Seelenworte

Noch mehr Allerlei: Rollenspiel-Dinge, ein bisschen Ballett und mehr Verdorbene Asche

Hallo zusammen!

Dieses Wochenende tobt die CCXP in Köln – die Nachfolge-Veranstaltung zur RPC hat ja im Vorfeld allerhand Kritik einstecken müssen, von der Kommunikation bis zur Preisgestaltung, aber auch fundamental hinsichtlich der Frage, ob wir wirklich noch eine Comic Con gebraucht hätten. Und wenn man den ersten Stimmen glauben mag, war viel der Kritik wohl nicht aus der Luft gegriffen.
Nichtsdestotrotz ist auch die DORP dort wieder mit einem Stand vertreten.
Nichtsdestotrotz bin ich nicht da.

Der Reihe nach. „Wir“ (mit der DORP, aber auch mit Ulisses) sind in Köln vor Ort und anzutreffen. DORP-seitig ist der Tom schon seit Donnerstag vor Ort, am Wochenende jetzt auch unterstützt von Markus, Janine und Matthias. (Danke auch an Angela, die uns gestern ausgeholfen hat). Der Scorp ist auch da, aber wie gewohnt bei Ulisses zu finden.
Schaut also vorbei, sagt hallo, nehmt euch einen Keks, lasst vielleicht was Geld da – und habt eine gute Zeit.

Okay. So ka. Warum bin ich nun nicht da?
Dieses Wochenende – dem Schicksal 2019 weiter folgend, dass immer mindestens zwei für mich relevante und/oder interessante Events gleichzeitig steigen – findet in Stolberg auch die Aufführung von Elfenstaub statt. Das Bühnenstück des Ballett-Ateliers für dieses Jahr führt Samstag und Sonntag auf und ich weiß zwar akut nicht, ob es noch Karten an der Abendkasse gibt, ich denke aber wenn, dann wird sich das durchaus lohnen.
Ich jedenfalls bin dort, primär als Bühnenfotograf wie immer, aber wenn ihr auch da seid, fühlt euch eingeladen den langhaarigen Typen mit dem Fotoapparat linkerhand des Publikums ruhig anzusprechen.

Aber nochmal zurück zu DORP-Dingen. Der GetShirts Summer Sale ist zwar mittlerweile durch, unsere zeitgleich veröffentlichten, neuen Motive im DORPSHOP sind aber weiterhin am Start. Schaut also, wenn ihr wollt, doch mal dort vorbei – vielleicht spricht euch davon ja was an?

Ebenfalls unter DORP-Dinge fällt der Deutsche Rollenspielpreis, den wir ja in der Unter-Kategorie Onlineformate / Audio eingeheimst haben (wenngleich die Trophäe natürlich an die RocketBeans als Online-Gesamtsieger ging). Seit meinen letzten Beiträgen hier zu dem Thema sind mir allerdings zudem zwei Jury-O-Töne zugeflogen, die ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte. (Die zitiere ich denke ich auch noch im kommenden DORPCast, aber wo ich eh schon so durch die Themen springe …)

Der DORPCast gehört zu den ältesten und umfangreichsten Deutschen Rollenspielpodcasts. Der Rollenspieler mit dem trockensten Humor Michael Mingers und schnellste Podcastsprecher Thomas Michalski lassen Ihre Zuhörer im DORPCast an einer lockeren, sehr anregenden, eloquenten und fast privaten Unterhaltung von zwei Freunden teilhaben, die verschiedenste Themen über Rollenspiele aus zwei zuweilen recht unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Dabei präsentieren sie sich mit ihren markanten Persönlichkeiten stets authentisch, unverblühmt und nicht nur als als waschechte Fans, sondern geben auch interessante Einblicke in die Verlagswelt. Jedem der Themen sind Newsmeldungen und eine obligatorische Medienschau vorangestellt, die immer wieder unerwartet attraktive Verweise enthält. In den Diskussionen wie zum Thema Die Vor- und Nachteile von Vor- und Nachteilen, das exemplarisch für ihr Gesamtwerk steht, zeigen sie ihr breites Wissen über Rollenspiele und beweisen eine sehr profunde Kenntnis von Spielmechanismen.

Und:

Der DORPCast ist ein Urgestein unter den Rollenspiel-Podcasts, und ich höre ihn immer noch und immer wieder sehr gerne. Michael und Thomas sind einfach sympathisch, bringen stark ihre Persönlichkeit in den Cast mit ein, und wählen immer wieder interessante Themen, die sie auf lockere Art besprechen. Auch ihre Medienschau und Themen vor den Themen sind sehr interessant. Super Podcast, super sympathische Jungs!

Danke, liebe Jury! Das kann man sich doch gefallen lassen!

Apropos Stimmen – ein weiterer Fall von Verdorbene-Asche-Feedback ist mir auch noch zugeflogen und soll natürlich zitiert sein:

Wenn auch ihr noch dazugehören wollt – das Buch ist nach wie vor überall dort zu haben, wo man Bücher kaufen kann. Und wenn ihr zuschlagt – lasst mich auf jeden Fall wissen, wie es euch gefallen hat!

Zuletzt, wenn euch weder der DORPShop noch Verdorbene Asche reizen, ihr aber noch Geld in den Wirtschaftskreislauf zurückspeisen wollt, dann gibt es da noch immer das aktuelle Crowdfunding zur Welt der Dunkelheit bei Ulisses. Das läuft noch bis zur Wochenmitte und ist weiterhin hier zu finden.
Wer mehr zu den Hintergründen erfahren möchte, der kann außerdem hier mal zum Ulisses-YouTube-Kanal wechseln und sich dort gleich einen ganzen Wurf Videos anschauen, in denen meine Kollegin Jasmin und ich nach und nach alle neuen Produkte einzeln vorstellen. Cool? Cool!

Also denn, soweit all das von mir. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende, sei es auf der CCXP, bei Elfenstaub oder einfach nur in dem sonnigen Sommerwetter. Lasst’s euch gut gehen – und bis nächste Woche hier, Easy Props steht schon wieder in den Startlöchern!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Der deutsche Rollenspielpreis und weitere Leserstimmen zu Verdorbene Asche

Hallo zusammen!

Das kam trotz allem unerwartet: Gestern Abend erreichten mich plötzlich auf quasi allen Kanälen Mitteilungen, dass der DORPCast den Deutschen Rollenspielpreis in der Kategorie Online/Audio abgeräumt hat!
Damit haben wir die gleichsam sehr guten Teams vom 3W6 Podcast und des Eskapodcast (zumindest in den Augen der Jury) noch getoppt und können uns nun voller Freude nicht nur „preisverdächtig“, sondern sogar „prämiert“ nennen. Awesome? Awesome!

