Seelenworte

Allerlei: RPC, Portugal, Videos, Earthdawn, ein Tanzball, und ein ernstes Thema

Hallo zusammen!

Kehren wir doch mal wieder ein paar Themen zusammen, was meint ihr?

Schon vor meinem Portugal-Urlaub fand in Köln wieder die RPC statt, ein Event, zu dem ich doch normalerweise immer einen Artikel hier schreibe. Nun, es war eben jener Urlaub, der das zeitlich verhindert hat – und als ich dann wieder da war, schien es auch irgendwie albern, den noch nachzureichen.
Was ich aber sagen wollte: Schön war’s! Ich konnte aus familiärem Anlass nur einen Tag dort sein, aber den habe ich sehr genossen. Wie immer war es toll mit Fans, Freunden und Bekannten quatschen zu können, ein wenig die (konkret nur bedingt tolle, metaphorisch aber großartige) Messe-Luft zu schnuppern und auch dem einen oder anderen Kollegen bei zwei Kurzbesuchen am Ulisses-Stand die Hand zu schütteln.
Ausführlichere Gedanken meinerseits zur RPC 2018 bietet aber auch der DORPCast 117: Frisch von der RPC 2018.

Dann ging’s wie gesagt nach Portugal, worüber ich jüngst ja schon einige Zeilen hier schrieb. Mittlerweile sind alle Fotos entwickelt und bei den Tänzerinnen, Tänzern und beim Ballett-Atelier. Nun wird noch gefiltert, danach kann ich dann auch hoffentlich ein paar meiner Favoriten feilbieten. Und kommende Woche mache ich mich auch an die Filmaufnahmen – wobei in Sachen Bewegtbild ein anderes Ballett-Video noch vorher erscheinen wird. Dazu im Laufe des Monats mehr.
Mehr Portugal wird’s wie es scheint nächstes Jahr geben – das war einfach zu großartig, um es bei einem Besuch zu belassen.

Aber apropos Videos – da kommt übrigens hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten allerhand. Neben dem erwähnten Ballett-Video und den Videos mit Portugal-Bezug, planen wir allerhand schöne Ideen.
Jüngst habe ich tatsächlich an der Technikfront mal wieder auf der einen oder anderen Ebene aufgerüstet und wenn alles klappt, werden wir hier bald auch endlich wieder über Easy Props reden können. Wer mir nie glauben wollte, dass das Projekt nicht tot sei, sondern nur pausiere, wird dann hoffentlich bald Lügen gestraft werden können.

Thematisch wieder zurück zum Thema Rollenspiele (ja ja, heute ist’s etwas wild hier) sei dann noch ein besonderes Earthdawn-Produkt aus dem Hause Ulisses erwähnt: Chronik der Legende. Ihr habt es vielleicht hier auch schon in der Randspalte gesehen.
Chronik der Legende ist das Earthdawn-Pendant der bei uns insgesamt sehr beliebten Deluxe-Charakterbögen und es wurde von Michael und mir konzipiert, und dann gemeinsam mit Alexander Neis umgesetzt.
Ich habe ja schon mal nahezu offiziellen Earthdawn-Content schreiben können, als ich in der Mephisto 62 Das Kaer der Kirschblüten veröffentlichen durfte, aber das markiert dann tatsächlich das erste richtig eigene, deutsche Earthdawn-Produkt mit aus meiner Feder. Und das macht mich doch arg glücklich!
An offizieller Stelle liest man dazu:

Dieses 16-seitige Heft enthält unter anderem:
• Erweiterten Platz für Talente, Zauber, Fadengegenstände, Tierbegleiter und vielen anderen Aspekten deines Charakters
• Eine umfangreiche Stufentabelle und Regelreferenzen für die häufigsten Proben
• Eine Chronik über die Erfolge, Trophäen, Freunde und Feinde des Helden und seiner Gruppe
• Platz für die Herkunft und das Aussehen der angehenden Legende Barsaives

Wiederum auch zu den hier bestenfalls en passant erwähnten Veranstaltungen gehörte der Saltatio Frühlingsball 2018, den unser Verein unter Achims Federführung in Aachen ausgerichtet hat. Es war eine rundum gelungene, schöne Veranstaltung, wie ich fand, und der Ehrgeiz, mit dem die tanzenden Gäste dem unfassbar warmen, schwülen Wetter begegnet sind, war beeindruckend.
Ich selber habe diesmal weder Fotos noch Videos gemacht, sondern war zum Tanzen dort – wir hatten aber einen Fotografen vor Ort und ich hoffe, euch entsprechend auch zeitnah Eindrücke weitergeben zu können.

So, all das waren positive, schöne Meldungen. Eine ernstere Meldung habe ich allerdings auch noch: Vielleicht sagt euch der Name Tobias Cronert ja was; dessen Podcast-Projekt NeutronCast habe ich mit angeschoben, Videos für ihn und mit ihm gedreht wie etwa unsere Fire Bucket Challenge, in Hilde hat er mitgespielt – und abseits all dessen ist er halt auch einfach ein Freund von mir. Und Freunde von mir haben ja eine Tendenz, zum Beispiel hier erwähnt zu werden. Nun, Tobis Leben hat jüngst eine relativ arge Kehre genommen; in seinen Worten: Bloggender Strahlenphysiker hat jetzt Leukämie. Tobis Art, damit umzugehen, ist allerdings markant anders als die … eines jeden anderen Menschen, den ich kenne, und ich fand seinen Blog vorher schon lesenswert, finde es jetzt aber noch mal ausgesprochen relevanter. Wenn das wie ein Thema klingt, das euch interessieren könnte, schaut einfach mal rein – erwartet nur kein Selbstmitleid … das werdet ihr dort nicht finden.

So weit von mir, für heute und für jetzt.
Es tut mir weiterhin Leid, dass ich zwar gerade eine Menge Projekte gut vorankommen sehe, das aber weder derzeit gut in Blogartikel umgeleitet bekomme, noch viel akut jetzt schon fertig und vorzeigbar ist – aber es läuft. 2018 ist mies gestartet, aber ich denke, dem Jahr ist noch das eine oder andere Kleinod abzutrotzen!

Viele Grüße,
Thomas

Die unverhoffte Schönheit sonnengebadeter Landschaften

Hallo zusammen!

Ich war mal wieder in Urlaub; allerdings zum ersten Mal seit Jahren nicht im Schwarzwald. Wer hier länger mitliest, der kennt meinen normalen Modus: Gemeinsam mit einigen Freunden geht es sonst in den Schwarzwald, um dort fernab von Handynetz und Internet für eine Woche in Isolation zu wandern, zu kochen, zu zocken und auszuspannen.
Diesmal aber, diesmal kam alles anders.

Es begann mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, mit dem mich ja schon seit Jahren Shootings, Videos und dokumentierte Ausführungen verbinden. Schon eine Weile geisterte dort die Idee herum, mal über eine Ferienzeit mit einigen Schülern nach Portugal, an die Algarve, zu fliegen und dort einen Trainings-Workshop abzuhalten. Und, so zeigte sich, sie waren interessiert, auch für „ihren Fotografen“ einen Platz zu finden. Klar zeigte ich Interesse, war dann etwas später positiv überrascht, als aus der Idee tatsächlich konkrete Pläne wurden und dann, noch mal Monate später war es soweit: Es ging nach Portugal.

Ich bin ja eigentlich gar kein Südeuropa-Tourist. Als Kind mit den Eltern nach Italien und Spanien, auf Abschlussfahrt in der Schule noch mal nach Rimini, aber dennoch war es nun über 15 Jahre her, dass ich dort war. Und so südlich und westlich, wie es nun der Fall war, hatte es mich tatsächlich noch nie verschlagen. (Die Reise war mein erster Flug, als wäre das nicht alles schon abgefahren genug, und das erste Mal, dass ich reisend die Zeitzone gewechselt habe.)

Aber Himmel ist das ein schöner Flecken Erde. Strände, Meer, Palmen, die weiß gekalkten Häuser mit den orangefarbenen Dächern, es könnte klischeehafter fast nicht sein – und es war auf jeden Fall eine faszinierende Erfahrung. Ich bin ja immer ein Beführworter davon, sich persönlich und mit eigenen Augen Dinge anzuschauen, wenn man selbst schaffend tätig ist, um frisches Wasser auf die kreativen Mühlen zu gießen – und die Algarve hat mir da viel, viel Material geliefert.

Ich bin aber ja nun keiner, der hier im traditionellen Sinne Urlaubs-Blogartikel schreibt, weshalb ich mich für heute auf drei Schlagworte beschränken möchte, die mir seit der Reise nachhallen: Sturheit, Aktivität und Gemeinschaft.

