Und so beginnt 2011

Hallo zusammen und ein Frohes Neues Jahr!

Hasst ihr auch diese Leute, die aus dem Urlaub zurückkommen und dann über Tage nur davon erzählen, wie toll es war? Nun, ich will mich darum auf zwei Fotos und wenige Worte beschränken.

Der Schwarzwald, wo man sich fühlt, als würde man in einer Postkarte Urlaub machen...

Der Schwarzwald ist eine tolle Region, die Höhenluft phantastisch und vor allem kann man dort wirklich einmal völlig abschalten. Dass mir dabei noch zugute kam, dass ich dort weder Internet- noch Handy-Empfang hatte, ist dazu nur ein Bonus, denke ich.
Was ich aber vor allem ganz klar jedem, der auch nur irgendwie kreativ arbeitet, empfehlen kann ist ein Urlaub mit guten Freunden unter der Prämisse der Untätigkeit. Wir haben es unsere „heilige Pflicht zu Gammeln“ genannt (nicht wie Fleischskandale, sondern wie „herumgammeln“ zu verstehen) und die letzten Tage des Jahres waren für mich von Wandern, Plaudern, kreativen Spinnereien, Brettspielen, geselligem Trinken und einer kompletten Staffel „Babylon 5“ geprägt.
Mit dem Ergebnis, dass ich erholt wie selten in das neue Jahr gehe und selbst wenn ich die letzten drei Tage vor allem die Korrespondenzen der Tage davor abgearbeitet habe, bin ich derzeit voll Arbeitswillen!

...aber wo Autoren dunklerer Spielarten der Literatur auch unendliche Inspirationen finden

Aber schauen wir dennoch kurz auf 2010 zurück. Krasses Jahr, wenn ich das mal so salopp sagen darf.
Der private Kram gehört nicht hierher, ist unterm Strich aber positiv zu nennen und zumindest meinen Umzug in mein schönes, neues Domizil hier hat ja auch das Blog zu spüren bekommen. Ansonsten sind da aber vor allem viele kreative Erfolge zu verbuchen. Verfluchte Eifel ist erschienen, ebenso Bilder aus Condra. Unter meiner Mitwirkung gab es dann noch die Enzyklopaedia Engonia, bei der ich das Cover gemacht habe, sowie Bruno Ix’ Johannes XIV, bei dem ich für den Satz und die Einbandgestaltung verantwortlich war. Dazu noch einige Rollenspiel-Veröffentlichungen – kurzum, das war extrem positiv.
Nimmt man noch zwei Vorträge auf der RPC, die Einladung zur Buchmesse, mehrere Foto-Aufträge von Schultheater bis Ballett und allerlei Kleinigkeiten dazu kann man wohl sagen, dass 2010 die Messlatte für Kreativ-Erfolge auf jeden Fall sehr hochgelegt hat.

Was die Kreativität anderer betrifft – sprich, lesens- und sehenswerte Medien, die ich vergangenes Jahr so konsumieren durfte – werde ich dieser Tage noch ein eigenes Posting aufsetzen, denke ich.

Schauen wir doch lieber mal, was für 2011 so zu sagen ist…
Zunächst einmal geht das Jahr entschieden gut los. Meine Lektoratsarbeit ist sogar noch vor meinem Urlaub rausgegangen und hat seit heute quasi auch offiziell ihren Segen. Ich plaudere morgen mal aus, was genau es ist, aber nicht hier so mittendrin…
Für das erste Quartal stehen die Zeichen derzeit gut was Geschichten aus Condra betrifft. Der Kurzgeschichtensammler für alle Fantasy-Freunde sollte jedenfalls eine Chance haben, im Frühjahr zu erscheinen.
Bis das Buch raus ist, möchte ich eigentlich auch Schleier aus Schnee fertig geschrieben haben. Das Buch wird noch allerlei Überarbeitungen brauchen, bevor ich meine Lesefeen wieder rufe, denke ich, aber das wäre schon mal ein guter Schritt Richtung Vollendung.
Und dann gibt es da ja noch die zweite Anthologie, jene zu der ich nur einen Beitrag leiste, die ich aber nicht koordiniere – und die ich auch noch nicht beim Namen nennen darf. Aber das sind nur drei große Projekte in einem auch sonst ziemlich gut gefüllten Plan für das kommende Jahr … doch will ich hier auch nicht zu viele Eier ausbrüten, die noch gar nicht gelegt sind…

Insofern gibt es morgen erst mal einige Worte zu dem Lektorat und dann im Laufe der Woche mein medialer Rückblick auf 2010. Danach lasse ich das olle, alte Jahr aber auch ruhen…

Viele Grüße,
Thomas

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