleich auch eine nette Ergänzung ist, bevor mir hier jemand kommt mit jungen Leuten und Aufmerksamkeitsspannen …)

10. Dämonen
Häufigste Schreib-Ablenkung?

Hm, wenn ich mich hinsetze um etwas zu schreiben, dann schreibe ich. Da bin ich auch immun gegen Internet, Fernsehen, Hausputz und was man so nennen mag. Die größere Hürde ist es oft, den nötigen Schwung nach Feierabend noch zu finden – mein Job ist halt auch kreativ durchaus anhaltend fordernd, sodass ich abends oft einfach leer bin.
Manchmal kommt es noch zu späteren Schreib-Sprints, wenn ich gegessen habe, was spazieren war und ein wenig gelesen, fern gesehen oder gezockt habe, aber halt auch nicht immer.
Was das betrifft, war mein Studenten-Ich sicherlich beschwingter, aber hey, dafür darf ich auf der Arbeit konstant schöne Bücher gestalten, und insofern wäre ich der letzte, der meckert.

Soweit von mir.
Wie gesagt, ich nominiere niemanden, aber wenn ihr euch berufen fühlt – greift zu und gebt Laut.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Ein Kurzfim, ein Buch, Ulisses-Dinge und Gedanken übers Wandern

Hallo zusammen!

Vielleicht habt ihr es schon auf meinem Instragram-Account erspäht, aber Actuarium hat einen Teaser:

Zur Erinnerung: Actuarium ist ein Kurzfilm, der Condra, unser LARP-Setting, als Hintergrund verwendet, aber zugleich eine Ausrede war, schon mal ein paar Dinge für Xoro 2 testen zu können. Es ist ein ca. 4 Minuten langer Film geworden, diesmal kein Unfug im Sinne eines Carport sondern durchaus ernst gemein, und wie der Teaser verrät, wird der Film am 30. September 2018 auf YouTube erscheinen.
Tatsächlich ist der Film auch mittlerweile fertig, sodass ich ein ruhiges Gewissen habe, den Termin so rauszuhauen.
Der Dreh liegt ein volles Jahr zurück – und lag damit wenige Wochen, bevor mein Vater schwer krank wurde, was dann ja letztlich alle Projekte ebenso wie mein Leben an sich erst mal aus der Spur gehauen hat – wodurch er aber natürlich auch als gutes Omen gesehen werden kann, dass Dinge langsam wieder zueinander gefunden haben.
Die beiden Hauptrollen im Film verkörpern Lars Raasch (den kennt ihr vielleicht als den Stabkämpfer am Anfang von Xoro) und Susanne Evans (die kennt ihr vielleicht als Kara, die Königin der Amazonen in Hilde), und die praktischen Spezialeffekte am Set stammen von Gérard Wüller. Kamera, Schnitt und VFX sind von mir, und mehr Beteiligte hatte das kleine Projekt auch gar nicht.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Film und hoffe, ihr habt dann übernächsten Sonntag auch euren Spaß daran!

Und wenn ich von Projekten spreche, die endlich zueinander finden, so gilt das auch für Verdorbene Asche. Ich bin mit meiner eigenen Überarbeitung des Skriptes durch und nun ist der Tag gekommen und es geht endlich an die Testleser raus, in der Hoffnung, dass auch dieses Buch 2018 noch erscheinen kann. Es ist als Horror-Roman denke ich ein gutes Buch für die kalte Jahreszeit.
Auch hier zur Erinnerung: Verdorbene Asche ist ein Sequel im Geiste zu Verfluchte Eifel, spielt gewissermaßen in der gleichen, fiktionalisierten Grusel-Eifel jener Novellen, aber führt uns in einen neuen Ort und vermengt dort Hexen, Osterbräuche, frühchristliche Kulte und ein paar der bei mir vermutlich eher typischen Tropes zu einer hoffentlich kurzweiligen Lektüre.
Vom Umfang her sollte es am Ende etwas dicker sein als Schleier aus Schnee.

Wenn wir schon von Büchern sprechen, erlaubte ich mir noch mal einen Exkurs zu den Handbüchern des Drachen, der von mir redaktionell betrauten Reihe über Rollenspiel-Theorie bei Ulisses. Das Crowdfunding läuft von heute aus noch 13 Tage und hat noch allerlei schöne Dinge, die freigeschaltet werden können.
Konkret sind gerade die nächsten beiden Ziele nicht uninteressant (Stand Mittwochmittag) – bei 14.000 fällt mein Essay, Aus einem Guss, indem ich darüber schreibe, wie man Setting und Regeln miteinander im Einklang entwickeln kann – und ob man es sollte. Und bei 15.000 Euro wird nicht nur ein Essay im Andenken an André Wiesler und sein Projekt Protektor freigeschaltet, den Janina Robben schreiben wird, sondern auch die bisherige Essay-Sammlung entsprechend zu einem Buch aufgerüstet.
Es lohnt sich also definitiv alles weiterhin!

Foto © Ulisses Spiele 2018

Wen meine Ulisses-Arbeit sonst interessiert, der kann auf der Ulisses-Webseite vom ersten Ulisses Unplugged lesen; einer Führung durch die Firma und exklusive Spielrunden für Backer entsprechender Crowdfundings. In diesem Falle waren es die Vampire-Unterstützer – und hier auch noch mal ein Gruß an „meine“ tapferen vier Kainiten! War toll mit euch!

Dann, nur eine Randnotiz, werden wir noch diese Woche das Foto für das nächste Dracon-Poster aufnehmen – das sollte dann also auch in den kommenden Wochen das Licht der Welt erblicken.
Auf jeden Fall könnt ihr euch die Convention ja schon mal vormerken: Wir laden wir ein ins malerische Paustenbach in der Eifel vom 26. bis 28. April 2019 – die offizielle Webseite kennt die Details.

Und dann zum Schluss hier noch ein persönlicher Gedanke. Ich war vor ein paar Tagen mit einer Freundin eher ausgedehnt wandern – 25 Kilometer hinab ins Ahrtal und wieder zurück. Es war anstrengend, es war toll – und man könnte natürlich die Frage stellen, ob es der richtige Zeitpunkt war, mitten in einer Woche Urlaub, die ich hatte, um mich primär um Umzugsangelegenheiten zu kümmern.
Doch explizit: Ja. Es war genau der richtige Zeitpunkt.

CGP Grey hat in einer der aktuelleren Folgen Hello Internet sinngemäß die Frage aufgeworfen, wie er denn wissen solle, was er denke, wenn er gar keine Chance habe, abseits von medialer Beschallung überhaupt mal auf seine eigenen Gedanken zu hören. Und das ist eine unglaublich gute, wahre Beobachtung.
Sicherlich, ich war nicht alleine unterwegs und natürlich haben wir uns unterhalten, aber es war mal wieder ein Beispiel für das, worauf ich hier über die Jahre schon so viele Loblieder gesungen habe – das Rauskommen, das Durchatmen, die kleine Chance zur Besinnung. Und natürlich kann ein Tag des Wanderns nicht die selbe Katharsis bieten wie es unsere Wochen-Ausstiege in den Schwarzwald sonst leisten – da trennen mich noch drei Monate von –, aber es hat halt dennoch gut getan.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie gut Wandern es vermag, Gedanken zu ordnen. Sei es, dass man alleine geht und reflektiert, oder aber, dass man zu zweit marschiert und im Dialog entlang des Weges auch auf ernste Themen zu sprechen kommt, die man anderweitig vielleicht ruhen lassen würde.
Vom Bestaunen der Schönheit der Natur ganz zu schweigen.
Also: Hier und jetzt genug gelesen und wenn ihr könnt, dann raus mit euch!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Rückblicke, Ausblicke und ein Redakteursposten

Hallo zusammen!

