Seelenworte

ACHTUNG! Die Dracon wechselt die Location!

Hallo zusammen!

Kurz und knackig: Wegen Umständen, die außerhalb unserer Einflussmöglichkeit liegen, steht unsere gewohnte Location in Paustenbach dieses Jahr sehr kurzfristig nicht zur Verfügung; das wissen wir seit Montag. Nach einigen Tagen des wahnwütig-wilden Rotierens von Alternativen haben wir seit heute allerdings eine neue Location sicherstellen können.

Das Natur-bewegt-dich-Gruppenhaus in Woffelsbach konnte kurzfristig als Ersatzlocation gemietet werden und somit kann trotz widriger Umstände die Dracon 13 wie geplant am 26. bis 28. April stattfinden.

Die neue Anschrift ist die Uferstraße 11 in 52152 Simmerath-Woffelsbach. Die gute Nachricht: Das ist nur etwa eine Viertelstunde mit dem Auto von der anderen Location entfernt.
Mit dem ÖPNV ist es aufwendiger, das wissen wir, aber wie gesagt, das war diese Woche alles unnötig spontan und stressig, sodass wir in diesen sauren Apfel gebissen haben. (Ich habe gerade mal beim AVV geguckt und mit dem Bus scheint man relativ verlässlich in ca. 90 Minuten vom Bushof in Aachen dorthin zu kommen. Wenn ihr aber arg in Bredouille geratet, einfach mal bei uns melden.)

Insofern seht uns bitte diese kurzfristige Ankündigung nach, uns blieb da wenig Wahl. Aber wir sind definitiv glücklich, relativ nah zum ursprünglichen Ort und vor allem am gleichen Termin dennoch starten zu können. Wir wissen ja, dass sich einige mittlerweile eigens für die Dracon Urlaub nehmen – und wir wollten ja niemanden enttäuschen müssen.
Die neue Location bietet ebenfalls Schlafplätze, Küche(n), mehrere getrennte Gemeinschaftsräume – und ist dazu noch malerisch direkt am Rursee gelegen.

Dank gebührt dabei explizit dem Condra e.V. und unseren DORPatreon-Unterstützern, die uns einfach die notwendige Rückendeckung geben können, so so spontan umzuplanen.

Sorry für das Chaos, das ist uns so in vielen Jahren Dracon- und LARP-Organisation auch noch nicht passiert. Aber die Geschichte nimmt ja ein gutes Ende – und insofern freuen wir uns auf euch am kommenden Wochenende! Nur dann halt: in Woffelsbach.

Viele Grüße,
Thomas

Easy Props, Folge 2-02: Rauchende Finger

Hallo zusammen!

Kommen wir wieder direkt zur Sache – die neue Folge Easy Props ist da! Kein Aprilscherz!

Ich möchte aber auch hier zitieren, was ich unter das Video geschrieben habe:
Üblicher, heute aber verschärfter Hinweis: Wie immer im Umgang mit Chemikalien gilt auch hier: Bitte beachtet die Sicherheitshinweise. Phosphor – insbesondere weißer Phosphor – ist kein Spielzeug und kann bei unsachgemäßer Benutzung zu Schäden führen. Hautkontakt ist unbedingt zu vermeiden. Die Verbrennungsdämpfe keinesfalls einatmen.
Wir raten ganz explizit nur zur vorsichtigen Benutzung und zur Verwendung von Handschuhen, wenn es möglich ist. Nur in einer vollständig kontrollierbaren Umgebung umsetzen.
Dieses Experiment ist nichts für Kinder und sollte höchstens gemeinsam mit Erwachsenen durchgeführt werden.
Und immer: Safety first!

Ich hoffe, ihr habt dennoch euren Spaß an dem Video!
Und kommenden Monat wird es mal weniger chemisch – versprochen!

Viele Grüße,
Thomas

Das war 2017, Teil 3: In Bild und Ton

Hallo zusammen!

Wo die Textproduktion 2017 etwas schwächelte (siehe gestern), kann man das an der multimedialen Front mal wirklich nicht behaupten. Rein akustisch beginnt das ja bereits beim DORPCast. 110 Folgen sind es mittlerweile insgesamt, zuzüglich der Sonderfolgen 101b, 106 und c. Die drei mitgerechnet, haben wir 2017 insgesamt 22 Folgen veröffentlicht, was glaube ich als Schnitt schwer in Ordnung ist. Ich denke meine persönlichen Jahreshighlights sind Episode 94 (über Babylon 5) und Episode 110 (der persönliche Jahresrückblick), aber zufrieden bin ich mit allen. Die komplette Übersicht aller Folgen gibt es nach wie vor hier im Blog.
Und noch etwas Auditives reift heran: Hallo Anne wird ein Hörspiel-Projekt in mehreren kürzeren Episoden, das Gérard Wüller und ich hoffentlich kommendes Jahr fertigstellen werden. Es ist recht zeitintensiv, aber ich glaube es wird sich am Ende durchaus gelohnt haben!
Letztes Jahr konnte ich auf meiner Starthilfe bei einem Projekt nur anpielen, aber auch der NeutronCast ist mittlerweile gestartet. Ein Audioprojekt von Tobias Cronert und Lars Raasch, dem ich am Anfang nur in Sachen Technik etwas beigestanden habe. Folge 1 gibt es hier, Folge 2 gab frisch hier zu hören.