Die Sturheit ist eine, die dem Menschen an sich zueigen ist. Der Gedanke kam mir bereits, als unser Flugzeug in Eindhoven abhob und ich darüber nachsann, wie viel Willen, Ehrgeiz und ein wie großes Quäntchen Dummheit es braucht, um auf die Idee zu kommen, Menschen in eine Metallröhre zu setzen und so wahnwitzig zu beschleunigen, dass man fliegen kann. Aber Menschen wollten, haben es immer wieder versucht und dann, Jahrzehnte bis Jahrhunderte später, steigen wir relativ alltäglich dort ein und legen fast 2.000 Kilometer in kurzer Zeit hinter uns zurück. Irre.
Aber das war gewissermaßen nur der Ausgangspunkt meiner Gedanken, denn es lässt sich gleichsam auf die Tänzer dort übertragen. Jeden Tag von 10 bis 13 Uhr ging es in einen angemieteten Saal, wo ein forderndes Training auf sie wartete. Das war kein gechillter Urlaub am Strand, das war auch kein Alibi-Workout um die Reise zu rechtfertigen – das verlangte allen Beteiligten eine Menge ab. Eine Menge aber, die alle bereit waren zu geben. Auch hier wurde gerungen, gekämpft, jede erreichbare Grenze ausgelotet, um möglichst viel aus der Reise, dem Anlass, der Chance zu machen.
Das ist etwas, was ich bewundern kann – den Willen zu haben, nicht aufzugeben, ist eine großartige Eigenschaft.

Ich habe dort nicht trainiert, aber die Aktivität nehme ich auch für mich in Anspruch. Denn nicht nur habe ich das morgendliche Training als Foto und Video dokumentiert, an jedem Tag haben wir dann zudem die Chancen geboten, Fotoshootings zu machen. Egal wohin das Tagesprogramm uns verschlug, ob an Strände, in Dörfer oder auf ein Schiff, wir haben an jedem Tag zahllose Fotos gemacht.
Das sind Bilder, die ich euch heute noch nicht zeigen kann, weil natürlich zuerst die Abgebildeten draufschauen und dann halt entsprechend bei Interesse Freigaben machen sollen, aber es war eine reiche Beute, das kann ich schon sagen.
Wir – das heißt meine häufige Foto-Mithelferin Anke und ich – teilten uns unsere Ferienwohnung mit einer der mitreisenden Mütter und ihrem Sohn, und ich glaube wir ernteten mehr als einmal Amüsement, wenn sie in die Küche kam und wir da gerade zu teils absurden Zeiten standen und schnell einige Cornflakes in uns hineinschoben, um dann wieder bereit zu sein für noch ein Shooting, aber ich liebe es, so zu arbeiten.
Nicht 24/7 natürlich, aber in entsprechenden Eventphasen liebe ich es so sehr, in einer solchen Aufgabe aufzugehen und eben – Achtung, Brückenschlag zum ersten Schlagwort – selbst auch an die Grenze für ein möglichst gutes Ergebnis zu gehen.

Was nicht heißt, dass es nicht anstrengend gewesen wäre. Im Gegenteil, es mag zwar alles Eustress gewesen sein, aber ich merkte dennoch am Ende der Woche auch, dass die Reserven langsam zur Neige gingen. Der Grund aber, warum das – neben kreativ erfüllender Arbeit – dennoch alles so gut von der Hand ging, war die Gemeinschaft.
Meine Rolle innerhalb der Schule ist ja immer etwas außen vor; kein Lehrer, kein Schüler, in der Regel nur zu Anlässen dort und dann halt auch noch auf der Reise als Single-Mann Mitte 30 prinzipiell ein Sonderfall. Aber ich habe mich durchgehend willkommen gefühlt, von „Aterlierpersonal“ sowieso, aber auch von den anderen Mitreisenden und allen voran den Tänzerinnen und Tänzern. Es war einfach schön.
Ich habe ja auch hier im Blog schon dann und wann davon geschrieben, dass unser Freundeskreis immer so ein wenig mit der Idee kokettiert, irgendwie gemeinsam in einem Generationenhaus, einer „Generationenstraße“ oder so alt zu werden. Mein Lied vom Freundeskreis als Familie des 21. Jahrhunderts; ihr wisst schon. Die Anlage nun, wo wir untergebracht waren, bestand aus diversen separierten Häusern, die nach außen hin abgegrenzt und nach innen hin um ein etwas verschachteltes Hof-Gelände mit Pool herum arrangiert waren – und es gab so Momente, in denen dieses obige Ideal ein wenig in dieser temporären Wochengemeinschaft durchschimmerte.
Wenn man morgens draußen frühstückte, und sich immer wieder die gleichen Frühaufsteher vor immer anderen Wohnungen zusammenfanden.
Oder wenn wir abends gerade in der Küche standen und andere Leute halt noch mal reinschneiten, für folgende Shootings, zum Quatschen … das war schon toll.
Ich bin ja im Herzen Eigenbrödler und brauche manchmal meine Ruhe, aber in dieser Woche in Portugal stimmte einfach alles.

Letztlich sind unsere Erfahrungen das, was uns als Menschen jeden Tag neu formt – und das, was da geformt wird, ist letztlich immer das Fundament, auf das wir aufbauen, wenn wir in irgendeiner Form Kunst schaffen. Und darauf aufbauend kann ich nur Dankbarkeit ausdrücken, dass ich diese Woche erleben konnte, die von ihren Erfahrungen in Qualität und Dichte glaube ich mehr geboten hat, als viele vergangene Monate.
Das war eine Erfahrung, von der ich noch Jahre zehren werde.

Ich werde auch noch mal darauf zurückkommen, hier an dieser Stelle, wenn ich entsprechend Fotos von den Shootings zeigen kann, also in den nächsten ein bis zwei Wochen. Dann werde ich auch noch mal mehr von den Foto-Sessions an sich erzählen, aber der Artikel hier ist lang genug geworden für heute, denke ich.

Aber Portugal? Ich bleibe dabei:
Was ein wunderschöner Flecken Erde!

Viele Grüße,
Thomas

Die Dracon 12 in Bild und Bewegtbild

Hallo zusammen!

Es gibt durchaus noch eine Reihe Dinge, die ich über die Dracon 12 in Worte fassen möchte, aber es mag auch noch ein paar Tage dauern, bis ich endlich dazu komme.
Das heißt aber nicht, dass ich untätig war, denn die Fotos und das Video zur Dracon, die habe ich allesamt schon fertig!

Die Fotos gibt es – klar – in der entsprechenden Galerie auf der offiziellen Dracon-Webseite.

Das Video ist sogar ganz taufrisch erst seit heute frei zugänglich, liegt erwartungsgemäß in meinem YouTube-Kanal und sieht so aus:

Und ich kann ja schon mal spoilern: Die Dracon 12 war ein Traum und wir sind auch hinter den Kulissen noch immer alle rundum zufrieden!
Mehr dazu dann dieser Tage.

Es wird auf jeden Fall diese Woche noch ein Blogpost geben; ich weiß nur nicht, ob das dann schon der Conbericht sein wird. Außerdem kommt Sonntag der nächste DORPCast – wie im Vorjahr eine Sonderfolge, Episode 115b diesmal, direkt von der Dracon –, insofern wird mir sowieso nicht langweilig werden.
Und euch damit verbunden hoffentlich auch nicht.

Viele Grüße,
Thomas

Kein Schnee, dennoch Stille

Hallo zusammen!

Technisch gesehen endete mein Urlaub bereits mit dem vergangenen Montag, aber dieses Mal hat es alles etwas länger gedauert, um aufzuholen, was sich angesammelt hatte. Familiäre Verpflichtungen halten mich weiterhin auf Trab, aber es wird … es wird langsam …

Zuvor aber, also bevor der Trab wieder einsetzte, war ich einmal mehr geflohen, entflohen, hin in den Schwarzwald, fort von Alltag, Tagesplan, To-Do-Liste und Internet. Wer hier länger schon mitliest, ja, der kennt das.
Der Schwarzwald erwies sich dabei auch ein wenig eigen dieses Jahr und verweigerte uns den gewohnten Winterschnee, aber die schroffe, kalte Landschaft, die von einem Windbruch neben dem nächsten gezeichnet war, wusste dennoch wie immer zu verzaubern. Ich hätte die weiße Pracht zwar vorgezogen, aber auch so konnte die kühle Luft ihren Zauber problemlos entfalten.
Und wie jedes Mal, wenn wir dort sind, insbesondere aber in diesen Winter-Urlauben rund um den Jahreswechsel, habe ich die Chance genutzt über das Hier und Jetzt nachzudenken, über die Ist-Zustände, über Wünsche, Ziele und dergleichen. Das schloss im Grunde nahtlos an meine Jahresbeginn-Beiträge hier an, führte aber auch wie stets – schon alleine durch den zusätzlichen Abstand – zu weitläufigeren Überlegungen.