Wir haben ja mit der DORP in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Preis gewonnen, vor allem Goldene Stephane in allen Metallsorten außer Gold (inklusive des abgefahrenen Sonderpreises für „Qualitätscontent“!) – aber das ist unser erster 1. Platz. Und dafür sei Dank gesagt!
Einerseits natürlich Dank der Jury, deren Urteil uns letztlich hat triumphieren lassen. Mehr aber noch Dank all unseren Hörern, Lesern und Zuschauern, deren Zuspruch, Feedback (und, klar, auch deren monetäre Unterstützung auf Patreon) uns überhaupt den notwendigen Ansporn gibt.
Danke!

Aber wo ich schon den Goldenen Stephan erwähnte – der Philipp von Nerds gegen Stephan hat sich Verdorbene Asche zur Brust genommen und eine Rezi dazu verfasst. Am Besten liest man die natürlich selbst, aber kurz gesagt: Es hat ihm gefallen!

Ja, das ist nicht mega innovativ, aber das muss es auch nicht! Denn Thomas Michalski hat damals schon in „Das Dorfgeheimnis“ bewiesen, dass man auch mit einem klassischen Handlungsaufbau eine ganz hervorragende Geschichte schreiben kann. Zumindest, wenn man Talent hat. Und das hat er :-D

Den ganzen Text gibt es unter dem obigen Link – aber das freut mich insgesamt sehr!

In Reaktion auf besagte Rezi fand sich dann auch noch der folgende Tweet:

Kurzum, „die Leute“ scheinen mein kleines Buch wirklich zu mögen – und das tut nach der langen und emotional wilden Entstehung des Romans sehr, sehr gut.
(So viel Feedback hat generell glaube ich auch noch keines meiner privaten Bücher generiert – danke auch dafür!)

Soweit für heute. Zuletzt sonst nur noch der Hinweis, dass ab heute in meinem Instagram-Account das zweite der vier Elemente dran ist und Ballett-Fotos zum Thema „Luft“ an den Start gehen.

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Preisnominierung, neue Ballett-Fotos, Drehbuch-Update und live auf Conventions

Hallo zusammen!

Einen schönen Pfingstmontag zusammen!
Ich habe mal wieder allerhand kleinere Dinge, die danach schrieen, sich hier bündeln zu lassen.

Der Reihe nach:
Wir sind nominiert! Der DORPCast ist in der Kategorie Online-Formate: Audio auf der Shortlist des Deutschen Rollenspielpreises gelandet. Wir sind dort platziert gemeinsam mit den gleichsam großartigen 3W6 Podcast und Eskapodcast, und definitiv höchst erfreut darüber!
Es ist ein Jury-Preis, insofern gibt es hier auch keinen call to action – einfach nur die Info über die Nominierung und unsere Freude! Verliehen wird der Preis auf dem NordCon, auf dem wir nicht sein werden (siehe auch unten), aber ich werde danach natürlich dennoch berichten!

Dann gibt es aber auch akut ab heute wieder was schönes: Neue Ballett-Fotos. Beginnend mit dem heutigen Tag werde ich ab jetzt vier Wochen lang jeweils montags, mittwochs und freitags je vier neue Ballett-Fotos posten, die über die letzten Jahre entstanden sind.

Das Projekt heißt Elements und orientiert sich an der antik-griechischen Einteilung in die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft. Begonnen haben wir schon vor fünf Jahren mit dem Erd-Shooting, Feuer und Wasser sind hingegen letztes Jahr erst fertig geworden. Ich hatte 2018 auch schon ein Video dazu gepostet, die Fotos gibt es dann entsprechend jetzt (bzw. beginnend ab ca. heute Mittag) auf meinem Instagram-Account. Wie schon neulich bei den Portugal-Fotos wandern die anschließend aber auch hier auf die Seite.

Apropos Portugal-Fotos: Ich habe auch begonnen, aus den Fotos langsam einen limitierten Bildband zu basteln, aber das ist noch nicht spruchreif (genug), als das ich da mehr sagen wollen würde. Der ist aber ohnehin primär für jene, die auch letztes Jahr dabei waren.
(Und apropos Ballett-Fotos allgemein, wir hatten voriges Wochenende auch ein ausgesprochen schönes, weiteres Shooting in der Arte Scienza Kunstfarbik von Peter Sußner, aber … eines nach dem anderen. Eines nach dem anderen.

Für alle wiederum ist Morold und die Karte von Carthagena, dessen Drehbuch nun fertig und an die Darsteller verschickt ist. Ralf und ich haben es wie schon gesagt zusammen geschrieben und ich denke, es ist durchaus cool geworden. Der starke Fokus auf die geringere Lauflänge im Vergleich zu Hilde und Xoro führt durchaus zu einem knackigen Erlebnis.
Das Dagonett-Drehbuch ist mittlerweile konkret in Arbeit (bin gerade unsicher ob ich das schon sagte), aber noch nicht vollendet.

Dann, vorletztes Thema, noch eine etwas leidige Angelegenheit, denn Termine, an denen man mich live trifft, sind dieses Jahr irgendwie auf Kollision gepolt scheint es.
Ich habe die bedrückend überschaubare Übersicht mal aktualisiert – und jeder dieser drei Termine kontert quasi etwas anderes. Wenn ich mit der DORP auf der FeenCon bin, bin ich dafür halt nicht auf der RatCon Berlin. Wenn ich mit Ulisses auf der DreieichCon bin, bin ich nicht für Saltatio auf unseren beiden Herbstbällen. Und auf der CCXP werde ich wohl nicht sein, weil parallel das Ballett-Atelier sein diesjähriges Bühnenstück aufführt und ich da ja involviert bin. (Und ja, die Ratcon Limburg hat auch private Pläne zerlegt, aber die waren halt eh privat.)
Sei’s drum – so sehr mich frustriert, wo ich dieses Jahr alles nicht sein werde, so freue mich aber doch darauf, wo ich dieses Jahr sein werde – und euch ja möglicherweise treffen und hallo sagen kann!

So, und zuletzt noch kurz zwei Dinge in Sachen Crowdfunding. Einmal schon etwas Vorgetrommel – am Mittwoch startet bei Ulisses das Crowdfunding zu den nächsten Welt der Dunkelheit-Produkten, woran ich erneut nicht nur in Sachen Layout, sondern auch konzeptionell mitbeteiligt war. Über meine Leidenschaft für die Welt der Dunkelheit schrieb ich hier ja schon öfter; mehr zum Crowdfunding dann aber vermutlich bei mir hier am Donnerstagmorgen, wenn schon alles an den Start gegangen ist. Bis dahin kann man sich aber schon mal mit einem entsprechende Trailer einstimmen!
Und wer wiederum eher an meiner letzten redaktionellen Arbeit, den Handbüchern des Drachen Runde 2, interessiert ist, diese waren (neben vielen anderen, tollen Sachen) Thema in der letzte Woche veröffentlichten Pilot-Episode vom Crowdfunding-Talk bei Ulisses. Insgesamt sehenswert, aber der Link führt direkt zur entsprechenden Stelle.