In Sachen Video war 2017 auch klar ein gutes Jahr, denn Hilde und die Glocken der Amazonen ist endlich erschienen!
Zuerst gab es einen letzten Trailer …

Gefolgt von einem Neuexport von Xoro the Eifelarean in bisher ungeahnter (DV-)Qualität:

Und dann kamen Schlag auf Schlag Hilde und die zugehörigen Drehpannen:

Doch auch, wem nicht an unseren Fantasy-Filmen gelegen ist, konnte fündig werden. Nicht bei mir, sondern im Saltatio-Kanal ist da etwa das Video zum Tanzball 2017 jüngst erst erschienen:

Vom Tanzball 2016 her kommend, aber bei mir erschienen war derweil schon früher im Jahr Lisa Chudallas wunderbarer ‚Aerial Rope‘-Auftritt:

Und zuletzt gab es dann noch ein für mich ziemlich untypisches Video mit einer Art virtuellen Vortrag von Tobias Cronert, das ich für ihn bzw. seine Arbeit angefertigt habe sowie natürlich auch dieses Jahr wieder das Dankesvideo zur Dracon:

Zuletzt nicht fertig geworden, aber zumindest schon gedreht, ist das Video zur 2017er-Ballett-Aufführung Das Hexenei, sowie unser Condra-Kurzfilm Actuarium. Der ist sogar schon geschnitten, allerdings muss die Tonabmischung da noch fertig werden.

Bleiben Fotos, und da war 2017 wirklich ruhiger. Die Fotos des besagten Hexeneis sind fast durch, die vom Tanzball 2017 sind ebenfalls fast da. Aber das ist dann alles nach 2018 gerutscht.
Ich habe im Schwarzwald mal wieder allerhand Landschaftsfotografie betrieben, die ist aber auch nicht vollumfänglich online erschienen. Dazu hier und da ein kleines Privatprojekt, aber kein Großprojekt. Hier gilt dann wieder: Das wird 2018 garantiert anders. Mehr dazu übermorgen.

Bevor wir dazu kommen, sind morgen erst einmal die Werke der anderen dran im Rampenlicht zu stehen, wenn mein medialer Rückblick auf das vergangene Jahr 2017 folgt.

Bis dahin viele Grüße,
Thomas

Einfach die beste RPC bisher

Hallo zusammen!

Es ist Montag Abend, als ich das hier schreibe. Die Luft ist noch immer zu schneiden hier in meiner Wohnung, der heiße Wochenanfang nach einem heißen Wochenende hat seinen Griff um uns noch nicht gelockert, aber eines habe ich heute noch zu tun: Es ist heute an mir davon zu berichten, wie unfassbar phantastisch diese RPC gewesen ist!

Im Ernst, wir waren jetzt das neunte Jahr als Aussteller dort, einmal noch in Münster und nun zum achten Mal in Köln, und es war immer cool, es hat immer Spaß gemacht, aber es war noch nie so fett wie jetzt am vergangenen Wochenende.

Die Kölnmesse grüßte einen dieses Jahr zunächst mit einem regelrechten Wasteland

Das lag, zunächst einmal, an euch allen da draußen. Der Andrang bei uns am Stand war völlig jenseits aller Vorerfahrungen. Sehr viele waren Fans des DORPCasts, viele auch einfach Fans der DORP, aber mancher kam auch, weil er etwa mein Blog liest, meine Bücher kennt, oder weil er eines unserer vielen, vielen anderen Projekte schätzt und einfach loben wollte. Und das ist unbeschreiblich schön. (Thomas Römer, nebenbei, bezifferte meine gelegentlichen Traktate für mehr positives Denken im Fandom hier als „Soft-Rants“; ich habe mich schon schlechter charakterisiert gefühlt, muss ich sagen.)
Aber es kamen auch viele mit der Absicht, bei uns Geld zu lassen. Dass Die 1W6 Freunde nebst Geister, Gauner und Halunken gut gehen, das wissen wir in gewissem Rahmen. Dass Schrecken aus der Tiefe, von dem wir erste Vorabdrucke dabei hatten, gut aufgenommen wurde und schon meine Beschreibungen des Spiels viel Heiterkeit auslösten, das hat mich sehr gefreut. Aber dass Das DORP-Rollenspiel, ja sogar das Dorpendium Maleficarum mehrfach (!) über den „Ladentisch“ ging, ist irre. Auf eine wundervolle Art irre.

Der DORP-Stand vor Eintreffen der Besucher (Foto © by Thomas Bender)

Die Stimmung war vor Ort generell von einer bemerkenswerten Freude, Geld an Ständen zu lassen, geprägt, aber sie war auch insgesamt einfach gut und ausgelassen. Cosplayer spalten die Gemeinde, wie scheinbar bei jeder Form von Messe, aber ich muss sagen, ich begrüße sie als Ergänzung total.
„Ja, aber sind das denn Rollenspieler?“, fragte mich jemand in offenkundiger Provokation; nun, teilweise vermutlich nicht. Aber für mich ist die RPC immer eine Feier all unserer komischen, verwandten Hobbys. Die einzige Veranstaltung hierzulande in diesem Maßstab, wo Pen&Paper, Videospiele, LARP und nun eben auch Cosplay miteinander existieren können. Und es ist einfach unmöglich, keine gute Laune zu haben, nachdem man einen lebensgroßen Cosplay-Totoro auf einer in der Breite rechtschaffen ausgefüllten Rolltreppe hat fahren sehen.

Markus und ich in unserer kleinen „DORP Business Lounge“ hinter dem Stand; die war tatsächlich nützlich für manches Gespräch (Foto © by Thomas Bender)

Aber nicht nur Totoro habe ich gesehen, sondern auch viele coole, nette Leute. Einige davon neue Gesichter, viele davon auch Bekannte, aber bei allen schön, sie zu sehen. Ich konnte nicht alle Hände schütteln, die ich gerne geschüttelt hätte – Tommy Krappweis habe ich immer nur aus der Ferne gesehen, musste aber auch jedes Mal gerade irgendwo hin –, aber eben doch sehr viele.

