Seelenworte

Halte Abstand von den wild lebenden Galloway-Rindern (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ein schauriger Baum am Wegesrand

Ein schauriger Baum am Wegesrand

Und schon ist es März. Das allgemeine Thema der vorbeirauschenden Monate scheint konstant zu bleiben, aber zumindest was den Februar angeht ist das bei mir ein bisschen ein Fall von Selbsttäuschung. Denn auf der einen Seite war ich zwar erstaunt, wie schnell der März über mich gekommen ist, auf der anderen Seite ist es nicht weniger erstaunlich, was in diesem Februar alles stattgefunden hat. Beginnend mit meinem Urlaub, über den ich schrieb, meinem Geburtstag, dem Geburtstag der DORP, einem immensen Berg erledigter Arbeit, alles bis hin zu einer hübschen Wanderung anlässlich des von Meteorologen unabhängig von der Jahreszeit ausgerufenen ersten Frühlingstages vor genau einer Woche, im Zuge dessen nicht nur das wunderschöne, obenstehende Foto entstanden ist, sondern uns auch ein Warnschild begegnete, das diesem Artikel vorangeht.
Aber ja, verkopfte Gedanken über unser menschliches Miteinander sollen hier eigentlich auch gerade gar nicht hin – wobei wir da im Februar auch was hatten –, sondern hier und heute soll es doch um konkrete Projektstände geben. Schauen wir also mal, was wir da so haben.

Belletristik

Schleier aus Schnee für Testleserin Nr. 3

Schleier aus Schnee für Testleserin Nr. 3

Ich habe erstes Feedback von der aktuellen, neuen Testleserin von Schleier aus Schnee erhalten und muss sagen, ich bin sehr positiv angetan. Ich glaube, wir sind dabei, die eine Schwäche zu dekodieren, an der es bisher für mich noch immer hakte, und von der dieser ganze „Entwicklungshölle“-Zustand ausging. Derzeit tobt sie noch im Detail durch die erste Hälfte des Buches, aber ich glaube, es wird greifbar. Endlich. Endlich.
Alldieweil tut sich wenig bei Geschichten aus Condra – Die blaue Gans und Weltenscherben. Schon natürlich ein bisschen, hier und da, aber alles sehr behutsam. Ich habe Anfang des Monats mal eines der Gedichte aus Weltenscherben jemandem vorgetragen – das kam gut an. Aber diese bilden natürlich nur eine Ergänzung des vor allem auf Prosa ausgelegten Buches.

Sachbuch

Viel Kopfzerbrechen. Eine Neuauflage von Einfach Filme machen soll es geben, aber damit einher gehen so viele, viele Fragen. Von inhaltlichen Gewichtungen über gestalterische Probleme wie Buchformat und Umfang bis hin zum Preis. Die bisherige Auflage hat in vielen Punkten offenbar einen sweet spot getroffen und es wird eine spannende Herausforderung, mit der Neuauflage nichts zu verschlimmbessern.
Das Tanzbuch ist derweil noch immer in der grundsätzlichen Überlegungsphase. Aber es nimmt vor meinem geistigen Auge Konturen an, wenn auch nur langsam.

Schreibaufträge

Neues gibt es hier nicht – wie gesagt, das nächste Buch, das erscheinen wird, für das ich Texte produziert habe, wird Gaslicht sein, der Cthulhu-Quellenband. Ich sage natürlich Bescheid, sowie es da weitere Details gibt. Derzeit kennt die offizielle Webseite noch nicht einmal den Preis; als Erscheinungstermin wird dort ca. Mai 2014 genannt. Weiterlesen

Fördernswert: Eis und Dampf

Hallo zusammen!

Werbecover zu "Eis und Dampf" © 2013, Feder&Schwert

Werbecover zu „Eis und Dampf“
© 2013 Feder&Schwert

Es ist Sonntag, das Wetter glaube ich mehrheitlich in Deutschland eher grau als sonnig – also perfektes Lesewetter eigentlich. Wer vielleicht gleichzeitig sonntägliche Spendierhosen anhat und zugleich sichergehen will, auch in Zukunft was Tolles zu lesen für solche Tage zu haben, für den hab ich da vielleicht was … auf zu einer kleinen Runde Fremdwerbung:

Bei Startnext, einer deutschen Kickstarter-esken Crowdfunding-Plattform, kann man derzeit Geld auf ein Projekt namens „Eis und Dampf“ werfen. „Eis und Dampf“ ist eine Kurzgeschichtenanthologie, bzw. soll eine werden, die dann im Verlag Feder & Schwert erscheinen wird. Herausgegeben wird sie von Christian Vogt, was nur passend ist, denn alle Beiträge in dem Buch werden in der gleichen Welt spielen, wie schon der Roman „Die zerbrochene Puppe“ von Judith und eben Christian Vogt, die ich ja eh nur links und rechts des Weges unentwegt lobhudele.
Es wird also Steampunk, es wird also ein bisschen Alternate History, aber es wird vor allem, wenn die „Puppe“ irgendein Indikator ist, sehr gut werden.

Aber im Grunde reicht in meinen Augen die Tragweite des Projektes sogar noch weiter. Denn Kurzgeschichten-Anthologien gelten, gemeinhin im Verlagsdenken jedenfalls, als ziemliches Kassengift. Der Kunde will die nicht, heißt es da.
Nun, wenn Crowdfunding bisher in meinen Augen eines wirklich effektiv gemacht hat, dann, an einigen Punkten zu beweisen, dass die gängigen „… der Kunde will …“-Argumente bisweilen auch nicht so ganz treffsicher geraten sind. Und ein schillerndes Beispiel dafür, dass Kunden eben doch Kurzgeschichten lesen wollen, ja, das wäre  was, worüber ich mich wirklich freuen würde.

