Seelenworte

Du arbeitest zu viel

Hallo zusammen!

Es ist ein Vorwurf, den ich im vergangenen Jahr häufiger gehört habe als irgendetwas anderes: „Du arbeitest zu viel!“
Und das vermutlich mit Recht. 2014 war ein irre geschäftiges Jahr und auch wenn das natürlich in vielerlei Hinsicht gut war, so hatte es definitiv seine Schattenseiten. Der Mangel an privaten Projekten, die ich fertiggestellt habe, ist wohl das deutlichste Beispiel. Zwar war die Kontinuität hier im Blog die meiste Zeit gewahrt, zwar war ich auf Twitter und Facebook erreichbar und dergleichen, aber Schleier aus Schnee, Geschichten aus Condra … es ist eine Menge liegengeblieben.
Aber auch, das ist ja die größte Ironie, bei der Arbeit, in die ich so viel Zeit gesteckt habe, wäre vielleicht mehr gegangen, wenn ich die Zeit anders investiert hätte. Ich komme aber gleich darauf zurück.

Interessant ist, dass dieser Vorwurf nicht nur, aber auch in vielen Fällen von Leuten kommt, für die das selbst auch nicht weniger gilt. Und insofern müsste es vielleicht eher heißen: „Wir arbeiten zu viel“, aber vielleicht mögt ihr die Überschrift ja auch einfach als Anrede verstehen, sofern ihr denkt, es trifft auch auf euch zu.
Wie dem auch sei, es blieben Dinge unvollendet, meine Müdigkeit pro Tag war in einer konstanten Steigerungskurve gefangen, es war letztlich kein Zustand, der dauerhaft erhalten werden konnte. Oder sollte. Insofern war eine meiner unausgesprochenen Neujahrsresolutionen, mir die Wochenenden wieder freizukämpfen, wo es irgendwo ging. Stramme, konzentrierte Arbeit von Montag bis Freitag, aber die inneren Akkus laden von Samstag bis Sonntag.
Interessant fand ich, etwa zur gleichen Zeit darauf zu stoßen, dass Gary Vaynerchuk, auf den ich ja immer wieder gerne bei Themen rund um Arbeits-Koordination verweise, letztlich den gleichen Standpunkt teilt.
Und was ich schnell herausfinden sollte, hätte keine Überraschung sein sollen: Es ist tatsächlich schwer. Weiterlesen