Der Tom, wie er das obige Foto von Markus und mir twittert ;)

Das umfasst meine Kollegen bei Ulisses, denen ich beim Abbau dann auch noch was zur Hand gehen konnte, wenn ich die Messe selbst schon mehr in privater Mission besucht habe; das umfasst aber auch viele andere Leute. Viele unterhaltsame und anregende Gespräche wurden geführt; ein möglicher Gastautor für ein kommendes 1W6-Freunde-Produkt wurde angeworben, Zeichner-Visitenkarten wurden gesammelt, ein paar schöne Ideen für mögliche DORP-Projekte wurden uns entweder zugetragen, oder aber von uns selbst ausgeheckt.
Eine gute solche Idee, die wir schon mitgebracht hatten, waren auch die 1W6-Freunde-Charakterbögen, die wir am Stand – DORPatreon-finanziert – verschenkt haben. Vor allem war es für mich schön zu beobachten, wir manche Leute unsicher wurden, wenn wir ihnen sagten, sie könnten auch mehr als einen haben. Mehr als drei. Ob sie zehn bräuchten, oder mehr? Offenbar war es ungewohnt oder unerwartet, ehrlich einfach was geschenkt zu kriegen. Und das macht mich nicht nur glücklich, ich denke es ist auch massiv in seiner Essenz … nun … dorpig.

Ich hatte ein tolles Wochenende. Über Details dessen, was wir erlebt haben, werden Michael und ich im kommenden DORPCast noch sprechen, den wir Mittwoch aufnehmen für eine Veröffentlichung jetzt am Sonntag. Aber hier muss einfach schon mal klar gesagt werden: Es war rundum toll, es hat irre viel Spaß gemacht, es war wunderschön, all unsere Fans dort zu treffen, und keine Frage, nächstes Jahr sind wir wieder da!
(Wer uns aber vorher schon mal live Hallo sagen möchte, der findet hier auch eine Übersicht, wo ich dieses Jahr noch zu treffen sein werde.)

Ich wünsche euch (leicht verspätet) einen tollen Start in die Woche und sammle jetzt erst mal ein, zwei Tage meine Kräfte, denn dann stehen hier ja auch schon wieder Zwischenstände an.
Die Straße gleitet fort und fort …

Viele Grüße,
Thomas

Eine wundervolle RPC später

Hallo zusammen!

RPC_Logo_2016_blogVorgestern endete sie, die RPC 2016, und wie jedes Jahr muss ich sagen: Es war mir ein Fest. Wir waren wie immer mit der DORP dort und diesmal wieder zahlreich vertreten. Neben dem üblichen Quartett aus Tom, Markus, Janine und mir war wie im Vorjahr Matthias noch mit an Bord, sowie Samstags auch noch unsere Hilde der Herzen Néomi.
Dadurch kam es nicht zu allzu langen Momenten des einsamen Ausharrens am Stand, wie wir das vor zwei oder drei Jahren teilweise hatten; wobei das dieses Jahr wohl eh kein Thema gewesen wäre, denn so viel Andrang hatten wir bei uns glaube ich noch nie.

Der DORP-Stand am Freitagabend direkt nach dem Aufbau

Der DORP-Stand am Freitagabend direkt nach dem Aufbau

Die 1W6 Freunde zogen mit unseren großen Bannern neue Leute zu uns, während der DORPCast und meine zahlreichen Aufrufe existierende Fans zu uns brachten. Und ja, ich schreibe bewusst „Fans“, denn so viel positives Feedback und so viel Zuspruch wie 2016 hatten wir nicht mal letztes Jahr, und da waren es schon viele. Danke, kann ich da nur sagen. Danke!
In einem ganz neuen multimedialen Ansporn hatte ich dazu sogar auf Instagram ein Video gepostet, um Leute zum Stand zu laden. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das was ist, was ich häufiger tun könnte, aber irgendwie Spaß gemacht hat’s schon, in die Kamera zu brabbeln. Mal schauen.

Der irrste Moment für mich war dabei tatsächlich Sonntagmorgen noch in Aachen, als ich am ramschigen Bahnhof Rothe Erde stand und mein Ticket zog, als mich plötzlich jemand von der Seite ansprach – er hatte mich über die DORP erkannt und wollte nur kurz sagen, dass er unser Zeug mag.
Ich meine … das ist … krass, oder? Letztes Jahr hatte man mich im Zug kurz vor der Messe erkannt, aber das ging irgendwie noch zusammen, das war schon im RPC-Kontext. Mitten in Aachen, gedanklich noch voll im Alltagsmodus, angesprochen werden, ist definitiv eine neue Stufe.
Ich war ein wenig überrumpelt und richtig geplaudert haben jener Fan und ich dann erst am DORP-Stand auf der Messe, aber auch wenn er sich dann sogar fast entschuldigte, mich angesprochen zu haben – falls ihr mich irgendwo seht und erkennt, sprecht mich ruhig an. Vermutlich bin ich dann auch überrumpelt, aber es gilt wie immer: Ich sage gerne „hallo“!