„Eis und Dampf“ kommt nicht alleine aus den Vogt’schen Federn. Die Autoren des Projektes sind, neben den beiden, Eevie Demirtel, Torsten Exter, Stefan Holzhauer, Ann-Kathrin Karschnick, Mike Krzywik-Gross, Christian Lange, Henning Mützlitz, Marcus Rauchfuß, Stefan Schweikert und André Wiesler. Was durchaus eine Menge cooler Leute sind.
Ergänzend dazu sei vielleicht noch Hannah Möllmann genannt, ihres Zeichens Illustratorin, die ebenfalls Teil des Projektes sein würde.

Klingt doch eigentlich alles ganz dufte, oder?
Wer nun Lust hat, Teil des Projektes zu sein, der kann ja hier mal bei Startnext reinschnuppern und schauen, ob er nicht ein paar Euro übrig hat für gute Literatur.

Und nächstes Mal an dieser Stelle hier?
Lovecraft und Duve. Versprochen. Gleich wird die ISBN beordert …

Viele Grüße,
Thomas

ich gäbe alles und noch mehr / für eine Stunde Sommerregen her (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ach ja, der Sommer. Das Zitat, das diesen Monat als Überschrift dient, stammt aus dem Lied „Sommertag“ von Subway to Sally, ziemliches Frühwerk vom Album „MCMXCV“. Aber ich empfinde es schon seit Jahren irgendwie als den Soundtrack für heiße, drückende, glühende Sommertage; jene Tage, an denen nirgends Zuflucht vor der Hitze zu existieren scheint; jene Tage, an denen es laut dem Mark Twain zugeschriebenen geflügelten Wort zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.
Kurzum: Tage wie die gerade.
Und da erschien es passend, hier auch mit einem entsprechenden Verweis zu Felde zu ziehen. Es war die letzten Tage ziemlich ruhig hier, was teils der Hitze, vor allem aber einer unerwartet intensiven Auftragslage geschuldet ist – und was jetzt im August auch wieder besser werden sollte.
Aber werden wir doch mal konkret. Auf zu den Zwischenständen des Monats!

Belletristik

Die blaue Gans

Die blaue Gans

Derzeit das stiefmütterlichste Feld. Schleier aus Schnee ist wie gehabt, Weltenscherben ebenso. Voran geht’s allerdings bei den Geschichten aus Condra; wenn alles klappt, dann geht Der gerade Weg, Néomi Havingas Geschichte und somit die vorletzte des Bandes Die blaue Gans, nach diesem Wochenende zurück an sie. Dann hat es nicht ganz geklappt, das im Juli zu stemmen, aber ja fast.
Der weiterführende Plan wäre dann, Tim Claahsens Abschied im Schnee im August zu bearbeiten und vielleicht im September ein druckbares Buch zu haben. September oder Oktober, mit ein bisschen frommer Hoffnung. Aber es wird schön, wenn es fertig ist. Alle Texte, die nun nach teils langer Zeit den Weg zum Buch gefunden haben, gefallen richtig gut. Ich denke, es ist das Warten wert.

Sachbuch

Lovecraft und Duve

Lovecraft und Duve

Hier wiederum geht es richtig, richtig gut voran. Lovecraft und Duve ist gesetzt und im Grunde druckfertig, durchläuft aber gerade ein letztes Korrektorat; etwas, was sich, wie ich zugeben muss, mit Blick auf das, was ich noch an Fehlern gefunden habe, durchaus lohnt. Ich bin etwa zu zwei Dritteln durch. Das könnte diesen Monat klappen. Vielleicht rutscht es in den September, bis es richtig im Handel ist, aber das sind alles nur noch Fälle von „Nicht auf der Zielgeraden hektisch werden“.

Sowie ich die Kurve kriege, schreibe ich hier auch mal einen etwas längeren Beitrag dazu, was das Buch jetzt eigentlich ist. Wer es übrigens noch nicht gesehen hat – die entsprechende Unterseite hier nebst Klappentext ist bereits seit einer Weile online.

Artikel für Magazine

Während ich das hier gerade tippe, sitze ich ganz offensichtlich nicht an der Finalisierung des Artikels, den ich derzeit für die vierte Ausgabe von Cthulhus Ruf schreibe. Der wird aber dieses Wochenende fertig. Es wird keine derartige Flut an Material wie in der Nr. 3, aber ein guter, recht aufwendig recherchierter und ich glaube auch für das Spiel konkret spannender Artikel. Wenn die Katze mal offiziell aus dem Sack ist, muss ich auch dringend noch ein, zwei Anekdoten zu der Recherche hier erzählen, die war auf jeden Fall ein Erlebnis.
Auch, weil es sozusagen eine Auftragsarbeit ist. Da meine anderen Artikel von der Redaktion aus gen Ausgabe 5 fortfolgende gewandert sind, fragte ich, ob sie denn für die 4 noch was bräuchten und so kam das Thema dann zu mir. Wäre ich von mir aus nicht drauf gekommen, aber wie gesagt, ich denke, es wird gefallen.

Gefallen hat offenbar auch ein Exposé, was dieser Tage an die Redaktion ging und von einem Bekannten von mir aufgesetzt wurde. Da bin ich, ja, wie soll man das nennen? Beratend, helfend, brainstormend dran beteiligt. Ziemlich schönes Teil, und consultend work macht auch auf jeden Fall mal Spaß.

Wem übrigens mein Material in Cthulhus Ruf 3 gefiel, der ist ebenfalls noch nicht ganz am Ende der Fahnenstange angelangt. Ergänzend zu Tänze des Mittelalters liegt bei der Redaktion noch der Tanzmeister als spielbarer Beruf, genauso wie ergänzend zu Der Herr von Nombrecht ein Satz Beispielcharaktere. Das kommt also alles noch.

DORP

Der DORPCast

Der DORPCast

Wir waren auf der Feencon, wozu ich auch noch einen eigenen Bericht schreiben will; dafür hab ich anderweitig weniger geschafft als gehofft und bin entgegen der Vermutung letztes Mal mit meinen Regionalbeschreibungen für Mystics of Mana noch nicht durch. Immerhin konnte ich auf der Feencon ein paar Leuten schon ein bisschen davon erzählen und die Resonanz war sehr positiv. Könnte also was werden, denke ich.
Außerdem hab ich mal wieder die Idee zu einem 1W6Freunde-Abenteuer, aber das hängt jetzt vorerst mal einfach an der Pinnwand, bis ich dazu komme. Anders stellt sich das im Falle von Die 1W6 Freunde und die geheimen Spielregeln dar, denn das wartet ja nur noch auf das Cover, damit es erscheinen kann, und Markus hat damit angefangen. Das weiß ich sicher, ich saß daneben – und es sieht cool aus, was er da zaubert.

