Ein kurzer Blick auf die RPC 2014

Hallo zusammen!

Jetzt saß ich eben hier und überlegte, was ich denn eigentlich über dir RPC 2014 sagen bzw. schreiben könnte und musste selber eingestehen, dass der aktuelle DORPCast, zu finden hier, im Grunde ja schon alles sagt, was zu sagen ist.

Ein typischer Anblick: Der DORP-Stand vor seiner "Ghetto"-Wand

Ein typischer Anblick: Der DORP-Stand vor seiner „Ghetto“-Wand
(© 2014, Thomas Bender)

Aber ganz ohne Kommentar will ich es auch nicht lassen. Kurzum: Es war eine schöne Convention bzw. Messe. Ich mag ja die RPC, werde nicht müde zu betonen was für eine tolle Grundlage zum Socializen die zwei Tage in Köln immer bieten, wenn ein so großer Haufen durchweg toller Leute auf einem Schlag zusammenkommt.
Tatsächlich ist das auch der Bereich, in dem die Messe immer besser wird, wohingegen das Shopping-Angebot eher stagniert; in diesem Kritikpunkt kann ich diversen Leuten, mit denen ich an unserem Stand sprach, schon zustimmen. Die Anzahl freier Händler gerade im Pen&Paper-Bereich war schwindend gering und Verlage mit Verkaufsangebot sind zwar eine coole Sache, aber alleine aufgrund der Preisbindung für Schnäppchenjäger auch keine Alternative. Gleichsam dominiert Mytholon das LARP-Angebot mittlerweile stark, sodass ich auch nicht das Gefühl hatte, viel Neues entdecken zu können. Aber gut.

Die RPC war für mich nie ein Shopping-Event, noch war sie je ein Ort, an dem ich selber spielen wollte. Die RPC war hingegen schon immer ein Ort, an dem ich mit euch reden kann und da enttäuschte sie auch dieses Jahr wieder nicht. Am DORP-Stand hatten wir eine Reihe wirklich schöner Gespräche, und es war mir durch die Bank weg ein Vergnügen, unsere Leser und Hörer persönlich zu treffen.
Gerade eben der DORPCast hat diesmal viele Leute und viel (positives) Feedback angezogen, was mir natürlich eine große Freude ist. Aber auch, dass Die 1W6 Freunde wieder in den Druck geht – eine Meldung, die wir vorgezogen hatten, damit sie eine Chance hat, hinaus zu dringen, bevor der allgemeine Geräuschpegel im Zuge der Messe-News zu laut wird –, fällt für mich im weiteren Sinne in den Bereich der Messe-Highlights.

Ein bisschen schräg, aber auch cool war es in der Hinsicht natürlich auch, dass wir ein DORP-TV-Interview mit der DORP geführt haben; also vielmehr Markus mit mir. Darin ging es ebenfalls um unsere Jugenddetektive; aber irgendwie ist es ja auch passend – es ist Episode 300 gewesen. Genau zur Halbzeit, Episode 150, hatten wir das letzte Interview mit uns selbst gebracht. Als wäre es so gewollt …

Die DORP interviewt sich selbst. Markus im Gespräch mit mir …

Die DORP interviewt sich selbst. Markus im Gespräch mit mir …
(© 2014, Thomas Bender)

Ich habe ja in diesem Jahr keine Vorträge gehalten – da fehlte im Vorfeld einfach jedwede Zeit, sich vorzubereiten. Vielleicht im kommenden Jahr ja wieder – mir hat ein wenig der Austausch im Anschluss an eben jene Workshops ja schon gefehlt. Umgekehrt war es aber nett, im Vorfeld Anfragen zu erhalten, ob ich wirklich keine halten würde, ich stünde nicht im Programmheft. Natürlich ist es schade, dass ich Leute dahingehend enttäuschen musste – aber dass sie überhaupt fragen hat mich ja schon beeindruckt.

Alles in allem war die RPC ein tolles Wochenende voller netter Leute, alte Bekannte wie auch neue Bekanntschaften gleichermaßen. Und was will ich denn da auch mehr?

Viele Grüße,
Thomas

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