Gewissermaßen nur auf der Durchreise: Unsere Vorab-Drucke von „Geister, Gauner und Halunken“

Gewissermaßen nur auf der Durchreise: Unsere Vorab-Drucke von „Geister, Gauner und Halunken“

Hallo sagen konnte einige frühe Vögel auch zu Geister, Gauner und Halunken, dem ersten Abenteuerband zu Die 1W6 Freunde. Wir hatten fünf Vorabdrucke mit zur RPC, da das Lektorat eigentlich noch nicht ganz durch ist, wir aber nicht mit leeren Händen auflaufen wollten. Und was soll ich sagen? Wir waren nach nicht mal einer Stunde ausverkauft. Auch das lässt mich dankbar zurück, selbst wenn ich natürlich lieber mehr Bücher gehabt und Leuten auch übergeben hätte – aber das bekräftigt natürlich nur umso mehr, tatsächlich nächstes Jahr dann auch mit Allzeit bereit einen nächsten Band nachzulegen.
(Ein wirklich dickes „Danke“ übrigens auch an BoD, ohne deren bemerkenswerten Einsatz das Buch es auch nicht mehr pünktlich zu uns geschafft hätte.)
Cover Primer RPC WebAber damit noch nicht genug der Novitäten, wir hatten ja auch noch Mystics of Mana erstmals erfahrbar am Stand in Form einer Setting-Leseprobe, die mittlerweile auch online verfügbar ist. Die Resonanz dort ist auch bisher im Grunde ausnahmslos positiv – was nach fünf Jahren Arbeit und Entwicklung im stillen Kämmerlein sogar noch viel wohltuender ist.

Wir haben auch wie jedes Jahr am Stand kreative Ideen jongliert, Konzepte besprochen und ein paar irre Gedanken weiterverfolgt. Es gibt zwei potenzielle weitere Eigenmarken der DORP, über die wir aber denke ich 2016 noch nicht reden sollten, es gibt zumindest Ideen, was man vielleicht im Laufe des Jahres in Sachen Online-Video noch anstreben könnte und noch manches ungelegtes Ei mehr, über das ich noch schweigen werde.
Kurzum: Es war sehr kreativ antreibend, wie jedes Jahr, wenn wir zur RPC fahren. Mal davon abgesehen, dass ich gerade Markus, Tom und Janine derzeit eh so selten sehe, dass das immer ein Gewinn ist.

Aber noch etwas war anders als in den Jahren zuvor: Auch wenn ich privat auf der Messe war, war ich natürlich auch manches Mal nicht bei der DORP, dafür aber bei Ulisses am Stand. Einerseits gab es ein, zwei geschäftliche Sachen zu besprechen, andererseits war es auch einfach eine feine Gelegenheit, Kollegen noch mal in live die Hand geben und ein bisschen plaudern zu können.
Meine Layout-Kollegin Nadine Hoffmann hatte ich auch seit Jahren nicht mehr gesehen, was umso sträflicher ist, wenn man bedenkt, dass ihr Ehemann Torben nicht nur unser Zebrafellwestenräuber in Xoro und Hilde ist, sondern ja auch schon ein guter Kumpel seit Schulzeiten. Freudige Wiedersehen also.
Gedanklich zurück am Ulisses-Stand bestätigte alles dort insgesamt dann gleich auch noch mal meinen generellen Eindruck, einen wirklich coolen Arbeitgeber zu haben, denn mit den Kollegen dort lässt sich ebenso vortrefflich plaudern und gerade weil die Kommunikation aus dem Home Office ja doch oft vor allem zweckgetrieben ist, ist es natürlich auch nett, mal privat ein paar Worte wechseln zu können.

Der morgendliche Einmarsch in die Ruhe vor dem Sturm

Der morgendliche Einmarsch in die Ruhe vor dem Sturm

Worte gewechselt hab ich dann neben den Gesprächen an beiden Ständen auch noch mal in Form dreier Interviews. Das eine, in guter Tradition, wird die DORP mit DORP-Folge bei DORP-TV sein, in der Markus und ich untereinander wie jedes Jahr über kommende und aktuelle Neuheiten sprechen.
Dann habe ich dem Youtuber Eloridas wieder ein Interview gegeben. Wir hatten uns letztes Jahr schon einmal unterhalten und setzen das Gespräch gewissermaßen fort.
Und zuletzt habe ich den Darkside Journeys ein Interview gegeben; was gewissermaßen eine fast tragische Note hat, denn auch dieses Gespräch gab es letztes Jahr schon, doch wurden die Daten Opfer gleich einer ganzen Kette von Hardware-Defekten. Es war also zwar unser zweites Gespräch, aber quasi ein Remake. Macht aber nichts, das Gespräch hat genauso Laune gemacht wie das letzte auch schon und mir wurde zumindest in Aussicht gestellt, dass es diesmal auch zeitnah online geht.
Ick freu mir!

Und sonst?
Unsere Podcast-/Publikations-/Sowieso-Kollegen von System Matters hatten den Stand nebenan und waren tolle Nachbarn, es war wie immer toll viele bekannte Gesichter zu sehen, die aber aufzuzählen nur in der finalen Ungerechtigkeit gipfeln würde, dass ich einen dabei vergesse.
Apropos System Matters – am gleichen Stand gab es die beiden letzten Exemplare Cthulhus Ruf zu erwerben, in dessen Nummer 10 wie angekündigt das Abenteuer Dschungelfieber von Frank Bartsch und mir darauf wartet, gespielt zu werden. Und apropos Cthulhu-Abenteuer, von Pegasus-Cthulhu-Chef-Redakteur Heiko Gill hab ich auch ein Update zu meinem letzten Abenteuer dort bekommen, wann und wie es erscheint und dergleichen mehr, das spare ich mir aber für die nächsten Zwischenstände auf.

Meinung über die RPC gehen immer ein bisschen wild in alle Richtungen auseinander, aber zumindest solange man mich fragt, war die RPC 2016, immerhin schon die Nr. 10, ein klarer Erfolg. Die Stimmung war exzellent, das Wetter hat kooperiert, ich habe wunderbare Gespräche geführt, tolle Leute kennengelernt und wiedergetroffen, coole neue Bücher und Projekte sind am Start – kurzum, die Con war ein voller Erfolg.