Abseits dessen sind neue DORPCasts erschienen. On the Woodpath – Übersetzungen im Rollenspielsektor ist genau das, was der Titel verspricht und hier zu finden. Im Schatten des Steuerkreuzes hingegen befasst sich mit digitalen Spielen, also Videospiel- und Computerspiel-RPGs und unseren Erfahrungen damit. Die Episode gibt es hier.
Wer sich generell den Überblick verschaffen will, kann uns über iTunes abonnieren, oder aber folgt diesem Link zur Gesamtübersicht auf der DORP.

Condra

Poster-Entwurf für unsere LARP-Theatergruppe 'Theater Haberstedt'

Poster-Entwurf für unsere LARP-Theatergruppe ‚Theater Haberstedt‘

Hier ist es ruhig. Die Tröte, Ausgabe 7, Jahrgang 7, ist wie immer pünktlich erschienen, aber das war es auch weitestgehend. Na, fast. Derzeit sind sehr viele von uns auf dem Conquest 2013, geschlossen mit unserer LARP-Theatergruppe ‚Theater Haberstedt’. Man hatte mich recht kurzfristig gebeten, noch ein Plakat dafür zu gestalten – und das Ergebnis findet ihr nebenstehend.
Soweit ich weiß, hat Anke das dann noch auf Holz gebrannt, was natürlich ungleich cooler ist als ein Papierplakat, aber ich hab das gute Stück selbst noch nicht gesehen. Wenn ich ein Foto gemacht bekomme, zeige ich es aber gerne her.

Fotografie

Während der Aufführung von "Das kleine EInhorn" in Stoblerg

Während der Aufführung von „Das kleine EInhorn“ in Stoblerg

Hier sind gleich zwei coole Sachen zu nennen. Doch vorweg: Jau, auch bei deviantArt ist es noch immer ruhig, aber das soll sich nun kommende Woche echt-echt-echt ändern.
Der Juli aber war zunächst mal von der Ballett-Aufführung geprägt, von der ich hier ja schon schrieb und auf die ich auch gleich im übernächsten Abschnitt unter diesem hier noch mal zu sprechen komme. Dort habe ich auch Fotos gemacht – viele Fotos, muss man sagen, selbst für meine Verhältnisse – und die werden, sowie ich sie gesichtet habe und man die im Atelier abgenommen hat, auch in Auswahl erscheinen. Dass es eine wundervolle Aufführung war, schrieb ich ja schon vor einer Weile, doch ich denke, das merkt man auch den Fotos an.

Coole Sache Nr. 2 sind zwei Fotos, die ich dieser Tage erst mit Gérard zusammen initiiert habe. Gérard wollte zwei Effekt-Make-Up-Sachen testen, dementsprechend war ich dort und habe das Ergebnis abgelichtet. Xoro-Regisseur Matthias war auch da und hat beim Licht mitgeholfen und die bisher hier glaube ich nicht erwähnte Angela war so freundlich, ihr Gesicht dafür zur Verfügung zu stellen. Es sind einerseits „nur“ zwei Fotos, was im Vergleich zu den Abertausenden von der Aufführung beispielsweise natürlich wenig ist, aber ich bin immens zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich schon, sie in die Welt zu entlassen.
Ich hatte ja mehrfach gesagt, dass das Gérard-und-ich-Joint-Venture noch eine Reihe Fotos anstrebt, und auch wenn die hier gar nicht mal so sehr von langer Hand geplant waren, ich denke, man kann es wohl als den Anfang betrachten.

Eifelarea

Okay, hier hat sich viel getan. Richtig viel.
Hilde und die Glocken der Amazonen ist im Grading. Grading, das ist die große Dimension der Farbkorrektur und des Farblooks, also im Grunde der nächste wirklich große Produktionsschritt, wenn der Schnitt erst einmal soweit steht. Gestern sind im Eifelarea-Blog zwei erste Screenshots aus dem Film erschienen, die in etwa zeigen, wohin die Reise geht. Die hatte ich auch dieser Tage schon bei Twitter geleaked; ist vermutlich sowieso der beste Weg, am engsten am Puls des Projektes zu bleiben.
Bevor der Film ins Grading konnte, musste aber der Schnitt finalisiert werden. Über meine Reise zu Ralf und alles drum herum hatte ich auch ein Video angefertigt, das man bei Youtube schauen kann. Bei Youtube, oder eben hier:

Außerdem ist da die Reihe der 10-Jahre-Xoro-Jubiläumsvideos, deren zweiter Teil online ist. Darin geht es um unsere allerersten, teils noch etwas unbeholfenen Experimente vor dem Film an sich; Machbarkeitsstudien, wenn man so will. Auch das gibt es wahlweise bei Youtube oder aber hier:

Weitere Videoprojekte

Das Einhorn nebst Video-Kulisse

Das Einhorn nebst Video-Kulisse

Ich hatte euch ja geschrieben, dass ich für das Ballett-Open-Air die Hintergrund-Video-Installationen einiger Tänze übernommen hatte. Das ist durch, wir sprachen hier ja auch schon darüber, aber es gehört hier denke ich dennoch noch einmal erwähnt: Ich bin unfassbar stolz.
Die Bühnentänze einer so engagierten Schule vor den Augen von 2×600 Leuten, wenn ich da recht informiert bin, begleiten zu dürfen war eine unfassbare Freude.
Gleichermaßen arbeite ich weiterhin an der kleinen Videodokumentation, die ich vor allem für die Beteiligten angefertigt habe und in der die Entwicklung insbesondere einiger der Solisten der Gruppe über die Dauer des gesamten Projektes zu sehen ist. Wie gesagt, vermutlich wird die in dieser Form nie offen zugänglich werden, aber es ist dennoch ein rundum schönes Projekt.
Die Frage, die wir uns derzeit halt durchaus stellen, ist, wie wir von diesem Punkt aus fortfahren. Sprich, in welche schönen, kreativen Richtungen wir dieses sehr fruchtbare Team-Up aus Tanz und Video führen könnten. Mehr Dokumentation? Mehr und ggf. stärker eingebundene Bühneninstallation? Ein Musikvideo? Ein Ballettfilm?
Wir wissen es selber noch nicht. Aber da kommt mehr, das ist sicher.