Und das war es jetzt wirklich für meinen heutigen Rundumschlag. Habt einen schönen Pfingstmontag!

Viele Grüße,
Thomas

PS: Wenn auch ihr mir ein Foto davon schicken wollt, wie (und wo) ihr Verdorbene Asche lest … just keep ’em coming, keep ’em coming ;)

Verdorbene Asche: das eBook und erstes Leser-Feedback

Hallo zusammen!

Es ist soweit! Verdorbene Asche ist nun wirklich vollumfänglich lieferbar. Die gedruckte Auflage ist ja schon seit einigen Wochen startklar, doch mittlerweile hat auch das eBook nachgezogen und sollte überall zu haben sein.
Digitalleser haben dabei durchaus Grund, zeitnah einen Blick zu riskieren, denn noch ist die digitale Fassung zum Startpreis von 2,99 € zu haben, bevor’s danach dann etwas teurer wird. Die Aktion sollte den Juni über noch laufen, aber das wird von BoD aus geschaltet, insofern hab ich da nicht den Finger am Abzug.

Und mittlerweile haben tatsächlich auch erste Leser das Buch ausgelesen und Feedback in die Welt gesetzt. Positives Feedback noch dazu!

Kostproben gefällig?

Und Hannah benennt instinktiv eine der Szenen des Buches, die mir mit Abstand den meisten Spaß gemacht haben zu schreiben (kein Spoiler, denke ich):

Der Kontext erschließt sich denke ich aber nur, wenn man das gute Stück gelesen hat.
Habt ihr noch nicht?
Vielleicht konnten euch diese ersten Leserstimmen ja dazu bewegen, das bald zu ändern?

Viele Grüße und ein schönes Pfingstwochenende (da kann man übrigens auch super lesen),
Thomas

Zuhause und daheim

Hallo zusammen!

Ich schreibe das von euch aus gesehen gestern, also Sonntagnachmittag. Ich sitze hier mit einem dampfenden Kaffee, ein grollendes Gewitter rollt über die Eifel hinweg … und ich bin zuhause. Was nach den letzten Tagen, gemessen an sonst, ungewöhnlich scheint.

Donnerstag und Freitag war ich mal wieder im Taunus bei meinem Zaibatsu. Es gab allerhand live vor Ort bei Ulisses zu erledigen, was allerdings weitgehend hier glaube ich nicht interessiert. Arbeit halt. Was man aber vielleicht sagen kann, da ich meine Arbeit dort in gewisser Weise von hier aus ja immer schon nachgezeichnet habe, ist, dass ich mich nun offiziell gewissermaßen Teamleiter Layout nennen kann. Das ist in der Arbeitspraxis vermutlich schon länger der Fall, aber nun bin ich auch ganz offiziell irgendwie zu einer Führungskraft geworden. Auch irgendwie abgefahren, wenn man sich anschaut, dass ich als Freelance-Quereinsteiger meinen Anfang gemacht habe.
Aber ich gebe es zu: Ich bin schon stolz drauf.

Diesmal kein virtuelles Mockup sondern ein Foto vom „real deal“

Dann war ich Freitag kurz daheim und habe mich um ein paar Dinge gekümmert. Interessant zu vermelden ist, dass die ersten Exemplare von Verdorbene Asche genau rechtzeitig eingetroffen sind. Wie gehabt bei On-Demand-VÖs tut sich der Einzelhandel noch etwas schwer (wobei man es ja durchaus bereits bestellen kann), aber damit ist es dann wirklich real geworden. Einband, Innenteil, alles zum In-der-Hand-Halten – und zumindest die 10 Exemplare, die jetzt im Hauseingang lagen, erfüllen meine Erwartungen total. Satz und Einband wirken beim physischen Produkt durchaus gefällig – wer Schleier aus Schnee kennt, kann recht erahnen, was er bekommt, außer dass Verdorbene Asche glänzend eingeschlagen ist – und selbst Gaiman’s First Law1 hat bisher noch nicht vollends zugeschlagen.
Ich bin zufrieden.

Und dann war an diesem Wochenende nun auch noch das diesjähre RSWE, das Rollenspielwochenende, eine Zusammenkunft von tollen Rollenspielerinnen und Rollenspielern in der malerischen Eifel. 18 Teilnehmer, drei parallel laufende Runde, eine verbindende Story. Und es war wieder einmal großartig. (Ein paar inhaltliche Worte dazu gibt es dann auch kommenden Sonntag im nächsten DORPCast, schätze ich mal.)
Daher schrieb ich oben aber auch, die Asche sei genau rechtzeitig eingetroffen, denn so konnte ich dort doch direkt einigen interessierten Menschen einige erste Exemplare überlassen. Die „Sonntags-nach-dem-Frühstück-gegenseitig-im-Kreis-signier“-Runde war auf jeden Fall charmant.
Apropos Menschen: Die Menschen, die sich dort jedes Jahr einfinden, sind allesamt toll, eine angenehme Gesellschaft, die den Aufenthalt dort – obschon meine Anreise geradezu albern kurz ist – zu einem schönen, kleinen Mini-Urlaub machen. Dass viele von ihnen, etwa die Vögte, Hannah Möllmann oder Mia Steingräber, ihrerseits aus dem Kreativbereich kommen, hat zudem den angenehmen Nebeneffekt, dass sich dort auch mal die Chance bietet, sich mit Leuten auszutauschen, die beruflich z.B. ähnliche Probleme bewältigen müssen wie man selbst. Nicht, dass mein Freundeskreis nicht auch viel Gelegenheit zu gutem Austausch bieten würde, aber ich denke ihr kennt das ja auch – oft ist es für Menschen außerhalb der eigenen Branche schwer, nachzuvollziehen, was einen genau umtreibt. Auch auf so eine Weise kann man sich denke ich sehr gut daheim und gut aufgehoben fühlen.

Und sicher, das lässt es jetzt viel hochtrabender klingen, als es war – denn keine Sorge, war es nicht –, aber es war toll, es hat Spaß gemacht, und es war kreativ bereichernd.
Was will man denn mehr?

Ich gebe zu, die nächsten Wochen will ich erst mal im eigenen Bett schlafen und Zeit zuhause verbringen, die sozialen Akkus hier und da aufladen, aber eines kann ich sagen: Ich bin zufrieden.

