Der Dekonstruktivismus und das Schreiben
Hallo zusammen!
Kennt ihr Jacques Derrida? Auf den geht, vereinfacht gesagt, die philosophische Strömung des Dekonstruktivismus zurück. Das ist ein ziemlicher Denkapparat, der schon in den Texten nicht ganz einfach zu verstehen ist und der, in der Praxis, noch viel weniger einfach zu verstehen ist.
Sie können es als Regel betrachten: daß jedesmal, wenn der Dekonstruktivismus mit nur einer Stimme spricht, etwas nicht stimmt, es keine „Dekonstruktion“ mehr ist.
– Jacques Derrida, im Gespräch mit Christopher Norris. In: Papadakis, Andreas (Hg.): Dekonstruktivismus. Stuttgart 1989, S. 78.
Alles klar? Nein?
Okay, in der aller-extremsten Kurzfassung geht man davon aus, dass es halt sprachliche Zeichen gibt, die etwas bezeichnen (etwa das Wort „Baum), sowie das, was bezeichnet wird (etwa das Ding „Baum“ an sich, also das aus Holz, mit Wurzeln usw.). Das, was bezeichnet, nennt man Signifikant, das, was bezeichnet wird, Signifikat. Schlimm genug, oder? Weiterlesen






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