Das war 2014, Teil 1: Persönliches

Hallo zusammen!

Es ist mal wieder ein Jahr herum und 2015 hat seinen Dienst heute Nacht angetreten, Zeit also für den alljährlichen Rückblick auf das was war und den Ausblick auf all das, was kommen soll. Ich war selber ganz überrascht als ich sah, dass ich voriges Jahr ja auf fünf Themenabschnitte „hoch“ bin, aber denke ich behalte das bei – demnach kommen jetzt, in dieser Reihenfolge, Tag für Tag: Privates, Kreatives in Wort und Buch, In Bild und Ton, Mediales und der Ausblick auf 2015.
Fangen wir aber, wie immer, persönlich an.

Irgendwie fühlt sich 2014 für mich schizophren an. Viel zu voll, irgendwie, um es richtig zu fassen. Aber während ich bei allen Erfolgen wie der ESA-Mission Rosetta, die ich persönlich für einen beachtlichen Meilenstein halte, das Jahr politisch eher kritisch sehe – ein Eisberg mit der Krimkrise als Spitze –, so war es privat ein bombastisches Jahr.
Ganz ehrlich.
Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, das so zu sagen, aber 2014 war alles in allem toll. Jaaa, die eine Einschränkung ist vermutlich, dass aufgrund der schieren Menge an Pflichten und Aufgaben viele Wunschprojekte und vor allem Freizeit gelitten haben, aber beruflich, finanziell und persönlich war 2014 das beste Jahr seit langem. Muss man einfach so sagen.

Es war dabei ein seltsames Jahr, um in Aachen zu leben. Ich weiß nicht, ob das außerhalb der Stadt so groß publiziert wurde, außerhalb der Region vermutlich dann sowieso nicht, aber „Straßenräuber“ war ein Wort, dass ich eigentlich nicht hatte in einer realen Zeitungsmeldung lesen müssen. Und in einer Stadt zu leben, die derart von brutalen Raubüberfällen übersäht wurde wie Aachen diesen Herbst, sodass am Ende sogar die Gründung einer Bürgerwehr erfolgt ist … nein, das hatte ich nicht zwingend auf meiner „1000 Dinge bevor ich sterbe“-Liste.
Mittlerweile ist es wieder ruhig, aber – es klang ja hier und da schon durch – mein Aachen-Bild, es ist derzeit ein bisschen angeknackst. Es ist und bleibt eine tolle Stadt, aber dennoch. Doch zurück zum positiven Bild der Dinge.

Ich habe voriges Jahr schon verraten, dass ich seit einigen Neujahrsfesten mit einem Kumpel das Spiel spiele, dass wir versuchen, das persönliche vergangene Jahr auf ein einziges Schlagwort zu destillieren, ein Motto, eine Überschrift im Roman unseres Lebens, und meines soll dort, ganz pathetisch, „sehr gestresst, aber sehr glücklich“ lauten. Schrecklich, oder?
Im Grunde ist 2014 dahingehend eine kontinuierliche Fortsetzung von 2013. Das Tanzen ist nach wie vor ein Highlight in meinem Leben und ich bin um Auftritte wie Tanzbälle unglaublich dankbar, genieße es zu unterrichten und selber neue Dinge zu lernen. Der Mondscheinball als Chance, viel selber zu tanzen und Der Tanzball als größeres Event einmal mehr primär als Foto-Auftrag mit einer versprochenen Folia darin waren beide auf ihre Weise toll, und gerade der Auftritt mit anschließendem Greifvogelfoto dieses Jahr wird als Highlight in meinem Gedächtnis bleiben.
Dann ist da das LARP, ebenfalls ein wichtiges Hobby, für das mein Feuer in diesem Herbst noch einmal im fiktiven Lande Tibur ganz frisch entfacht wurde und das mir am Ende des Tages doch viel gibt, auch wenn es manchmal anstrengend ist und sich wie eine Pflicht anfühlen mag, so täuscht dies und könnte als Eindruck ferner von der Wahrheit nicht sein.

Wenn ich Dank auszusprechen habe, dann aber vor allem an einen wundervollen Freundeskreis, der all dies möglich macht. Ein Freundeskreis, der sich nicht zu fein ist, sich mit mir in absonderliche Foto-Projekte zu werfen oder andere Bestrebungen umzusetzen, der aber zugleich vor allem durch eine Sache punkten kann: Es sind alles ganz und gar wundervolle Menschen und ich wüsste gar nicht, was ich ohne einige von ihnen machen würde. Ohne euch wäre so viel von meinem ganzen Künstlertyp-Treiben gar nicht möglich; und damit meine ich nicht nur das Schaffen an sich, sondern auch einfach eine Umgebung, in der kreative Ideen wachsen können, die nicht verlernt hat, Phantasie als hohes Gut zu sehen.
Hier Leute herauszustellen wäre schon alleine unfair, weil ich mit Sicherheit irgendjemanden vergessen würde. Ein neuer großer Artikel zu meiner Sicht auf das Thema „Familie“, der ist ohnehin auf dem Weg und wird da sicherlich auch noch mal mehr dazu zu sagen haben.
Also, insofern, für heute … ihr wisst ja, wer ihr seid. Danke, dass es euch gibt.

Kurz gesagt: Persönlich war 2014 toll.
Morgen beginnen wir dann mit einem Blick darauf, wie es sich im Licht kreativen Schaffens so zu geben weiß.

Viele Grüße,
Thomas

2 Kommentare zu “Das war 2014, Teil 1: Persönliches

    • Ich danke dir! Und wenngleich nachträglich: Dir auch!
      Einblicke sollten definitiv folgen; hab nicht vor, das Bloggen hier allzubald dranzugeben ;)

      Viele Grüße,
      Thomas

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