Schon wieder ist ein Monat fast ungebremst an uns vorbei gerauscht, aber zumindest ein paar Worte der Rückschau will ich hier am Ende noch verlieren.

Aus dem RatCon-Programmheft … I’ll take it.

Zum einen war da die RatCon. Wir haben im DORPCast schon ausführlich darüber gesprochen, aber wenigstens will ich hier auch noch mal Dank sagen für alle die dort waren, die uns angesprochen und uns in überaus angenehme Gespräche verwickelt haben. Mein Vortrag mit Philipp Neitzel zusammen war glaube ich durchaus erfolgreich, und generell war das Wochenende in Limburg erfolgreich, und höchst erfreulich. Insofern also noch mal: Danke!

Was ich in dem Zuge auch schon hier und da erwähnte: Ich habe bei Ulisses nun auch einen kleinen Redakteursposten inne. Vornehmlich bin und bleibe ich fürs Layout zuständig, aber ich betreue nun auch die Handbücher des Drachen, die Rollenspiel-Theorie-Reihe bei uns, die früher zu André Wieslers Ressorts zählte. Wobei das „nun“ in meinem Satz irreführend ist, denn faktisch mache ich das schon eine ganze Weile. Aber nachdem die Handbücher vor kurzem in der Crowdfunding-Übersicht genannt wurden, ist es denke ich langsam auch angemessen, davon zu sprechen.
Allgemein stehen bei Ulisses in nächster Zeit ein, zwei Dinge mit meiner Beteiligung an, über die wir dann zeitnah reden können, wenn’s offiziell verkündet wurde.

Nun schon ein Jahr erschienen ist hingegen Hilde und die Glocken der Amazonen. Konkret jährt sich die Premiere des Films am 3. September, und wenn alles klappt, dann erscheint dem zur Ehr‘ genau ein Jahr darauf noch ein kleiner Blick hinter die Kulissen auf YouTube. Das ist zumindest der Plan.
Dafür hat sich die zweite Staffel Easy Props noch mal leicht verschoben, aber rechnet da auch im September mit Regung.

Und zuletzt, apropos Regung, noch zwei Sachen in Buchform. Zum einen ist mein überaus obskures, auf drei Exemplare limitiertes Artbook nun endlich im Druck – und wie oft genug versprochen in den letzten Jahren werde ich dazu dann nach Erhalt der Bücher einmal mehr schreiben.
Zum anderen, für die Mehrheit sicherlich interessanter, komme ich endlich mit Verdorbene Asche weiter. Der gedankliche Wall, der nach dem Tod meines Vaters zweifelsohne da war, ist endlich gebrochen, ich arbeite gerade eifrig das Manuskript auf Papier einmal durch und vielleicht diese, spätestens aber kommende Woche geht das Eifel-Horror-Buch endlich an die Testleser raus.
Dann klappt das dieses Jahr ja vielleicht auch noch!

Meine Beiträge hier verbleiben in all dem Stress, den man Leben nennt, weiterhin etwas sporadisch, aber es geht voran. Es geht voran.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: FeenCon, Earthdawn, Ballett-Videos, Tanzfotos, Verdorbene Asche und eine gerade mal wichtige Prise Optimismus

Hallo zusammen!

Ich sagte gestern noch zu Michael, dass es bedrückend ist, wie sehr hier derzeit die „Zu nichts gekommen, daher ein Überblick“-Beiträge dominieren – und nun sitze ich schon wieder hier und schreibe einen solchen. Ich gelobe aber weiterhin, mich an Besserung zu versuchen – beginnend hoffentlich noch diese Woche mit den versprochenen weiteren Worten zur zweiten Staffel Easy Props.

Aber was haben wir sonst so? Richtig, am Wochenende ist FeenCon in Bonn und die DORP hat einen eigenen Stand. Wer also Zeit und Lust hat, kann dort unter anderem Scorp und mich, Tom, Markus und vielleicht noch andere DORP-Nasen antreffen.
Wir freuen uns!

Eine DORP-Neuheit haben wir keine zu bieten, fürchte ich. Aber eine andere Neuheit, namentlich die gerade bei Ulisses erschienene Charakterbogen-Deluxe-Veröffentlichung Chronik der Legende für Earthdawn, die ist raus. Ich habe es hier ja schon eine Weile länger in der Seitenleiste – und nun kann man da zugreifen. Besonders ist daran auch, dass das Produkt vornehmlich vom Scorp und mir ersonnen wurde, was es zugleich zur ersten 100%igen Earthdawn-Eigenentwicklung aus dem Hause Ulisses macht, soweit ich weiß.
Wer an dem Ende mehr erfahren möchte, der kann hier mal klicken, da gibt es dann auch Bestelllinks für jene, die zugreifen wollen.
Mehr noch: FASA haben mit dem Earthdawn Character Journal sogar schon die englische Ausgabe angekündigt veröffentlicht, was das alles nur noch weit großartiger macht, irgendwie. (Wenn auch skandalös der andere Zuschnitt des wundervollen Covers von Maik Schmidt dazu führt, dass das Frettchen des Tiermeisters, das im Deutschen noch verstohlen über den Titeltext lugt, verborgen wird – #FreeTheFerret, jawohl!)
Ich bin mir nicht 100% sicher ob mal etwas von meinen Cthulhu-Sachen übersetzt wurde (die Rechte dazu hat Pegasus), aber ich meine nicht – was (zugegebenermaßen etwas eigenwillig bei einem Charakterbogen) dies zu meiner ersten übersetzt werdenden VÖ macht.

Themensprung!
Derzeit verbringe ich immer mal wieder allerhand Freizeit mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, wo wir derzeit an der Umsetzung eines Filmprojektes arbeiten. Also nicht nur der kurzen YouTube-Videos, wie ich sie manchmal schneide, sondern tatsächlich etwas umfangreicheres. Da mache ich primär einfach Kamera-Arbeit, den Schnitt des Projektes übernimmt Miu Schley – aber ich denke dennoch, dass das ein cooles Projekt wird!
Jetzt mag sich der eine oder andere denken, warte mal, war da nicht noch was mit einem Portugal-Video? Jau, war es. Ist es. Wir sitzen nur noch daran, das auf allen Ebenen spruchreif zu bekommen!

© 2018 Alexander C. Mühlhausen

Wo wir beim Tanz und medialer Verwertung sind: Seit vorgestern ist auf der Saltatio-Webseite die Foto-Galerie zum Frühlingsball 2018 veröffentlicht. Es sind nicht meine Fotos – die sind überaus gelungen von Alexander C. Mühlhausen umgesetzt worden –, aber dafür kann man mich mal wieder darauf sehen. Das ist ja auch mal schön.

Als letzte Woche einige weiter entfernt wohnende Verwandte hier waren, fragte mich meine Tante nicht zu Unrecht, ob ich denn bei allen anderen Sachen noch zu meinen eigenen Büchern käme. Ja, tue ich. Ich sitze mittlerweile aktiv und akut daran, Verdorbene Asche für die Testleser aufzubereiten. Ich bin noch nicht fertig, aber es ist auch nicht mehr einfach nur „auf dem Stapel“, es ist ganz akut „auf dem Tisch“.