Ich, live

So wie es derzeit ausschaut, werde ich im August bestenfalls spontan irgendwo sein. Ganz vielleicht auf der Manticon kommendes Wochenende, vergleichbar vielleicht auf der Ratcon in Unna Ende des Monats; aber planbar ist da noch nichts. Falls es sich abzeichnet, rufe ich, wie immer.
Recht sicher ist aber, dass ich am ersten Septemberwochenende wieder auf der Krähencon in Krefeld anzutreffen sein werde; wie immer mit einem guten Teil des DORP-Ensembles. Aber das ist ja noch was hin.

Auftragsarbeiten

Hier hab ich ja gerade erst einen ganzen Beitrag zu geschrieben, auf den ich hier einfach mal verweisen will. Ansonsten habe ich vor allem gerade ein paar erste Aufträge in einer neuen Konstellation erledigt, die wir in dieser Form noch nicht hatten. Sehr coole Sachen, sehr vielversprechend – da könnte durchaus noch manches mehr draus werden, glaube ich.
Darüber hinaus gibt’s im August auch mal wieder mehr an Lektoraten. Die letzten Wochen waren super reich an Layout-Aufträgen und ich freue mich durchaus darauf, meine Zähne auch mal wieder in Text versenken zu können.

Und sonst?

Abschließend sei noch einmal der schamlose Hinweis auf meine Twitter-Nebenstelle @seelenworte gegeben; alles andere ist glaube ich bereits gesagt.

Verworfener Spontanentwurf als Einband für Elas Buch; sozusagen das Layout-Äquivalent zu einem Speedpainting

Verworfener Spontanentwurf als Einband für Elas Buch; sozusagen das Layout-Äquivalent zu einem Speedpainting

Ach, ein Link noch als Rauswerfer: Ela Sonntag schrieb in ihrem Blog ein wenig über den Kraftakt, der notwendig war, um zu einem für sie selbst zufriedenstellenden Cover für ihre kommende Anthologie Bruchstücke zu kommen. Ich hatte sogar auch ein Cover für sie auf die Schnelle entworfen, was, auch wenn es das Rennen nicht gemacht hat, denke ich durchaus auch ein schickes Design war. Aber ich mag ihre Lösung – und finde es cool, generell darüber zu lesen. Schleier aus Schnee ist ja auch durch zig Cover-Entwürfe gegangen, bis ich selber glücklich war mit dem, was ich da sah.

Alles in allem war der Juli nicht so produktiv, wie ich mir das erhofft hatte, aber das lag zu gleichen Teilen an einer erfreulich hohen Auftragsarbeitsauslastung und an den drückenden Temperaturen, die mir zeitweise schon zum Feierabend das Gefühl mitgaben, dass die Franzosen mit ihrem Konzept von la vacance doch auf ’ner guten Spur sind.
Na, wie dem auch sei – zurück ans Werk. Cthulhus Ruf braucht einen Artikel …

Viele Grüße,
Thomas

Ein bisschen Fremdwerbung: Geister des Landes

Hallo zusammen!

Ich habe mich hier ja schon mehrfach dazu bekannt, großer Fan von Judith Vogt zu sein, einer jungen Schriftstellerin hier aus Aachen. Ihr „Die zerbrochene Puppe“ war mein Lese-Highlight 2012, deutlich früher, zu einem Zeitpunkt, als wir auch nur mal kurz persönlich Kontakt gehabt hatten, schrieb ich recht euphorische Rezensionen zu „Herr der Legionen“ und „Herrin des Schwarms“, zweier DSA-Romane, und irgendwann dazwischen lobte ich hier auch mal die „Geister des Landes“; und um jene „Geister des Landes“ soll’s mir hier heute kurz gehen.

Ich verweise ja an sich sehr gerne auf coole Bücher von befreundeten und/oder geschätzten Autoren; an sich aber war die Vogt-Abdeckung hier ja eh schon höher. Dann aber, ja dann stieß ich auf folgende Zeilen von ihr auf Facebook:

Wow, heute ist „Geister des Landes“ beim [Rö]mer-und-Keltenfest in der Eifel wirklich gut gelaufen.  *Egostreichel*
Leider muss sich da noch was an den Verkaufszahlen tun, damit der zweite Teil erscheint. Falls ihr also einen Nerd-Geek-und-Freakroman, ein gutes Jugendbuch im Stil von „Percy Jackson“ oder Eifel-Fantasy à la „Nebenan“ verschenken oder selbst lesen möchtet: Try „Die Geister des Landes – Das Erwachen“.
Die Autorin (und die Leser, die auf Teil 2 warten) dankt natürlich, wenn ihr Rezensionen verfasst, Leute wisst, die Rezensionen verfassen oder einfach so den Buchtipp weitergebt.

Dreierlei Gedanken dazu. Weiterlesen

Weiße Kaninchen und die Welt der Philosophie

Hallo zusammen!

Heute mal ein werbender Hinweis für jemanden, der es vermutlich nicht wirklich nötig hat, hier beworben zu werden. Philipp Hübl ist Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Uni Stuttgart und hat gerade ein Buch veröffentlicht, das sich gezielt an eine breite Leserschaft richtet: „Folge dem weißen Kaninchen … in die Welt der Philosophie“.
Früher dozierte Hübl auch in Aachen, weshalb er mir bekannt ist, hörte ich doch vor einigen Jahren bei ihm eine Vorlesung zum Thema Emotionstheorie. Eine Vorlesung, die bei mir einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen hat.