Manches sind ganz grundlegende, geradezu „lokale“ Gedanken. Wenn man durch einen Wald wandert, den jüngst erst ein Sturm versehrt hat, erlangt man noch mal eine ganz andere Sicht auf die Kraft (und Willkürlichkeit), die dort waltet. Manche gestürzten Bäume waren alt, manche jünger, einige krank, einige scheinbar gesund – doch der Sturm hat sie alle zu Boden gerungen. Entweder gebrochen, oder mitsamt ihres Wurzelballens gestürzt.
Und wir Menschen, selbst beim trivialen Wandern, stehen dann vor den Trümmern und realisieren, wie umständlich es sein kann, alleine über einen gestürzten Baum zu klettern, weil der Weg ein Umgehen nicht zulässt. Und wenn man dann über den vierten Baum steigt, nur um dahinter einen fünften liegen zu sehen – das kann schon aus einer vertrauten, kurzen Strecke eine Herausforderung machen.
Gerade in einer Zeit, in der alle vernetzt, vieles automatisiert und scheinbar alles für uns irgendwie geregelt ist, ist es doch interessant zu sehen, wie „so ein bisschen Natur“ wieder etwas ist, was man bewältigen muss.

Oder etwa der Tag, an dem dichter Nebel über uns hinweg rollte. Klar, das kenne ich auch aus der Eifel und gelegentlich aus Aachen, aber es mischte sich in dieses Bild und legte noch mal einen ganz eigenen, mystisch-dunklen Zauber über das Land. Mehr sogar noch, als wir dann beim Wandern irgendwann aus der Wolke traten und innerhalb von zehn, zwanzig Metern plötzlich im Sonnenschein standen; nur um abends, bei unserer Rückkehr, zurück in diesen Wall aus Dunst zu treten.
Faszinierend.

Auf der anderen Seite sind da aber auch diese Überlegungen, die weiter führen. Auch nichts, worüber wir hier nicht schon „gesprochen“ hätten, aber durchweg Dinge, die mir seit dem Urlaub mal wieder mehr im Kopf herumspuken. Eine wachsende, kritische Haltung gegenüber Social Media und dem Internet etwa. Jedenfalls in Teilen.
Wenn man dort durch den Wald wandert, die weitgehende Stille nur vom Knarzen der angeschlagenen Bäume durchbrochen, fragt man sich schon unweigerlich, warum man sich das eigentlich antut. Nicht das Bloggen, und nicht der Austausch mit Freunden, aber … die Negativität, mehr als alles andere. Ich habe ja schon oft darüber geschrieben und es wird auch sicher noch manches mal wiederkehren, aber so gut, so richtig, so wichtig ich es finde, dem gegenüber Stellung für eine positive Weltsicht einzunehmen, so sehr muss ich mir selber eingestehen, dass es gut tut, dem mal zu entgehen. Dinge schlecht finden ist das neue ‚Chic‘ im Internet, postulieren wir im aktuellen DORPCast, und es tut schon gut, einfach mal tagelang nicht damit konfrontiert zu werden, dass scheinbar alles, was einem am Herzen liegt, mindestens eine vokale Minderheit hat, die es niederschreit – und nicht selten einen selbst impliziert ebenso, halt dafür, dass man es mag.
Es hinterlässt ein großes, hallendes „Warum?“, das ich nicht beantworten kann, aber es stimmt mich traurig, dass ich überhaupt darüber nachdenke.

Aber das sind Dinge, über die ich dieses Jahr einfach weiter werde reflektieren müssen – und bei denen ich ausloten muss, wo diese mysteriöse Schwelle verläuft, mit dem kraftspendenden Spaß am Austausch auf der einen Seite, und dem kräftezehrenden Auseinandersetzen mit allwaltender Negativität auf der anderen Seite.

Was ich hingegen sicher sagen kann, ist, dass der Urlaub schön war und gutgetan hat. Er war erholsam, er war auch inspirierend, er hinterlässt Fernweh und schöne Fotos. Jetzt aber wird wieder richtig losgelegt, schließlich sollen ja ein paar Dinge dieses Jahr dann auch wirklich mal wieder fertig werden.

Die nächsten beiden Beiträge hier werden denke ich ein „Allerlei“-Artikel und ein liegengebliebes Blogstöckchen; in welcher Reihenfolge kann ich gerade aber noch nicht vorhersagen.

Viele Grüße,
Thomas

Im Nachhall der SPIEL (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

So, der wilde Ritt namens SPIEL ist ja durch, ich schrieb die Tage erst darüber, doch noch immer scheint alles davon gezeichnet. Es ist wie immer mit diesen großen Events – alles strebt darauf hin, alle Arbeit wird auf den Punkt gebracht, alles kulminiert in einem großen Bündel gemeinsamer Anstrengungen – und dann hat man es geschafft, hat aber auch alles gegeben und muss erst einmal wieder Luft holen.
Das aber ist so langsam auch erledigt und somit ist es nur angemessen, einen Blick zu wagen auf die ganzen aktuellen Baustellen – in diesen vorletzten Zwischenständen des Jahres.
Weiterhin gilt: Nur weil ich Dinge hier nicht erwähne – etwa Einfach Filme machen oder Weltenscherben – sind die Projekte nicht tot. Ich versuche nur, den Fokus hier pro Monat etwas enger zu ziehen.

Belletristik

Verdorbene Asche ist fertig geschrieben!
Der Horrorroman, der im selben Kosmos wie Verfluchte Eifel angesiedelt ist, steht soweit und wird nun noch ein letztes Mal von mir poliert, bevor er an die Testleser rausgeht. Dennoch, der Meilenstein ist auf jeden Fall erreicht – der Text steht soweit, von Anfang bis Ende.
Die obligatorischen Selbstzweifel kommen sicherlich noch, aber bisher muss ich sagen, ich bin sehr zufrieden damit, wie die Dinge sich geformt haben.

Beiträge in anderen Werken

Hier stehen weiterhin zwei Dinge an. Ein Sachtext, zu dem ich noch nicht mehr verraten kann oder will, und mein Beitrag zu André Wieslers Protektor-Rollenspiel. Soviel: Es wird ein Abenteuer, es heißt Und jetzt alle! und es wird im Ergänzungsband Komplettium enthalten sein. Mehr folgt dann aber zu gegebener Zeit.

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Wir nähern uns weiterhin mit großen Schritten dem Ende der zweiten Folge Hallo Anne. Nach wie vor kommt das erst, wenn wir sicher sein können, dass wir bei Release auch alle Folgen pünktlich bringen werden, aber es geht voran.
Dafür ist etwas anderes endlich ans Licht getreten: Der NeutronCast ist ein Podcast-Projekt von Tobias Cronert und gewissermaßen das akustische Spin-Off zu seinem Blog Nucular. Ihr mögt euch erinnern, dass ich vor Monaten Schützenhilfe bei einem Audioprojekt gegeben hatte – und dies ist es nun. Tobias hat die erste Folge gestern online gestellt und hier kann man sie finden.
Das ist so quasi ein soft launch und Folge 1 ist bewusst auch noch etwas ungeschliffen, aber ich finde es cool und es ist schön, dass ich da nun auch endlich wieder ein Kind beim Namen nennen kann.

DORP

Der DORPCast hat drei neue Folgen erfahren, zwei davon Sonderfolgen. Um es beim Namen zu nennen: Folge 106b: Der Scorp von Nottingham – Zu Gast bei Games Workshop, Folge 106c: Medien vor der SPIEL und Folge 107: Die SPIEL 2017.
Aber noch etwas ist passiert: Letzten Monat ist ja Ihr Name ist Mensch erschienen, das 1W6-Freunde-Abenteuer mit karitativem Grundgedanken – und nun wurde es bereits honoriert, denn das Szenario hat beim Goldenen Stephan 2017 Silber in der Offenen Kategorie „beste Erweiterung / Zuberhör 2017“ geholt. Super-cool!

Condra

Die Tröte Extrablatt 3 ist erschienen; damit ist der verkürzte, neue Jahrgang unserer Ingame-Zeitung für das LARP-Setting Condra auch vollständig; allerdings ist die dritte Ausgabe noch nicht online. Da muss ich mich die Tage auch mal drum bemühen.
Derweil habe ich mich etwas aus der Organisation vom Condra 12 rausgezogen – das Con ist auf einem guten Kurs, denke ich, aber mir fehlt selber einfach gerade die Zeit, sinnvoll mitzuwirken und wie so oft gilt: „Wenn du was tust, tu’s auch ordentlich.“ Ich hoffe aber, kommendes Jahr wieder tatkräftiger einsteigen zu können.

Fotos

Weiterhin sitze ich an den Fotos zu Das Hexenei und hoffe, heute Abend die nächste Charge an das Atelier zu schicken. Für kommendes Jahr haben wir auch schon ein paar richtig coole Foto-Projekte auf dem Schirm, aber bevor es dazu kommt, steht erst mal noch der andere Tanz an – Der Tanzball von Saltatio steigt auch dieses Wochenende und ich werde, wie immer in den letzten Jahren, mit dem Fotoapparat da sein.
Das ist zugegeben gerade langsam aber sicher ein arger Engpass in dem, was ich pro Woche halt abgearbeitet bekomme, aber ich denke wenn das einmal durch ist, kehrt auch in diesem Bereich meine „weniger, aber dafür mit Ruhe“-Politik ein.