Und das war es mit konkreten Meldungen für heute. Eines sei aber noch auf dem Weg zur sprichwörtlichen Tür mitgegeben – das muss gerade einfach mal raus:

Team DORP, mehrheitlich sogar mal im Anzug.

Voriges Wochenende haben zwei sehr gute Freunde von mir geheiratet. Es war eine wundervolle Feier im Kreise all unserer Freunde, und ich konnte den Abend über mehrfach nicht umhin, diesen Augenblick in der Zeit auch mal als solchen zu wertschätzen.
Die Welt ist gerade so voller Untergangsstimmung und dunkler Wolken, dass es auch lohnt, mal wieder innezuhalten, durchzuatmen, und sich einfach am individuellen Glück einiger lieber Menschen zu erfreuen.
Mein Freundeskreis kennt sich ja – mit Ausnahmen und teils in später zusammengewachsenen Gruppen – schon mindestens ein halbes Leben lang. Und an Tagen wie jenem, die man mit Menschen verbringen kann, mit denen man teils schon die Schulzeit bestritten hat, und an denen man zugleich anerkennen muss, dass wir nun Berufe, Ehepartner, Nachwuchs und/oder Eigenheime haben (zutreffendes bitte ankreuzen), wir aber noch immer befreundet sind … an solchen Tagen ist die Welt halt auch echt einmal einfach schwer in Ordnung.

In diesem Sinne, euch weiterhin eine tolle Woche!

Viele Grüße,
Thomas

Don’t call it a comeback

Hallo zusammen!

Mehr als ein Monat ohne Blogpost, sogar nahezu anderthalb Monate – ich glaube, das hat es in der ganzen Zeit, die diese Seite existiert, noch nicht gegeben. Und es lag nicht mal am Unwillen, es fehlte einfach nur auf eine sehr derbe, ungnädige Weise jedwede Zeit.
Aber neuer Monat, neues Glück – und mit einer weiteren Auszeit dank der Ostertage im Rücken ist es nun angesagt, mal wieder zumindest unregelmäßig (mit steigender Tendenz) an die Tasten zurückzukehren.

Fangen wir mit dem Elefanten im Raum an: Der Anlass fürs Schweigen.
Freunde, Verwandte und Hörer des DORPCasts wissen es teils schon: Mitte Februar ist mein Vater verstorben. Dies ist gerade nicht die Zeit, das im Detail darzulegen, aber das hat mich halt auf verschiedensten Ebenen – emotional natürlich, aber auch schlicht formal und bürokratisch – völlig fortgerissen.
Aber auch hier kriege ich langsam die Füße wieder auf den Boden und wenngleich noch viel zu tun ist, hoffe ich, dass es sich nun langsam alles wieder einpegeln wir.

Damit geht dann aber auch direkt noch eine Sache einher, die akut noch nicht, aber mittelfristig dieses Jahr noch mal Einfluss auf meine Hobby-Projekt-Zeit nehmen wird: Die Umstände machen mich zum Alleinerben eines Hauses in der Eifel und insofern stehen weitere Änderungen bevor. Seht es mir also nach, wenn in den kommenden Monaten die allgemeine Beitragsdichte quer über Blog und soziale Medien eine gewisse Inkonsistenz aufweisen wird. Auch wenn ich versuchen werde, es so gut wie möglich abzufangen.

Coming home

Wie schon gesagt, Ostern ist vorbei und damit verbunden wurde ich mal wieder aus diversen Richtungen zum Tanzverbot am Karfreitag angesprochen – wo ich doch nicht nur seit vielen Jahren Trainer für historische Tänze bin, sondern unser Training halt auch freitags liegt. Ich habe 2011 (!) dazu hier im Blog einen längeren Artikel geschrieben gehabt und verweise für heute mal einfach auf den. Ich würde es heute nuancierter und insgesamt milder umschreiben als damals; vielleicht sind die Begleitumstände kommendes Jahr ja mal ruhiger und ich komme dazu, es sauberer auszuformulieren.

An Ostern spielt übrigens auch Verdorbene Asche, mein kommender, in der Eifel angesiedelter Horror-Roman – und eigentlich hätte ich den auch gerne zu Ostern veröffentlicht gehabt. Aber da ich die letzten Monate im Prinzip nonstop für meinen Vater auf Achse war, wo die Zeit es erlaubte, verschiebt sich das Buch entsprechend. Aber zum Thema Zeitpläne gleich auch noch mal mehr.
Dieses Jahr fiel Ostern zudem aber auch noch mit dem 1. April zusammen und auch wenn ich an sich keine Aprilscherze mag, war Michael und mir sowie Mháire und Nico, den beiden Köpfen hinter Orkenspalter TV, eine Idee gekommen, die wir einfach umsetzen mussten.

Die drei haben das Video gebaut, ich das Logo – und ich finde, der Gag hat sich allemal gelohnt.

Aber schwingen wir noch mal kurz zum Tanz-Thema zurück. Zum einen fand letzte Woche die Jahreshauptversammlung unserer Saltatio – Historisches Tanzen Aachen e.V. statt und es freut mich natürlich, vermelden zu können, dass der Vorstand – zu dem ich ja gehöre – wieder ohne Beanstandung entlastet werden konnte. So wie man es sich wünscht.
Außerdem konnte ich ob der Funkstille noch gar nicht darauf hinweisen, dass wir dieses Jahr wieder einen Frühlingsball veranstalten werden – am 9. Juni 2018 ist es in der Aula Carolina wieder soweit. Auch hier ist das Logo von mir, organisiert wird der Ball wieder von Achim Sawroch und alle weiteren Infos gibt es hier.

Wo wir schon von Musikveranstaltungen sprechen – was ebenfalls unter den Tisch gefallen ist, ist ein möglicher Artikel zu Postmodern Jukebox. Die habe ich in Köln live gesehen und es war unfassbar cool. Es hatte weder die Fallhöhe noch die tiefgreifenden Gedanken des „Dieser Musiker hat mein Leben seit über 20 Jahren beeinflusst“-Besuchs von Kettcar Anfang Februar, von dem ich hier schrieb, aber es war einfach eine rundum gute, spaßige und musikalisch beeindruckende Veranstaltung in schöner Gesellschaft, die mir noch mal mit auf den Weg gegeben hat, wie gut Profis auf der Bühne wirken können.
Wer eine Chance hat, die Gruppe mal live zu sehen – nutzt sie.
Wer nicht weiß, wovon ich hier rede – um die hier geht’s, noch ein Beispiel und jetzt ist dann auch gut.

Eine Veranstaltung ohne Musik, dafür aber wieder von uns ist dann die Dracon, die wie geplant Mitte des Monats von Freitag, dem 13. bis Sonntag, dem 15. April stattfinden wird. Die kleine und sympathische Pen&Paper-Convention findet wieder als Joint Venture von DORP und Condra e.V. statt, wie im Vorjahr in Paustenbach in der Eifel.
Alle weiteren Informationen hält die entsprechende Webseite für euch bereit – und ich kann nur sagen, ich freue mich schon wieder sehr darauf!

