Die Zeit steht still, und es wird Herbst (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

So, nach den Laternenbildern von neulich Rammsteins „Seemann“ offensichtlich noch immer im Kopf habend, wie der Titel zeigt – oder korrekter die Apocalyptica-Version mit Nina Hagen, die sich irgendwie über die Bilder in mein Hirn geankert hat – dachte ich mir, ich nehme mir noch mal Zeit für einen kurzen Rundumschlag.
Derweil sitze ich hier und klammere mich, nach einem gleichermaßen wunderschönen wie anstrengenden Tanzball gestern Abend,  an meine Tasse Kaffee wie ein ertrinkender an das rettende Stück Holz, aber das nur als allgemeiner Hinweis.

Fangen wir mal bei dem Evergreen an: Schleier aus Schnee. Wie ich ja vor einer Weile schon schrieb, ist die erste Textfassung von dem Buch mittlerweile fertig. Das ist schon ziemlich krass und beendet einen ersten, ziemlich langen Marsch. Der zweite Teil des Weges nun ist bereits begonnen: Jeder der 40 Abschnitte wird noch einmal überarbeitet und dann, Stück für Stück, in vier größeren Segmenten abgelegt. Ich bin noch immer etwas unentschlossen, ob ich die 40 Abschnitte wirklich als 40 Kapitel anlegen soll, oder eher als Unterabschnitte in vier großen Kapiteln. Mal sehen, ich denke das ergibt sich ganz natürlich bei der Überarbeitung.
Andere Handgriffe betreffen Sprache, Stil, Handlungskonsequenz und -stringenz, alles Bereiche, die man einfach beachten muss, wenn man so wie ich über einen so langen Zeitraum an einem Manuskript gearbeitet hat.

Bei Geschichten aus Condra: Die blaue Gans seid ihr soweit denke ich auf dem Laufenden. Mit Tobias Cronerts Geschichte Flamme und Regen liegen fünf von sieben Texten vor, nur zwei weitere fehlen noch. Erwähnenswert ist auch sicher noch mal, dass ich Zierelemente gefunden habe, die wir eigentlich einmal für ein anderes Projekt angefertigt hatten, das aber nie richtig Fahrt aufnahm. Nun aber werden sie noch einen Nutzen erfahren und dafür Sorge tragen, dass Die blaue Gans auch optisch ein Buch wird, das man einfach gerne aufschlägt.
Grundsätzlich gilt, dass wir versuchen wollen, eine Brücke zu schlagen zwischen zeitgenössischer Fantasy-Literatur, unserem Setting Condra und in Teilen dem Feeling, das man früher einmal hatte, wenn man phantastische Literatur las. Nicht, dass es da nicht auch heute tolle Bücher gäbe, aber von einigen der Altertümchen in meinem Regal geht ein Maß von sense of wonder aus, das ich gerne anderen mit diesem Buch auch vermitteln würde. Mal schauen.
Nächster Schritt hier ist (leider noch immer) mein Lektorat von Tobis Geschichte; das musste in der vergangenen Woche hinter der bezahlten Arbeit hintan stehen.

Bevor wir aber zu der kommen, noch ein Hinweis in Sachen Condra. Das zweite Buch, das wir gestalten mit dem Hintergedanken, dass man es auch aktiv im Liverollenspiel nutzen können soll, wird auch langsam fertiger. Es handelt sich dabei, das schrieb ich hier noch nie, um das Buch Hylträa. Was zum Geier das sein soll, wird aber mal ein eigenes Thema wert sein.

An der bezahlten Front hat sich viel getan. Für Atlantis hab ich jüngst Niemand fertig bearbeitet und auch schon wieder Nachschub da. Doch auch für einige andere Verlage bearbeite ich derzeit Manuskripte; all das wird noch dieses Jahr fertig werden, einiges davon sogar sehr bald.
Neu sind Layout-Aufträge. Einer davon ist eine Fortsetzung eines Auftrags aus dem vorigen Jahr – kann man jetzt erraten, ansonsten wird das auch sehr, sehr bald hier mit Namen genannt sein – wohingegen die anderen wirklich neu sind. Einer davon liegt bereits zur Abnahme beim Verlag und soll morgen oder übermorgen dann auch hier genannt sein.

Ich arbeite auch derzeit an zwei Beiträgen für verschiedene Magazine. Einer ist für die Winterausgabe der Anduin und wird sich um Hilde und die Glocken der Amazonen drehen, der ist sowohl unter Dach und Fach wie auch schon halb fertig. Der andere ist noch sehr, ähem, im Fluss, aber auch da feile und schraube ich emsig.

Und zuletzt, apropos Hilde: Planmäßig fahre ich noch diesen Monat an einem Wochenende zu Ralf und wir arbeiten weiter an dem Schnitt des Films – und des Trailers. Man darf also durchaus weiter gespannt sein!

Mit Sicherheit hab ich noch weitere Sachen vergessen. Aber mein Kaffee ist mittlerweile ausgetrunken und der Beitrag, letztlich, auch echt mal bereits lang genug. Auf dem Ball gestern war ich übrigens als Fotograf, insofern hat mir der Abend neben einigen sehr schönen Tänzen auch vor allem randvolle SD-Karten beschert; sowie die Bilder auf der Veranstalter-Seite online sind, gebe ich Bescheid.

Viele Grüße,
Thomas

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