Eifelarea Film

In einer perfekten Welt kämen diesen Monat sowohl Hilde: das offizielle Begleitbuch wie auch das letzte Hilde-Blogvideo an die Reihe, aber ich glaube nicht, dass das klappen wird. Eines von beidem klappt aber hoffentlich.
Für das Drehbuch von Xoro 2 gilt das Gleiche.

Weitere Video-Projekte

Actuarium ist dagegen für diesen Monat fest eingeplant. Der Kurzfilm vor Condra-Hintergrund ist geschnitten, braucht aber dringend noch Soundeffekte und ist dann good to go.
Zeitgleich wird auch ein kleines Making of erscheinen.
Außerdem stehen bei Saltatio gleich noch eine Reihe Videos in der Pipeline. Hier gilt, was ich schon bei den Fotos sagte: Ich hoffe, es wird der letzte Engpass dieser Art sein.

Ich, live

Zum einen bin ich diesen Monat halt als Fotograf beim Tanzball 2017, da kann man mich treffen – aber wer jetzt noch keine Karte hat, der wird vermutlich auch keine mehr bekommen. Das Wochenende darauf besteht aber schon die nächste Chance, hallo zu sagen, denn dann bin ich mit Ulisses Spiele auf der Dreieich Con 2017. Wer also dort ist – einer von den Typen in den schicken, grünen Hemden bin ich. Kommt vorbei und sagt hallo!

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.
Tatsächlich habe ich gerade noch gar keine Pläne, was ich wie als Nächstes anfassen werde – wir werden es ja gemeinsam sehen. Einige redaktionelle Blog-Artikel sind auf jeden Fall ebenfalls mit in der Pipeline.

Viele Grüße,
Thomas

Beim Gang durch die Wüste Schildkröten sehen (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Das hat ja diesmal was gedauert … aber es war auch einfach irre viel los in den letzten Wochen. Nun aber ist Feiertag, als ich das hier schreibe – und damit ist endlich auch mal wieder die Chance, mit Ruhe ein entsprechendes Zwischenstände-Posting abzusetzen.
Gerade rechtzeitig, um es passend diesen Monat mit einer Blade-Runner-Referenz einzuleiten (wenn auch mit keinem kompletten Zitat; die Void-Kampff-Frage ist einfach zu lang). Immerhin startet gerade der neue Film und bietet noch mal viel Anlass, dass ich allen sagen kann, wie sehr das Original einer meiner allerliebsten Filme ist. Fun Fact: Der Director’s Cut von Blade Runner war der erste Film, den ich je privat im O-Ton geschaut habe – mit freundlichem Dank an einen Englisch-Referendar an unserer Schule, dessen Name aber im Chaos der Zeit verloren gegangen ist.
Doch genug davon, schauen wir mal, was ich die letzten Wochen so getrieben habe – und plane.

Belletristik

Ich denke, Verdorbene Asche geht diesen Monat an die Testleser. Ich weiß, das sagte ich schon mehrfach, aber diesen Monat habe ich Urlaub und das sollte das Zünglein an der Waage sein. Nach wie vor gilt: Ich bin sehr zufrieden damit, wie das Buch sich fügt.
Es wird. Es wird.

Sachbuch

Bei den Sachbüchern gibt es derzeit nichts Neues.

Beiträge in anderen Werken

Mittlerweile sind aus einem Schreibauftrag gleich zwei geworden. Der erste, den ich hier noch nicht beim Namen nannte, kocht derzeit nur auf kleiner Flamme, weil das Projekt, für das er ist, sich insgesamt verschoben hat. Der andere dagegen gibt sich ganz konkret:
Für André Wieslers gerade frisch gecrowdfundetes Rollenspiel Protektor werde ich für den Ergänzungsband, das Komplettium, ein Abenteuer beisteuern. Bei den Gast-Autoren bin ich in illustrer Gesellschaft irgendwo zwischen Tobias Rafael Junge und Ralf Sandfuchs, und ich freu mich drauf!

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Hallo Anne ist wieder ein gutes Stück weiter und wir nähern uns der Fertigstellung von Episode 2; erscheinen wird’s dann, wenn wir ein Produktionsende der fünf Folgen langen Staffel absehen können.

Diese Webseite

Euch ist übrigens vielleicht aufgefallen, dass die Projektstands-Übersicht von dieser Seite verschwunden ist, die irreführend auch immer „Zwischenstände“ hieß. Das muss nicht zwingend auf Dauer sein, aber ich war mit der Darstellung auf so vielen Ebenen unzufrieden – wenn sie wiederkommt, dann entsprechend ganz neu gestaltet.

DORP

Beim DORPCast hat sich durch die lange Zeit seit dem letzten Beitrag hier natürlich eine Menge getan. Wir hätten da Folge 103: Die Vor- und Nachteile von Vor- und Nachteilen, Folge 104: Die GenCon 50, von zuhause betrachtet, Folge 105: Ludonarrative Dissonanz und Folge 106: Der Charakterbogen.
Und am Sonntag folgt dann auch schon direkt Folge 106b – mein Urlaub steht bevor, daher wird es dieses Mal eine Zwischenfolge.
Schon am vorigen Sonntag sollte eigentlich Ihr Name ist Mensch erscheinen – und ist auch komplett fertig, hängt aber bei DriveThru in der Freigabe-Schleife. Da hatten wir Zeit für eingeplant, aber offenbar nicht genug, weshalb unser „Karitativabenteuer“ – alle Erlöse werden wir spenden – halt bald erscheint, aber die Details liegen nicht in unserer Hand.
Ich hoffe jeden Tag darauf.
Danach stürze ich mich dann mit Schwung auf ein neues Savage-Worlds-Projekt von Markus, aber dazu fehlte bis eben jetzt einfach die Zeit.

Condra

Die Tröte, Extrablatt 2 ist erschienen – und kann auch im Trötenarchiv bereits heruntergeladen werden.
Dort ebenfalls frisch erschienen ist übrigens der gesamte Tröten-Jahrgang 10 (also 2017), gebündelt in einem einzelnen PDF.
Gefühlt schon „old news“, aber technisch auch erst seit den letzten Zwischenständen erschienen, ist dann zudem das Poster zum Condra 12, über das ich hier aber auch schon schrieb. Ihr seht es noch mal nebenstehend.
Außerdem gibt es da noch ein Projekt – aber dazu weiter unten mehr bei den Video-Projekten.

Fotos

An der Foto-Front dominiert Das Hexenei weiter meine Festplatte. Die Hälfte der mehreren Tausend Fotos sind mittlerweile bearbeitet, aber die andere Hälfte steht noch bevor. Der Urlaub wird’s richten, sage ich mal.
Außerdem zu erwähnen …

Bildbände

… der Bildband, den ich im Sinne einer eher verkopften Idee 2011 ersonnen hatte, ist fertig. Wir haben im September das letzte Foto des auf drei Exemplare limitierten Buches gemacht.
Ich werde da, wenn es auch fertig gelayoutet ist, einmal was hier zu schreiben. Es ist aber definitiv ein cooles Projekt und eine spannende Erfahrung geworden.

Poster

Ich schrieb ja erst die Tage noch dazu: Der Fall Rautermann wird diesen Monat in Aachen vom Platzhalter Theater aufgeführt – und ich habe alles rund um Poster, Flyer und co. gestaltet.
Nebenstehend seht ihr das Poster.
Die Webseite der Gruppe kennt alle Details.

Eifelarea Film

Hilde ist fertig. Sagte ich das schon oft genug?
Hilde ist fertig.
Solltet ihr das irgendwie verpasst haben:

Mehr noch, seit vorigem Wochenende sind auch die Hilde-Drehpannen online:

Diesen oder nächsten Monat mache ich mich dann mal noch an Hilde – Das offizielle Begleitbuch, damit das auch 2017 noch erscheint. Bezüglich einer DVD-Veröffentlichung hole ich derzeit Angebote ein, das sieht auch gut aus. Und ein paar letzte Blicke hinter die Kulissen in Videoform sollen auch noch folgen, ebenfalls grob in dem Zeitfenster.
Definitiv in diesem Monat gebe ich mich nun an das Drehbuch zu Xoro 2 – die selbstauferlegte „Erst Hilde!“-Verpflichtung ist ja abgegolten.

Weitere Video-Projekte

Und mehr noch: Actuarium ist abgedreht. Actuarium ist ein Condra-Kurzfilm, der zugleich als Testballon für einige Effekte mit Potenzial für Xoro 2 gedient hat. Etwa vier Minuten Lauflänge und nahezu keine Dialoge, aber wie ich finde wirklich hübsche Bilder und eine nette Dramaturgiekurve. Erscheinen wird der Kurzfilm auf meinem Youtube-Kanal, planmäßig im November.
Dazu gibt es dann auch ein Making of Actuarium, das wird allerdings kürzer als etwa das zu Carport war.