Schon eine Weile darauf stolperte ich das erste Mal über das „Kaninchen“, erkundigte mich noch bei ihm nach dem Erscheinungsdatum, das allerdings da noch weiter in der Zukunft lag und so trat auch das Buch bei mir eher in den Hintergrund – bis, ja bis ich vorige Woche in einem Buchladen hier in Aachen zufällig über ein Exemplar stolperte.
Ich habe bisher nur quergelesen, aber was ich fand, sagte mir durchaus zu. Philosophie, das ist eine Geisteswissenschaft der Grabenkriege und Meinungsfehden, doch zumindest dem ersten Eindruck nach ist das Buch ein guter Einstieg, um sich auf die Suche nach der eigenen Position zu machen.

Ich vermeide hier bewusst den Begriff „populärwissenschaftlich“, denn dort schwingt immer gleich eine Wertung mit. Es scheint fast, dass wann immer ein akkreditierter Wissenschaftler ein Buch veröffentlicht, mit dem er auch Fachfremde zu erreichen versucht, sofort die Abneigung der Fachgemeinschaft Gewehr bei Fuß steht. Was ich im Studium so im Bezug auf die Namen Schwanitz und Precht gehört habe, so als Beispiel, war wirklich nicht feierlich.
Umgekehrt mache ich mir da hier aber auch weniger Sorgen und habe ich aber auch nicht den Eindruck, dass Hübl sich zu sehr zu groben Vereinfachungen hingegeben hat. „Folge dem weißen Kaninchen“ liest sich, auf den ersten Blick hin, bei aller Zugänglichkeit „richtig“ genug – was in der Philosophie natürlich auch immer relativ ist.

Wie dem auch sei – Philipp Hübl hat mich in meinem Studium durchaus geprägt, durch den Willen, naturwissenschaftliche Forschungserbnisse nicht zu ignorieren und durch seinen guten Mittelweg zwischen verständlicher Erklärung und Wertschätzung wissenschaftlicher Ordnung.
Das alleine war’s mir Wert, an dieser Stelle einfach mal auf das Buch hingewiesen zu haben.

Auf seiner Webseite gibt es übrigens auch einige ganz nette Downloads, insbesondere „Das Handwerk des philosophischen Schreibens“ ist mehr als einen Blick wert. Das Buch selber gibt es überall im Buchhandel, also sowohl beim lokalen Buchhändler eures Vertrauens als auch bei den klassischen Internet-Händlern.

So, und morgen gibt es wieder etwas, das auch mit mir und meinen „Werken“ zu tun hat.

Viele Grüße,
Thomas

Videotipps gegen Langeweile (und Stumpfsinn!)

Hallo zusammen!

Heute noch mal ein paar Anregungen, womit man seine Zeit im Netz durchaus gewinnbringend herumbekommen kann; denn wenn schon die NY Times darüber schreibt, wie schlecht sich das Fernsehen in Deutschland derzeit macht, dann ist es wohl Zeit, nach Alternativen zu schauen.

Zunächst einmal wies ich ja schon vor einer Weile auf Crash Course: Literature hin, eine Webserie, in der Autor John Green in insgesamt acht Folgen ein paar Grundlektionen durch Meilensteine der englischen Literatur feilgeboten hat.
„Feilgeboten hat“, weil die Reihe mittlerweile abgeschlossen ist. Was bedeutet, dass man sie sich jetzt sozusagen auch „komplett“ geben kann. Wer mal den entsprechenden Youtube-Bereich aufsucht, findet dort also eine wirklich wunderbare Einführung in die Literatur an sich, sowie recht gute, wenn auch kompakte Analysen zu Shakespeares „Romeo & Juliet“, Fitzgeralds „The Great Gatsby“, Salingers „Catcher in the Rye“ und den Gedichten von Emily Dickinson.

Wem es übrigens so geht wie mir, wer also gerne mehr Videos vom Herrn Green sehen würde, der hat – abseits der anderen Gebiete, die Crash Course abdeckt – doppelt Glück. John Green hat mit Hank Green noch einen Bruder, der nicht weniger kluge, einfallsreiche und gute Videos produziert – und die beiden haben außerdem einen eigenen Kanal.
Entstanden ist das alles aus der Prämisse heraus, dass die beiden 2006 beschlossen, für ein Jahr alle textbasierte Kommunikation einzustellen und sich stattdessen gegenseitig in festem Rhythmus Youtube-Videos erstellten. Aber als das Jahr um war, blieb die Idee bestehen und so gibt es, bis heute, die „Vlogbrothers“.

Es gibt eine Menge Kram um das Projekt herum, der jeder für sich ein Posting hier wert wäre. Etwa, dass die Community, die sich um die Green-Brüder herum gebildet hat, unter dem Titel „Nerdfighter“ läuft, dass die Gemeinschaft dieser Nerdfighter „Nerdfighteria“ heißt, dass ihr geheimer Handschlag ein doppelter, gekreuzter Vulkaniergruß ist oder, dass sie sich verschworen haben, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen („made of awesome“) und das Schlechte auf Erden („worldsuck“) zu bekämpfen.

Aber im Grunde ist es etwas, was man am Besten selber erfährt, indem man seine Zähne ein wenig in ihre Videos versenkt.

Wer nun Beispiele dafür sucht, warum ich ihre Videos so gerne sehe, der findet unter Johns Videos beispielsweise Schätze wie den Folgenden:

Wohingegen ich bei Hank beispielsweise das hier bemerkenswert finde:

Wobei beide aus dem ernsteren (und dennoch unterhaltsamen) Spektrum ihrer Beiträge stammen.
Insofern zum Abschluss noch ein Video aus ihren absurderen Beiträgen; aber schaut euch die Sachen am besten selber mal an. Ich bin mir sicher, ihr findet auch etwas, was euch zusagt!

Wie auch immer, ich hoffe ihr habt Spaß dran!

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2012, Teil 3: Mediales

Hallo zusammen!

