Viel Werk, viel Freud‘

Hallo zusammen!

Ich sagte das ja jüngst schon, aber derzeit ist es alles relativ krass, was die Arbeitslast bei mir betrifft. Aber es macht sich auch bezahlt, denke ich. Da ich aber auch morgen wieder früh raus muss, da wir heute wie morgen (oder, ob der fortgeschrittenen Tiefe der Nacht: gestern wie heute) auf dem Ortsfest in Imgenbroich tanzend auftreten, versuche ich mal einen Schnelldurchlauf zu dem, was sich die Tage so ergeben hat:

Derzeit sitze ich recht viel an den Fotos zu Living Dance, dem diesjährigen Open-Air des Ballett-Ateliers in Stolberg, bei dem ich vergangenen Samstag war und den ganzen Tag über Aufnahmen gemacht habe. Sehr viele Aufnahmen sogar, weshalb ich hier auch noch nichts vorzeigen kann. Aber die werden kommende Woche fertig, dann lass ich mir das abnicken und dann gibt es auch, wie immer, was zu sehen hier. Aber ich sage so viel: Es war auch dieses Mal wieder sehr, sehr cool und hat Spaß gemacht!

Markus Heinen hat mir heute gesteckt, dass Ein dreischneidiges Schwert gerade lektoriert wird, während ich von mehreren Autorinnen Bescheid bekommen habe, dass sich an der Geschichten aus Condra-Front finale Abgaben abzeichnen. Dazu aber in naher Zukunft mehr.

Ansonsten sei an der Stelle noch vermerkt, dass ich gewissermaßen „enttarnt“ wurde und bei der alljährlichen Zusammenkunft der Großfamilie, der ich entstamme, erstmals das Wissen die Runde machte, dass ich Bücher schreibe und so. Das war irgendwie schon seltsam, aber auch schön, und ich habe mich sehr herzlich über den Zuspruch gefreut, der uneingeschränkt von all den Leuten zu mir getragen wurde.
Das ist übrigens ein interessantes Thema – wie geht ihr, die ihr hier mitlest und selber schreibt, damit um? Tragt ihr das eher vor euch her und erzählt es ungebremst jedem Verwandten, wenn es sich anbietet, oder haltet ihr es eher so wie ich und vertraut drauf, dass sich das schon irgendwie herumsprechen wird? Auch wenn es in meinem Falle ja nicht wirklich funktioniert hat und ich (eigentlich durchaus mit Recht) wiederholt gefragt wurde, warum ich das eigentlich nie erwähnt hätte.

Ich finde, es sind immer ganz eigenartige Momente, weil ich zumindest auch manchmal vielleicht nicht vergesse, aber zumindest unbewusst ausblende, dass die Arbeit an Büchern – sei es als Autor, sei es als Lektor, sei es als Gestalter – letztlich immer etwas Besonderes ist und zugleich etwas sehr persönliches, das andere aber auftun können, ohne dass man selber davon direkt erfahrt.
Das hatte ich auch beispielsweise so ähnlich, als mir eine Bekannte mal in Anwesenheit ihrer Mutter eröffnete, eben jene Mutter lese auch gerade Verfluchte Eifel. Aber versteht mich nicht falsch, es ist toll und ein sehr schöner Nebenaspekt dessen, was ich hier tue.
Eigentlich müsste ich hier eh mal mehr zum Thema Familie schreiben, denn auch das eben erwähnte Fest vergangenen Donnerstag hat mir noch mal neuerlich vor Augen geführt, wie toll es ist, Teil einer großen Familie zu sein. Ich habe den Tag sehr genossen, das steht fest.
Vielleicht nehme ich mir dafür dieser Tage wirklich mal Zeit.

Derzeit aber wird mein Alltag ziemlich von einem kleinen, quadratischen Zettel dominiert, der gerade auch vor mir liegt und der mit „To Do“ überschrieben ist. Neben Auftragsfotos auf einer Hochzeit und den Fotos vom Open Air finden sich darauf unter anderem Arbeiten für den Condra e.V. (die sechste Ausgabe der Tröte steht auch für kommendes Wochenende schon wieder an), die Bearbeitung eines neuen Downloads für die DORP (Michael Mingers’ Die 1W6 Freunde und das Geheimnis der Kastanienmännchen, das gerade für Lektorat und Layout bei mir ist) und allerlei andere Dinge.
Dazu ein privates Fotoprojekt, die Auftragslektorate und das Studium … nein, es ist wahrlich nicht langweilig derzeit.

Ich will es für heute dann auch bei diesen relativ ungeordneten Gedanken belassen und einfach mal schlafen gehen – denn morgen früh geht schon wieder der Wecker, dass ich noch einiges getan kriege, bevor ich schon wieder im Auto gen Eifel sitze.
Aber das Leben wäre ja auch langweilig, wenn es anders wäre…

Viele Grüße,
Thomas

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