Ganz an anderer Front wird auch zu Das Hexenei noch ein Video folgen, allerdings hatte ich mich diesmal dazu entschieden, erst die Fotos, dann das Video anzugehen. Das wird also noch etwas dauern.

Saltatio

Saltatio hatten letztes Wochenende ihren jährlichen Auftritt auf dem Ehrenwert – dem Tag der Aachener Vereine und man hat mir auch davon ein Video zugespielt.
Ich denke das werde ich in der zweiten Oktober-Hälfte bearbeiten, schneiden und dann auch direkt veröffentlichen.

Ich, live

Und zuletzt: Ich bin diesen Monat alle Tage mit Ulisses auf der SPIEL in Essen; wer also vom 26. bis 29. 10. irgendwann auf der Messe in Essen ist, der kann gerne vorbeischauen und hallo sagen.
Im November bin ich dann noch am 18. und 19. auf der Dreieich-Convention, ebenfalls für Ulisses. Da gebe ich aber noch Details durch, wenn es soweit ist.
Auf die HeinzCon Forever früher im Monat werde ich es hingegen höchstwahrscheinlich nicht schaffen, auch wenn ich sehr gerne würde.

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Nächstes Mal geht es hier – abseits der hoffentlich bald folgenden Erfolgsmeldung zu Ihr Name ist Mensch – dann um eine meine allerliebsten TV-Serien … ever.

Viele Grüße,
Thomas

Das Condra-12-Poster und die Ratcon

Hallo zusammen!

Zwei Dinge wollte ich heute zum Freitag noch loswerden, bevor das Wochenende auch schon da ist. Zum einen ist das Poster zum Condra 12 fertig.
Mit vollem Titel ist es Condra 12 – Marlaks erwachende Kinder und es ist, das steckt im Titel, das 12. „große“ Con des Condra e.V. Es sind deutlich mehr, wenn man interne Cons, Einsteiger-Cons und dergleichen mitrechnet, aber wenn wir die als Spin-Offs ansehen, ist dies der zwölfte „richtige“ Teil.
Und dazu gibt es nun auch ein Poster:

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn man muss klar sagen – selten haben wir so auf „Foto-schön“ gearbeitet wie hier. Ein leicht anderer Winkel, ein leicht anderer Lichteinfall und es wurde klar, dass wir hier vor allem mit Flicken, Resten und Panzertape gearbeitet haben. Aber nun gut, Showbusiness halt. Das Ergebnis jedenfalls stimmt; es sind sogar noch einige weitere coole Motive bei dem Shooting herumgekommen, die es dann aber einfach knapp nicht geschafft haben, das Poster-Privileg zu ergattern.

Wir hatten dabei sogar noch unfassbares Glück. Enge Zeitpläne gaben uns effektiv genau einen Tag vor, an dem wir das Foto machen konnten und dort halt auch nur eng umgrenzt in den Abendstunden, wenn wir alle Feierabend hatten, die Sonne aber noch nicht untergegangen war. Der Tag wiederum war endlos verregnet und es war sogar noch schlimmer gemeldet, das Wetter klarte aber genau einmal für uns auf, damit wir das Foto machen konnten.
Der Witterung verdanken wir auch das abgefahrene Licht auf den Bildern, was nur noch zur Stimmung des Motivs beiträgt, denke ich.

So, und nun noch was ganz anderes: Letzte Erinnerung – heute beginnt die Ratcon 2017 in Limburg, die Ulisses-Haus-und-Hof-Convention. Michael und ich sind – wie im Grunde die ganze Firma – dort anzutreffen und wenn ihr auch dort seid, kommt doch mal vorbei und sagt hallo.
Sonntag um 12 Uhr halten Nadine Schäkel und ich dann gemeinsam noch das Panel Scriptorium Aventuris – Layout für Jedermann ab, worin ich vermutlich live ein wenig layouten werde und wir erklären, wie wir so etwas halt normalerweise angehen.
So oder so: Ich denke, das wird cool, auch wenn die „Konkurrenz“ im Zeitfenster hart ist, denn parallel dazu hält der Chef sein TORG-Panel ab. Nun, wir werden es sehen – und ich werde Anfang der Woche berichten.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ein tolles Wochenende, vielleicht sehen wir uns ja in Limburg!

Viele Grüße,
Thomas

Praise Be (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Ich denke man kann es gerade als spannende Phase hier bezeichnen; eine ganze Reihe großer Sachen nimmt Form an, manches wird angekündigt, manches wird fertig. Zwar geht es nicht an allen Fronten so schnell, wie ich es mir wünschen würde, aber es ist Bewegung drin und ich habe durchaus das Gefühl, dass die diversen kleinen Versatzstücke von „Dinge mal anders angehen“ seit Anfang des Jahres langsam anfangen, sich auszuzahlen.
Der Titel dieser Zwischenstände ist dahingehend gleich eine doppelte Anspielung. Zum einen wörtlich gemeint – gepriesen sei das Schöpfen, gelobt der Lohn der Mühen –, zum anderen finsterer einfach als Anspielung auf das, was ich gerade lese, denn in The Handmaid’s Tale kommt der Ausruf ebenfalls markant vor. Da ist allerdings der Beiklang düster. Hier, denke ich, nicht.
Und in diesem Sinne: Auf, auf!

Belletristik

Ja, ich weiß; trotz aller guten Vorsätze ist Verdorbene Asche noch immer nur „fast fertig“; ist mir akut aber ehrlich egal, dafür bin ich viel zu zufrieden mit der Form, die das Buch annimmt. Mal sehen, ob ich es im August fertig bekomme. Es ist wirklich nur noch die Frage, wann ich mal einige Stunden ununterbrochen ans Werk komme.

Sachbuch

Zu Einfach Filme machen in der 2. Auflage gibt es keine Neuigkeiten; meine Zeit in Sachen Filmprojekte war schlicht anders gebunden; dazu kommen wir im Verlauf des Beitrags noch.
Ist aber nicht in Schwierigkeiten, ich komme nur zu nichts.

Beiträge in anderen Werken

Ich arbeite derzeit an einem [Beitrag] für ein [Werk]; ein Schreibauftrag noch dazu. Aber da das ganze Projekt noch nicht angekündigt ist, kann ich halt auch noch nichts dazu sagen.
Wird nachgeholt, sowie ich kann.
Versprochen!

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Keine Neuigkeiten zu Hallo Anne. Wir hoffen auf diesen Monat – und damit genug der bedrückenden Abschnitte, kommen wir mal zu all dem, was im Juli gerockt hat!

DORP

Okay, der Reihe nach: Der DORPCast hat anderthalb neue Folgen: Die Zwischenfolge Episode 101b – Der schlafende Riese ist erwacht sowie die reguläre Folge Episode 102 – Der Weg des Buches sind erschienen.

Dann veranstalten wir ja bekanntermaßen die Dracon 12 im kommenden April, vom 13. bis 15. April 2018 genauer gesagt, und dazu gibt es nun auch endlich ein Poster, wie nebenstehend zu sehen ist.

Bei den 1W6 Freunden arbeiten wir nicht nur an Allzeit bereit und haben den ersten externen Beitrag für Frisch, fromm, fröhlich, frei kommendes Jahr erhalten, sondern wir haben zudem Ihr Name ist Mensch angekündigt, ein Abenteuer aus meiner Feder, das als pay what you want erscheinen soll und dessen Erlös Ende des Jahres vollständig karitativen Zwecken zukommen soll. Auf der DORPatreon-Seite kann man das aber auch im Detail nachlesen.

Ebenfalls dort zu sehen ist die Karte von Mystics of Mana, die uns die wundervolle Hannah Möllmann angefertigt hat. Ich bin so unfassbar happy damit!

Und last but not least sollte in den nächsten Tagen Schrecken aus der Tiefe – Das Fun-Rollenspiel um aquatische Ungeheuer auf der DORP-Seite und gedruckt (ISBN 978-3-7448-8761-8) im Handel ankommen.
Das ist doch mal ein Schnitt für den Monat, oder?

Condra

Auch auf der Condra-Seite meiner Hobby-Aktivitäten gibt es Neuigkeiten, denn wir haben Condra 12 angekündigt, das nächste große, mehrtätige LARP unseres Vereines. Eine richtige Anmeldung gibt es noch nicht, eine Möglichkeit Interesse zu bekunden aber sehr wohl. Ein Poster werde ich dazu auch noch anfertigen; was es schon gibt, ist der Titelschriftzug von mir zum Con; den seht ihr aber auch nebenstehend.

Fotos

Letztes Mal habe ich hier erwähnt, dass Das Hexenei, die neue Bühneninszenierung des Vereins Kids on Stage gemeinsam mit dem Ballett-Atelier bevorstand; nun ist sie vorüber. Ich bin noch dabei die vielen, vielen, vielen Fotos zu sichten, aber da gibt es bald was zu Gucken.
Einige Previews hatte ich hier und da ja schon gestreut; einer davon ist auch noch mal nebenstehend zu sehen.
Schön war es!