Heute ohne große Umschweife – meine liebsten Werke anderer Schöpfer 2012, geordnet nach Medientyp! Wie immer gilt: Gerade bei Kinofilmen sind es 2012er-Werke, bei allem anderen bemühterweise auch, aber nicht zwingend garantiert. Letztlich geht es um mein 2012 und … ja. So ist das. Ist willkürlich, ich weiß, aber irgendwie muss ich es ja sortieren. Weiterlesen

Webtipp: Translating 007

Die Art Direction der Neuauflage ist einfach atemberaubend, wie ich finde

Die Art Direction der Neuauflage ist einfach atemberaubend, wie ich finde

Hallo zusammen!

Heute noch einmal ein ganz flotter Webtipp:
Derzeit erscheint bei Cross Cult eine Neuauflage der originalen 007-Romane von Ian Fleming. Die ist nicht nur wegen der absolut brillanten Covergestaltung bemerkenswert, sondern auch, weil die Romane neu übersetzt und damit erstmals ungekürzt in deutscher Sprache erhältlich sind bzw. sein werden. Es mag Trivialliteratur sein, aber dennoch sind die Romane zweifelsohne Klassiker und ich finde es schon bemerkenswert, dass es mehr als ein halbes Jahrhundert gedauert hat, bis „Casino Royale“ einmal so auf Deutsch erhältlich sein würde, wie Fleming sich das gedacht hat.

Aber nun zu dem, auf das ich eigentlich hinaus will, denn die Bücher werde ich nach und nach auf der DORP rezensieren denke ich – neu übersetzt werden die vierzehn Romane von zwei jungen Damen, Anika Klüver und Stephanie Pannen. Und das, soweit ich das nach der Lektüre des ersten Bandes sagen kann, sogar ganz hervorragend.
Und die beiden bloggen. Nicht einfach so, sondern ganz explizit über ihre Übersetzungsarbeit an den Büchern. Das nennt sich dann auch formschön Translating 007 und ist auf tumblr zu finden.

Nicht nur, dass die Neuübersetzung der Romane ein richtig signifikantes Ereignis in der Welt der (Trivial-)Literatur ist – dass man dabei zugleich die Entstehung der Übersetzung mitverfolgen kann, ist zudem einfach einmalig.

Ganz dringend einen Besuch wert!

Viele Grüße,
Thomas

Die spannenden Bücher anderer Leute

Hallo zusammen!

Was ein schönes Wochenende das war. Gestern war recht aktionsreich, aber das kriegt noch seinen eigenen Eintrag. Samstag wiederum war über Tag ziemlich produktiv an diversen Fronten – auch das, eigene Einträge –, doch vor allem der Abend war bemerkenswert.

Judith C. Vogt, ihr mögt euch erinnern, ich erwähnte sie im Feencon-Bericht schon, hat in Aachen im L__rzeichen aus ihrem bei Ammianus erschienenen Jugend-Roman „Die Geister des Landes“ gelesen. Eine Rezension zu dem ersten Teil ihrer DSA-Dunkle-Zeiten-Romanreihe habe ich gerade bei der DORP online, Teil 2 folgt, und kurzum: Die Einblicke in „Die Geister des Landes“ haben mich soweit nicht weniger begeistern können. Die Frau schreibt toll, liest toll – das ist eine ganz klare Empfehlung meinerseits.
Überhaupt, das kommt hier an sich eh immer zu kurz, zumal ich ja meine Rezensionen auch noch drüben auf der DORP bringe, aber: Die Liebe zur Literatur ist so unfassbar wichtig, ja unabdingbar für alles, was ich tue. Die Bücher anderer Autoren sind immer wieder eine Erinnerung, warum ich eigentlich schreibe, lektoriere, setze. Die Begeisterung für schöne geschriebene Worte hat zwar ein wenig den wohligen Schleier der Unerfahrenheit bei mir verloren, aber dennoch ist die Liebe zum Text für mich seit Jugendtagen ungebrochen. Und eine so gute und in geselliger Runde abgehaltene Lesung ist ebenfalls etwas, was ich nur immer wieder jedem empfehlen kann. Zumal, das bringt euch jetzt nichts, gehört aber gesagt, dass neben dem Wiedersehen mit der Autorin auch das mit der Frau Suk vom L__rzeichen auch noch mal ein Highlight war, hat diese doch vor Jahren auch den einen oder anderen Grundstein in meinem germanistischen Leben gelegt.
Alles sehr schön. Die Lesung von gestern gibt es nicht als Video, aber es gibt dank Ulisses eines von der Ratcon letztes Wochenende, auf der sie ebenfalls war. Judith kriegt jedenfalls derzeit mit allem, was ich aus ihrem Werk bisher kenne, meine vollste Empfehlung.

Und dann hab ich da noch einen, auch wenn ich dazu vielleicht zwei Zeilen mehr sagen muss. David Grashoff neues Buch erscheint, wenn ich mich nicht irre, heute im Lektora-Verlag. Es sammelt diverse Texte aus seiner Feder, vor allem rund um seine Programme im Bereich Poetry Slam, und hört auf den malerischen Titel „Sackaffen“.
Wer jetzt meint, dass das vielleicht nicht 100% zu den Sachen zu passen scheint, die ich hier sonst so empfehle, der hat natürlich Recht. Ich kenne David jetzt auch schon ein paar Jahre und wir sind uns zwar auch indirekt schon ‚beruflich‘ begegnet – er war derjenige, der damals Die 1W6 Freunde zu einem Verlag geführt hat –, treffen uns vor allem aber immer wieder auf Cons und wechseln dann einen Satz alberner Worte. Ich selber habe es zwar noch nie geschafft, mal einen seiner Vorträge zur Gänze mitzunehmen, aber die Leute liegen immer am Boden.
Aber nein, der Hauptgrund, weshalb ich all das hier schreibe, ist ein Teil des Mitschnitts seines Treibens, der dank Würfelheld auf der Feencon ’12 aufgenommen wurde und der einer der auf obskurste Weise rührendsten Texte ist, den ich lange gehört habe: For the Ladys – Kleines Nerdmädchen.