Im Laufe der Woche nehmen wir den nächsten DORPCast auf, ebenfalls mit Thema RPC, während DORP-TV sicher auch die Tage beginnen wird, Videos in die Welt zu pumpen. Ich für meinen Teil habe nun erst mal die nächsten Zwischenstände für hier auf dem Plan, aber mal gucken, wenn z.B. eines der Interviews erscheint, schiebe ich das natürlich hier noch zwischen.

Abschließend noch einmal: Danke!
Danke dass ihr unser ganzes Zeug so cool findet! Das ehrt mich jedes Mal aufs Neue!

Viele Grüße,
Thomas

Gelesen im November 2015

Hallo zusammen!

Hallo und willkommen zu Gelesen im …, meiner neuen Rubrik hier im Blog. Den Gedanken ausführlich darzulegen habe ich mir hier ja schon mal die Zeit genommen, aber in Kürze geht es einfach darum, kurz die Gedanken zu den Büchern, dienlich privat so lese, für den Rest der Welt hier festzuhalten. Als Reflexion für mich, als Anregung für euch und einfach, weil ich Belletristik verdammt noch mal liebe und diese Liebe ein Aspekt ist, der hier im Blog neben meinen eigenen Werken viel zu oft viel zu kurz kommt.
Natürlich ist die Idee eigentlich eher, zum Monatsanfang den Blick zurück zu wagen, aber seht’s mir nach, die Festanstellung bei Ulisses hat doch ein wenig Chaos in meine zuletzt oft doch recht schematischen Wochen gebracht. Gutes Chaos, aber eben dennoch Chaos.
Doch genug der Worte, auf und ran an die Bücher.

Gelesen_2015-11

Das erste Buch, das ich im November ausgelesen habe, war The Black Company: Seelenfänger von Glen Cook (Mantikore Verlag, 2015). Das ist eine Neu-Übersetzung, eine (mir unbekannte) alte deutsche Fassung gilt den Kritiken nach aber als unlesbar. Die Reihe und ich, wir gehen grob bis zu meiner Zivi-Zeit Anfang des Jahrtausends zurück, als ich die englische Ausgabe das erste Mal las – und seither Fan bin. Es geht um eine Söldnergruppe, die in die Dienste der „Lady“ tritt, die sich ihrerseits mit Aufständlern herumschlagen muss. Der Reiz: In den meisten Fantasy-Romanen wäre die Lady mehr der Sauron der Geschichte. Cook aber nutzt diese Prämisse dann für eine unerwartet menschliche Geschichte über die Sinnlosigkeit des Krieges und darüber, wie „der kleine Mann“ auf dem Feld gar nicht erfassen kann, auf welchen Wegen das politische Gefüge dort über ihr Wohl und Wehe entscheidet. Military Fantasy, wenn man so will, und ein gutes Buch, wenngleich in dem sehr abgeklärten und damit etwas gewöhnungsbedürftigen Stil des Chronisten der Schwarzen Kompanie geschrieben.

Das zweite Buch, das ich im November gelesen habe, kommt aus einer ganz anderen Richtung: Karl – Geschichten eines Großen, herausgegeben von Michael Kuhn und Judith C. Vogt (Ammianus Verlag, 2014). Man kann von außen kaum begreifen, wie völlig verrückt die Aachener hier nach Karl dem Großen sind. Weiß man dies aber, so ist es wenig verblüffend, dass zum Karlsjahr 2014 eine Anthologie zu Charlemagne erschienen ist. Es ist allerdings ein etwas eigenwilliges Buch geworden. 11 Texte, vorwiegend Kurzgeschichten, doch auch Sachtexte, ein Auszug und ein Gedicht sind darin vertreten, was beim Lesen auf mich ein wenig unfokussiert gewirkt hat.
Ein Blick ins Impressum zeigt einen Reihe durchaus nicht unbekannter Namen (regional, aus dem Verlagsportfolio sowie dem AKzwanzig13-Umfeld) und die guten Texte des Buches sind sehr gut. Leider ist die Qualität nicht ganz konstant, das Thema schon speziell und einige konkrete Textthemen sogar noch etwas spezieller, sodass ich das Buch Öchern und Karls-Fans ans Herz legen, jedoch nicht jedem blind dazu raten kann.

Das dritte und letzte Buch im November ist dann noch ein Klassiker: Alice hinter den Spiegeln von Lewis Carroll (Anaconda Verlag, 2012). Das Buch fand interessanterweise über den diesjährigen All Hallow’s Read zu mir, war aber schon lange auf meiner Liste. Alice‘ im Besuch im Wunderland ist denke ich jedem mal begegnet, ihre Reise durch das Spiegelland dagegen ist etwas obskurer. Auch gerade, weil sie oft auch ausgeschlachtet wird wie ein altes Auto, um Wunderland-Adaptionen auszupolstern.
Humpy Dumpty, Tweedledum und Tweedledee, der Jabberwocky? Alles „hinter den Spiegeln“. Dazu die starke Schachmetapher, die hier das Spielkartenmotiv des Vorgängers ablöst – wir schreibenden Leute, aber auch generell wir hier im Westen, machen im kulturellen Bewusstsein so viele Bezüge auf Elemente dieser Geschichte, wenngleich sie wie der Vorgänger recht arm an konsistenter Handlung ist, dass man den Text wirklich mal gelesen haben sollte. Es macht auch einfach Spaß, das Büchlein.