Viele Grüße,
Thomas


  1. “Picking up your first copy of a book you wrote, if there’s one typo, it will be on the page that your new book falls open to the first time you pick it up.” – Neil Gaiman 

Noch ein Allerlei: Textarbeit, Filmprojekte und ein Webtipp

Hallo zusammen!

Heute nur ein kurzes Update von der Textarbeit:
Verdorbene Asche bahnt sich weiter seinen Weg vorwärts. Die große Krake Amazon hat das Buch bereits gelistet (Affiliate-Link, und so), allerdings noch nicht auf Lager. Das eBook ist ebenfalls noch nicht zu sehen.
Und auch im sonstigen Buchhandel findet sich das Buch mittlerweile – ebenfalls noch ohne digitale Version. Die kommt aber, versprochen.
Alldieweil könnt ihr wie schon geschrieben auch mit der ISBN 978-3-7347-4541-6 zu jedem Buchhändler eures Vertrauens stapfen und bestellen.

Wie letztes Mal angekündigt haben Ralf und ich auch jetzt am Wochenende eifrig für Morold und die Karte von Carthagena in die Tasten gehauen. Und ich kann sagen, wir sind bisher sehr zufrieden.
Der Kurzfilm – ich schätze wir reden am Ende von ca. 10 Minuten – spielt wie der Titel suggeriert im gleichen Setting wie Xoro und Hilde. Da ich schon gefragt wurde: Es ist ein Sequel, das heißt erstmals seit dem Erscheinen des Barbarenfilms vor 12 Jahren blicken wir über das Finale von Xoro hinaus.
Und nun steht auch die Besetzung! Markus Heinen gibt uns wieder den titelgebenden Morold, Torben Hoffmann verkörpert erneut den Zebrafellweste tragenden Räuber. Kathi Fischer wird mit Mærelyn eine komplett neue Figur verkörpern, ebenso wie (unerwartet!) ich eine kleine Nebenrolle haben werde.
Gedreht werden soll dieses Jahr, geplant sind drei Drehtage – rechnet wie gehabt mit Vlogs und allem drum und dran.

Oh, und das Drehbuch zu Dagonett, dem zweiten Condra-Kurzfilm, wächst und gedeiht ebenfalls. Wie schon letztes Mal geschrieben hat der Film sogar schon seine Besetzung: Dennis Kurzweil gibt uns einen condrianischen Soldaten, Julia Fink (Selene in Hilde) eine … Zivilperson und Tim Claahsen (einer von Morolds Mannen in Hilde) den titelgebenden Charakter Andariel Dagonett. Gedreht, das schrieb ich meine ich schon, wird im August.

Soweit, so gut. Und damit ihr nicht immer nur, immer wieder hier meine Statusmeldungen lesen müsst – wobei mich ja freut, wenn ihr das tut – hier noch eine Empfehlung: Die Lena schreibt drüben in ihrem Blog über Spoiler und das Ungewollt-Gespoilert-Werden, wenngleich auf Englisch. Ein guter Artikel, wie ich finde, und vor allem einer, der ziemlich viele Punkte aufgreift, über die ich seit Endgame schreiben wollte, aber wozu ich nie kam. Schau an, jetzt muss ich gar nicht mehr, denn die Lena hat schon. Insofern … schaut mal rein.
(Übrigens, ergänzender Profi-Tipp: Wenn ihr derzeit über Game of Thrones schreibt, blogt oder tweetet und glaubt, eine total clevere Überschrift zu haben, die so verklausuliert ist, dass nur Eingeweihte sie verstehen und sie sicher niemanden spoilert … vermutlich irrt ihr. Gott, was ich schon alles über Staffel 8 weiß, einfach nur weil ich einmal am Tag auf soziale Medien gucke …)

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Voice-Over, Bucherwarten, Arbeitstitel, Kurzfilmplanung

Hallo zusammen!

Zeit, mal wieder ein paar Dinge grob zusammenzukehren. Zunächst mal hatte ich neulich hier erwähnt, dass ich ein paar kleine (oder eher: kleinste) Voice-Acting-Dinge gemacht habe, zu denen ich noch nichts sagen konnte. Das eine war natürlich der Audio-DLC zum Dracon-Schreibblock, den ich hier ja schon mehrfach betrommelt habe.
Das andere war ein winziger (Sprach-)Auftritt in einem Video von Orkenspalter TV:

Dann sind da diverse Bücher fast da. Wie bekannt und unverändert: Verdorbene Asche ist weiterhin in der Verarbeitung bei BoD. Ich bin ja jetzt nicht plötzlich in Eile, ich bin halt nur gespannt, und hoffe, dass sich da bald was tut.
Ebenfalls in der weiteren Verarbeitung sind die Handbücher des Drachen bei Ulisses, die von mir betreute Buchreihe, die den Crowdfunding-Unterstützern als Vorab-PDF ja auch schon serviert wurde. Alles auf Kurs, die Ansage Frühjahr steht. (Der übliche Disclaimer, Frühjahr geht von März bis Juni, auch wenn das Bauchgefühl das anders sieht.)
Hier also keine Neuigkeiten jenseits von: Läuft.

Wenn ihr Verdorbene Asche dann letztlich in der Hand haltet, findet ihr vorne in der Titelei übrigens auch den Arbeitstitel meines nächsten Romans. Mehr oder weniger.
Der war jetzt fast ein Jahr unverändert das, was dort steht. Dann gebe ich das Buch in den Druck, gehe zwei Tage später spazieren und stelle fest, dass ich es eigentlich anders nennen will. Warum genau bin ich manchmal so verquer?
Na, wie dem auch sei. Bringen wir erst mal die Asche ins Ziel und schauen dann in die Roman-Zukunft.

Filmisch wiederum gibt es tatsächlich Bewegung an der Front nicht eines, sondern zweier Kurzfilme: Morold und die Karte von Carthagena ist ein Eifelarea-Kurzfilm und wenn alles klappt, setzen Ralf und ich uns Samstagmorgen hin und schreiben die Dialoge. Drei von vier Schauspielern stehen auch bereits fest, nur die vierte Rolle (eine neue Figur, noch nicht aus Xoro oder Hilde bekannt) ist noch offen.
Dagonett ist hingegen der zweite Condra-Kurzfilm (nach Actuarium letztes Jahr). Der hier ist sogar schon einen kleinen Schritt weiter, hat eine vollständige Besetzung und einen Drehtag – im August ist es soweit.
Erscheinen sollen aber beide noch dieses Jahr.

