Seelenworte

Zwei Bücher, die irgendwie auch „passiert“ sind

Hallo zusammen!

Zunächst einmal: Sorry für die lange Funkstille hier. Aber ich hatte schlicht Urlaub und auch wenn ich diesmal nicht verreist bin (und es daher auch keinen Beitrag mit „Urlaubsgedanken“ gibt), so habe ich mich dennoch bemüht, möglichst viel Zeit abseits der Bildschirme zu verbringen.
Nun aber – nun bin ich zurück.

Und womit ich mich zurückmelden wollte, ist dann auch erst mal ein bisschen was anderes: Zwei Bücher sind in den letzten Wochen fertig geworden, die hier bisher glaube ich noch so gut wie gar keine Erwähnung gefunden haben – zugegebenermaßen auch, weil sie nicht mehr oder gar nicht frei verfügbar sind.

Da wäre zunächst einmal: Das Tanzbuch 2022. Das Tanzbuch war der Hardcover-Band mit den Tanzbeschreibungen, den wir exklusiv zu unserem Tanzball 2016 – ihr mögt euch erinnern: der große, pompöse mit 800 Besuchern in Wuppertal – veröffentlicht hatten. Aus dem wiederum war dann auch Tänze von einst erwachsen, das ihr ja frei verfügbar überall im Buchhandel erwerben könnt.

Das Tanzbuch 2022 ist nun wiederum eine erratierte und generell etwas polierte Version davon und war ein exklusives Vorbesteller-Produkt für unseren diesjährigen Tanzball. Denn der ist wieder groß und pompös und führt uns erneut nach Wuppertal – insofern schien es folgerichtig, auch wieder eine entsprechende Ausgabe des Tanzbuchs anzubieten.
Das Buch enthält die gleichen Beschreibungen wie Tänze von einst, wurde nur wie gesagt einmal mehr auf Fehler geprüft sowie sprachlich weiter überarbeitet. Es kommt zudem mit einer wirklich schönen, schlichten und zugleich edlen Covergestaltung von Jochen Sauer daher und präsentiert sich, wie die 2016er-Ausgabe, als fadengebundenes Hardcover. Und wichtig für mein Seelenwohl: Es wurde trotz aller Krisen rechtzeitig für den Ball geliefert.

Apropos Ball: Es gibt noch Karten. Wenn ihr also am 29.10. noch nichts vorhabt und Freude am historischen Tanzen empfindet, schaut doch hier einmal herein. Der Ball 2016 war ein Erlebnis, von dem wir auch nach all den Jahren noch immer schwärmen und ich sehe nicht, weshalb der Ball dieses Jahr dem in irgendeiner Form nachstehen sollte. (Wer noch Blut lecken möchte: so sah das 2016 im Bewegtbild aus.)
Und apropos Buch: Die Errata, die nun im Tanzbuch 2022 Einzug gehalten haben, werden sicherlich früher oder später auch in die nächste Auflage von Tänze von einst nachrücken, aber das wird einen Moment dauern.

Alldieweil ist da noch das andere Buch, dass ich euch zumindest mal zeigen wollte, weil ich durchaus stolz drauf bin – Saig ist ein Bildband über das Umland des gleichnamigen Örtchens im Schwarzwald. Das war nämlich der Ort, an den wir über zehn Jahre hinweg sehr regelmäßig in Urlaub waren. Und weil diese spezifische Ära aus einer Reihe von Gründen inzwischen geendet ist, wollte ich für mich und unsere reisende Kern-Gruppe ein kleines Denkmal errichten.

Das Buch ist nicht im freien Handel zu haben – und wird es in dieser Form auch nie sein. Aber es ist dennoch schön, diese kleine Epoche unseres Freundeskreises damit buchstäblich verewigt zu haben. Bringt euch zunächst nichts, aber wer weiß, vielleicht motiviert es ja zumindest manche Mitlesende hier, auch das eine oder andere Foto mal wieder ganz klassisch zu Papier zu bringen. Denn wenn ihr mich ganz persönlich fragt, dann sind Clouds und Festplatten vor allem Orte, an die Fotos gehen, um vom Vergessen verschlungen zu werden.

Irgendwann in den nächsten Tagen wird’s hier dann aber auch noch mal um (bald) sinnvoll verfügbare Bücher gehen – da gibt es nämlich auch einige zu nennen, allen voran Das letzte Kind von Kaltenstein und Kochen für die Meute.

Viele Grüße,
Thomas

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