Darüber hinaus fällt es mir dann aber gerade schwer, akkurate Prognosen über die kommenden Wochen zu treffen. Diesen Sonntag gibt es wieder einen DORPCast, den haben wir gestern Abend aufgezeichnet – die Folge 115 ist es.
Noch diesen Monat möchte ich unser ewig schwelendes Projekt eines „Vermächtnisbuches“ abschließen; dazu gibt es dann auch mal einen Blogartikel.
Ich werde diesen Monat endlich mit den Ballett-Fotos fertig werden, die schon so ewig bei mir in Bearbeitung sind – und wenn es klappt, wird es im April auch ein Video geben. Ich denke realistisch betrachtet gibt es im April ein Video zur Dracon, und dann in Mai und Juni weitere Titel. Der Plan war ja, ein Video pro Monat zu haben, aber ich werde mal versuchen, ob ich nicht trotz des verstolperten Jahresbeginns schaffe, bis Ende 2018 dennoch auf 12 Titel zu kommen. Schauen wir mal.
Übrigens – so als Teaser und Rauswerfer für heute zugleich –, ich denke, die Chancen stehen sehr hoch, dass es noch dieses Jahr eine zweite Staffel Easy Props geben wird.
Auch das werden wir sehen.

Sodann, genug der langen Worte für heute – ich bin wieder am Platz, wir lesen voneinander.

Viele Grüße,
Thomas

Gute Rezi, schlechte Nachrichten

Hallo zusammen!

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an: Ich werde am kommenden Wochenende nicht wie geplant auf dem Kaiser Raul Konvent 2018 sein können. Das ist super-schade, ich hatte mich drauf gefreut und erstes Feedback zu meinem für dort angekündigten Abenteuer ermutigte umso mehr, aber ich muss leider aus familiären Gründen meine Teilnahme am KRK absagen.
(Selbe familiäre Gründe werden vermutlich auch den nächsten DORPCast etwas verschieben, aber dazu im Laufe der Woche mehr, wenn es absehbar ist.)

Aber da ja nicht alles schlechte Neuigkeiten sein kann: Bei Nerds gegen Stephan ist eine Besprechung meiner Novellensammlung Verfluchte Eifel erschienen – und gute Güte ist die positiv!
Da liest man beispielsweise:

Ich will hier gar nicht groß drumherum reden: „Das Dorfgeheimnis“ ist eine der besten Geschichten, die ich in den letzten Jahren lesen durfte.

Meine Belletristik-Titel sind ja nach wie vor eher etwas, was seltener wahrgenommen wird – und solch positive Worte sind daher natürlich doppelt erfreulich. Zumal mein dieses Jahr kommender Verdorbene Asche ja auch noch im selben Setting spielt wie Verfluchte Eifel.
Wer in die Novellen reinlesen möchte, der kriegt das Buch nach wie vor auf Amazon und bei jedem Buchhändler eures Vertrauens.

Soweit auch schon von mir hier und heute. Falls ihr auf dem KRK seid, habt dort auf jeden Fall viel, viel Spaß. Und ich melde mich hier in den kommenden Tagen dann entsprechend wieder zu Wort.

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2017, Teil 5: Ausblick auf 2018

Hallo zusammen!

Die letzten Male habe ich die Ausblicks-Artikel ja immer eher strukturiert, ein bisschen wie die Zwischenstände gehalten – aber ich glaube, das will ich diesmal anders machen. Versuchen wir das mal noch mal als Fließtext.

Generell bin ich mit 2017 ja zufrieden, ich sehe aber auch allerhand Verbesserungspotenzial für das neue Jahr. Und insofern ist das oberste Ziel ganz klar, Verdorbene Asche ins Ziel zu hieven, meinen Eifel-Horror-Roman, den ich derzeit für die Testleser parat mache.
Ob ich mehr belletristische Monographien in das Jahr bekomme, da bin ich mir unsicher, wobei es natürlich nett wäre, z.B. Weltenscherben endlich mal anzugehen.
Definitiv angehen will ich aber Geschichten aus Condra 2, doch das liegt wie gehabt nur bedingt in meiner Hand.
Generell mehr Belletristik ist auf jeden Fall das Ziel.

Ein Ziel, von dem ich nicht weiß, ob ich es bei den Sachbüchern parallel auch halten kann. Hilde: Das offizielle Begleitbuch kommt auf jeden Fall, ebenso ein tanz-bezogenes Kleinod, das ich bisher nur gegenüber einigen Leuten mündlich erwähnt habe. Es ist nicht Tänze von einst, aber es ist etwas artverwandtes. Bald mehr, hoffe ich.
Wie es dann um Einfach Filme machen bestellt ist, weiß ich nicht. Das neue Konzept ist gut und was ich bisher geschrieben habe, gefällt mir gut, aber das Buch war definitiv eines der Zeit-Opfer 2017. Ich will’s weiterhin umsetzen, aber ich will es auch gut umsetzen, daher verbleibt es noch etwas in der Schwebe, schätze ich.

An nicht-beruflichem Rollenspiel-Material habe ich für 2018 zwei große Zeile: Mystics of Mana und Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit. Wenn mehr klappt, wäre das natürlich cool, aber die beiden sind im Kern mein Anspruch an mich selbst. In beiden Fällen liegt es nicht nur in meiner Hand, aber ich erwarte, dass hier im Laufe des Jahres zwei, drei Knoten platzen dürften.

Ich denke insgesamt kann man festhalten, dass 2018 viel mit Fokus zu tun haben wird. Sicherlich würde ich gerne auch noch 1W6 Fäuste für ein Halleluja angehen, sicherlich will ich Tänze von einst schreiben, aber die Erfahrung der letzten Jahre zeigt ja immer wieder, dass Kapazitäten schnell endlich sind. Daher lieber fokussiert einige Sachen gut und fertig, als zu viele Sachen und alle davon nur ein bisschen. Und wenn dann am Ende des Jahres doch noch ein paar Tage über sich – umso besser!

Im Multimedia-Bereich geht es zunächst mal auf jeden Fall mit dem DORPCast weiter. Ende Januar erscheint mit der Episode 111 die erste Folge 2018 und von da aus sind wir hoffentlich soweit wieder im Takt. Ebenfalls für das Jahr angepeilt ist Hallo Anne, das Found-Footage-Hörspiel-Projekt von Gérard Wüller und mir, aber auch das wird halt einfach die Zeit bekommen, die es braucht. Bisher fügt es sich gut zusammen und ich denke, es ist die Mühen auf jeden Fall wert.
Filmisch wird nichts Großes erscheinen, denke ich. Ich habe den vagen Vorsatz, ca. jeden Monat ein Video an irgendeiner Front zu bringen, sei es Eifelarea, Ballett, Saltatio oder etwas anderes, aber das ist keine Doktrin. Und ich hoffe weiterhin, dass wir dieses Jahr mit Xoro 2 durchstarten können – wobei wir schauen müssen, ob das „Vorproduktion und Tests“ heißt, oder ob die Kameras wirklich schon laufen werden. Was aber noch auf dem Plan steht ist eine Hilde-DVD. Da suche ich allerdings noch nach einem geeigneten Anbieter.
In Sachen Fotos allerdings stehen einige wirklich abgefahrene Sachen an dieses Jahr. Etwa mein lang gehegtes Vermächtnisbuch-Projekt, das sein Ziel finden dürfte, sowie insbesondere ein Projekt noch nicht näher benanntes im Sommer, auf das ich mich schon wie verrückt freue.

Das ist so alles in allem der Plan. Ich bin, gerade im Schatten des Jahres 2017, auch entschlossen, mich bei allem nicht zu überanstrengen und das oben genannte Konzept, lieber weniger, und das gut, als alles so ein bisschen zu machen, gilt auch über die Buchprojekte hinaus.
Es gibt so viel, was ich gerne machen würde und am liebsten alles gleichzeitig, aber es wird eines nach dem anderen passieren müssen; so ist es halt. Schritt für Schritt voran – aber voran.

