Haben Sie schon mal über rechts und links in Büchern nachgedacht?
Hallo zusammen!
Als ich gestern Morgen meine Mails abrief, fand ich dort den aktuellen Amazon-Newsletter vor, der mir ohne Umschweife das neue Album von Zaz empfahl. Wer hier schon länger dabei ist, weiß vielleicht, dass ich Ende 2011 die vor positiver Energie fast fliegende chanteuse als eines meiner absoluten musikalischen Highlights des Jahres betrachtet habe, insofern interessiert mich das neue Album natürlich wirklich. Aber was mich da noch viel direkter ansprang war der Titel, der nämlich um Ecken an etwas gemahnt, was ich hier schon lange mal besprechen wollte. Das Album heißt Recto Verso.
Bücher haben ja, da verrate ich jetzt niemandem etwas Neues, wenn man sie aufgeschlagen hat, zwei Seiten, eine links und eine rechts. Üblicherweise ist die rechte Seite dabei von der Seitenzahl her ungerade, weil ja per Definition Seite 1 auf dem geschlossenen Buchblock oben liegt. Aber weil ja im Druck- und Satzwesen im Grunde alles eigene Begriffe hat, ist das auch hier so. Die rechten Seiten nennt man hierzulande recto, die linken Seiten verso.
Das ist allerdings eine Frage der Leserichtung, denn im Grunde hat die Bezeichnung nichts mit links und rechts, sondern vielmehr mit vorne und hinten zu tun. Weiterlesen






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