Poster

Neben dem Dracon 12-Poster, das weiter oben zu sehen war, und dem Condra-12-Poster, das bisher nur geplant ist, wird es zudem bald auch mal wieder Arbeiten für lokale Theatergruppen von mir geben.
Vielleicht gibt es da ja diesen Monat auch schon was zu sehen.

Eifelarea Film

Achtung, das hier ist ein irre wichtiger Meilenstein: Hilde und die Glocken der Amazonen hat nach vielen Jahren der Arbeit endlich einen Termin. Zwei, genau genommen.
Am 3. September findet in Aachen in begrenztem Kreis die Premiere des Films statt, und eine Woche darauf, am 10. September, erscheint der Film dann auch online.
Abgefahren, irgendwie, dass wir nach so langer Zeit ganz profan jetzt Daten dazu haben. Aber auch sehr, sehr cool! Ich freu mich so drauf, den Film zu präsentieren!
Über den Hilde-Begleitband reden wir dann hier im September weiter. Erst mal den Film rausbekommen.
Und dann kommt irgendwann Xoro 2; aber diesen Monat gehört meine Aufmerksamkeit diesbezüglich noch vollumfänglich Hilde. Wer sich was hypen mag, der kann ab heute alle paar Tage bis zum Online-Release Preview-Bilder zum Film abgreifen, und zwar wahlweise im Eifelarea-Blog oder auf der Eifelarea-Facebook-Seite.
Ein finaler Trailer folgt auch noch.

Weitere Video-Projekte

Derzeit steht auf meinem Notizblock der Arbeitstitel Venator et Praeda, aber das mag sich noch ändern. Was es auf jeden Fall ist, ist ein Condra-Kurzfilm. Was es auch ist, ist eine Möglichkeit für uns, noch ein paar Dinge zu testen, die ggf. für Xoro 2 eine Rolle spielen werden.
Ob es darüber hinaus vielleicht auch ein erster von mehreren Kurzfilmen in die Richtung ist, das weiß ich ehrlich selber noch nicht.
Wir haben auf jeden Fall einen Drehtermin Mitte September, sodass sich das schön hinter Hilde einfügt. Als Erscheinungstermin peile ich vage auf Oktober.

Ich, live

Die Feencon war cool, ich schrieb ja das letzte Mal erst davon, doch damit geht der Blick auch schon voraus. Die Ratcon steht im August an und wer demnach die Chance ergreifen und mir persönlich mal Hallo sagen will, der kann das vom 25. bis 27. August in Limburg an der Lahn tun.
Die offizielle Seite zeigt nicht nur mittlerweile das ziemlich schicke, neue Design, das Kollegen von mir dafür ausgeheckt haben, sondern bietet auch eine gute Übersicht über die vielen, coolen Programmpunkte. (Tipp: Sonntags, 12 Uhr, reden meine Kollegin Nadine Schäkel und ich über „Scriptorium Aventuris – Layout für Jedermann“.)

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Der August wird auf jeden Fall in ein paar Fällen anstrengend, was die Umsetzung und Fertigstellung einiger Projekte angeht; Ihr Name ist Mensch, der erste Entwurf von Verdorbene Asche und Hilde sind nur drei davon.
Schauen wir, was sich nebenher fürs Blog ergeben wird – aber keine Sorge, das wird schon nicht zu kurz kommen.

Viele Grüße,
Thomas

Das Hexenei – ein furioses Wochenende

Hallo zusammen!

Das Stück beginnt. Der Vorhang öffnet sich, Aria vom Balanescu Quartet klingt aus den Boxen. Auf der Bühne: Mehrere Reihen Tänzerinnen, hautfarben angezogen, mit Markierungen auf dem Körper. Markierungen, wie man sie aus der Schönheitschirurgie kennt, mit idealen Taillen und perfekten Formen. Die Bewegungen folgen der bedrohlichen Musik und kulminieren dann, nach nicht ganz einer Minute, in einem schrillen, verzweifelten Schrei aus vielen Kehlen, bevor der Tanz sich fortsetzt.

Es mag nicht wie das klingen, was man erwartet, wenn man Das Hexenei hört, aber es war genau das, was wir am vorigen Wochenende auf die Bühne gebracht haben. Wir, also primär der Verein Kids on Stage, in Zusammenarbeit mit dem Ballett-Atelier in Stolberg, und das wiederum – unter anderem natürlich – auch gemeinsam mit mir.
Wie schon bei Das kleine Einhorn vor vier und Turbolento vor zwei Jahren, haben wir experimentiert mit Videoprojektionen als Bühnenhintergründe, und allgemein mit einer Menge multimedialer Elemente, um das neue Stück zu inszenieren. Auch wenn immer im Zentrum der Tanz steht.

Dabei bot Das Hexenei durchaus die Versatzstücke, die man von einem Tanzmärchen erwartet. Es gibt die Hexe, es gibt ihr Ei, es gibt mystische Kreaturen und letztlich eine Heldenreise.
Auch bot das Stück alle Elemente, die man generell von einem Schul-Ballett erwartet, mit Tänzern aller Altersgruppen vom Kind bis zu Erwachsenen.
All das war da. Aber auch noch mehr.

Das Spiel mit mehreren Ebenen hatte schon bei Turbolento eine starke Rolle eingenommen, eine Aufführung, die man vermutlich je nach Lesart als ulkige Reise zu einem phantastischen Zirkus, oder als wirklich harten Trip deuten konnte.
Der ganze Schönheitsaspekt, der schon in diesen ersten, oben skizzierten Sekunden drin steckte, dieses ganze Thema vom Einklang mit sich selbst, Zufriedenheit mit sich selbst, das ist wichtig, das ist aktuell und das geht, gerade drum, auch potenziell ans Mark. Es bietet aber auch genauso Potenzial für geradezu surreale Arrangements, wenn etwa der Metzger, der im letzten Tanz noch versuchte, eines fliehenden Schweines mit dem Hackebeil habhaft zu werden, nun angeworben wird, sich der Schönheitsoperation zuzuwenden.

Was wie jedes Jahr, ob Bühnenstück oder Open-Air-Tanzaufführung, auf jeden Fall gesagt sein muss, ist, wie großartig aufgehoben ich mich dort immer fühle. Die Technik-Verantwortlichen kenne ich ja jetzt schon einige Jahre, die künstlerische Leitung sowieso, aber auch diverse Schülerinnen begleite ich ja jetzt schon teils seit ca. sechs Jahren, und alleine für die vielen, wundervollen Leute lohnt sich die Zusammenarbeit.
Dass es dazu dann auch noch künstlerisch was hergibt, ist natürlich umso besser, aber alleine Teil eines solchen Projektes zu sein, ist ein Vergnügen.

Als letztes Beispiel vielleicht für heute: Eines der schönsten Spiele mit dem Thema der Inszenierung, noch über die vierte Wand hinaus, fand ich, was in der je letzten Viertelstunde vom Einlass geschah. Tänzerinnen der Gruppe stolzierten wie unfassbar arrogante Models durch die Reihen, und verteilten Flyer sowie Terminerinnerungen für Schönheitsoperationen an die großteilig verwirrt wirkenden Besucher. Ich saß zu dem Zeitpunkt jeweils mit der Kamera schon am Rand, hatte also alle Zeit der Welt, mit das Schauspiel anzugucken. Alleine die nonverbalen Reaktionen  auf das arrogant-selbstbewusste Auftreten der stolzierenden Frauen, von Irritation bis Ehrfurcht, die Ratlosigkeit beim Anblick der Flyer … ich denke, wenn man die Zuschauer schon zum Nachdenken bringen kann, bevor etwas beginnt, was in weniger ambitionierten Händen halt auch „nur“ eine einfache Schulaufführung sein könnte, dann hat man auf jeden Fall etwas richtig gemacht.

Viele Grüße,
Thomas

Verdammt guter Kaffee. Und heiß. (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Neuer Monat, neues Glück. Der Juni war hier im Blog einer der stillsten Monate seit langer Zeit, genauso wie er kein neues Video geboten hat, aber es war dennoch eindeutig ein produktiver Monat, den ich vor allem zum Schreiben kommender Projekte genutzt habe. Es hat sich aber auch sonst allerhand getan, und insofern stehen sie heute auch wieder an – die Zwischenstände.
Um aber in alter Tradition erst den Titel zu erklären: Das ist ein Zitat aus Twin Peaks, diesem Meisterwerk verstörender TV-Unterhaltung, dessen dritte Staffel ich derzeit schaue … und ich bin so verwirrt.
Aber nun gut … auf ans Werk!