Soweit mal wieder Rundumschlag. Es bleibt ansonsten dabei, sowie konkrete Bestellmöglichkeiten für Verdorbene Asche auftauchen, rufe ich!

Viele Grüße,
Thomas

Verdorbene Asche ist im Druck!

Hallo zusammen!

Es ist soweit!
Es ist endlich soweit!
Verdorbene Asche ist im Druck!

Mein erster Roman seit einer deprimierend nachzuschlagenden Zeit ist im Druck und sollte in einem völlig in der Hand von BoD liegenden Intervall dann auch überall zu haben sein, wo es Bücher gibt.

Zur Erinnerung, der Klappentext:

Ein alter Brauch birgt ein finsteres Geheimnis
Jedes Jahr pilgern die Leute aus dem ganzen Umland in ein kleines Eifeldorf, um einem ganz besonderen Osterritus beizuwohnen: Große Räder aus Holz werden mit Stroh und Reisig versehen, entfacht und eine kleine Steilklippe nahe der Siedlung hinabgeschickt, um die bösen Geister zu vertreiben. Ein Brauch, vielleicht so alt wie das Dorf selbst.
Doch als der ansässige Pfarrer während der Karfreitagsprozession ums Leben kommt, gerät das ganze Fest aus den Fugen. Weder der junge, vor kurzem erst zugezogene und unerwartet an sein Amt gekommene Bürgermeister, noch eine Journalistin, die eigentlich nur für einen Brauchtumsbericht angereist ist, können sich auf die Vorgänge einen Reim machen.
Als jedoch schon am Tag nach dem Mord ein Ersatz für den verstorbenen Priester eintrifft, angeblich direkt aus der Heiligen Stadt, ist den beiden eines klar: Hier geht es um mehr, als es zu- nächst den Anschein hat.

Neu ist, dass ich tatsächlich ein paar konkrete Infos habe: Das Buch ist ein Taschenbuch in meinem üblichen Format von 12×19 und bringt 228 Seiten auf die Waage. Ich bleibe insofern meiner Linie kurzer, handlicher Bücher treu. Es kostet euch gedruckt 11 Euro und wird überall zu haben sein, wo es Bücher gibt – die magische ISBN, die dies ermöglicht, ist die 978-3-7347-4541-6.
(Noch wird’s aber auch nirgendwo gelistet, das sollte in den nächsten Tagen folgen.

Und ja, es spielt im gleichen Setting wie Verfluchte Eifel. Es ist eine komplett für sich alleine stehende Geschichte, aber es gibt subtile Querverbindungen und wer Verfluchte Eifel gelesen hat, auf den warten vielleicht ein, zwei Momente der Erkenntnis. Nötig ist das aber nicht.

Digitale Leser habe ich dabei auch nicht vergessen, wenngleich mein eigen‘ Herz ja fürs bedruckte Papier schlägt. Ich überlasse das eBook-Mastering hier aber, wie in der Vergangenheit, den Damen und Herren in Norderstedt. Wie auch schon bei vorigen Titeln gibt’s dabei auch eine Rabatt-Aktion zu Beginn – die ersten vier Wochen wird das digitale Buch für schmale 2,99 verfügbar sein, bevor’s dann auf knappe sechs Euro steigt.

Verdorbene Asche ist über eine wilde, harte Phase meines Lebens hinweg entstanden, in der ich nicht zuletzt beide Elternteile verloren habe. Und auch darum fühlt es sich gut an, dieses Kapitel nun hoffentlich abschließen zu können.
Also los mit dir, kleines Buch, hinaus in die Freiheit. Jetzt gehörst du all denen da draußen.

Dank gebührt meinen Erstleserinnen Angela und Lina, sowie Julia fürs Korrektorat. Ohne euch wär’s auch nicht möglich gewesen.

Sowie es dann auch wirklich irgendwo zu haben ist, rufe ich!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Veröffentlichungen die waren, die sind, die sein werden

Hallo zusammen!

Nachdem das gestern hier ja ziemlich akademisch war, in jedem Sinne des Wortes, heute nur ein kurzer Schnelldurchlauf von publizistischen Updates.

Kathi im DORP-Getshirts-Werbevideo

Fangen wir mit dem an, was schon da ist: Der DORPCast Nummer 133 ist schon über eine Woche raus, verdient aber noch Erwähnung. Unter dem Titel Lasst uns doch mal über den Buchhandel reden haben wir uns mit Katharina Fischer fachliche Begleitung für die Folge gesucht. Kathi ist gelernte und aktive Buchhändlerin und ich denke wir geben in der Folge allerhand Einblicke, die nicht nur für Rollenspieler, sondern generell für Buchliebhaber hörenswert sind.

Apropos DORPCast – das Projekt ist am vergangenen Sonntag sechs (6!) Jahre alt geworden. Meine Güte, wie die Zeit fliegt …

Dann ist da etwas, was ich hier erwähnen wollte, obgleich ich nichts damit zu tun habe: Carolin Buckenhüskes, u.a. die Schöpferin der wundervollen Waffelfee für unser Dracon-Küchenteam, hat einen eigenen Comic veröffentlicht. Das Buch der Fäulnis heißt das gute Stück, es ist richtig schön geworden und ich wollte daher einfach die Gunst der Stunde nutzen und etwas Multiplikator spielen.
Auf ihrer Webseite findet sich in der Galerie eine eigene Rubrik zum Comic. Wen ein gedrucktes Exemplar interessiert, der kann ihr entweder über das dortige Kontaktformular schreiben, oder sie auf der Dokomi oder der CCXP abpassen.

Diese oder nächste Woche dürfte alldieweil Verdorbene Asche in den Druck gehen. Die letzte Testleserin ist durch, die Fahnenkontrolle läuft noch und ich denke, spätestens zum Anfang April gebe ich den Auftrag raus. Sowie ich eine ISBN etc. habe, rufe ich natürlich.
Ich denke die abschließenden Worte der letzten Testleserin geben auch einen guten Teaser. Sie schreibt:

„Ich liebe Lost Places, und ich liebe Kirchmythen, und ich liebe alte Bräuche, die irgendwo ihre Wurzeln haben, und niemand weiß mehr, wo genau. Insofern gehört die Asche definitiv zu den Büchern, die ich in meinem Regal stehen haben will.“

I’ll take it.
Es ist zu lange her, dass ich zuletzt Belletristik veröffentlicht habe, aber meine Güte, ich freue mich!