Auf ein produktives Jahr 2018!

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2017, Teil 2: In Wort und Buch

Hallo zusammen!

Letztes Jahr war diese Rubrik hier ja gerade zu übervoll, mit einer gewaltigen Menge an Veröffentlichungen … nun, 2017 ist das nicht der Fall. Verdorbene Asche ist zwar erfreulich weit, aber noch nicht erschienen. Geschichten aus Condra 2 wird mich bis zur Veröffentlichung vermutlich noch einen halben Zentimeter Haaransatz kosten. Und Mystics of Mana ist auch fortgeschritten, aber unfertig.
Man erkennt das System.

Aber es ist nicht ganz leer hier. Da wäre zunächst einmal – ungewöhnlich als Opener, aber wichtig – Der Tanzball 2016. Also nicht die Veranstaltung, sondern das Buch. Ein quadratisches Hardcover, ein Hochglanzbildband und zugleich ein Andenken an ein wunderschönes Event. Das Buch ist eine Kollaboration von Thomas Bender, Hagen Hoppe und mir und ich denke, es ist absolut prunkvoll und schön geworden. Auf jeden Fall ein Stolz im Regalfach meiner Bücher.

Mehr so mit Text und monografisch war derweil eine Online-Veröffentlichung: 1W6 Freunde: Ihr Name ist Mensch haben wir hier ja zuletzt häufiger behandelt. Ein Pay-what-you-want-PDF auf 33 Seiten, dessen komplette Einnahmen wir nun zeitnah jener wohltätigen Organisation spenden werden, die bei der großen DORP- und DORPCast-Umfrage 2017 (Tipp: Die ist noch bis Ende der Woche offen!) von unseren Hörern, Lesern und Zuschauern den meisten Zuspruch erhält.
Auch hier: Ein Projekt, auf das ich in seiner Gänze sehr stolz bin.

Und dann noch etwas mehr der Ehren halber: Schrecken aus der Tiefe, das DORP-Druckprodukt 2017, ist ebenfalls erschienen. Ich habe allerdings kein Wort darin geschrieben – das Spiel ist von Marcel Gehlen, für den Druck leicht ergänzt von Gérard Wüller, meine Arbeit daran war rein redaktionell. Dennoch verdient es ja irgendwie, hier genannt zu werden.

Tja, und das war es dann aber auch schon. Ich bin guter Dinge, dass 2018 da besser werden wird – Teil 5 dieser Neujahrsposts wird sich wie immer darum drehen, was dieses Jahr passieren soll –, aber das was dieses Jahr erschienen ist, das hat mich auch sehr zufrieden gestimmt.

Morgen dann: In Bild und Ton.

Viele Grüße,
Thomas

All Hallow’s Write (derbe zu spät, aber egal; Blogstöckchen!)

Hallo zusammen!

Die „Oh Gott ist das alles anstrengend aber bald wird es sicher besser“-Phase hält an, aber wie sagte mein Chef die Tage zu mir? „Wie isst man einen Elefanten? Biss für Biss.“
Dementsprechend arbeite ich mich betulich weiter durch alles, was sich angesammelt hat – und bei den Sammelsurien war auch ein Blogstöckchen, dass Ela mir und einigen anderen am 21. Oktober zugeworfen hatte. Der All Hallow’s Write.
Die Idee (ursprünglich aus Amerika): Ein aktuell in der Entstehung befindliches Buchprojekt kurz beschreiben und dann zehn Halloween-zentrische Fragen im Bezug auf die Hauptfiguren des Buches beantworten.
Jetzt ist Halloween durch und die Weihnachtsdeko überall angekommen, aber hey, ich habe sowieso noch immer nicht erzählt, was genau Verdorbene Asche eigentlich wird, also … warum nicht.

Verdorbene Asche führt uns in einen entlegenen Eifelort, in dem jedes Jahr zu Ostern flammende Räder von einer kleinen Klippe gestoßen werden – so ist es Brauch, so war es schon immer. Doch in diesem Jahr kommt alles anders, als bereits in der Nacht auf Karfreitag das Pfarrhaus Feuer fängt und der örtlichen Geistliche darin den Tod findet.
Im Zuge der Geschichte werden der Bürgermeister Anton und die Podcasterin Anna allerdings in eine weit größere Sache verwickelt, in der ein mysteriöser Kirchendiener, ein verschwundenes Mädchen und alte Geheimnisse aus weit zurückliegenden Zeiten nur den Anfang bilden.
Verdorbene Asche spielt im selben Setting wie Verfluchte Eifel und teilt sich einige Elemente, baut aber nicht direkt darauf auf. Und wer weiß, nachdem zwei Figuren aus der Eifel in Judith Vogts Geister des Landes einen Gastauftritt hatten … vielleicht gibt es ja weitere Verbindungen?

Und damit für heute genug geteasert, auf zu den Fragen; vielleicht sollte man noch anmerken, dass der Grundton der Fragen nicht so wirklich der Grundton des Buches ist. Aber hey, ich denke das ist Teil des Spaßes. Zwei Regeln gibt es dabei:
#1 – Gib uns eine KURZE Beschreibung deines Buches, bevor du loslegst
#2 – Benutze (wenn möglich) nicht denselben Charakter für mehr als 3 Antworten

  1. Es ist Halloween. Als was ist dein Protagonist verkleidet?
    Bürgermeister Anton würde etwas wählen, von dem er vermutet, dass es den Leuten „auf dem Dorf“ gefällt; und sich vermutlich völlig verschätzen, weil er viel zu verkopft an die Sache herangeht.

  2. Welcher deiner Figuren weigert sich sich zu verkleiden und erscheint ohne Kostüm?
    Der im Anleser oben erwähnte mysteriöse Kirchendiener ist vermutlich der einzige im Buch, der nicht generell Spaß an einer Party haben könnte.

  3. Welche Figur trägt das extravaganteste Kostüm und was ist es?
    Ich glaube extravagant passt tatsächlich zu niemandem in dem Buch so richtig gut.

  4. An Halloween treiben bekanntlich Werwölfe, Zombies und Vampire ihr Unwesen. Welche deiner Figuren endet in den Fängen eines übernatürlichen Monsters und warum?
    Ha, netter Versuch. Da durchaus die Chance existiert, dass einige der Figuren im Laufe des Buches in übernatürliche Fänge geraten, sage ich mal „potenziell alle“; aber es ist ein Horror-Roman und es gibt Lydia, das verschwundene Mädchen. Wetten können gerne abgeschlossen werden.

  5. Wer gewinnt den Wettbewerb für das beste Kostüm?
    Bei Anna wäre der notwendige Aufwand und die notwendige Hingabe gegeben. Also ja, verdient hätte sie es. Aber sie ist von auswärts und wir reden von der Eifel, also kriegt sie den Preis vermutlich dennoch nicht, so aus Prinzip. Hashtag „Net von he“.

  6. Welche Figur verteilt lieber Zahnbürsten als Süßigkeiten?
    Erich, der dicke, wohlmeinende, gemütliche Dorfbulle. Direkt nachdem er die Kinder belehrt hat, dass sie nicht ohne Aufsicht so spät noch unterwegs sein sollen. Die Nächte sind dunkel und die Wälder alt …

  7. Welche Figuren entscheiden sich für Partnerkostüme und erscheinen als Engelchen und Teufelchen?
    Das verschwundene Mädchen und ihr Freund. Vermutlich in dieser Reihenfolge.

