Seelenworte

Wie viel Web 2.0 braucht mein Buch?

Hallo zusammen!

Obschon der Stein des Anstoßes für diesen heutigen Beitrag meinerseits aus dem Rollenspiel-bezogenen Cthulhu-Forum kommt, richtet er sich tatsächlich an die lage auf dem Buchmarkt im Allgemeinen. Ich würde also insofern gerade auch jene Leser hier, die nicht aus der RPG-Ecke kommen, einladen, heute einmal dran zu bleiben.

Es gibt dort derzeit eine Diskussion, die sich um so genannte „Handouts“ dreht. Meist aufwendig gestaltete Passagen, die im Spiel an die Spieler gegeben werden sollen, als Substitut „echter“ Dokumente und Funde. Mehr Exposition brauchen wir nicht.
Bei Cthulhu herrscht nach wie vor die Einstellung vor, dass diese Passagen in Bücher gehören und nicht (auch) als PDF-Datei auf die Webseite. Ich persönlich finde das weder „retro“ noch „old-school“, sondern vor allem vorsintflutlich und veraltet.
Das Thema aber ist ja eigentlich ein viel größeres: Wie können traditionelle Medien wie die guten, alten Bücher von dem Potential profitieren, dass von den neuen Medien ausgeht. Wie können sie es für sich ausschöpfen, ohne ihrer bestehenden Form zu entsagen, also etwa zu eBooks zu werden?
Eine gute, wichtige Frage, finde ich. Weiterlesen