Ebenfalls zeitnah sollten nun auch meine Portugal-Fotos endlich in kleinerer Auswahl öffentlich erscheinen. Ein Ausschnitt meiner Favoriten wird vermutlich kommende Woche auf Instagram erscheinen – damit ich da auch noch mal was mit Fotos mache – und dann im Anschluss die gesammelten Favoriten auch als Galerie hier auf der Seite landen.
Hat lange gedauert, aber ich freue mich auch hier – und es ist denke ich eine gute Einstimmung auf das sonnige Wetter kommender Tage.
(Apropos Ballett: Ich war am Wochenende auch endlich mal wieder im Ballett-Studio; das ist dieses Jahr bisher an anderen Dingen abgeprallt, aber dort laufen auch die Vorbereitungen für das diesjährige Bühnenstück – Elfenstaub – auf Hochtouren und da werde ich auch noch wie immer meinen Anteil hinter den Kulissen haben. Aber dazu mehr, wenn es mehr gibt.)

Und last but not least seien an dieser Stelle kurz die Handbücher des Drachen erwähnt. Da werde ich den Teufel tun und meinem Arbeitgeber in der Nachrichten-Übermittlung vorgreifen, aber sagen wir einfach die Textbearbeitung naht dem Ende, was auch beinhaltet, dass auch mein Essay Aus einem Guss mittlerweile fertig ist.
Normalerweise trommle ich bei so etwas ja lauter, aber es fühlt sich ein wenig seltsam an, wenn man den Text zwar fertig hat, aber ja auch selbst der Redakteur ist. Oh well. Ich bin jedenfalls ziemlich happy, nicht nur mit meinem eigenen Text sondern auch denen der anderen Beitragenden und – ihr erkennt ein wiederkehrendes Muster hier – freue mich schon arg drauf, wenn die Bücher dann auch in euren Händen sein werden.

Soweit von mir für hier und heute. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich noch einen Artikel im März schaffe, aber falls nicht: Am 1. April kommt dann auch pünktlich die zweite Folge der zweiten Staffel Easy Props.

Die Dinge bewegen sich!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Wenn fröhliche Fanfaren Veröffentlichungen und Fortschritt verlauten (lassen)

Hallo zusammen!

Dass es diesen Monat hier relativ ruhig blieb, lag tatsächlich nicht zuletzt mal wieder daran, dass ich anderweitig umtriebig war. Der Reihe nach …

Schon erschienen ist das Dorpendium Maleficarum; genauer gesagt die Buchhandels-Ausgabe. Das Buch gibt es ja schon lange, aber damit ist es nun – im Zuge unseres Jubiläumsjahres – auch endlich im Buchhandel verfügbar. Und weil wir uns nicht lumpen lassen wollen, haben wir in einem auch den Preis dauerhaft gesenkt, sodass das Buch nun schon für’n schlanken Zehner euer sein kann.

Dann ist da unser DORPShop (powered by Getshirts), in dem es seit dieser Woche nun auch z.B. unser unten ebenfalls zu sehendes Jubiläumslogo DORP 20 zu erstehen gibt. Ist ja zunehmend wieder T-Shirt-Saison.
Generell lohnt vielleicht einfach noch mal ein Besuch im Shop, ich glaube auf die überaus schicken Mystics of Mana-Motive neulich hatte ich auch nie hingewiesen.
Schick sind’s!

 

Auch neu erschienen ist die flammneue Ulisses-Webseite, an der ich zugegebenermaßen erst mal nur wenig Anteil hatte. Heute will ich eigentlich vor allem auf den Mitarbeiter-Bereich verweisen, der ist lustig zu lesen und zeigt mal gebündelt all die niedlichen Chibi-Illus der ganzen Firma.

So. Noch nicht erschienen, aber für morgen unaufhaltsam terminiert, ist die erste Folge der zweite Staffel Easy Props. Ab morgen und jeweils zum Monatsersten gibt es dann wieder zwei bis fünf Minuten lange Videos rund um Requisitenbau, Kameratricks und mehr. Die ersten beiden Folgen (also März und April) sind ein wenig … chemischer, aber keine Sorge, im Laufe der Staffel werden auch noch allerhand andere handwerkliche und gestalterische Techniken zum Einsatz kommen.
Jetzt mögt ihr denken, regelmäßige Veröffentlichungen, das hat da ja schon oft genug nicht geklappt – und Recht hättet ihr, aber ich bin ja lernfähig. Von den 12 generell geplanten Folgen der zweiten Staffel sind 11 bereits im Kasten, das sollte also passen. Danach wird es dann einen Moment Pause geben, aber zumindest Stand heute ist eine dritte Staffel durchaus wahrscheinlich.
(Ich bin mir außerdem fast sicher, dass gerade die ersten beiden Episoden möglicherweise gefundenes Fressen für jedwede selbsternannte YouTube-Safety-Police sein könnten, deshalb auch hier einfach noch mal vorweg – gebt Acht, auf euch und andere, und seid verantwortungsvoll im Umgang mit Werkzeugen, Chemikalien und allem anderen.)

Und ebenfalls noch nicht erschienen, mittlerweile aber gesetzt und in der Fahnenkorrektur angekommen ist Verdorbene Asche, mein nächster Roman. 228 Seiten wird das Buch am Ende wohl haben, womit es minimal dicker ist als Schleier aus Schnee, aber dennoch weiterhin meine Liebe zum kurzen Roman bekräftigt. Release ist weiterhin vor Ostern; sagen wir mal, im Idealfall geht’s innerhalb des Monats März raus an BoD zwecks Produktion.

So, und das war alles, was gerade rund um Veröffentlichungen so zu haben ist. Okay, am Sonntag kommt der nächste DORPCast, aber das ist ja ohnehin (halbwegs, meistens) eine Regelmäßigkeit.

Das ist … eigentlich viel zu stringent und monothematisch für meine sonstigen Allerlei-Posts, oder?

Ach, wisst ihr was – Webtipp – Kettcar haben auch eine neue Single raus:

Viele Grüße,
Thomas

Das wird 2019

Hallo zusammen!

Also dann, um den verkürzten Jahresend- und -anfangsreigen hier noch zu beschließen, soll ein Ausblick auf dieses noch so junge Jahr folgen. Denn, keine Frage, ich habe viel vor. Wie immer.
Wird nicht alles klappen. Auch wie immer.
Aber lieber hoch zielen und mittig treffen, denke ich mir.