  8. Welche Figur ist zu introvertiert, um überhaupt zur Party zu kommen?
    Erstaunlich wenig introvertierte Gestalten in dem Buch, wenn ich es recht bedenke.

  9. Welcher Figur ist am Ende des Abends schlecht, weil sie zu viele Süßigkeiten gegessen hat?
    Anton, zweifelsohne. Der hat ohnehin ein Talent darin, mehr abzubeißen, als er schlucken kann.

  10. Welche Figur würde am ehesten eine andere mit einem Fluch belegen und wen würde sie verfluchen?
    Das ist auch so eine Frage, die ich hier nicht … einfach so beantworten kann. Ich weiß nicht, ob ich strikt von einem Fluch reden wollen würde … aber ja, doch, da ist sowas, und jemand macht da was mit jemandem.

Spannend, das wäre für Schleier aus Schnee leichter gewesen; zum einen ist das Ensemble im Schleier umfangreicher und zum anderen ist der thematische Abstand zu Halloween da einfach größer. Die Asche spielt zwar Ostern, aber durch die Horror-Thematik verlieren einige der Fragen etwas an Unschuld.

Anyway, ich hoffe ihr hattet Spaß, hoffe noch mehr, dass ihr neugierig seid auf Verdorbene Asche und freue mich meinerseits schon drauf, wenn ihr das Buch in den Händen halten werdet … vielleicht klappt ja ein Release zu Ostern 2018?
Schauen wir mal.

Viele Grüße,
Thomas

Im Nachhall der SPIEL (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

So, der wilde Ritt namens SPIEL ist ja durch, ich schrieb die Tage erst darüber, doch noch immer scheint alles davon gezeichnet. Es ist wie immer mit diesen großen Events – alles strebt darauf hin, alle Arbeit wird auf den Punkt gebracht, alles kulminiert in einem großen Bündel gemeinsamer Anstrengungen – und dann hat man es geschafft, hat aber auch alles gegeben und muss erst einmal wieder Luft holen.
Das aber ist so langsam auch erledigt und somit ist es nur angemessen, einen Blick zu wagen auf die ganzen aktuellen Baustellen – in diesen vorletzten Zwischenständen des Jahres.
Weiterhin gilt: Nur weil ich Dinge hier nicht erwähne – etwa Einfach Filme machen oder Weltenscherben – sind die Projekte nicht tot. Ich versuche nur, den Fokus hier pro Monat etwas enger zu ziehen.

Belletristik

Verdorbene Asche ist fertig geschrieben!
Der Horrorroman, der im selben Kosmos wie Verfluchte Eifel angesiedelt ist, steht soweit und wird nun noch ein letztes Mal von mir poliert, bevor er an die Testleser rausgeht. Dennoch, der Meilenstein ist auf jeden Fall erreicht – der Text steht soweit, von Anfang bis Ende.
Die obligatorischen Selbstzweifel kommen sicherlich noch, aber bisher muss ich sagen, ich bin sehr zufrieden damit, wie die Dinge sich geformt haben.

Beiträge in anderen Werken

Hier stehen weiterhin zwei Dinge an. Ein Sachtext, zu dem ich noch nicht mehr verraten kann oder will, und mein Beitrag zu André Wieslers Protektor-Rollenspiel. Soviel: Es wird ein Abenteuer, es heißt Und jetzt alle! und es wird im Ergänzungsband Komplettium enthalten sein. Mehr folgt dann aber zu gegebener Zeit.

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Wir nähern uns weiterhin mit großen Schritten dem Ende der zweiten Folge Hallo Anne. Nach wie vor kommt das erst, wenn wir sicher sein können, dass wir bei Release auch alle Folgen pünktlich bringen werden, aber es geht voran.
Dafür ist etwas anderes endlich ans Licht getreten: Der NeutronCast ist ein Podcast-Projekt von Tobias Cronert und gewissermaßen das akustische Spin-Off zu seinem Blog Nucular. Ihr mögt euch erinnern, dass ich vor Monaten Schützenhilfe bei einem Audioprojekt gegeben hatte – und dies ist es nun. Tobias hat die erste Folge gestern online gestellt und hier kann man sie finden.
Das ist so quasi ein soft launch und Folge 1 ist bewusst auch noch etwas ungeschliffen, aber ich finde es cool und es ist schön, dass ich da nun auch endlich wieder ein Kind beim Namen nennen kann.

DORP

Der DORPCast hat drei neue Folgen erfahren, zwei davon Sonderfolgen. Um es beim Namen zu nennen: Folge 106b: Der Scorp von Nottingham – Zu Gast bei Games Workshop, Folge 106c: Medien vor der SPIEL und Folge 107: Die SPIEL 2017.
Aber noch etwas ist passiert: Letzten Monat ist ja Ihr Name ist Mensch erschienen, das 1W6-Freunde-Abenteuer mit karitativem Grundgedanken – und nun wurde es bereits honoriert, denn das Szenario hat beim Goldenen Stephan 2017 Silber in der Offenen Kategorie „beste Erweiterung / Zuberhör 2017“ geholt. Super-cool!

Condra

Die Tröte Extrablatt 3 ist erschienen; damit ist der verkürzte, neue Jahrgang unserer Ingame-Zeitung für das LARP-Setting Condra auch vollständig; allerdings ist die dritte Ausgabe noch nicht online. Da muss ich mich die Tage auch mal drum bemühen.
Derweil habe ich mich etwas aus der Organisation vom Condra 12 rausgezogen – das Con ist auf einem guten Kurs, denke ich, aber mir fehlt selber einfach gerade die Zeit, sinnvoll mitzuwirken und wie so oft gilt: „Wenn du was tust, tu’s auch ordentlich.“ Ich hoffe aber, kommendes Jahr wieder tatkräftiger einsteigen zu können.

Fotos

Weiterhin sitze ich an den Fotos zu Das Hexenei und hoffe, heute Abend die nächste Charge an das Atelier zu schicken. Für kommendes Jahr haben wir auch schon ein paar richtig coole Foto-Projekte auf dem Schirm, aber bevor es dazu kommt, steht erst mal noch der andere Tanz an – Der Tanzball von Saltatio steigt auch dieses Wochenende und ich werde, wie immer in den letzten Jahren, mit dem Fotoapparat da sein.
Das ist zugegeben gerade langsam aber sicher ein arger Engpass in dem, was ich pro Woche halt abgearbeitet bekomme, aber ich denke wenn das einmal durch ist, kehrt auch in diesem Bereich meine „weniger, aber dafür mit Ruhe“-Politik ein.

Eifelarea Film

In einer perfekten Welt kämen diesen Monat sowohl Hilde: das offizielle Begleitbuch wie auch das letzte Hilde-Blogvideo an die Reihe, aber ich glaube nicht, dass das klappen wird. Eines von beidem klappt aber hoffentlich.
Für das Drehbuch von Xoro 2 gilt das Gleiche.

Weitere Video-Projekte

Actuarium ist dagegen für diesen Monat fest eingeplant. Der Kurzfilm vor Condra-Hintergrund ist geschnitten, braucht aber dringend noch Soundeffekte und ist dann good to go.
Zeitgleich wird auch ein kleines Making of erscheinen.
Außerdem stehen bei Saltatio gleich noch eine Reihe Videos in der Pipeline. Hier gilt, was ich schon bei den Fotos sagte: Ich hoffe, es wird der letzte Engpass dieser Art sein.