Belletristik

Verdorbene Asche ist sehr viel weiter als zuvor. Ich bin mit einer ersten, eigenen Überarbeitung noch nicht durch, aber generell ist das Buch steil auf dem Weg zu ersten Testlesern. Die Überarbeitung gerade ist auch im Grunde vor allem dem Fortschritt des vorigen Monats geschuldet, weil sich einige schöne Nuancen ergeben haben, die aber nun rückwirkend noch eleganter (und frühzeitiger) in den Gesamtverlauf der Geschichte eingebunden werden wollen. Ich bin aber derzeit sehr zufrieden damit, wie das Buch vorankommt.
Voran kommen auch die nächsten Geschichten aus Condra; es ist und bleibt ein wenig mühsam, aber derzeit setzen die anderen Autoren sich aktiv Deadlines und wenn wir es schaffen, die zu halten, dann wird das dieses Jahr vielleicht sogar noch was. Wobei ich auch Q1 2018 jetzt durchaus für realistisch halte.

Sachbuch

Es gibt derzeit keine großen Neuigkeiten zu Einfach Filme machen, 2. Auflage. Eines nach dem anderen; derzeit gilt es erst mal, die Belletristik abzuarbeiten.

Beiträge in anderen Werken

Bisher war es in Sachen Schreibaufträge eher ruhig dieses Jahr, aber das hat sich gerade geändert. Ich kann noch keine Details sagen, aber mich erreichte eine Anfrage, ich schlug einen Beitrag vor und der wurde dankend so genommen. Geschrieben wird’s vermutlich schon im Juli, beim Namen genannt dann halt, wenn das Projekt offiziell bekanntgegeben ist.

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Da zuerst ich, und dann nahezu nahtlos im Anschluss Gérard in Urlaub war, hat sich bei Hallo Anne nicht viel getan. Hoffentlich aber diesen Monat wieder!

DORP

Drei neue Folgen vom DORPCast sind erschienen: Folge 99: Die RPC 2017, Folge 100: Mächte des Wahnsinns – Geisteskrankheiten im Rollenspiel und Folge 101: Alles was weh tut – Schaden im Rollenspiel. Ordentlich, denke ich.
Dann ist da die Dracon 12, die endlich ihren offiziellen Termin hat und am 13. bis 15. April 2018 stattfinden wird; der Ort ist wieder Paustenbach, die offizielle Webseite hat die Details.
Bei den 1W6 Freunden hat sich hinter den Kulissen allerhand getan; das betrifft Allzeit bereit genauso wie den für kommendes Jahr geplanten Band Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei, aber auch ein bis zwei schöne Sachen, die wir hoffentlich diesen Monat zur Feencon (s.u.) ankündigen oder präsentieren können.
Ach ja, und Schrecken aus der Tiefe wird diesen Monat in den Handel gehen.

Fotos

Es gibt noch nichts Neues an der Foto-Front, aber am kommenden Wochenende führt der Verein Kids on Stage sein diesjähriges Ballett-Bühnenstück Das Hexenei auf – für das ich ja auch Videos beigesteuert habe –, da werde ich fotografierend sein.
Und wenn wirklich alles klappt, dann steht kommendes Jahr gegen Pfingsten ein wirklich cooles Projekt an, was sich über die letzten Wochen herauskristallisiert hat, aber dazu später im Jahr dann mehr.

Bildbände

Der Bildband Der Tanzball zur gleichnamigen Veranstaltung 2016 ist erschienen. Fotos von Thomas Bender, Hagen Hoppe und mir, Satz und Gestaltung ebenfalls von mir, erschienen als schönes Hardcover auf Fotopapier. Das Buch ist ein Crowdfunding- und Vorbesteller-exklusives Produkt und sollte gerade in allen entsprechenden Briefkästen ankommen.
Und auch wenn Eigenlob stinkt: Ich bin sehr glücklich damit, wie’s am Ende geworden ist.

Poster

Mit etwas Terminglück gibt es diesen Monat das Poster zur Dracon 12; stay tuned.
Ebenso gibt es da Theaterprojekte, die sich über Poster und/oder Programme freuen würden, da muss ich aber noch mal nachhaken. Könnte aber auch diesen Monat aktuell sein.

Eifelarea Film

Eine mögliche Premiere von Hilde und die Glocken der Amazonen ist seitens der Kern-Crew nun auf ca. vier mögliche Termine eingekreist worden. Die sind nun bei unserer angepeilten Location angefragt – drückt die Daumen.
Wann auch immer die Premiere dann sein wird – eine Woche danach erscheint der Film schließlich auch online.
Und dann auf zu Xoro 2; aber erst dann.

Weitere Video-Projekte

Noch so ein „hinter den Kulissen“-Fortschritt, der sich im letzten Monat formiert hat: Im September werde ich mit ein paar Freunden einen kleinen Kurzfilm drehen; teils, um praktische Effekte für Xoro 2 zu testen, teils als Inszenierung unseres LARP-Settings Condra. Wir haben einen Termin und können nun – Eifel halt – nur auf gnädiges Wetter hoffen.
Wer hingegen wie gesagt an diesem Wochenende Das Hexenei in Stolberg schauen geht, kann als Teil der Bühneninstallation auch Videos aus meiner Produktion erblicken. Andere Videoelemente sind von Miu Schley gestaltet und auch darüber hinaus haben noch einige Leute mitgewirkt; ich bin selber gespannt auf das Gesamtwerk.
Eine gewisse Auswertung meiner Aufnahmen in Form eine Youtube-Medleys – für Das Hexenei genauso wie nachträglich noch zu Turbolento vor zwei Jahren – ist übrigens ebenso geplant wie ein erneutes Probenmedley. Da sollte im Zeitraum Juli/August eigentlich allerhand hier gehen.
Die Worte Easy Props sind jüngst auch mal wieder laut ausgesprochen worden, aber da verspreche ich noch nichts.
Und all das zusammen gleicht hoffentlich auch aus, dass es im Juni nichts gab.

Ich, live

Im Juli gibt es auch wieder eine Möglichkeit, mir live „Hallo“ zu sagen – am Wochenende vom 22. und 23. Juli bin ich in Bonn Bad Godesberg auf der Feencon 2017. Ich bin mit der DORP da und ich freue mich wie immer über jeden, der plaudern möchte. Dafür bin ich dort.

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Generell gilt, dass der Juli wieder Blog-aktiver werden soll, als es der Juni war. Andererseits steht verdammt viel an allen möglichen Fronten an; ich werde mich aber darum bemühen, dass es hier dennoch nicht noch mal so still wird.
Der nächste anstehende Artikel ist dabei einer, auf den ich mich schon seit Wochen freue – und zu dem ich nun endlich kommen sollte.

Viele Grüße und einen brillanten Start in die Woche,
Thomas

Die Quintessenz ist der Fluss, der das Gespinst speist (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Neuer Monat, neue Zwischenstände. Der März war ziemlich umtriebig, mal sehen ob der April da mithalten kann. Ich werde es auf jeden Fall versuchen; auch, weil dann nächsten Monat mit der RPC auch schon wieder die große Con-Saison anbricht. Faktisch tut sie das schon an diesem Wochenende mit dem Kaiser-Raul-Convent, aber dort bin ich nicht – wo ich dieses Jahr bin, das kann seit einer Weile hier eingesehen werden. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, hallo sagen zu können.
Und noch eine Neuerung vorweg: Ab jetzt versuche ich, jeden Freitag (vage gegen Mittag) auf Instagram ein kleines Preview auf irgendein kommendes Projekt zu geben. Bevorzugt natürlich auf Dinge, die nicht noch Monate entfernt sind, aber auch das wird sicherlich vorkommen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Vielleicht reizt es ja den einen oder anderen.

Der Titel des Beitrags ist übrigens ein frei zitierter „Erklär“-Text aus einem alten Quellenbuch zu Magus: die Erleuchtung. Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt – mein Arbeitgeber, Ulisses Spiele, crowdfunded gerade die (weniger verschwurbelte) Neuauflage des Spiels und hat auch mich dafür schon vor die Kamera geholt. Direkt zum Crowdfunding geht es hier, das besagte Video verlinke ich weiter unten aber auch noch mal in diesem Beitrag. So oder so: Magus dürfte bis heute mein Lieblings-Rollenspiel sein und an dessen Rückkehr nach Deutschland so aktiv mitwirken zu können, das ist schon ziemlich cool.

Aber nun, wie eh und je, auf zum eigentlichen Überblick!

Belletristik

Das aktivste Belletristik-Projekt bei mir ist nach wie vor Verdorbene Asche. Ich arbeite noch immer an der Erstfassung und habe derzeit das Ziel, die Ende dieses Monats mehr oder weniger bereit für die ersten Testleser zu haben. Daumen drücken!

Sachbuch

Einfach Filme machen in seiner 2. Auflage wächst und gedeiht. Allerdings gebe ich zu, frage ich mich momentan auch immer mal wieder, ob ich das Projekt vielleicht noch mal unter ganz anderen Gesichtspunkten generalüberholen sollte. Es ist und bleibt ein gutes Buch, denke ich, aber so ein paar Ausnahmebücher im Bereich „leicht erkläre Foto- und Videotechnik“ legen die Messlatte an sich noch mal eine Nummer höher, gerade was die zugängliche und moderne Aufmachung angeht. (Und damit meine ich nicht nur das Layout, was in der ersten Auflage von EFM … nun, wirklich überholt ist.)
Hach, schwierig. Ein radikalerer Schnitt würde das Buch natürlich noch mal erheblich zurücksetzen, aber vielleicht besser machen.
Nur … würde es das? Wirklich?
Ich denke, ich gebe mir mal den Monat Zeit, das kritisch zu betrachten und dann schauen wir weiter.

