Eine Art Liebesbekenntnis zur Literatur
Hallo zusammen!
Es gibt da was, fernab aller Zwischenstände, Vollzugsberichte und konkreten Überlegungen, was ich schon seit einer Weile mal loswerden wollte und heute scheint mir ein guter Nachmittag zu sein, um es einfach mal zu schreiben: Wenn mir gerade das vergangene Jahr, also grob 2012, etwas zurückgebracht hat, was ich auf dem Weg dahin Zeitweise etwas aus den Augen verloren hatte, dann, wie sehr ich das gesamte Feld der Literatur einfach liebe. Damit das jetzt aber nicht so klingt, als wäre die Zeit davor von einer literaturschaffenden Sinnkrise erschüttert gewesen – war sie nicht – muss ich das etwas ausführen, denke ich.
Es gibt ja eine ganze Reihe Komponenten, die den Buchmarkt irgendwie auszeichnen. Zunächst einmal, auch faktisch an erster Stelle, natürlich die Texte.
Zu diesem Aspekt muss ich an sich glaube ich gar nicht viel sagen, sondern kann – ich glaube nicht zum ersten Mal – ein wundervolles Zitat von Alan Moore dazu anführen:
Literature is the highest possible technology. It’s virtual reality right there: 26 letters rearranged in certain forms which, when decoded by the average human mind, can recreate a complete wraparound 3-D environment.
Besser kann man es glaube ich kaum sagen. Aber es gibt ja noch mehr Facetten – es gibt den Autor, es gibt den Verlag, die Aufmachung, vielleicht die Reihe, das Genre, es gibt Rezensionen, Lesezirkel – mittlerweile sogar im Internet –, es gibt Fernseh- und Web-Sendungen dazu. Und das alles gemeinsam erschafft einen Kosmos, der es mir unglaublich angetan hat.
Das rankt zurück bis zu meinen ersten persönlichen und dann auch bald regelrecht verschlingenden Leseerfahrungen jenseits der Buchgeschenke zwischen Karl May und dem „Roten U“, also irgendwo zwischen Zahns erster Star-Wars-Roman-Trilogie und Weis’/Hickmans ursprünglichen Drachenlanze-Romanen, die beide ziemlich prägend waren für mich. Man kann sich in diesem Textwesen Literatur ganz wunderbar verlieren, da greift der Moore wieder, aber man kann sich auch in diesem ganzen Umfeld verlieren, ohne dass man die Nähe zur Geschichte verliert. Weiterlesen






Wen hingegen meine berufliche Arbeit als Verlagsleiter und leitender Layouter für Ulisses Spiele interessiert, findet