Disclaimer: Ich habe bis einschließlich 2015 für den Mantikore Verlag freiberuflich gearbeitet. Mit der „Black Company“ hatte ich dort jedoch nie direkt zu tun.
Judith und Christian Vogt sind Freunde von mir. Die eBook-Ausgabe von „Karl“ wurde von Michael Mingers gesetzt, ebenfalls ein guter Freund, Mit-Podcaster und zugleich mein Vorgesetzter bei Ulisses.

Viele Grüße,
Thomas

Neue Vorabcover und einige Gedanken dazu

Hallo zusammen!
Ich hatte es gestern ja schon angekündigt und will da heute dann auch Wort halten – heute geht es um neue Cover meiner kommenden Bücher. Wobei „kommend“ in beiden Fällen relativ ist; aber wer hier ggf. auch schon länger mitliest, weiß vielleicht, dass ich gerne schon relativ früh im Projektverlauf ein erstes Cover anlege, einfach weil es mir selber hilft, das Unterfangen zu, na ja, visualisieren. Woran das genau liegt, kann ich auch nicht sagen, aber in jedem Fall hilft es.
Manchmal schaffen es die Cover ja sogar in den Druck, so wie es bei Verfluchte Eifel etwa war und wie ich es bei den Weltenscherben nach wie vor für wahrscheinlich halte, wohingegen andere Bücher diverse Iterationen durchlaufen, wie nachfolgend gezeigt Schleier aus Schnee beispielsweise.

Aber kommen wir zu den neuen Covern. Bei Einfach Filme machen wollte ich etwas haben, was im Stil an das alte Cover erinnert, aber dennoch neuer und moderner ist. Somit bleiben ein Blauton, diese Zweiteilung in ein angedeutetes unteres und ein einseitig angeschnittenes Bild oberhalb bestehen, die Motive aber haben sich geändert. Außerdem ist die Typographie denke ich um Welten schicker als alles, was die alte Ausgabe bot – was sich definitiv im Innenteil fortsetzen soll:

EFM 2015 Coverentwurf 1 Frontcover web

Das Cover hatte ich in Zwischenständen schon mal drin, aber wie gesagt, es verdiente Erwähnung.
Kommen wir zu Verdorbene Asche. Das begann ursprünglich im gleichen Schwarzweiß-Look, den auch Verfluchte Eifel besitzt – spielen doch beide im gleichen Setting, wenn man so will –, doch hat es seither bereits einige wilde Kurven genommen.
Rein von der Texturierung her mag sich da noch was tun, aber vom eigentlichen Motiv her steckt bereits alles drin, was ich unterbringen wollte; und alle Designelemente sind bewusst gesetzt. Insofern bin ich schon einmal sehr zufrieden – und hoffe, dass Leser das am Ende dann wertschätzen werden. Dass sie das Buch nach der Lektüre schließen, auf das Titelbild blicken und sich denken: Ach, der Schuft, der hat das alles da schon angedeutet. Nun, wir werden sehen.
Apropos sehen – so sieht es aus:

Verdorbene Asche Coverfassung 1

Ich hoffe, die Titelbilder gefallen euch – ihr werdet sie sicherlich noch einige Male hier im Blog wiedersehen.

Viele Grüße,
Thomas

Ein paar kurze Gedanken zum Thema Schultheatertage

Hallo zusammen!

Zurzeit finden hier in Aachen wieder einmal die Schultheatertage statt, und wie schon die beiden letzten Male 2010 und 2012 bin ich auch in diesem Jahr wieder als Fotograf dafür tätig.
Und wie schon in den Vorjahren will ich auch dieses Mal einfach einmal kurz Werbung machen für das Projekt als solches!

Programmheft der Schultheatertage 2014; Titelfoto von mir

Programmheft der Schultheatertage 2014; Titelfoto von mir

Während der Schultheatertage bringen Schüler quasi aller Klassen, ausgehend von unterschiedlichsten Schulen hier in der Städteregion, Theaterstücke und szenische Lesungen auf die Bühne. Das umfasst natürlich Kinder-Aufführungen der Grundschulen, wie man sie vielleicht auch selbst schon erlebt hat und die, gar keine Frage, vermutlich zunächst einmal Angehörige und Bekannte locken.
Aber in jedem Jahr wieder bin ich überrascht und begeistert, was gerade die Schüler fortgeschrittener Klassen so auf die Bühne bringen.  Das nebenstehend gezeigte Programmheft wird von einem meiner Fotos geziert, entstanden 2012 bei einer Aufführung von „Antigone“, die ein gutes Beispiel dafür war. In diesem Jahr habe ich derweil etwa schon eine Inszenierung von „Die Welle“, basierend auf dem Roman von Morton Rhue und dem Film von 2008, gesehen und war ebenfalls sehr begeistert.

Ich bin fasziniert von dem, was die Schüler auf die Bühne bringen, was sie aus sich herausholen und was sie sich trauen, aber ich bin zugleich auch ein Fan des Projektes an sich, wo es doch etwas bietet, was heute viel, viel zu rar ist: Es befördert den Willen, kreativ zu arbeiten.
Kreativität ist so wichtig und zugleich so rar heutzutage, dass das alleine schon ein Lob verdient. Es gibt den Schülern Anlass, einmal aus sich herauszugehen, sich zu verwirklichen, vermittelt ihnen das Gefühl, sich kreativ ausleben zu dürfen.

Und insofern gewinnt jeder. Umso mehr wenn man bedenkt, dass die Aufführungen alle kostenlos sind. Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Sitzplätze zwar erforderlich, aber das Portmonee kann stecken bleiben.
Ist das nicht ein cooles Projekt?