Beiträge in anderen Werken

Ein letztes Mal sei noch mal erwähnt, dass mein Essay Kampagnen – Mehr als nur ein Abenteuer in Ulisses‘ Handbücher des Drachen: Rollenspiel-Essays abgedruckt wurde.
Mehr zum Buch gibt es hier bei mir im Blog.

Hörbücher, Hörspiele und andere Audio-Projekte

Wir arbeiten weiter an Hallo Anne. Wie in den März-Zwischenständen angekündigt, haben Gérard und ich uns getroffen und wir haben nun einen generellen Schlachtplan für die nächsten paar Folgen der am Ende sechsteiligen Reihe.
Derzeit suchen wir nach den nächsten Aufnahmeterminen.

DORP

In Sachen DORPCast gibt es gleich drei neue Beiträge. Das Thema von Episode 94: Spacecenter Babylon 5 ist eindeutig; in Episode 95: Kaffeeklatsch VI – Vegas, Norden, Paustenbach reden wir über gleich drei Cons, die wir in den letzten Wochen schon besucht haben. Und dazwischen ist noch Episode 94b: Das erste Mal – Wie wir zum Rollenspiel kamen erschienen, eine Sonderfolge direkt von der Dracon 11 vergangenen Monat.
Apropos Dracon – die war großartig und hat auch schon einen Nachfolger am Start. Ich denke bis zu den nächsten Zwischenständen werden wir noch kein Poster, aber bereits den definitiven Termin bekanntgegeben haben.
Dann habe ich aktiv begonnen, Die Legende der Orkenkluft zu schreiben, ein DSA-Fanabenteuer für die DORP. Das kommt gut voran, hat aber die letzte Woche kurz Pause gemacht, weil ich ein Savage-Worlds-Abenteuer von Markus ins Layout bekommen habe, das wir noch nicht mal angekündigt haben bisher. Dazu im April definitiv auch mehr.

Mystics of Mana kann wieder etwas freier atmen, wo endlich die Katze aus dem Sack ist, dass es ein deutsches D&D 5 geben wird, denn nun ist zumindest einer der Gründe, weshalb wir im letzten Jahr etwas zaghaft waren an der Regel-Design-Front, endlich offen zu benennen. News zur RPC sind weiter das Ziel.
Außerdem haben wir eine (großartige, phantastische) Kartenzeichnerin engagiert, aber auch dazu im Laufe des Monats mehr!

Fotos

Mittlerweile sind alle meine Schwarzwald-Fotos, digital wie analog, in meiner deviantArt-Galerie erschienen. Eine Menge schöner Fotos, die mir selber sehr am Herzen liegen, und eine Menge positives Feedback, was ich dafür erhielt. Was will man mehr?

Gut, mehr Fotos. Mehr Fotos gehen immer. Während ich gerade dabei bin, endlich einen Deckel auf die Fotos der letzten Ballett-Aufführung zu machen – mal sehen, ob und wie ich davon etwas hier noch bringen werde –, planen wir derweil tatsächlich so vage ein mögliches Shooting rund um Ostern. Ist aber eines, bei dem das Wetter kooperieren müsste.
Schauen wir mal …
(Ach ja, und die analogen Fotos, die kriegen hier die Tage auch noch einen eigenen Beitrag.)

Bildbände

Der Der Tanzball-Bildband ist nahezu fertig. Letzte Feinkorrekturen, letzte ausstehende Zustimmungen jener, die zustimmen sollen, aber alles in allem steht das Buch. Es wird ein quadratisches Buch mit 21x21cm Kantenlänge, ein fadengebundenes Hardcover, kaschierter Einband, und vollfarbiger Druck auf 96 Seiten 200gr. Fotopapier.
Kurzum: Das wird ein sexy Buch werden, denke ich.
Ich schätze, im Laufe des Monats werde ich hier sicher mal ein paar Buchseiten exemplarisch zeigen; auch wenn ich weiß, dass das insofern gemein ist, da das Buch vorzubestellen war. Aber ich bin zu stolz auf das endgültige Design, um es gar nicht zu zeigen.
Ein Prototyp sollte in der kommenden Woche geordert werden und wenn mit dem alles stimmt, geht die Gesamtbestellung auch noch im April in Produktion.

Weitere Video-Projekte

Videos!
Zunächst mal zwei aus eigenem Anbau. So gab es, wie jedes Mal, auch zu dieser Dracon ein „Dankesvideo“ von mir; das guckt sich so:

Dann, noch einmal Tanzball-Nachwehe, habe ich aus Videomaterial von Thomas Bender und mir ein Video geschnitten, dass den kompletten aerial-rope-Auftritt der großartigen Lisa Chudalla auf unserer letztjährigen Tanzveranstaltung zeigt:

Irre, oder?
Und abschließenden ist da noch das eingangs genannte Magus-Crowdfunding-Video. Das ist nicht von mir, aber mit mir:

Das ist mehr Video-Action auf einmal als im vorigen Quartal zusammen, aber gut, was lange währt und so. Zumindest ein Video will ich auch im April wieder schaffen. Gucken wir mal.

Und sonst

Wie immer gilt: Folgt mir doch auf Twitter, wenn ihr mögt abonniert mich auf Youtube, fügt dieses Blog eurem Feedreader zu und auf Instagram bin ich ja auch. Über eine kleine Spende wider den Betriebskosten der Seite freue ich mich natürlich auch immer.

Soweit für diesen Monat. Alles in allem bin ich auf jeden Fall zufrieden mit meiner leicht umgestellten To-Do-Arbeitsweise. Ich habe das Gefühl, unter’m Strich kriege ich auf jeden Fall mehr erledigt als gegen Ende letzten Jahres. Noch immer bounce ich allerdings eine Reihe von Blog-Beiträgen, die ich schreiben will, vor mir her. Ich bin mir sicher, im April werden es zumindest einige davon endlich schaffen.

Bis dahin wünsche ich euch erst einmal aber einen guten Start in den neuen Monat!

Viele Grüße,
Thomas

Allerlei: Videos, Fotos, DPP-Links, Live-Termine, eine Vorschau und Projekstände

Hallo zusammen!

Gerade ist mal wieder alles stressig, scheint es, also müssen es diese Woche ein paar Kurzmeldungen tun, fürchte ich. Dafür ist es dann auch gleich ein ganzes Bundle an interessanten Sachen, wie ich finde.

Was den Deutschen Phantastikpreis angeht, so sind mir seit meinem Artikel dieser Tage noch zwei weitere Beiträge zum Thema untergekommen. Die sind dort schon verlinkt, aber damit das nicht unter die Räder kommt: Die neuen Artikel sind von Judith Vogt und dem Perry-Rhodan-Redakteur Klaus N. Frick; unterschiedliche Stellungnahmen, beide kritisch, aber halt aus verschiedenen Perspektiven.

Dann war da diese Woche das hier:

Mehr dazu die Tage.

Wer derweil meine Fotos schätzt, für den könnte sich ein Besuch bei deviantArt mal wieder lohnen, denn dort ist gerade meine aktuelle Schwarzwald-Foto-Reihe zu einem Ende gekommen.
Kommende Woche geht es dort dann mit einem zweiten Satz zur selben Reise weiter, dann aber analoge Schwarzweiß-Aufnahmen. Und das ist dann ein Thema, was auch noch nach hier ins Blog überschwappen wird.

Hier im Blog sind zwei Dinge erneuert worden – die Projekt-Zwischenstände sind wieder aktuell und tragen damit u.a. Rechnung, dass ich mittlerweile aktiv an unserem DSA-Fanabenteuer Die Legende der Orkenkluft schreibe, und nachdem mich zuletzt so häufig Nachfragen erreicht haben, habe ich die uralte Cons und Messen-Rubrik wieder aktiv geschaltet, in der man schauen kann, wo ich in den kommenden Monaten so live anzutreffen sein werden.

Live war ich letztes Jahr auf unserem Tanzball 2016, und zu dem gehört auch noch ein Bildband, der via Crowdfunding mitbestellt werden konnte. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich alle Fotos zusammen hatte, aber mittlerweile laufen die Arbeiten daran recht gut, denke ich. Nebenstehend ein kleiner Appetizer, wenn man so will.
Und voll mit dem Ball, aber nur halb mit unserem Verein zu tun hat ein Video, das ich, wo ich dies hier schreibe, nahezu fertig habe, aber noch ein, zwei Stunden irgendwoher nehmen muss. Dennoch, ich denke darauf wird man sich Anfang nächster Woche freuen können:

Soweit mein Kessel Buntes für diese Woche. Spätestens nächste Woche gibt es dann aber auch wieder richtigen Content.

Viele Grüße,
Thomas

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