Ich, live

Zum einen bin ich diesen Monat halt als Fotograf beim Tanzball 2017, da kann man mich treffen – aber wer jetzt noch keine Karte hat, der wird vermutlich auch keine mehr bekommen. Das Wochenende darauf besteht aber schon die nächste Chance, hallo zu sagen, denn dann bin ich mit Ulisses Spiele auf der Dreieich Con 2017. Wer also dort ist – einer von den Typen in den schicken, grünen Hemden bin ich. Kommt vorbei und sagt hallo!

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.
Tatsächlich habe ich gerade noch gar keine Pläne, was ich wie als Nächstes anfassen werde – wir werden es ja gemeinsam sehen. Einige redaktionelle Blog-Artikel sind auf jeden Fall ebenfalls mit in der Pipeline.

Viele Grüße,
Thomas

Beim Gang durch die Wüste Schildkröten sehen (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Das hat ja diesmal was gedauert … aber es war auch einfach irre viel los in den letzten Wochen. Nun aber ist Feiertag, als ich das hier schreibe – und damit ist endlich auch mal wieder die Chance, mit Ruhe ein entsprechendes Zwischenstände-Posting abzusetzen.
Gerade rechtzeitig, um es passend diesen Monat mit einer Blade-Runner-Referenz einzuleiten (wenn auch mit keinem kompletten Zitat; die Void-Kampff-Frage ist einfach zu lang). Immerhin startet gerade der neue Film und bietet noch mal viel Anlass, dass ich allen sagen kann, wie sehr das Original einer meiner allerliebsten Filme ist. Fun Fact: Der Director’s Cut von Blade Runner war der erste Film, den ich je privat im O-Ton geschaut habe – mit freundlichem Dank an einen Englisch-Referendar an unserer Schule, dessen Name aber im Chaos der Zeit verloren gegangen ist.
Doch genug davon, schauen wir mal, was ich die letzten Wochen so getrieben habe – und plane.

Belletristik

Ich denke, Verdorbene Asche geht diesen Monat an die Testleser. Ich weiß, das sagte ich schon mehrfach, aber diesen Monat habe ich Urlaub und das sollte das Zünglein an der Waage sein. Nach wie vor gilt: Ich bin sehr zufrieden damit, wie das Buch sich fügt.
Es wird. Es wird.

Sachbuch

Bei den Sachbüchern gibt es derzeit nichts Neues.

Beiträge in anderen Werken

Mittlerweile sind aus einem Schreibauftrag gleich zwei geworden. Der erste, den ich hier noch nicht beim Namen nannte, kocht derzeit nur auf kleiner Flamme, weil das Projekt, für das er ist, sich insgesamt verschoben hat. Der andere dagegen gibt sich ganz konkret:
Für André Wieslers gerade frisch gecrowdfundetes Rollenspiel Protektor werde ich für den Ergänzungsband, das Komplettium, ein Abenteuer beisteuern. Bei den Gast-Autoren bin ich in illustrer Gesellschaft irgendwo zwischen Tobias Rafael Junge und Ralf Sandfuchs, und ich freu mich drauf!

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Hallo Anne ist wieder ein gutes Stück weiter und wir nähern uns der Fertigstellung von Episode 2; erscheinen wird’s dann, wenn wir ein Produktionsende der fünf Folgen langen Staffel absehen können.

Diese Webseite

Euch ist übrigens vielleicht aufgefallen, dass die Projektstands-Übersicht von dieser Seite verschwunden ist, die irreführend auch immer „Zwischenstände“ hieß. Das muss nicht zwingend auf Dauer sein, aber ich war mit der Darstellung auf so vielen Ebenen unzufrieden – wenn sie wiederkommt, dann entsprechend ganz neu gestaltet.

DORP

Beim DORPCast hat sich durch die lange Zeit seit dem letzten Beitrag hier natürlich eine Menge getan. Wir hätten da Folge 103: Die Vor- und Nachteile von Vor- und Nachteilen, Folge 104: Die GenCon 50, von zuhause betrachtet, Folge 105: Ludonarrative Dissonanz und Folge 106: Der Charakterbogen.
Und am Sonntag folgt dann auch schon direkt Folge 106b – mein Urlaub steht bevor, daher wird es dieses Mal eine Zwischenfolge.
Schon am vorigen Sonntag sollte eigentlich Ihr Name ist Mensch erscheinen – und ist auch komplett fertig, hängt aber bei DriveThru in der Freigabe-Schleife. Da hatten wir Zeit für eingeplant, aber offenbar nicht genug, weshalb unser „Karitativabenteuer“ – alle Erlöse werden wir spenden – halt bald erscheint, aber die Details liegen nicht in unserer Hand.
Ich hoffe jeden Tag darauf.
Danach stürze ich mich dann mit Schwung auf ein neues Savage-Worlds-Projekt von Markus, aber dazu fehlte bis eben jetzt einfach die Zeit.

Condra

Die Tröte, Extrablatt 2 ist erschienen – und kann auch im Trötenarchiv bereits heruntergeladen werden.
Dort ebenfalls frisch erschienen ist übrigens der gesamte Tröten-Jahrgang 10 (also 2017), gebündelt in einem einzelnen PDF.
Gefühlt schon „old news“, aber technisch auch erst seit den letzten Zwischenständen erschienen, ist dann zudem das Poster zum Condra 12, über das ich hier aber auch schon schrieb. Ihr seht es noch mal nebenstehend.
Außerdem gibt es da noch ein Projekt – aber dazu weiter unten mehr bei den Video-Projekten.

Fotos

An der Foto-Front dominiert Das Hexenei weiter meine Festplatte. Die Hälfte der mehreren Tausend Fotos sind mittlerweile bearbeitet, aber die andere Hälfte steht noch bevor. Der Urlaub wird’s richten, sage ich mal.
Außerdem zu erwähnen …

Bildbände

… der Bildband, den ich im Sinne einer eher verkopften Idee 2011 ersonnen hatte, ist fertig. Wir haben im September das letzte Foto des auf drei Exemplare limitierten Buches gemacht.
Ich werde da, wenn es auch fertig gelayoutet ist, einmal was hier zu schreiben. Es ist aber definitiv ein cooles Projekt und eine spannende Erfahrung geworden.

Poster

Ich schrieb ja erst die Tage noch dazu: Der Fall Rautermann wird diesen Monat in Aachen vom Platzhalter Theater aufgeführt – und ich habe alles rund um Poster, Flyer und co. gestaltet.
Nebenstehend seht ihr das Poster.
Die Webseite der Gruppe kennt alle Details.

Eifelarea Film

Hilde ist fertig. Sagte ich das schon oft genug?
Hilde ist fertig.
Solltet ihr das irgendwie verpasst haben:

Mehr noch, seit vorigem Wochenende sind auch die Hilde-Drehpannen online:

Diesen oder nächsten Monat mache ich mich dann mal noch an Hilde – Das offizielle Begleitbuch, damit das auch 2017 noch erscheint. Bezüglich einer DVD-Veröffentlichung hole ich derzeit Angebote ein, das sieht auch gut aus. Und ein paar letzte Blicke hinter die Kulissen in Videoform sollen auch noch folgen, ebenfalls grob in dem Zeitfenster.
Definitiv in diesem Monat gebe ich mich nun an das Drehbuch zu Xoro 2 – die selbstauferlegte „Erst Hilde!“-Verpflichtung ist ja abgegolten.

