Allerlei: Wirklich querbeet und ohne roten Faden

Hallo zusammen!

Wie euch wohl schon aufgefallen ist, gibt es dieses Jahr keine Zwischenstände mehr von mir. Es gab ja sogar jetzt schon ungewöhnlich lange gar kein Blogpost hier von mir – sorry, das hätte alles anders kommen sollen, aber gerade wer den aktuellen DORPCast 110 vielleicht auch gehört hat, der weiß ja schon, dass es bei mir privat gerade eher trubelt. Nun, das wird auch wieder besser. Zum Monatsanfang im Januar gibt es ja dann wie jedes Jahr einen mehrtägigen Jahresrückblick und so „richtig richtige“ Zwischenstände gibt es dann erst wieder zum Februar.

Aber nun denn. Was hat sich hier alles an teils gar nicht mal mehr so aktuellen Themen angesammelt?

Zu einem der ernsteren Themen der letzten Wochen – dem Tode André Wieslers – hat mein Arbeitgeber nun noch einen Nachruf in Videoform veröffentlicht. Den will ich hier auch gerne noch teilen.

Dann gab es in der Zwischenzeit einmal großes Chaos bei Patreon, was allerdings schon wieder vorbei ist, wo ich endlich hier dazu komme, hier etwas zu schreiben. Zum eigentlichen Skandalon hatte ich auf der DORPatreon-Seite schon was geschrieben, aber konnte dann auch schon Tage später Entwarnung geben.

Auf der Saltatio-Webseite habe ich ein Kreuzworträtsel veröffentlicht, das vor allem dazu dient, die Namen unserer Tänze abzufragen / zu üben. Für Außenstehende dürfte es ziemlich schwer bis unmöglich zu knacken sein, aber es soll hier mal nicht unerwähnt bleiben.

Auf der DORP wird Heiligabend mit Missing Links ein Savage-Worlds-Download erscheinen, den Markus Heinen geschrieben hat und für dessen Layout ich mich verantwortlich zeichne. Eigentlich würde ich auch gerne Actuarium, unseren Condra-Kurzfilm, an Heiligabend herausbringen, aber da kann ich heute noch nicht versprechen, ob er bis dahin fertig sein wird.
Die große DORP- und DORPCast-Umfrage 2017 läuft übrigens auch noch, falls noch jemand will, der noch nicht hat.

Fertig bin ich dagegen mit meiner jährlichen Queste, 50 Bücher im Jahr zu lesen. Zugegebenermaßen haben die Star-Wars-Graphic-Novels geholfen, aber umgekehrt zähle ich Rollenspielbücher nicht mit, sodass es am Ende denke ich fair ist.
Die letzten Jahre habe ich die 50 immer ziemlich deutlich verpasst, sodass ich da durchaus schon jetzt wenigstens in diesem Blickwinkel betrachtet mit den vergangenen 12 Monaten ganz zufrieden bin.
Mal sehen, ob sich das 2018 wiederholen lassen wird.

Zumindest kehrt bei mir ganz langsam etwas Alltag ein. Das bedeutet unter anderem, dass ich diese Woche mal wieder eine vorweihnachtliche Gast-Tanzstunde im Ballett-Atelier in Stolberg gegeben habe – auch so ein Satz, über den ich vor zehn Jahren bestenfalls hätte lachen wollen –, aber zudem, dass ich im neuen Star Wars schon im Kino war. Hat im Kern hier mit nichts was zu tun, aber ist etwas, über das ich eigentlich gerne mehr schreiben würde, wenn ich gerade die nötige Zeit hätte. Da trifft es sich aber zumindest gut, dass die wunderbare Lena in ihrem Blog Xeledons Spiegel quasi alle Gedanken aufgreift, die ich auch aufgreifen wollte. Achtung, Spoiler.
Sogar gelarpt habe ich letztes Wochenende. Dass das aber zugleich auch mein einziges LARP dieses Jahr war, spricht leider Bände. Ein Akademiecon ist es gewesen, also quasi wie Uni für Leute, die so tun wollen, als wären sie Zauberlehrlinge (oder, in meinem Fall, -lehrer) – und es hat doch noch mal richtig, richtig gut getan.

Zuletzt habe ich dann noch zwei Mal „Aufreger am Buchmarkt“: Ein Artikel im Börsenblatt über die Normalität von eBooks in der Gesellschaft ist so #neuland, wie es nur der deutsche Buchmarkt kann und wäre mir mit mehr Zeit definitiv einen richtigen, eigenen Artikel wert gewesen. So kann ich aber zumindest darauf verweisen; gerade wie er am Ende noch mal ungebremst in manches Buzzword stolpert ist … schwach.
Und ein anderer Artikel im Börsenblatt thematisiert das SPIEGEL-Bestseller-Logo, für dessen Verwendung auf Covern der Verlag im kommenden Jahr nun Geld nehmen will und dafür (zu Recht) Gegenwind bekam. Hier gilt für mich: Wenn pure Gewinnmaximierung einen Keil in ein bisher eigentlich gut funktionierendes Gefüge von Feuilleton und Buchmarkt treibt, dann ist das einfach nur ärgerlich und auch das hätte einen eigenen Artikel verdient, sei hier aber vorerst wenigstens der Vollständigkeit halber angemerkt.

Ja, und das war sie, die wilde und konfuse Aufbereitung mehr oder weniger des kompletten Monats. Ich gelobe aber, dass solche wirklich wirr kombinierten Artikel hier eine absolute Ausnahme bleiben werden.

Viele Grüße,
Thomas

3 Kommentare zu “Allerlei: Wirklich querbeet und ohne roten Faden

  1. Ich wünsche Dir schöne Feiertage, lieber Thomas, und hoffe die von Dir im DORPCast erwähnten privaten Dinge lösen sich mit einem guten Ende auf, so daß Du mit einem Wohlgefühl der Erleichterung in das neue Jahr starten kannst. Dieses bringt Dir dann hoffentlich, privat als auch beruflich, dann ausschließlich positive Erlebnisse.

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