Wenn aus einer Idee ein Manuskript wird

Hallo zusammen!

Es kam für mich am Ende selbst ein wenig unerwartet, wie gut Dinge in einem regelrechten Schreib-Rausch plötzlich ineinander griffen, aber ich kann fröhlich sagen: Das Manuskript zu meinem nächsten Roman steht in seiner Erstfassung!
(Also okay, es ist streng genommen ein Typoskript, weil nicht von Hand geschrieben, aber sind wir mal nicht kleinlich hier.)

Das heißt natürlich nicht, dass es fertig ist. Jetzt wird überarbeitet, dann kommen Testlesende, dann wird nochmal überarbeitet, dann kommt das Layout und dann haben wir’n Buch. Aber dennoch – Das letzte Kind von Kaltenstein hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.
Das ist – gerade nach den unglücklichen Begleitumständen bei Sporenläufer zuvor – ein unfassbar gutes Gefühl und ein arger Befreiungsschlag.

Was aber, mögt ihr euch fragen, was zum Geier ist Das letzte Kind von Kaltenstein?
Das hier:

Nadja Brügge hat ihre Mutter nie kennengelernt. Als sie nach einem Todesfall jedoch als letzte lebende Verwandte identifiziert wird, sieht sie sich mit einem ungewöhnlichen Erbe konfrontiert: Plötzlich ist sie die Besitzerin eines prunkvollen Anwesens, das auf einer abgelegenen Insel scheinbar jedem Fortschritt getrotzt hat.

Gemeinsam mit der rätselhaften Amalia schickt Nadja sich an, all dem auf den Grund zu gehen. Allerdings ahnen die beiden Frauen zunächst nicht, dass dunkle Geheimnisse, unangenehme Wahrheiten und uralte Schrecken auf sie warten.

Werden sie begreifen, mit welchen Mächten sie sich angelegt haben, bevor es zu spät ist?

Mein Plan ist grob, die Fassung für die Testleser bis spätestens Ostern bei ihnen zu haben, mit einer vagen Hoffnung auf eine Veröffentlichung im Sommer. Ihr wisst ja vielleicht – schlanke Bücher zum Sommer sind eine Kategorie, die mir selbst sehr am Herzen liegt.

Doch auch inhaltlich, von der Handlung ebenso wie den Figuren her, steckt Herzblut in dem Roman, und natürlich ist die Geschichte auch in vielerlei Hinsicht Spiegel dessen, was mich gedanklich in den letzten Monaten umgetrieben hat; ganz so, wie es bei Verdorbene Asche und zuvor Schleier aus Schnee auch je schon war. (Nicht zuletzt, weil ich finde, auch Unterhaltungsliteratur kann ruhig ein bisschen was zu sagen haben, selbst wenn es nur hintergründig so ist.)
Zugleich enthält Das letzte Kind von Kaltenstein ein paar Elemente, wie ich sie zuvor noch nie geschrieben habe, insofern bin ich gerade da auch schon sehr neugierig auf erste Reaktionen.

Aber wie immer gilt: einen Schritt nach dem anderen – für heute bin ich erst mal glücklich und zufrieden, dass ich soweit bin, wie ich bin.

Viele Grüße,
Thomas

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