Schaut euch beider Werk mal an. Grundverschieden, aber beides coole Leute!
Und morgen geht’s dann mal wieder um all den Kram, den ich so treibe.

Viele Grüße,
Thomas

Vom Feencon 2012 heimgekehrt

Hallo zusammen!

Um es kompakt zu sagen: Die Feencon 2012 war phantastisch! Anders kann ich es gar nicht sagen – ich bin rundum glücklich und zufrieden mit den vergangenen zwei Tagen.
Der heutige Tag ist dafür bisher sehr surreal gewesen. Zunächst viel zu lange geschlafen, was nach dem Wochenende denke ich ganz verdient war, aber auch nicht hilft, zumal es selbst mittags finster war in Aachen. Jetzt haben wir den frühen Abend, wo ich beginne das zu schreiben, ich hab das Licht schon länger eingeschaltet und vorhin auch die Heizung angeworfen. Was ein Sommer.
Aber umso mehr eine gute Gelegenheit den Bann zu brechen und einfach mal zur für mich hier ungewohnten Abendstunde einen Rundum-Überblick zum Wochenende zu schreiben.

Generell zur Feencon

Die drei von der DORPstelle (© Tom Bender)

Die Begleitumstände sind ja generell bekannt. Wie immer in Bad Godesberg auf vertrautem Terrain, wie immer von einer routinierten, freundlichen und durchweg einsatzwilligen Orga geführt und wie immer voller netter Leute.
So hab ich nicht nur viele Bekannte wiedergesehen – darunter ein Kumpel, mit dem ich seit viel zu vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte und den zu treffen ich mich echt sehr gefreut habe –, sondern auch unglaublich viele andere, nette Leute kennen gelernt. Unter den Bekannten wie immer die Redakteure des Zunftblatts, mit denen uns ja nun auch schon Jahre verbinden und wo sicher auch noch mal das eine oder andere „passieren“ wird, aber etwa auch André Wiesler und David Grashoff, die ich immer wieder gerne treffe. David hat auch wie immer aus seinen Texten vorgetragen, was ich zwar verpasst habe, was aber einer Freundin von mir, die unbedarft hineinging, sehr gefallen hat. Sein Wort wird im September auch zum Buch, sorgt bestimmt mit seinem Titel „Sackaffen“ dafür, dass man im Bus von Mitfahrenden angesprochen wird und kommt über Lektora.

Scorp, verwirrt zum Con-Beginn (© Tom Bender)

Völlig neu für mich war hingegen Judith C. Vogt, die ich auf der Con erst kennen gelernt habe, was alleine schon kurios genug ist, wenn man bedenkt, dass wir nicht nur beide in Aachen heimisch sind, sondern sie sogar schon in dem Eifelstädtchen, in dem ich aufgewachsen bin, eine Lesung gehalten hat. Sie ist dabei nicht nur sehr nett, sondern schreibt auch noch großartig und kann das unterhaltsam vortragen; definitiv meine „Neuentdeckung für mich“ auf dieser Feencon. Zwei ihrer DSA-Romane hab ich mir direkt mitgenommen, und insbesondere ihr Steampunk-Roman „Die zerbrochene Puppe“, der im Herbst bei Feder&Schwert erscheint, lässt mich in gespannter Erwartung. Ich wäre überrascht, wenn der Name hier das letzte Mal gefallen wäre.

Im Gespräch mit jemandem, auch wenn ich nicht mehr sagen kann, mit wem (© Tom Bender)

Aber es gibt noch so viele mehr, dass ich sicher viele vergesse. Etwa Moritz Mehlem, den ich auch immer wieder gerne treffe, der wie immer an gefühlt 100 Sachen gleichzeitig arbeitet und den Mantikore-Stand gehütet hat (dazu gleich noch etwas mehr), oder aber Daniel Neugebauer, den Chefredakteur von Cthulhus Ruf, mit denen zusammen ich ja auch noch einiges vorhabe. Und eigentlich jedes Mal mindestens ein Projekt mehr, nachdem wir uns auf einer Con getroffen haben. So auch dieses Mal, wenn auch etwas indirekter als sonst.

Zum Außengelände kann ich wiederum nur recht wenig sagen, das Wetter hat sich neben dem Standdienst alle Mühe gegeben, mich innerhalb der Halle zu halten. Ich war kurz draußen, habe eine nette Tanzvorführung mit einem Auge verfolgt und mich auch dort mit netten Leuten unterhalten, aber Details müssen hier diesmal andere liefern. Irgendwann setzte der Regen wieder ein und wir verlagerten uns halt wieder nach drinnen.

Am Stand der DORP

Bald auf der DORP: Luna Noir 1 – Süßsaure Träume

Drinnen wiederum hatten wir ja auch so einiges zu bieten. Ich hatte ja schon angekündigt, dass wir neben DORP – Der Katalog (seit vorhin auch hier im Netz zu finden) noch mehr würden zeigen können. „Mehr“ heißt in diesem Falle Süßsaure Träume und ist das erste von mehreren Abenteuern der Reihe Luna Noir. Dabei handelt es sich um vom Film-Noir inspirierte Savage-Worlds-Abenteuer, die auf dem Mond im Setting der Mutant Chronicles angesiedelt sind.
Geschrieben wurde das von mir lektorierte Szenario von Michael „Scorpio“ Mingers, der uns halt auch nicht so richtig verlassen hat. Bei den weiteren Abenteuern werden wir uns vermutlich in diesen beiden Rollen abwechseln; zumindest sind da Ideen vorhanden.
Irgendwann dieser Tage wird auf der DORP vermutlich auch noch ein Artikel erscheinen, der ein wenig berichtet, wie das Cover und das auf der Con schon mit Blindtext gezeigte Layout entstanden sind. Beides geht auf meine Kappe, allerdings im engen Dialog mit Michael.
Und auch das Abenteuer selber wird sehr, sehr, sehr bald erscheinen. Es ist jetzt im Layout.