Wer in der Städteregion sitzt und neugierig wurde, findet eine Übersicht über den zugegebenermaßen schon recht ausgebuchten Spielplan hier an dieser Stelle.
Ich denke, wenn Ende Juni alles gelaufen ist und meine Termine erfüllt sind, werde ich dem Thema noch einmal einen Rückblick spendieren.

Ich denke aber, in ein paar Tagen reden wir hier erst einmal über die RPC. Solange das wenigstens noch halbwegs aktuell ist. Halbwegs.

Viele Grüße,
Thomas

Risse in der Glasskulptur (Zwischenstände)

Hallo zusammen!

Um es in einen Satz zu packen: Der April war hart.
Es war der Endspurt des Condra 11, das wir dann auch zur Monatsmitte hin veranstaltet haben und das glaube ich alle Beteiligten markant auf Trab hielt, es war beruflich der Endspurt zur RPC, die jetzt am Wochenende in Köln steigt, und der Monat fand seinen Abschluss unter anderem in dem bisher anstrengendsten Layout-Auftrag, der über meinen Tisch gewandert ist. Das waren viele, viele Tage mit sehr wenig Schlaf, viel Stress, wenig Freizeit – und daher auch wenig Blog-Zeit.
Aber das alles wisst ihr ggf. ja schon von meinem Beitrag vor einigen Tagen. Dennoch, so erstaunlich das scheint, war der April kein ergebnisloser Monat und es gibt doch allerhand, von dem ich erzählen kann. Fangen wir doch einfach direkt an!

Nominierung: Deutscher Phantastikpreis

Deutscher Phantastik-Preis 2014

Deutscher Phantastik-Preis 2014

Schaffen wir uns das direkt mal aus den Füßen: Wie ich hier (und ich glaube überall sonst) eifrig schrieb, bin ich sehr zu meinem erstaunen mit Lovecraft und Duve für den deutschen Phantastikpreis in der Kategorie „Bestes Sekundärwerk“ nominiert.
Das ist endlos cool, ich freue mich noch immer sehr, und ich hoffe natürlich auch ein wenig, dass es vielleicht sogar zum Preis reicht. Ich meine, wenn ich schon mit der Nominierung niemals gerechnet hätte, darf man ja auch mal etwas blanken Optimismus zeigen.
Aber nein, ich bin auch nicht traurig, wenn es bei der Nominierung bleibt. Schon das ist durchaus eine große Ehre und daher ganz allgemein mein Aufruf: Wer noch nicht hat, der kann hier an dieser Stelle seine Stimme für mich sowie auch für eine ganze Menge anderer, cooler Leute abgeben.
Danke euch! Schon jetzt!

Belletristik

Anmerkung der finalen Beta-Bearbeitung von Schleier aus Schnee

Anmerkung der finalen Beta-Bearbeitung von Schleier aus Schnee

Auf zu kommenden Büchern – denn da gibt es Neues! Meine aktuelle Testleserin hat mir weiteres Feedback zu Schleier aus Schnee zukommen lassen und, wie ich neulich schon mal schrieb, ich denke, „wir haben es“. „Es“, das ist der Fund jenes für mich bisher nicht greifbaren gewesenen Faktors, weshalb ich einfach nicht das Gefühl hatte, dass das Buch fertig ist. Sie ist jetzt halb durch – aufgrund von Bearbeitungen wird Hälfte 2 hoffentlich kommende Woche zu ihr wandern – und ich habe endlich das Gefühl, dass die nun erneut bearbeiteten Passagen keine Beta-Texte mehr sind.
Es wird eine lange, lange Reise gewesen sein, wenn das Buch dann wohl im Laufe des Jahres endlich seinen Weg ans Licht der Welt findet.

Dieses Ziel hat Geschichten aus Condra: Die blaue Gans auch. Auch da mal meine Hoffnung auf die kommende Woche, da ich mir dort endlich mal wieder Zeit nehmen kann, glaube ich, um das Buch dem Ziel entgegen zu bringen.
Die Weltenscherben sind wie immer unterwegs, aber nicht für dieses Jahr gedacht.

Sachbuch

Geographie und Film sowie die Frage, wie Hollywood & co. eigentlich Landschaften erzählen dürfte der jüngste, vielleicht sogar der letzte Neuzugang ins Planungsdokument der Neuauflage von Einfach Filme machen sein. Klingt ein wenig spacig, ist aber viel bodenständiger und relevanter, als das auf den ersten Blick wirkt. Wer im März meinen Workshop in der KSG besucht hat, hat schon einen kurzen Einblick gehabt.

Lovecraft und Duve

Lovecraft und Duve

Und während Lovecraft und Duve wie gesagt seine unerwartete Nominierung einfuhr, wächst das Konzeptpapier zum Tanzbuch immer weiter an. Ich hab voriges Wochenende noch ein Angebot von einem Kumpel bekomme, was sozusagen einen ergänzenden Text als Beitrag zu dem Werk betrifft, und wenn ich auch nach wie vor nicht plane, eine Anthologie oder so daraus zu machen, wo werde ich das Angebot denke ich gerne annehmen. Meine Ambitionen mit dem Buch, das gebe ich zu, sind gar nicht mal so gering.
Ich halte euch auf dem Laufenden. Weiterlesen

Ich, live: RPC 2014 (und ein kurzes, allgemeines Update)

Hallo zusammen!

Der Monat aus der Hölle ist vorüber. Der Auftrag des Schreckens, der mich die letzten zwei Wochen mehr oder weniger alle Freizeit gekostet hat, die ich freiräumen konnte, ist beim Verlag (und nee, ich sag nicht, was es war, alleine schon, weil es ein cooles Produkt ist, nur in der Umsetzung enervierend war, aber auch ohnehin aus Anstand und Berufs-Ethos), das in meinen Augen echt coole Condra 11 ist vollendet, kurzum: Langsam kehrt Ruhe ein.