Weitere Video-Projekte

Und mehr noch: Actuarium ist abgedreht. Actuarium ist ein Condra-Kurzfilm, der zugleich als Testballon für einige Effekte mit Potenzial für Xoro 2 gedient hat. Etwa vier Minuten Lauflänge und nahezu keine Dialoge, aber wie ich finde wirklich hübsche Bilder und eine nette Dramaturgiekurve. Erscheinen wird der Kurzfilm auf meinem Youtube-Kanal, planmäßig im November.
Dazu gibt es dann auch ein Making of Actuarium, das wird allerdings kürzer als etwa das zu Carport war.

Ganz an anderer Front wird auch zu Das Hexenei noch ein Video folgen, allerdings hatte ich mich diesmal dazu entschieden, erst die Fotos, dann das Video anzugehen. Das wird also noch etwas dauern.

Saltatio

Saltatio hatten letztes Wochenende ihren jährlichen Auftritt auf dem Ehrenwert – dem Tag der Aachener Vereine und man hat mir auch davon ein Video zugespielt.
Ich denke das werde ich in der zweiten Oktober-Hälfte bearbeiten, schneiden und dann auch direkt veröffentlichen.

Ich, live

Und zuletzt: Ich bin diesen Monat alle Tage mit Ulisses auf der SPIEL in Essen; wer also vom 26. bis 29. 10. irgendwann auf der Messe in Essen ist, der kann gerne vorbeischauen und hallo sagen.
Im November bin ich dann noch am 18. und 19. auf der Dreieich-Convention, ebenfalls für Ulisses. Da gebe ich aber noch Details durch, wenn es soweit ist.
Auf die HeinzCon Forever früher im Monat werde ich es hingegen höchstwahrscheinlich nicht schaffen, auch wenn ich sehr gerne würde.

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Nächstes Mal geht es hier – abseits der hoffentlich bald folgenden Erfolgsmeldung zu Ihr Name ist Mensch – dann um eine meine allerliebsten TV-Serien … ever.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Erschienene Bücher, erscheinende Filme und mehr [aktualisiert]

Hallo zusammen!

Da sind die Zwischenstände gerade mal zwei Tage her, da hat sich schon wieder allerhand kleines Gerät angesammelt, was mir teilenswert erscheint.

Fangen wir mit schon geschehenen Veröffentlichungen an: Schrecken aus der Tiefe, das DORP-Fun-Rollenspiel um aquatische Ungeheuer, ist erschienen! Das Buch ist offiziell gedruckt verfügbar und kriecht auch zunehmend in die Verzeichnisse der gängigen Lieferquellen, etwa hier bei der großen Internet-Krake (no pun intended).
Die kostenlose PDF soll es natürlich auch wie immer geben und wenn alles klappt, wird die an diesem Sonntag ihren Weg auf die DORP finden.
Textlich habe ich mit dem Buch gar nichts weiter zu tun (sieht man mal von Fehlersuche ab; geschrieben hat es Marcel Gehlen, milde ergänzt von Gérard Wüller), aber das Layout ist von mir. Und generell: Ich freue mich eh über jedes DORP-Buch wie ein kleines Kind!

Und wenn wir schon von Büchern reden, die nicht meine sind: Meine Autoren-Genossin Manuela Sonntag hat auch ein neues Buch fertig: Krieg den Schatten: Elysion. Auch hier habe ich Fehlerteufel gejagt; ansonsten ist es zwar nichts aus „meiner Fertigung“, aber es ist ein cooles Buch, das definitiv einen Blick verdient hat. Auch hier führen die üblichen Wege zum Ziel.
Es klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber ich fand, man merkt dem Buch im Positiven an, dass die Autorin nicht am laufenden Meter andere Fantasy verfrühstückt, sondern eher „zu Gast“ in dem Setting ist und daher unterhaltsam bekannte Tropes und neue Ideen verknüpft hat.
(Und natürlich sind wir seit Jahren befreundet und ich bin derbe voreingenommen und so; wisst ihr. Wird nicht der letzte Disclaimer dieser Art heute sein.)

Noch nicht erschienen, aber endlich greifbar ist derweil Hilde und die Glocken der Amazonen, unser NoBudget-Fantasy-Film, auf den wir nun Jahre hingeschuftet haben. Soweit erwähnte ich das ja auch schon in den Zwischenständen.
Neu ist noch zu vermelden, dass nun ca. alle fünf Tage bis zum Erscheinen in (heute) 38 Tagen ein neues Teaser-Bild zum Film erscheinen wird. Nr. 1 seht ihr hier nebenstehend, alle anderen gibt es wahlweise im Eifelarea-Blog oder auf unserer Facebook-Seite zu bestaunen.
Und am 10. September erscheint er dann online.
Endlich.

Bereits erschienen ist derweil ja schon vor einer Weile mein Essay Kampagnen – Mehr als nur ein Abenteuer im Ulisses-Sammelband Rollenspiel-Essays. Die Tage schrieb Christian Vogt dazu einige Worte auf Twitter, die ich gerne zitieren mag:

Ich meine, klar, das ist unfair, Heimspiel, ein Freund von mir; alles richtig. Dennoch – genau dafür mache ich das doch alles. Leute selber wiederum inspirieren ist unfassbar toll und insofern traf der Tweet einen sehr, sehr wohltuenden Nerv.

Und zuletzt mag ich noch etwas „von der Arbeit“ mit einbringen und einfach noch mal auf das großartige Kaiser-Retro-Crowdfunding hinweisen, was hier gerade eifrig brummt im Netz. Eine Neuauflage von DSA 1 ist für sich genommen ja schon cool, dass ich aber auch noch daran mitarbeiten kann, das ist der Hammer. Es bleiben noch knapp zwei Wochen … also ran an den Speck, wenn ihr da genauso Spaß dran habt wie ich.

Soweit der Rundumschlag von mir für heute hier. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich da noch mehr tun wird diesen Monat. Warten wir’s ab!

Nachtrag

Ich Horst hab doch gleich zwei Dinge vergessen zu erwähnen; aber da eine davon akut heute betrifft, war ein neuer Beitrag für morgen auch keine Option.

Also: Manfred Escher ist neuerdings auf Instagram. Wer das ist? Manfred hat über viele, viele Jahre die kompletten Umschläge für Pegasus‘ Cthulhu-Produkte gestaltet. Wir hatten immer wieder miteinander zu tun, sei es, dass ich vor einer gefühlten Ewigkeit damals die Webseite der Cthuloide Welten von ihm übernahm, oder dass ich erst vor einigen Jahren seinen Bildband zum gleichen Thema – Cthulhu Design – kommentieren durfte. Coole Sachen jedenfalls, zu finden hier auf seiner Instagram-Seite.

Und: Es ist heute Esther Day. Mein liebster „gar kein echter Feiertag“-Feiertag, sogar noch vor dem All Hallow’s Read; ein Tag, an dem man nicht seinen romantischen Liebsten, sondern seinen Freunden sagen soll, wie viel sie einem bedeuten. Ist ja eh beides to love im Englischen.
Ich schrieb vor Jahren hier schon mal von dem Tag, aber weitere Infos gibt es auch z.B. hier. Ich mag den Tag.
Und finde, das war es wert zu teilen.
Da verstoße ich sogar gegen meine übliche Vorgehensweise und aktualisiere einen Beitrag hier.

Jetzt aber:
Viele Grüße,
Thomas

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