Allerlei: DORP-Zeugs, der Buchmarkt, YouTube und Star Wars

Hallo zusammen!

So, nehmen wir uns einmal mehr das rhetorische Packband heraus und schnüren hier in einem Artikel alles zusammen, was Erwähnung verdient, aber die letzten Tage (und Wochen) auf der Stecke blieb.
Here we go.

Zunächst einmal ist auf der DORP nicht nur der erste DORPCast des Jahres erschienen, sondern auch gleich zwei Downloads, die hier noch nicht erwähnt wurden.
Monster, Mythen, Kreaturen – Missing Links von Markus Heinen ist eine Savage-Worlds-Fan-Veröffentlichung und der zweite Teil seiner Reihe um mythische und mystische Pulp-Kreaturen. Und die 1W6 Freunde – Pappaufsteller sind exakt das, wonach es klingt – sechs kleine Aufsteller, vier Jugenddetektive, zwei Ganoven, zur Visualisierung beim Spiel. Illustriert hat die ebenfalls Markus, das Layout bei beiden Projekten und bei den Aufstellern das Konzept gehen auf meine Kappe.
Cool? Cool!
Ach ja, und einfach nur um es zu erwähnen – das Gesamtprojekt DORP wird morgen 19 Jahre. Neunzehn! Schon krass, oder?

Dann, ganz andere Baustelle, ist im Buchjournal ein Artikel über Käufer- und Absatzzahlen des Buchmarktes in Deutschland erschienen, der vielerorts schon diskutiert wurde, hier aber auch zumindest erwähnt sein soll. Diese Unterscheidung von Käufer- und Absatzzahlen mache ich nämlich auch nicht von ungefähr, denn die Anzahl buchkaufender Individuen ist deutlich stärker rückläufig als die Gewinne am Markt, was daran liegt, dass die verbleibenden Konsumenten mehr kaufen. Das ist schon irgendwie spannend.
Dazu gibt es dann einen Haufen weiterer Zahlen, die in vielen Details nicht überraschen – besonders jüngere Leute lesen weniger und eine der Haupt-Ursachen scheint in Alternativ-Freizeitangeboten zu liegen; Netflix und so, ihr wisst schon –, aber bei denen es dennoch interessant ist, sie mal so konkret vorliegen zu haben.
Die große Heils-Idee zum Buchmarkt habe ich jetzt auch nicht, klar, aber ich wollte es teilen. Und über „ich weiß nicht was ich konsumieren soll, die Auswahl ist zu groß“ sollte ich hier demnächst eh mal bloggen.

Und apropos Alternativ-Freizeit und Internet: YouTube hat jüngst angekündigt, weitreichende Änderungen an seinem Partnerprogramm vorzunehmen; unter dem Verweis auf bessere Qualitätskontrolle und Probleme, die bei der Monetarisierung sensibler Themen halt aufkamen, sind die Konditionen zum Erhalt des Partnerstatus‘ massiv angeschraubt worden.
Bisher war die Schranke das Erreichen von 10.000 Videobetrachtungen in einem Kanal, doch das ist vorbei. Wer ab dem 20. Februar nicht 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Betrachtungsdauer der eigenen Videos vorweisen kann, der ist raus. Das alles erwähne ich, weil ich jetzt mehrfach gefragt wurde – und ja klar, das betrifft auch mich mit meinen naiven 135 Abonnenten.
Ich erwähne das aber auch, weil ich darin einen Rückschlag sehe, was das Wegbrechen alter Torwächter angeht; generell begrüße ich in diesem Blog ja seit Bestehen jede Form von Veröffentlichungspotenzial, das ohne Zwang zu einem Publisher besteht. Print on Demand und digitale Bücher sind so Beispiele dafür, aber YouTube war es halt auch immer. Die geänderten Richtlinien sehe ich da mit Bedauern, denn effektiv wird so vor allem Newcomern der Start erschwert, ohne dass ich sinnvolles Potenzial sehe, zukünftig eben jene Kontroversen zu vermeiden, die Werbetreibende zuletzt erst verschreckten und somit den schlafenden Riesen Google überhaupt weckten; Stichwort PewDiePie, Stichwort Logan Paul.
Und ja, auch das wurde gefragt – klar mache ich weiterhin Videos. Das Geld, was ich damit verdient habe, war sowieso nie der Rede wert. Es geht mir wie gesagt mehr ums Prinzip und um gesendete Signale.

Um aber auf einer positiven Note zu enden, hier noch was für die Star Wars-Fans unter euch – auch wenn es jetzt per se kein Insider-Tipp ist. Aber die Star Wars Show auf YouTube hat ein fast halbstündiges Special zu The Last Jedi veröffentlicht, in dem Host Andi Gutierrez mit vier Mitgliedern der Story Group zusammensitzt, also jener Leute, die den gesamten Star-Wars-Kanon verwalten.
Das ist spannend aus Star-Wars-Sicht, aber ich finde auch spannend aus Medienmacher-Sicht, weil es ein wenig Einblick bietet, wie es hinter den Kulissen dort zugeht. (Und das Team-Mitglied Pablo Hidalgo effektiv aus der Rollenspiel-Szene kommt und eben mit dem WEG-Star-Wars-Rollenspiel seinen Einstand geprobt hat, das ist natürlich rein aus meiner Sicht schon ein kleiner Bonus ;))

Soweit von mir hier heute.
Nächster Halt: Ein liegengebliebenes Blogstöckchen!

Viele Grüße,
Thomas

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