Indiana Jones und der falsch geschriebene Titel

Hallo zusammen!

„Bücher im Selbstverlag sind generell nicht empfehlenswert, weil sie keiner Qualitätskontrolle unterliegen.“
Kennt man, oder?

„Große Verlage geben sich gerade bei ihren großen, namhaften Reihen viel Mühe ein Produkt von herausragender Qualität abzuliefern.“
Hab ich auch schon mal gehört.

Und dann war ich diese Woche in der Mayerschen und erspähte folgendes Buch:

Aufgenommen in der Mayerschen Buchhandlung am vergangenen Donnerstag

„Indiana Jones und der lette Kreuzzug“? Ehrlich?
Ich meine, klar, ich hab auch im Bereich der Lektoratsarbeit noch nie die Endabnahme für einen Buchumschlag gemacht. Aber das? Das muss doch jemandem auffallen!

Erschienen ist das Buch übrigens bei Panini. Nun will ich gar nicht mit dem Finger auf die zeigen und schimpfen. Aber die beiden nicht ungewöhnlichen Aussagen zu Beginn dieses kurzen Beitrags sind bewusst gewählt gewesen – sicher finden sich bei den Selbstverlegern und Kleinverlagen fehlerhafte Bücher. Bei den großen aber auch.
Das sollte man einfach im Hinterkopf behalten, bevor man vorschnell pauschale Qualitätsurteile trifft.

Viele Grüße,
Thomas

Ein Kommentar zu “Indiana Jones und der falsch geschriebene Titel

  1. Pingback: Die Sache mit der Sichtbarkeit | Seelenworte

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