Scorp und ich im Gespräch mit Standbesuchern (© Tom Bender)

Irre gefreut hab ich mich über die viele Resonanz, die uns auch dieses Mal wieder wegen der 1W6 Freunde erreicht hat. Vor allem wächst die Nachfrage nach weiteren Büchern – und das muss man mir ja eigentlich auch nicht oft sagen.
Ja, da kommt definitiv mehr – und ich denke zumindest digital auch noch diesen Sommer. Einigen Leuten vor Ort hab ich ja schon was zu Die 1W6 Freunde und die geheimen Spielregeln erzählt; schriftlich fixiert gibt es dazu aber erst in einigen Wochen was, wenn das wirkliche Erscheinungsdatum näher rückt. Derzeit entsteht noch Artwork dafür.
Auch hab ich vielen Leuten was zum Produktionsstand von Hilde und die Glocken der Amazonen erzählen können, aber wer hier eh mitliest, ist da vermutlich ja schon im Bilde.
Auch über Mystics of Mana haben wir geredet, da gilt aber in etwa das Gleiche. Außer, dass ich hier glaube ich noch nicht erwähnt habe, dass die Geschichte der jungen Helden im Larifari-Wald beginnen wird und man dort unter anderem auf die gefährlichen Polkaninchen treffen kann.

Und drüben bei Mantikore

Moritz Mehlem am Stand des Mantikore-Verlages

Zwei Neuerscheinungen mit Anteil von mir gab es am Stand von Mantikore. Einerseits Joe Haldemans Herr der Zeit, das ich lektoriert und gesetzt habe, sowie andererseits Joe Devers Einsamer Wolf 10: Die Kerker von Torgar, bei dem ich die Textgestaltung auf dem Einband gemacht habe.
Ich werde dieser Tage zu den beiden denke ich noch mal einen eigenen Beitrag schreiben, aber ich sage es mal so: Sie sind schön geworden, richtig schön.

Ein Fazit?

Toll war’s. Ich bin schon immer gerne auf die Feencon gefahren, doch dieses Jahr setzt die Messlatte noch einmal ein gutes Stückchen nach oben. Aber was soll man auch sonst erwarten, wenn man zwei Tage mit tollen Menschen, guten Gesprächen und kreativen Diskussionen verbringen kann.
Und dabei bin ich noch nicht mal darauf eingegangen, dass es auch schön ist, mit dem DORP-Volk gebündelt ein bisschen Zeit zu verbringen, was ja lebensortsbedingt beileibe nicht mehr so oft passiert wie noch vor einigen Jahren.

Die nächste angepeilte Convention ist für mich hingegen noch immer nicht ganz klar. Aus schon genannten Gründen ist die Krähencon dieses Jahr leider raus, wohingegen die Ratcon zwar keinen Stand von uns, wohl aber einen Besuch durch uns vor sich hat. Aber wer von uns das sein wird und ob ich dabei sein kann, das weiß ich leider noch nicht so genau.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße,
Thomas

Zwei Tipps, von Maschinengeistern und sprechenden Namen

Hallo zusammen!

Völlig zusammenhanglos, aber nicht zuletzt aufgrund akuter Überbeschäftigung einfach dreist in eine Art Doppel-Post gebündelt, gibt es heute zum Frühstück noch mal zwei Tipps.

Den ersten auch sogleich mit der Einschränkung, dass es weniger ein Tipp aus erster Hand, sondern vielmehr ein Hinweis auf etwas ist, was wiederum mein Interesse geweckt hat – bei Feder&Schwert ist gerade Chris Schlichts Romandebüt „Maschinengeist“ erschienen. Direkt zu tun habe ich mit dem Buch nichts, nicht Lektorat, nicht Layout, mit Chris hab ich aber dennoch schon zusammengearbeitet, wenn man so will, hat sie doch schon vor echt vielen Jahren beispielsweise das Abenteuer im Grundregelwerk des DORP-Rollenspiels illustriert. Überhaupt ist sie eine unfassbar nette Person, wenn man sie auf einer Convention oder so mal trifft – und wenn dann die Inhaltsbeschreibung noch so interessant klingt, dann will ich doch zumindest mal drauf hinweisen.
Debüts haben es ja auch so schon immer schwer genug, finde ich. Darum sollte man sie kaufen und ihnen eine Chance geben – etwa bei Amazon, etwa beim coolen Laden um die Ecke.

Der andere Hinweis kommt hingegen aus der Praxis. Aus einem gegebenen Anlass, über den ich aber noch nicht reden darf, weil das entsprechende, von mir lektorierte Buch noch nicht offiziell verlautet worden ist, habe ich mich noch einmal gedanklich sehr viel mit dem Thema sprechender, übersetzter Eigennamen auseinandergesetzt. Und während ich mit großer Freude nach Erscheinen besagten Titels hier von der ehernen Queste schreiben werde, die dazu geführt hat, dass [das englische Wort] jetzt bei uns [das deutsche Wort] heißt, so sei bis dahin doch einmal auf einen hervorragenden Blogeintrag verwiesen, der in der Bibliotheka Phantastika erschienen ist: Es war einmal ein King … – Zur Übersetzung von Eigennamen heißt er.
Ich bin bei so etwas ja auch gerne mal zwiegespalten – auch wenn ich gerade überrascht festgestellt habe, dass ich hier im Blog beispielsweise noch nie meinem absoluten Groll auf die Brandhorst’schen Scheibenwelt-Eindeutschungen Luft gemacht habe –, aber der zitierte Beitrag hat mich schon rein inhaltlich wirklich überzeugen können. Gerade weil er argumentativ sehr stark ist.

Viele Grüße,
Thomas

Ein paar Web-Tipps zum ruhigen Wochenende

Hallo zusammen!

Die RPC steht an und ich werde mich gleich, nachdem ich den ersten Kaffee des Tages geleert habe, zum Bahnhof schaffen, um dort den Zug gen Messegelände zu nehmen. Da aber nicht jeder, der hier mitliest, Interesse an der RPC hat und vermutlich auch von denen, die eines haben, es nicht jeder nach Köln schafft, hier ein paar ganz lohnende Web-Tipps, damit einem dennoch nicht langweilig wird. Weiterlesen

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