DORPCast 72: Der mir bisher wichtigste Beitrag bisher

Hallo zusammen

Heute ging der DORPCast 72 ins Netz; ganz regulär an jedem zweiten Sonntag, wie immer. Er ist beispielsweise hier direkt auf der Seite zu finden.
Aber es ist ansonsten keine reguläre Folge. Anstatt vor wenigen Tagen, haben wir diese hier bereits vor nahezu zwei Wochen aufgenommen, denn der Aufwand, der bevorstand, war groß.
Zwei Gäste haben wir diesmal dabei, ein Novum, und zudem beides Frauen, was so bisher auch nicht passiert war. Mháire Stritter, die z.B. von ihrer Arbeit bei Orkenspalter TV, bei Computec Media oder durch ihre Tätigkeit als Übersetzerin und Autorin bekannt ist, sowie Miriam Kasteleiner, eine gemeinsame Kollegin von Scorp und mir, die bei Ulisses unter anderem die WH40k- und Star-Wars-Rollenspiele betreut, haben sich bei uns „eingefunden“. Virtuell zumindest, denn wir nehmen ja jeweils daheim auf.
Cast72Das hieß vier Tonspuren statt sonst zwei, was nicht nur den doppelten Schnittbereich bedeutet, sondern auch insgesamt viel mehr Abstimmungsarbeit – denn ich bemühe mich ja immer, dass möglichst bei aller Gesprächsdynamik (und Verzögerung in der Übertragung) niemand dem anderen das Wort stiehlt, etwas überlagert wird und ähnliches, und das ist mit vier Spuren echt, echt mehr Arbeit.

Aber warum das alles?
Weil es wichtig ist.

Das Thema dieser Folge liegt fernab der typischen DORPCast-Reichweite, wenn man mal Episode 38 außen vor lässt: Es geht um Frauen in der Rollenspiel-Szene.
Das bedarf für Außenstehende vielleicht Erklärung, ist aber schnell gemacht: Besonders das Pen&Paper-Rollenspiel ist eine Männerdomäne. Verlässliche Zahlen gibt es nicht wirklich, aber eine überwältigende Mehrheit männlicher Spieler ist anzunehmen, eine überwältigende vokale Mehrheit auch feststellbar.
Doch was bedeutet das für die Frauen in der Szene?
Was für Erfahrungen haben sie gemacht, machen sie heute und zeichnet sich eine Veränderung ab?
Wie nehmen sie es selber war und wie werden sie von anderen wahrgenommen?
Was sind Probleme? Gibt es Lösungen?

Wir hätten da natürlich einfach drüber reden können, Michael und ich. Aber schon nach der Nummer 38 hatten wir bei viel Lob die berechtigte Kritik erhalten, das weiße Männer Anfang 30 nicht die perfekte Ausgangslage für die Bewertung einer Minderheitensituation sein können, egal wie wohlmeinend oder sogar gut sie es machen.
Darum diesmal mit Gästen.

Die Aufzeichnung hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Bearbeitung trotz allem Aufwand ebenso. Das Ergebnis aber ist es, worauf ich vor allem stolz bin – denn ich denke, wir haben unsere Sache ganz gut gemacht.
Erstes Feedback seit Release der Folge heute Morgen scheint uns Recht zu geben.
Insofern möchte ich auch euch heute einmal einladen, dem DORPCast euer Gehör zu verleihen, wenn euch das Thema auch nur peripher interessiert. Normalerweise reicht mir hier auch der Hinweis in der Randspalte sowie die Zusammenfassung neuer Folgen in den jeweils nächsten Zwischenständen, aber heute ist das anders, finde ich.
Heute hat alleine das Thema den Hinweis verdient.

Und darum noch einmal: Wer neugierig geworden ist, der kann Episode 72 hier hören.

Viele Grüße,
Thomas

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