Die DORP

Die DORP

Fast.
Kommendes Wochenende ist die RPC in Köln (Infos wie gehabt auf der offiziellen Webseite) und wie gehabt wird man mich dort treffen können. Wer mich treffen mag, um über egal was zu plaudern, meine Bücher, meiner Fotos, die Wiederkehr der 1W6 Freunde, DORPCast und DORP, Hilde und Eifelarea, meine Gedanken zum Thema LARP und weiß der Geier was, der findet mich am DORP-Stand vor.
Unsere Standnummer ist die B-032a und ihr findet uns in Halle 05.2 – und wie immer würde ich mich sehr freuen, euch dort zu sehen!
Wenn alles klappt, bringe ich auch eine Kiste Hilde-Poster mit und drücke die an Interessierte gegen eine kleine Schutzgebühr ab.

Das Hilde-Poster so in A3 für die heimische Wand ist doch eigentlich ganz cool, oder?

Das Hilde-Poster so in A3 für die heimische Wand ist doch eigentlich ganz cool, oder?

Und was das im Titel versprochene allgemeine Update angeht:
Wie gesagt, der Höllenauftrag ist durch, hier pegelt sich alles wieder auf Alltag ein. Was bedeutet, dass hoffentlich auch die Zeit des Darbens hier im Blog ein Ende findet. Der April hatte fünf Beiträge – das ist ja schon regelrecht erschütternd wenig.

Okay, was bringt die akute Zukunft?
Morgen gibt es hier ein Stöckchen – erinnert sich noch jemand an meinen Rant darüber, dass die deutsche Wikipedia die Begriffserklärung heruntergenommen hat vor fast genau vier Jahren? Na ja, ist noch immer nicht drin –, gefolgt von (diesmal durchaus inhaltsreichen) Zwischenständen, einem Rückblick auf das vergangene LARP … und dann mehr. Vielleicht auch von ein, zwei tagesaktuelleren Sachen gestreckt.

Es ist viel liegen geblieben im April. Schauen wir mal, dass wir hier was aufgeholt kriegen, was?

Viele Grüße,
Thomas

Neues vom Hilde

Hallo zusammen!

Kurz und knackig: Hilde und die Glocken der Amazonen ist fertig geschnitten!
Anlässlich dessen hatte ich schon voriges Wochenende ein Video geschnitten und ins Netz gestellt; aber in dem ganzen Neuigkeitswahn der letzten Woche hier ist das bislang nicht bis zur Startseite vorgekrochen.

Ändern wir das doch heute mal:
Ich präsentiere: Das 14. Blogvideo rund um Hilde.

Viel Spaß dabei!

Viele Grüße,
Thomas

Sherlock Holmes und die Legende von Greystoke ist erschienen

Philip José Farmer: Sherlock Holmes und die Legende von Greystoke

Philip José Farmer: Sherlock Holmes und die Legende von Greystoke

Hallo zusammen!

„Bitte was?“, mag mancher denken. Nun, zur Auffrischung: Sherlock Holmes und die Legende von Greystoke ist ein Pastiche-Roman-Werk aus der Feder von Philip José Farmer, das von Ben Sonntag ins Deutsche übertragen wurde. Die offizielle Beschreibung klingt folgendermaßen:

London, Februar 1916. Sherlock Holmes und Dr. John Watson werden von Mycroft Holmes aus dem Ruhestand gerufen, um dem Empire gegen seine wohl größte Bedrohung beizustehen. Einmal mehr müssen sie sich gegen den durchtriebenen von Bork stellen, denn der diabolische Agent des Kaiserreichs ist zurück und hat zu Hochzeiten des Ersten Weltkriegs eine schreckliche Waffe in die Hände bekommen. Um ihn aufzuhalten, begeben sich der Meisterdetektiv und sein treuer Freund und Chronist tollkühn in die Lüfte und reisen bis nach Afrika.

Was mich nach wie vor total fasziniert ist die Entstehungsgeschichte des Buches. 1974 erschien es als The Adventure of the Peerless Peer in englischer Sprache, rammte jedoch in ein unschönes Gerangel mit Burroughs’ Rechteverwaltern. Ergo wurde Tarzan damals durch Kiplings Mogli ersetzt und das Buch zehn Jahre darauf unter neuem Titel als „The Three Madmen“ wieder aufgelegt. 1986, also noch mal zwei Jahre darauf, erschien diese Variante dann bei uns als „Die tollkühnen Männer in ihrem lenkbaren Luftschiff“ in dem Bastei-Sammelband „Weltraum-Aventüren“. Erst 2011 konnte dann im Englischen, schon zwei Jahre nach dem Tod Farmers, eine Neuauflage in der ursprünglichen Form erreicht werden und die ist nun die Grundlage der deutschen Übersetzung von Ben Sonntag.

Wahnsinn, oder?

Nun, das mit 130 Seiten nicht lange, aber knackige Buch ist nun bei Atlantis erschienen, wird von einem schönen Cover von Mark Freier geziert, hat ein neues Vorwort von Christian Endres und kann über jeden Weg der Wahl, vom wohlgeneigten lokalen Laden bis zum krakenhaften, aber praktischen Versandhändler, bezogen werden. Es gibt eine Taschenbuchausgabe für glatte 10 Euro, eine direkt beim Verlag erhältliche Hardcover-Ausgabe für 13 Euro sowie eine mit 3,99 Euro sehr günstige Variante für digitale Gemüter.

Wer mal was Ungewöhnlicheres sucht, der liegt hier denke ich völlig richtig.

Viele Grüße,
Thomas

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