In Sachen Buchveröffentlichungen wird es auf jeden Fall Verdorbene Asche geben. Ostern ist Ende April, bis dahin wird es allemal erschienen sein, vermutlich auch deutlich früher – aber das ist auf jeden Fall das unverhandelbare Ziel.
Zur Erinnerung: Verdorbene Asche spielt in der gleichen „Gruselversion“ der Eifel wie schon die beiden Novellen aus Verfluchte Eifel, steht aber für sich alleine. Der Klappentext Stand heute lautet:

Jedes Jahr pilgern die Leute aus dem ganzen Umland in ein kleines Eifeldorf, um einem ganz besonderen Osterritus beizuwohnen: Große Räder aus Holz werden mit Stroh und Reisig versehen, entfacht und eine kleine Steilklippe nahe der Siedlung hinabgeschickt, um die bösen Geister zu vertreiben. Ein Brauch, vielleicht so alt wie das Dorf selbst.
Als jedoch der ansässige Pfarrer während der Karfreitagsprozession ums Leben kommt, gerät das ganze Fest aus den Fugen. Weder der junge, vor kurzem erst zugezogene und unerwartet an sein Amt gekommene Bürgermeister, noch eine Journalistin, die eigentlich nur für einen Brauchtumsbericht angereist ist, können sich auf die Vorgänge einen Reim machen.
Zunächst gehen sie von einem einfachen Verbrechen aus, doch als schon am Tag nach dem Mord ein Ersatz für den verstorbenen Priester eintrifft, direkt aus der Heiligen Stadt, wie man sagt, ist den beiden eines klar: Hier geht es um mehr, als es zunächst den Anschein hat.

Ich bin ziemlich stolz auf das Buch und guter Dinge, dass es den Lesern Freude machen wird. Derzeit steht es kurz vor dem Layout, danach wird’s noch einmal gegengelesen – und dann raus damit.
Danach werde ich mich vermutlich erst einmal an Weltenscherben setzen, meine ja ebenfalls schon halb fertige Kurzgeschichtensammlung. Ob die es dann auch noch 2019 schafft, wird man sehen müssen; der Wille ist da.
Zu Geschichten aus Condra 2 will ich hier hingegen akut nichts sagen, da haben letztes Jahr so viele äußere Einflüsse drauf eingewirkt, dass ich da dieser Tage erst mal den Ist-Zustand prüfen und Scherben zusammenkehren muss. Ich habe noch nicht aufgegeben.

Sachbücher sind ja auch weiterhin zwei bei mir in Arbeit (der geistige Nachfolger zu Einfach Filme machen sowie Variationen meines Tanzbuchs), aber da mache ich auch akut keine Versprechen.
Ein Bildband ist Stand heute geplant – eine Aufarbeitung der Portugal-Reise im Mai –, aber der wird ein limitierter Druck werden.

Im Rollenspielbereich sind meine Ambitionen hingegen wieder deutlich ausgeprägter. Wir feiern ja 2019 20 Jahre DORP und im dem Zuge ist eine ganze Menge geplant. Wie immer gilt, bitte alles, was ich nun schreibe, erst mal cum grano salis zu lesen; das sind (zumindest teilweise) Absichtserklärungen, keine Versprechen:

  • Nach dem DORP-Rollenspiel wird auch das DORPendium Maleficarum noch eine milde Neuauflage erhalten, diesmal aber mit Anbindung an den Buchhandel
  • Die 1W6 Freunde: Allzeit bereit soll dieses Jahr erscheinen, eine neue Abenteuer-Anthologie mit Beiträgen von Michael Mingers, Matthias Schaffrath, Ralf Sandfuchs und mir
  • Die 1W6 Freunde: Ihr Name ist Mensch soll in einer wie auch immer gearteten Form gedruckt erscheinen; erneut mit dem Plan, alle Erlöse zu spenden
  • Mystics of Mana, das 16-Bit-JRPG-Pen&Paper-Werk von Michael Mingers und mir, soll dieses Jahr endlich erscheinen
  • 1W6 Fäuste für ein Halleluja, unser Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-inspiriertes Rollenspiel, könnte dieses Jahr auch klappen
  • Motel, bisher ein Abenteuer für das Angel-Rollenspiel, soll eine spürbar überarbeitete Neuauflage nach FATE-Regeln (und ohne den direkten Lizenz-Bezug) erhalten.

Und mehr. Nein, ernsthaft, das ist kein leeres „und noch viel mehr“, nur die anderen Dinge sind zwar konkret in Arbeit, mir selbst noch zu schwer greifbar, um sie hier explizit anzukündigen.
Auf der Ulisses-Seite wird ja auf jeden Fall mein Essay Aus einem Guss in dem Handbücher-des-Drachen-2-Essayband erscheinen, so wie ich ja generell die Redaktion dort inne habe. Und wer weiß, vielleicht erscheint bei Ulisses auch noch mehr aus meiner Feder; da gilt auch – das Jahr ist ja noch jung.
Zuletzt, auch noch etwas vage, bin ich bin den Machern von FHTAGN in Kontakt, was mögliche Neuauflagen meiner Abenteuer aus Cthulhus Ruf angeht, also konkret dem Mittelalter-Abenteuer Der Herr von Nombrecht und dem Noir-Abenteuer Tränen einer verlogenen Wahrheit, je nebst Quellenteil. Das ergab sich mehr durch Zufall, aber da ich meinen Kram gerne verfügbar halte und die Jungs angeboten haben, die Konvertierung zu übernehmen – was den Vorteil hat, nicht mit der Cthulhu-Lizenz zu hadern –, bin ich da guter Dinge.

Und dann ist da noch die Filmfront. Vorweg direkt: Xoro 2 ist nicht vom Tisch. Ich hatte 2018 einfach nicht den Kopf für so ein großes Projekt und auch jetzt sind wir alle vorsichtig, was den ersten Spatenstich angeht, aber der Wille ist da. Wir wollen es wenn halt nur auch ordentlich machen.
Zwei weitere Kurzfilme sind daneben aber konkret in Arbeit: Morold and the Map of Carthagena ist offensichtlich im Xoro-Setting angesiedelt, aber mehr verrate ich noch nicht. Das ist noch ganz frisch. Wichtig ist mir nur zu betonen: Es wird ein Kurzfilm, also bitte nicht die Eifelarea-typischen 35-40 Minuten erwarten; andererseits wird es – anders etwa als Carport – durchaus ein richtiger Film mit Anfang, Mitte und Ende.
Dagonett wird dagegen der zweite Condra-Kurzfilm; es gibt ein Treatment, ich habe seit den Weihnachtstagen meine Besetzung zusammen, jetzt fehlen „nur“ noch das finale Drehbuch und ein Termin. Wie schon Actuarium ist es einerseits wieder eine Chance, ein paar Effekte und Kamera-Dinge zu testen, es ist aber auch inhaltlich einfach ein Film, den ich gerne machen möchte. (So wie ich generell Ambitionen habe, diese A Condra Story-Reihe fortzusetzen.)
Was aber auch zweifelsohne 2019 noch einen großen Anteil haben wird, ist Easy Props. Das Warten hat bald ein Ende, die zweite Staffel ist komplett abgedreht und noch diesen Monat folgt dann auch ein Trailer, mit dem zusammen Startdatum und Veröffentlichungsplan folgen werden. 10 Folgen sollen es sein. Mit klarer Intention/Option auf eine dritte Staffel 2020.

Und ich denke das ist es soweit. Bestimmt habe ich etwas vergessen und z.B. über Foto-Projekte habe ich ganz bewusst jetzt noch gar nichts geschrieben. Auch einige Konstanten wie den DORPCast oder diese Seite hier habe ich nicht weiter ausgeführt, die gehen halt weiter. Und einige andere Unterfangen, wie das Hörspiel-Projekt Hallo Anne von Gérard und mir, leben ebenfalls noch, sind aber zeitlich so ungewiss planbar, dass ich keine Aussage wage. Aber egal wie – ich bin voller Hoffnung, dass 2019 ein gutes Jahr werden wird, was Veröffentlichungen und Projekte angeht.

Packen wir’s an!

Viele Grüße,
Thomas

Jahres-End-Allerlei: Tanz, Rollenspiel, Romane, Film – alles drin diesmal

Hallo zusammen!

Das Jahr neigt sich dem Ende und es hat sich einmal mehr viel gesammelt, während ich aus diversen Gründen nicht zum bloggen kam. Herrje, könnte sogar ein bisheriger Highscore sein.
Aber eben drum – in medias res!

Zunächst quasi nur ein „Shoutout“, wie die hippen Leute sagen, aber wir hatten zu Beginn des Monats die jährliche Ulisses-Weihnachtsfeier, in deren Zuge das nachfolgende Foto entstanden ist:

Und alles was ich dazu sagen wollte, ist, wie glücklich ich bin, mit diesen tollen Menschen zusammenzuarbeiten! Sicher, es ist auf der Mikro-Ebene manchmal ziemlich stressig und fordernd, aber auf der Makro-Ebene bin ich sehr zufrieden. (Mikro/Makro … das wird ein eigenes Thema im Januar.)

Aus der Kategorie „Projekte, von denen ich noch gar nicht richtig erzählt habe“ hingegen kommt das Tanzfilm-Projekt mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, bei dem ich primär als einer der Kamera-Menschen – korrekterweise vermutlich als einer der lichtsetzenden Kameramänner – mitgewirkt habe. Dazu werde ich dann auch mehr schreiben, wenn es fertiger ist – aber geplant ist die Aufführung für kommendes Jahr, soweit ich weiß.
Auch hier gilt aber: Ich bin einfach immens froh, mit diesem großartigen Wurf Menschen immer wieder zusammenarbeiten zu können. Die Leute vor und hinter der Kamera sind alle wundervoll und das stimmt mich froh.

Lässt man den Blick hingegen ein wenig in die Zukunft wandern, so landet er im Filmbereich irgendwann bei einem Eifelarea-Film-Projekt für kommendes Jahr. Nein, nicht Xoro 2 (der weiterhin geplant ist), sondern ein kleines Spin-Off – explizit ein Kurzfilm – fürs Frühjahr. Ralf und ich haben uns da letztes Wochenende zusammengesetzt und geplant, haben sogar eine Location noch besichtigt – und das könnte wirklich cool werden.

Zurück in der Gegenwart verdienen im Podcast-Bereich zwei Sachen Erwähnung. Zum einen – irre cool – ist der DORPCast für den PodcastPreis 2019 nominiert. Auch das kriegt definitiv noch einen eigenen Beitrag. Wir sind ganz folgerichtig in der Kategorie Spiele nominiert, wo wir Seite an Seite mit einigen ziemlich großen Namen stehen. Abgestimmt werden kann bis zum 15. Februar 2019.

Wiederum mehr so einen „Shoutout“ hingegen möchte ich noch Richtung World of Darkness News schicken, die schon vor zehn Tagen in ihrem Blog die jüngere DORPCast-WoD-Berichterstattung zusammengefasst haben – das hat mich massiv gefreut!
Dass mein Herz laut und stark für die Welt der Dunkelheit schlägt ist ja kein Geheimnis, und zu sehen wie das auch anderen so geht ist ja immer eine Freude. Insofern lieben Dank und Gruß an Jennifer, die die Seite betreibt.

Wo wir schon von der DORP sprechen – kommendes Jahr wird ein besonderes Jahr, denn es heißt 20 Jahre DORP. Es gibt ein Logo dazu, was wir dieses Jahr noch enthüllen werden, und wir haben zumindest viele Ambitionen. Mal sehen, was die Realität dazu sagen wird.

Was wir allerdings jetzt schon umgesetzt haben, ist eine Senkung des Preises vom DORP-Rollenspiel. Ich gebe zu, wir wollten schon länger vom Schwellenpreis weg, weil all unsere anderen Bücher ganz bewusst auf glatte Beträge setzen und dieser hier eher ein Relikt aus alten Tagen war. Dass wir nun aber von ehemals €23,95 ganz glatt auf €20,- runter sind, ist auch dem Jubiläum geschuldet. Aber 20 Jahre/20 Euro passte einfach zu schön.

Ansonsten gibt es natürlich die große DORP- und DORPCast-Umfrage weiterhin, die ist noch bis zum 20. Januar geöffnet und nach wie vor hier zu finden.
Und nach wie vor am Start ist der DORP-Shop, unser T-Shirt- und Merch-Shop bei GetShirts, der seit einigen Tagen neue, schicke Motive zu Mystics of Mana und Schrecken aus der Tiefe feilbietet.

Und damit bleibt nur noch ein letzter Punkt: Verdorbene Asche, mein nächster Roman, hat die Testleserinnen hinter sich gelassen, ist überarbeitet und geht irgendwann im Januar nun ins Lektorat und Layout. Danach möchte ich noch ein paar Augen auf Fehlersuche schicken, aber damit steht auch dort einer Veröffentlichung im Zeitfenster Winter/Frühling nichts mehr im Wege. Definitiv vor Ostern. Aus Gründen.
Oh, und das überarbeitete Cover versteckt sich schon eine Weile hier auf der Seite, kann aber ja auch noch mal ins Rampenlicht gerückt werden:

So. Das war noch mal ein satter Rundumschlag für dieses Jahr. Wenn’s klappt gibt’s Weihnachten noch eine Kleinigkeit von mir hier – und allerspätestens zum Jahreswechsel lesen wir uns dann ja definitiv wieder für meine obligatorischen, zahlreichen Beiträge zum Jahresbeginn.
Wobei ich da auch noch mal kritisch hinterfragen werde, ob ich die nicht etwas eindampfen mag. Mal sehen.

Viele Grüße,
Thomas

%d Bloggern gefällt das: